AT255908B - Synchronregeleinrichtung - Google Patents

Synchronregeleinrichtung

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AT255908B
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AT
Austria
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tape
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synchronous control
film
camera
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AT937565A
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Eumig
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Synchronregeleinrichtung 
Die Erfindung betrifft eine Synchronregeleinrichtung zur Regelung der Bildfrequenz einer Laufbildkamera und bzw. oder eines Laufbildprojektors in Übereinstimmung mit der Laufgeschwindigkeit eines Tonbandes in einem Tonbandgerät. Die Synchronregeleinrichtung ist einerseits mechanisch vom Tonband oder Film angetrieben und enthält anderseits ein Schrittschaltwerk, das durch Impulse gesteuert ist, welche vom Filmantrieb bzw. vom Tonband abgeleitet sind. 



   Bekannte Einrichtungen dieser Art weisen ein Differentialgetriebe auf, dessen Ausgang den eigentlichen Regler für die Kamera bzw. den Projektor steuert. Einer der beiden Getriebeeingänge wird vom Film oder Tonband, der andere vom Schrittschaltwerk angetrieben. Diese Einrichtungen setzen jedoch einen relativ grossen konstruktiven Aufwand voraus und benötigen infolge der Verluste im Getriebe relativ grosse Antriebsdrehmomente. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass eine mechanisch vom Filmantrieb oder durch ein insbesondere perforiertes Tonband angetriebene Welle vorgesehen ist, mit welcher eine Scheibe starr verbunden ist, die mindestens zwei im wesentlichen schraubenflächenförmige, elastische Lamellen trägt, deren freies Ende mit einer ferromagnetischen Scheibe verbunden ist, welche einem Elektromagnet gegenüberliegt, der von Impulsen erregt wird, die von der Kamera bzw. vom Tonband abgeleitet sind, wobei die ferromagnetische Scheibe bei Erregung des Magneten eine gegen den Antriebssinn der Welle gerichtete Drehbewegung beschreibt und über eine Klinke ein Klinkenrad antreibt, das bei Synchronlauf von Film und Tonband stillsteht und einen Regler für den Kameramotor steuert. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Fig.   l   ist eine Ansicht der gesamten Tonaufnahmeeinrichtung. Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Axialschnitt durch den Synchronregler. 



  Fig. 3 zeigt schaubildlich ein Element des in Fig. 2 dargestellten Synchronreglers. 



   Fig. l stellt die neue, aus einem Tonbandgerät 1 und einer Schmalfilmkamera 2 bestehende Tonfilmaufnahmeeinrichtung dar. Die Synchronregeleinrichtung 3 ist mit dem Tonbandgerät 1 konstruktiv vereinigt. Die Kamera 2 und das Tonbandgerät 1 sind durch ein mehradriges Kabel 4   verbunden. Das Tonbandgerät 1   ist in der herkömmlichen Art aufgebaut und weist eine Vorratsspule 5, eine Aufwickelspule 6, wie die durch eine Kappe 7 verdeckte Kopfgruppe (Aufnahme-, Wiederga-   be- und Löschkopt)   und eine ebenfalls durch die genannte Kappe verdeckte Tonrolle zum Antrieb des Tonbandes auf. Neben der Vorratsspule 5 ist ein Lautsprecher 8 vorgesehen.

   Die beiden Spulen 5 und 6, der Lautsprecher 8, die Kopfgruppe und die Synchronregeleinrichtung 3 sind durch einen aufklappbarenDeckel 9 umschlossen, der mit Scharnieren mit dem Tonbandgerät 1 verbunden ist. 



  Ausserhalb des Deckels sind am Tonbandgerät eine Reihe von Bedienungsorganen vorgesehen. Die Taste 11 dient zur Einschaltung des Verstärkers sowie des Antriebsmotors, 12 ist eine Schalttaste, bei deren Betätigung die nicht dargestellte Tonrolle mit dem Tonband in Eingriff gebracht wird, mit 13 ist   die"Stopp"-Taste   und mit 14 die Rückwickeltaste bezeichnet. Die übrigen, am Tonbandgerät sichtbaren Bedienungselemente sind zur Regelung und Umschaltung des Verstärkers und Oszillators bestimmt. 16 bezeichnet eine Skala an der Synchronregeleinrichtung, welche die Synchronabweichung angibt. 

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   Die Kamera weist ein Objektiv 17, ein Zählwerk 18 sowie einen Schalter 19 auf. 



   Um eindeutige Zuordnung von Film und Tonband zu erlangen und Fehler durch Schlupf, Banddehnung usw. auszuschalten, wird im Tonbandgerät ein perforiertes Tonband verwendet. Die Perforationsteilung ist hiebei so gewählt, dass jedem Phasenbild des Filmes ein Perforationsloch am Tonband entspricht. Das Tonband 20 umschlingt eine vor der Kopfgruppe angeordnete Zahntrommel 21 und treibt diese bei normalem Betrieb im Uhrzeigergegensinn an. An der Welle 22 der Zahntrommel 21 ist eine Scheibe 23 befestigt, welche drei um 1200 gegeneinander versetzte, wendelflächenförmige Lamellen 24 trägt (vgl. auch Fig.   4).   Das freie Ende dieser Lamellen ist durch einen Ring 25 verbunden, an welchem seinerseits eine Weicheisenplatte 26 befestigt ist.

   Die Platte 26 liegt einem topfförmigen Elektromagnet 27 gegenüber, der in nicht   dargestellterWeise im Gerät   befestigt ist und das Spurlager für die Welle 22 enthält. Wird der Elektromagnet 27 erregt, so wird die Weicheisenplatte 26 angezogen. Infolge der Aufhängung der Weicheisenplatte an den wendelflächenförmigen Lamellen hat eine axiale Verschiebung der Platte 26 eine Drehung derselben im Uhrzeigersinn zur Folge. Die Anordnung ist so ausgelegt, dass die Lamellen 24 bei erregtem Magnet gestreckt sind,   d. h.   eine achsparallele Stellung einnehmen, und die Platte 26 vom Magnet 27 noch durch einen kleinen Luftspalt getrennt ist. Die Drehbewegung der Platte 26 wird durch zwei achsparallele Arme 28, die je eine Klinke 29 tragen, auf ein um die Achse 22 frei drehbares Klinkenrad 30 übertragen.

   An der Scheibe 23 angebrachte Klinken 31 verhindern ein Zurückdrehen des Klinkenrades 30. Die Zahntrommel 21 und das Klinkenrad 30 weisen die gleiche Zähnezahl auf. Wird dem Elektromagnet 27 pro belichtetem Bild ein Impuls zugeführt, so bleibt das Klinkenrad 30 bei Synchronlauf von Film und Tonband, abgesehen von einer schwingenden Bewegung, ortsfest. Die Scheibe 23,   die Lamellen 24,   der Ring 25, die Arme 28 und die Klinken 29 und 31 sind als Teile eines gemeinsamen Formteiles aus elastischem Kunststoff ausgebildet. Als Material hiefür eignen sich unter anderem Azetatharze, wie sie   z. B.   unter der Markenbezeichnung Delrin im Handel sind. 



   Mit dem Klinkenrad 30 sind zwei Schleifer 32,33 verbunden, von welchen der erstere auf einer Kontaktbahn 34, der zweite auf einem Widerstand 35 aufliegt. Die Teile 32 - 35 bilden zusammen einen veränderbaren Widerstand, der im Stromkreis des Kameramotors 36 liegt. Das Klinkenrad 30 ist ferner mit einer Scheibe 38 verbunden, welche die Skala 16 trägt, die in einem Fenster des Gehäuses des Tonbandgerätes sichtbar ist und die jeweilige Stellung des Klinkenrades 30 und damit die Verschiebung zwischen Bild und Ton angibt. 



   Die Einrichtung kann in zahlreichen Belangen abgeändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So kann   z. B.   der Synchronregler an der Kamera angeordnet sein, wobei er vom Film bzw. vom Kameramotor mechanisch angetrieben wird, während vom Tonbandgerät elektrische Impulse abgeleitet sind, die den Schrittschaltmotor speisen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Synchronregeleinrichtung zur Regelung der Bildfrequenz einer Laufbildkamera und bzw. oder eines Laufbildprojektors in Übereinstimmung mit der Laufgeschwindigkeit eines Tonbandes in einem Tonbandgerät, welche Einrichtung einerseits mechanisch vom Tonband oder Film angetrieben ist, und anderseits ein Schrittschaltwerk enthält, das durch Impulse gesteuert ist, welche vom Film- bzw.

   Tonbandantrieb abgeleitet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanisch vomFilmantrieb oder durch ein insbesondere perforiertes Tonband angetriebene Welle (22) vorgesehen ist, mit welcher eine Scheibe (23) starr verbunden ist, die mindestens zwei im wesentlichen schraubenflächenförmige elastische Lamellen (24) trägt, deren freies Ende mit einer ferromagnetischen Scheibe (26) verbunden ist, welche einem Elektromagnet (27) gegenüberliegt, der von Impulsen erregt wird, die von der Kamera bzw. vom Tonband abgeleitet sind, wobei die ferromagnetische Scheibe (26) bei Erregung des Magneten (27) eine gegen den Antriebssinn der Welle (22) gerichtete Drehbewegung beschreibt und über eine Klinke (29) ein Klinkenrad (30) antreibt, das bei Synchronlauf von Film und Tonband stillsteht und einen Regler (32 - 35) für den Kameramotor (36) steuert.

Claims (1)

  1. 2. Synchronregeleinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dassdieschrauben- flächenförmigenLamellen (24) so angeordnetsind, dass sie bei erregtem Magnet (27) parallel zur Rotations - <Desc/Clms Page number 3> achse (22) verlaufen.
    3. Synchronregeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (24), die Klinke (29) sowie die die Lamellen tragende Scheibe (23) aus einem einzigen Teil aus elastischem Kunststoff bestehen.
AT937565A 1963-04-19 1963-04-19 Synchronregeleinrichtung AT255908B (de)

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AT937565A AT255908B (de) 1963-04-19 1963-04-19 Synchronregeleinrichtung

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