AT258555B - Fahrbares Baugerüst - Google Patents

Fahrbares Baugerüst

Info

Publication number
AT258555B
AT258555B AT512765A AT512765A AT258555B AT 258555 B AT258555 B AT 258555B AT 512765 A AT512765 A AT 512765A AT 512765 A AT512765 A AT 512765A AT 258555 B AT258555 B AT 258555B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
scaffolding
chassis
spars
formwork
fork
Prior art date
Application number
AT512765A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Acrow Wolff Ges Mit Beschraenk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Acrow Wolff Ges Mit Beschraenk filed Critical Acrow Wolff Ges Mit Beschraenk
Application granted granted Critical
Publication of AT258555B publication Critical patent/AT258555B/de

Links

Landscapes

  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrbares Baugerüst 
Die Erfindung betrifft ein fahrbares Baugerüst mit zwei aus einachsigen Fahrgestellen bestehenden, verstellbar miteinander verbundenen Wagen. 



   Bei den Bemühungen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von Baustellen ist man dazu übergegangen, bei Betonierarbeiten grossflächige Wandschalungen und grossflächige Deckenschalungen mit den dazugehörigen Traggerüsten zu verwenden. Damit insbesondere Deckenschalungen, ohne auseinandergenommen zu werden, innerhalb der Baustelle von einem zum andern Einsatzort transportiert werden können, hat man Schalungen dieser Art bereits fahrbar ausgebildet. Bei den bekannten Gerüsten sind jedoch die Räder ständig fest mit den unteren Enden der senkrechten Gerüstteile verbunden, so dass ihre Lager die häufig erheblichen Belastungen nach dem Einbringen des Betons aufnehmen müssen. Lager, die derartigen hohen Belastungen standhalten, sind jedoch kostspielig.

   Der Kostenaufwand hiefür lohnt sich umso weniger, als gewöhnlich die Fahrbarkeit des Gerüstes nur in verhältnismässig geringem Umfang ausgenutzt werden kann, weil die Schalung während der zum Teil verhältnismässig langen Abbindezeiten ortsfest bleibt. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Räder des Fahrwerkes bei einem verstellbaren Baugerüst in der Arbeitsstellung dadurch zu entlasten, dass Keile unter die unteren Enden der dicht oberhalb des Bodens endenden senkrechten Streben geschlagen werden. Dies erfordert jedoch zusätzliche Handarbeit. Darüber hinaus ist dieses Vorgehen bei Gerüsten, die Deckenschalungen tragen, unanwendbar, weil die Schalung, bestimmt durch die Gerüsthöhe, auf einer ganz bestimmten Höhe gehalten werden muss, die nicht verändert werden darf. 



   Zweck der nachfolgend beschriebenen Erfindung ist es daher, eine einfache Vorrichtung vorzuschlagen, mit deren Hilfe ein Baugerüst verfahren werden kann, ohne dass die bisher festgestellten Nachteile auftreten. Das zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäss vorgeschlagene Baugerüst mit zwei aus ein- achsigen Fahrgestellen bestehenden, verstellbar miteinander verbundenen Wagen kennzeichnet sich dadurch, dass jedes Fahrgestell vom Gerüst trennbar und mit einer Gabel zum   Unterfassen   und gleichzeitigen Heben des zu transportierenden Gerüstteiles versehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, ein Paar Fahrwerke als Hilfsgerät für mehrere Baugerüste zu verwenden und bisher nicht fahrbare Baugerüste auf einfache Weise ebenfalls fahrbar zu machen. 



   Jedes Fahrgestell kann mit einem Holm ausgestattet sein, der mit dem Holm eines zweiten Fahrgestelles verbindbar ist. Wenn die Holme zweier Fahrgestelle ordnungsgemäss miteinander verbunden sind, nehmen die Gabeln ihre höchste Stellung ein, in der das Gerüst vom Boden abgehoben ist. Dabei halten sich die beiden Fahrgestelle gegenseitig in der für das Verfahren des Gerüstes erforderlichen Lage. 



   Eine einfache Verbindung der beiden Fahrgestelle in Transportstellung kann dadurch erzielt werden, dass die Holme je mit mindestens zwei einander entsprechenden Bolzenlöchern ausgestattet sind. 



   Es ist jedoch auch möglich, die Holme mit Klemmeinrichtungen zu versehen, die eine starre Verbindung zwischen den Holmen der zu einem Wagen zu verbindenden Fahrgestelle in Transportstellung herzustellen gestatten. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispie- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 les näher erläutert. Es zeigen   Fig. 1   eine Seitenansicht eines eine Schalung tragenden Gerüstes beim Transport und Fig. 2 ein Fahrgestell beim Ansetzen an das zu transportierende Gerüst. 



   In   Fig. 1   ist mit 1 eine Deckenschalung bezeichnet, die aus Längsträgern   oder Längshölzern.   



  Querträgern, Schalungsträgern oder Auflagerkanthölzern besteht und in Gabeln 2'ruht, die an den oberen Enden von Rohrstützen 2 befestigt sind. Im Bereich des unteren Endes sind die Rohrstützen 2 durch Querstreben 3 und Längsstreben 4 miteinander verbunden. Zur Absteifung dienen Diagonalstäbe 5. 



   Nach dem Abbinden des Betons wird üblicherweise die Deckenschalung abgesenkt, um vom Beton freizukommen. Zu diesem Zweck sind die Rohrstützen 2 längenverstellbar ausgebildet. Ein teleskop-   förmig ausziehbares Innenrohr   6   kann in jeder Stellung gegenüber dem Aussenrohr   2 mit Hilfe eines Schlosses 6'festgelegt werden. An Stelle eines Klemmschlosses   6'kann   das Teleskoprohr 6 auch mit Hilfe einer Spindel höhenverstellbar sein. 



   Das die Schalung 1 tragende Gerüst, bestehend aus   den Elementen 2 - 6,   ist in Fig. 1 auf einem Wagen angeordnet, der den Transport des Gerüstes insgesamt an einen neuen Einsatzort ermöglicht. Der dargestellte Transportwagen besteht aus zwei Hälften, von denen jede ein zweirädriges Fahrgestell bildet, das mit einem zweiten Fahrgestell zu einem vierrädrigen Wagen verbunden werden kann. Die beiden den Wagen bildenden Fahrgestelle können untereinander völlig übereinstimmend ausgebildet sein. 



   Das in Fig. 1 links erscheinende Fahrgestell besteht aus zwei Rädern 7, die um Achsen 11 in   gabelförmigen Konsolen   10 drehbar gelagert sind. Die Konsolen 10 sind durch eine (nicht gezeigte) Traverse fest miteinander verbunden. An den Konsolen 10 ist ferner an der Oberseite jeweils eine Auflagergabel 8 angeordnet,   die den am Gerüst angreifenden Teil bildet. Starr mit jeder der Kon-   solen 10 verbunden ist ein Holm 9, der zur Auflagergabel 8 so angeordnet ist, dass der Holm 9 waagrecht liegt, wenn die Gabel 8 im   Verhältnis zum Boden ihre höchstmögliche Stellung einnimmt.   



  Die Holme 9   der Fahrgestelle sind gemäss Fig. 1 im Bereich ihrer Enden mit Querlöchern   12 ausgestattet, die eine starre Verbindung der Holme in der in Fig. l dargestellten Stellung ermöglichen. Dies   geschieht beispielsweise dadurch, dass Bolzen oder Vorstecker durch die Löcher   12   geführt werden.   



  Die Lage der Löcher 12 ist im   Verhältnis zu der Länge der Holme so gewählt, dass die Auflagerga-   beln 8   an den Fahrgestellen in Transportstellung den gleichen Abstand wie die Querstreben   3 am   Gerüst voneinander haben.   Falls Gerüste transportiert werden sollen, bei denen der Abstand zwischen den Querstreben 3 voneinander wechselt, können mehrere Verbindungslöcher 12 an den Holmen vorgesehen werden. Wenn, wie dies erfindungsgemäss ebenfalls vorgesehen sein kann, die Verbindung zwischen den Holmen 9 mit Hilfe von Klemmvorrichtungen erfolgt, kann eine stufenlose Längenveränderbarkeit der Holme erzielt werden. 



   Die Wirkungsweise der neuerungsgemäss vorgeschlagenen Vorrichtung ist wie folgt :
Das die Schalung 1 tragende Gerüst wird nach dem Abbinden des Betons abgesenkt, so dass die Schalung 1 vom Beton frei ist. Nunmehr wird gemäss Fig. 2 an zwei benachbarten Querstreben 3 des Gerüstes jeweils ein Fahrgestell angesetzt, wobei die Holme 9 der beiden Fahrgestelle einander zugekehrt sind. 



     BeimAnsetzendes   Fahrgestelles nimmt dieses zunächst die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein,   d. h.   der Holm 9 ist schräg nach oben gerichtet, die Auflagergabel 8 liegt bereits an der Querstrebe 3 an und die Rolle 7 befindet sich in einer verhältnismässig grossen Entfernung von der Fussplatte der Rohrstütze 2. 



   Nunmehr werden die Holme 9 in Pfeilrichtung nach unten gedrückt, bis sie sich in waagrechter Stellung befinden. Dabei wird das gesamte Schalungsgerüst etwas angehoben, da sich beim Niederdrükken der Holme 9 die Rollen 7 näher an die Fussplatten der Rohrstützen 2 heranbewegen. Die Entfernung der Auflagergabeln 8 von der Achse 11 ist jedoch kleiner als die Strecke, um die die Deckenschalung nach dem Abbinden des Betons abgesenkt wird. Die Schalung legt sich daher beim Anbringen der Fahrgestelle nicht wieder an die soeben ausgeschalte Decke an. 



   Die waagrecht liegenden Holme der beiden Fahrgestelle werden nunmehr durch Bolzen oder Klemmen oder sonstige geeignete Mittel starr miteinander verbunden. Der Transportwagen ist somit fertig und der gesamte Deckenschalungsabschnitt kann an den nächsten Einsatzort gefahren werden. Nachdem hier das Gerüst an der vorgesehenen Stelle angekommen ist, wird die Verbindung bei 12 zwischen den Holmen 9,9 gelöst und das Gerüst durch Nachobenschwenken der Holme 9 auf dem Boden abgesetzt. Nach dem Justieren ist die Schalung zum nächsten Betonieren einsatzbereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Fahrbares Baugerüst mit zwei aus einachsigen Fahrgestellen bestehenden, verstellbar miteinander verbundenen Wagen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Fahrgestell (7-11) vom Gerüsttrenn- bar und mit einer Gabel (8) zum Unterfassen und gleichzeitigen Heben des zu transportierenden Gerüstteiles (1 - 6) versehen ist.
    2. Baugerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass jedes Fahrgestell (7-11) mit einem Holm (9) ausgestattet ist, der mit dem Holm (9) eines zweiten Fahrgestelles verbindbar ist.
    3. Baugerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Holme (9) mit mindestens zwei einander entsprechenden Bolzenlöchern (12) ausgestattet sind.
    4. Baugerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Holme (9) mit Klemmeinrichtungen versehen sind, die eine starre Verbindung zwischen den Holmen der zu einem Wagen zu verbindenden Fahrgestelle herstellen.
    5. Baugerüst nach denAnsprüchen l bis4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel (8) in einem grösseren Abstand von der Achse (11) des Fahrgestelles angeordnet ist als der Abstand des von der Gabel zu untergreifenden Gerüstteiles (3) vom Gerüstfuss beträgt.
AT512765A 1965-05-03 1965-06-04 Fahrbares Baugerüst AT258555B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE258555X 1965-05-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT258555B true AT258555B (de) 1967-12-11

Family

ID=5966690

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT512765A AT258555B (de) 1965-05-03 1965-06-04 Fahrbares Baugerüst

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT258555B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2300673A1 (de) Pendelstuetze, insbesondere fuer eine bruecke
DE4422753A1 (de) Vorrichtung zum Unterstützen von Schaltischen für Decken
DE102007047919B4 (de) Traggerüst und Verfahren zur Demontage und Transport
DE3802034C2 (de)
DE1803626A1 (de) Schalgeruest
AT258555B (de) Fahrbares Baugerüst
DE4007222C2 (de)
DE8805760U1 (de) Verfahrbares Brücken-Arbeitsgerüst
EP0138196A2 (de) Verfahren zur Errichtung von aus gussfähigen Materialien insbesondere Beton bestehenden Baukörpern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP0686740B1 (de) Fahrbares Baugerüst
EP0732466B1 (de) Gerüst
DE2402683C3 (de) Kletterschalung
DE2436088C2 (de) Verfahrbare Raumschalung
DE1481809B2 (de) Vorrichtung zum Aufstellen und Umlegen von Masten, insbesondere eines Baukranmastes
DE1923644U (de) Vorrichtung zum transportieren von schalungen oder geruesten.
AT217082B (de) Einrichtung zum Betonieren langer Bauteile
DE2621769C3 (de) Schalung für bewehrte Säulen aus Ortbeton
WO2006092259A1 (de) Fahrbares schalgerüst
DE3739728A1 (de) Vorrichtung mit raedern zum verfahren eines insbesondere im bauwesen zu verwendenden behaelters, einer platte od. dgl. von hand
DE7411067U (de) Geraet zum absenken und zum verfahren eines deckenschalungstisches
DE2530756A1 (de) Tunnelschalungsvorrichtung
DE2756596C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Fertigteiles aus Stahlbeton, insbesondere einer Raumzelle, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE19511837C1 (de) Gerüstbock mit hydraulischer Höhenverstellung
DE2216004A1 (de) Gelenkige anordnung der schalungshalterung bei gleitschalungen
DE1937070U (de) Schalungswagen.