AT255330B - Ladewagen für Halmgut od. dgl. - Google Patents

Ladewagen für Halmgut od. dgl.

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AT255330B
AT255330B AT315465A AT315465A AT255330B AT 255330 B AT255330 B AT 255330B AT 315465 A AT315465 A AT 315465A AT 315465 A AT315465 A AT 315465A AT 255330 B AT255330 B AT 255330B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaft
circulating
circulating belt
loading
belt
Prior art date
Application number
AT315465A
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English (en)
Inventor
Josef Ing Kucera
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ladewagen für Halmgut od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Ladewagen für Halmgut od. dgl. mit einer an einer Stirnseite angeordneten Aufnahmevorrichtung und einem anschliessenden Förderschacht, der oberhalb eines in Wagenlängsrichtung bewegbaren Roll- oder Kratzbodens endet. Bei den bisherigen Ladewagen dieser Art greifen in den Förderschacht eigene Förderorgane, beispielsweise an Schubstangen befestigte Zinken ein, um das von der Aufnahmevorrichtung dem Schacht zugeführte Halmgut od. dgl. innerhalb des Schachtes weiter bewegen zu können.

   Diese zusätzlichen Förderorgane erhöhen selbstverständlich den technischen Aufwand, das Eigengewicht des Ladewagens und die Herstellungskosten, wobei je nach Art der in den Schacht eingreifenden Fördervorrichtung auch vielfach der Nachteil einer ungleichmässigen, absatzweisen Förderung mit Beanspruchungsspitzen und Schwierigkeit des Massenausgleichs auftritt. Ausserdem bleibt die im Förderschacht erreichbare Gutpressung stets gleich und kann nicht an den jeweiligen Zustand des Ladegutes oder der Beladung angepasst werden. 



   Es ist zwar auch schon bekannt, zwei einander gegenüberliegende Wände eines Förderschachtes als endlose Umlaufbänder auszubilden, so dass sich bei gleichmässiger Förderung zusätzliche Förderorgane erübrigen. Hiebei handelt es sich aber um ein gesondertes, einer Dreschmaschine vorgeordnetes Ladegerät, bei dem ebenfalls keine Möglichkeit einer Veränderung der Gutpressung im Förderschacht vorhanden ist. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Mängel und die Schaffung eines Ladewagens, der bei vereinfachter und verbilligter Konstruktion eine variable Pressung des Gutes im Förderschacht gewährleistet. 



   Der erfindungsgemässe Ladewagen zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, dass die vordere und hintere Wand des Förderschachtes in an sich bekannter Weise aus je einem endlosen Umlaufband od. dgl. bestehen, von denen das dem Laderaum zugekehrte und gegen diesen abgedeckte Umlaufband um seine untere Umlenkrolle schwenkbar ist und unter zum andern Umlaufband berichtetem, gegebenenfalls veränderbarem Federzug steht. Da es sich hier also um in Förderrichtung bewegte Förderschachtwände handelt, erübrigen sich zusätzliche Förderorgane und es ergibt sich somit eine wesentlich vereinfachte Konstruktion, die ausserdem den Vorteil einer gleichmässigen bzw. kontinuierlichen Gutförderung bietet, so dass weder besondere Belastungsspitzen auftreten noch ein Massenausgleich erforderlich ist und der Wagen ohne Schwank- oder Nickbewegungen ruhig läuft.

   Da das dem Laderaum zugekehrte Umlaufband schwenkbar gelagert ist und durch Federkraft gegen das andere Band gezogen wird, ergibt sich eine Verengung des Förderschachtes nach oben hin bzw. es muss das Gut, um das obere Schachtende erreichen zu können, das schwenkbare Umlaufband zurückdrücken, wodurch die gewünschte Gutpressung erzielt wird. Je nach Einstellung der Federvorspannung wird das Gut stärker oder schwächer zusammengepresst.

   Das bereits im Laderaum befindliche Gut drückt seinerseits, soferne der Roll- oder Kratzboden es nicht weiter bewegt hat bzw. der Laderaum selbst schon weitgehend gefüllt ist, gegen das abgedeckte schwenkbare Umlaufband, verstärkt also die Federkraft und damit auch die Gutpressung im Förderschacht, so dass sich der Pressdruck   im Masse derladeraumfüllung   steigert bzw. es möglich ist, die Gutpressung auch mit Hilfe des Roll- oder Kratzbodens zu regeln. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eine weitere Konstruktionsvereinfachung für denladewagen ergibt sich, wenn das starr gelagerte Umlaufband die Stirnwand des Wagenaufbaues bildet. 



   Erfindungsgemäss kann wenigstens das starr gelagerte Umlaufband in mehrere Einzelbänder aufgeteilt sein, wobei dann gegebenenfalls die untere Umlaufrolle in an sich bekannter Weise Zinken trägt, zwischen denen die Einzelbänder laufen. In diesem Fall hat die untere Umlaufrolle des starr gelagerten Umlaufbandes die zusätzliche Aufgabe, für ein einwandfreies Einführen des von der Aufnahmevorrichtung angelieferten Gutes in den Förderschacht zu sorgen. Dabei brauchen aber die Zinken dieser Umlaufrolle nicht gesteuert zu werden, da die Einzelbänder des   Umlauf bandes gewissermassen als bewegliche Abstrei-   fer für das Gut dienen. Bei entsprechender Anordnung der beiden Umlaufbänder und der Aufnahmevorrichtung ist es aber auch ohne weiteres möglich, ohne solche Zinken auf der Umlaufrolle das Auslangen zu finden. 



   Die Zeichnung zeigt als Beispiel den Frontbereich eines erfindungsgemässen Ladewagens im Teilschnitt. 



   An der vorderen Stirnseite des Ladewagens ist als Aufnahmevorrichtung eine Aufsammelwalze 1 vorgesehen, die das Gut vom Boden aufnimmt und an einen Förderschacht 2 weitergibt. Die vordere Wand dieses Förderschachtes 2 besteht aus einem in Einzelbänder 3 unterteilten, endlosen Umlaufband, das wie die Aufsammelwalze mit nicht dargestellten Mitteln angetrieben wird. Die untere Umlenkrolle 4 des Umlaufbandes 3 ist mit Zinken 5 besetzt, zwischen denen die Einzelbänder laufen. Mit Hilfe der Zinken 5 wird die Gutzufuhr von der Aufsammelwalze 1 in den Förderschacht 2 gesichert. Die hintere Schachtwand wird ebenfalls von einem endlosen Umlaufband 6 gebildet, das gegen den Laderaum 7 durch eine Wand 8 abgedeckt ist. Das Umlaufband 6 ist um seine untere Umlenkrolle 9 schwenkbar und wird durch Federn 10 gegen das Umlaufband 3 gezogen, so dass sich der Schacht 2 nach oben hin verengt.

   Die Vorspannung der Feder 10 kann verändert werden. 



  Mit 11 ist ein hinter dem Förderschacht 2 angeordneter, in Wagenlängsrichtung bewegbarer Kratzboden bezeichnet. 



     Das von der Aufsammelwalze l aufgenommene und von den Zinken   5 in den Schacht 2 eingeführte Gut wird durch die Bewegung der Umlaufbänder 3,6 aufwärts gefördert und muss dabei das Förderband 6 gegen die Kraft der Feder 10 nach hinten drücken, um die Schachtverengung zu überwinden, wodurch es eine von der Federvorspannung abhängige Pressung erfährt. Hat sich hinter der Abdeckwand 8 ein Gutstock gebildet, sei es, weil der Laderaum 7 schon weitgehend angefüllt ist, sei es, weil der Kratzboden 11 nicht in Bewegung gesetzt wurde und das Gut nicht nach hinten abgeführt hat, so drückt das Gut gegen die Wand 8, d. h. es wird die Kraft der Feder 10 unterstützt und die Gutpressung im Schacht 2 gesteigert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Ladewagen für Halmgut od. dgl. mit einer an einer Stirnseite angeordneten Aufnahmevorrichtung und einem anschliessenden Förderschacht, der oberhalb eines in Wagenlängsrichtung bewegbaren Rolloder Kratzbodens endet, dadurch   gekennzeichnet,   dass die vordere und hintere Wand des Förderschachtes (2) in an sich bekannter Weise aus je einem endlosen Umlaufband (3,6) od. dgl. bestehen, von denen das dem Laderaum (7) zugekehrte und gegen diesen abgedeckte Umlaufband (6) um seine untere Umlenkrolle (9) schwenkbar ist und unter zum andern Umlaufband (3) gerichtetem, gegebenenfalls veränderbarem Federzug (10) steht.

Claims (1)

  1. 2. Ladewagen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, d ass das starr gelagerte Umlaufband (3) die Stirnwand des Wagenaufbaues bildet.
    3. Ladewagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das starr gelagerte Umlaufband in mehrere Einzelbänder (3) aufgeteilt ist, wobei gegebenenfalls die untere Umlaufrolle (4) in an sich bekannter Weise Zinken (5) trägt, zwischen denen die Einzelbänder laufen.
AT315465A 1965-04-07 1965-04-07 Ladewagen für Halmgut od. dgl. AT255330B (de)

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