AT254629B - Schraubverbindung - Google Patents

Schraubverbindung

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AT254629B
AT254629B AT766264A AT766264A AT254629B AT 254629 B AT254629 B AT 254629B AT 766264 A AT766264 A AT 766264A AT 766264 A AT766264 A AT 766264A AT 254629 B AT254629 B AT 254629B
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Bosch Gmbh Robert
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  Schraubverbindung 
Die Erfindung betrifft eine Schraubverbindung zum Verbinden von Blechteilen mittels Blechschrauben - beispielsweise zum Befestigen von Verkleidungsblechen an einem tragenden Rahmen aus Blechprofilenwobei in den Verkleidungsblechen und im Rahmen paarweise einander zugeordnete Durchstecklöcher und als Langlöcher ausgebildete Gewindelöcher angebracht sind. 



   Bei den bekannten, als Langlöcher ausgebildeten   Gewindelöchern   müssen die Flanken der Langlöcher mehrere Gewindegänge übereinander aufweisen, um durch mehrere miteinander in Eingriff stehende Gewindegänge des   Vater- und   Muttergewindes eine genügende Festigkeit der Schraubverbindung zu gewährleisten. Die Herstellung eines derartigen bekannten Gewinde-Langloches mit mehreren Gewindegängen ist aber schwierig und teuer. Darüber hinaus lassen sich die bekannten, als Langlöcher ausgebildeten Gewindelöcher auch nicht auf Blechkonstruktionen anwenden ; denn die hiebei üblichen dünnen Wandstärken lassen eine Anordnung von mehreren Gewindegängen übereinander nicht zu, so dass eine genügende Festigkeit einer derartigen Schraubverbindung mit den bekannten Massnahmen nicht erreicht werden kann. 



   Nach der Erfindung werden   nunbeiSchraubverbindungender eingangs beschriebenen   Art diese Schwierigkeiten dadurch behoben, dass die Randflächen der Gewindelanglöcher in Einschraubrichtung der Blechschraube zu einer Ausbuchtung hochgebogen sind. 



   Neben der dadurch erzielten hohen Festigkeit der Schraubverbindung bei Blechteilen wird erreicht, dass derjenige Bauteil, der mit dem das Gewindelangloch aufweisenden Blechteil zu verbinden ist, über die ganze Länge des Gewindelangloches verschiebbar ist, so dass auch grobe Toleranzen leicht ausgeglichen werden können. Ferner kann unter Aufrechterhaltung der wichtigen toleranzausgleichenden Wirkung des Gewindelangloches in dem einen Blechteil durch verschiedenartige Ausbildung des Durchsteckloches im andern Blechteil eine besonders vorteilhafte Anpassung an die jeweilige Art der Schraubverbindung erzielt werden. 



   So kann beispielsweise durch Ausbildung der Durchstecklöcher als Rundlöcher erreicht werden, dass der Gewindeschaft der Blechschraube passend in das Durchsteckloch eingreift, wodurch der betreffende Blechteil besonders gut gegen seitliches Verschieben gesichert ist. 



   Ferner können in besonders vorteilhafter Weise die Durchstecklöcher indem einen Blechteil als Langlöcher ausgebildet sein, deren Längsmittellinie in der Verbindungslage der miteinander zu verbindenden Blechteile die Längsmittellinie des zugehörigen Gewindelangloches in dem andern Blechteil vorzugsweise rechtwinkelig kreuzt. Hiedurch wird erreicht, dass durch wahlweises Verschieben der Blechteile zueinander in beliebiger Richtung auch besonders grobe Toleranzen in einfacher Weise ausgeglichen und dabei als Verbindungsorgane einfache und billige Blechschrauben verwendet werden können. 



   Es sind zwar Schraubverbindungen der genannten Art bekannt, bei denen beide zu verbindende Blechteile Langlöcher aufweisen, jedoch sind hiebei beide Langlöcher als Durchstecklöcher ausgebildet, so dass Verbindungsbolzen mit Muttern verwendet werden müssen, wodurch die Schraubverbindung verteuert und die Arbeiten zum Verbinden und Lösen der Blechteile erschwert werden. In vielen Fällen sind derartige Verbindungen mit Bolzen und Muttern, beispielsweise wegen der Unzugänglichkeit des inneren Blech- 

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 teiles, praktisch gar nicht anwendbar. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schraubverbindung dargestellt. Es zeigen Fig. l eine schaubildliche, auseinandergezogene Darstellung einer Blechschraube und je eines Ausschnittes der beiden miteinander zu verbindenden Blechteile mit einem Durchsteckloch in dem einen und   emem Gewindelangloch   in dem ändern Teil, Fig. 2 einen Schnitt durch die miteinander verbundenen Blechteile nach Linie 11-11 in Fig. 1 und Fig. 3 einen gegenüber der Fig. 2 um 900 versetzten Schnitt durch die miteinander verbundenen Blechteile nach Linie III-III in Fig. 2. 



   Die in den Zeichnungen dargestellte Blechschraube hat einen mit einem Schraubzieherschlitz 1 versehenen Senkkopf 2, an den sich der Gewindeschaft 3 anschliesst, der auf einem leicht konischen Kern 4 das Blechschraubengewinde 5 aufweist. 



   Der   eier   Blechschraube benachbarte Blechteil 6 hat als Durchsteckloch ein Langloch 7, durch das der Cewindeschaft 3 der Blechschraube passend oder mit geringem Spiel durchsteckbar ist. Bei dem Blechteil 6 handelt es sich beispielsweise um das äussere Verkleidungsblech eines Kühlschrankes, einer   Geschirrspülmaschine,   einer Waschmaschine   od. dgl.   



   Bei dem zweiten Blechteil 8 handelt es sich beispielsweise um einen Abschnitt eines aus Blech-   formteilan besehenden   tragenden Rahmens. Dieser Blechteil 8 hat als Gewindeloch ein einfaches Langlocn 9, das im Boden einer sich über die ganze Länge dieses Langloches erstreckenden Vertiefung bzw. Ausbuchtung 10 des Blechteiles 8 liegt. 



   Wie Fig. 2 zeigt, haben die Längswände 11 und 12 der Ausbuchtung 10 verschiedene Neigung zur Achse der Blechschraube, Die Längswand 11 hat beispielsweise eine Neigung von etwa 500 und die Längswand 12 eine Neigung von etwa 45  zur Längsachse der Blechschraube. Hiedurch wird erreicht, dass der untere Rand 13 der Längswand 11 tiefer liegt als der untere Rand 14 der Längswand 12. 



  Beim Einschrauben der Blechschraube fassen diese um etwa einen halben Gewindegang des Schaftes. 3 in der Höhe versetzten unteren Ränder 13 und 14 an gegenüberliegenden Stellen derart in das Gewinde des Schaftes 3 ein, dass die Schraube ihre senkrechte Lage zur Blechebene behält. 



   Beim Festziehen der Blechschraube drückt deren Senkkopf 2 eine entsprechende Vertiefung 15 in den Blechteil 6 ein. Die Unterseite dieser Vertiefung 15   stützt sich auf der Oberseite der Längs-   wände 11 und 12 ab,   so dass sich hier eine vorteilhafte Flächenpressung und damit einezusätzliche   Sicherung gegen Verdrehen der Blechteile zueinander ergibt. 



   Durch die Ausbuchtung 10 im Blechteil 8 wird erreicht, dass die Blechschraube unbedenklich fest angezogen werden kann, da hiebei die Enden der Seitenwände 11 und 12 in Richtung gegen den Senkkopf 2 der Blechschraube gezogen werden und dabei ein zusätzliches Festspannen der Verbindung ergeben. 



   Wie schon erwähnt, kann in dem Blechteil 6 an Stelle des Langloches 7 auch ein Rundloch als Durchsteckloch für die Blechschraube vorgesehen werden. 



   Die Seitenwände 11 und 12 der Ausbuchtung 10 könnten beispielsweise auch etwa die gleiche Neigung zur Längsachse der Blechschraube jedoch unterschiedliche Länge haben, so dass ihre unteren Ränder wieder, ähnlich wie bei Fig. 2 der Zeichnungen, in der Höhe versetzt sind. Auch bei dieser Ausbildung ergibt sich der Vorteil, dass die Blechschraube ihre senkrechte Lage zur Ebene der miteinander zu verbindenden Blechteile behält. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schraubverbindung zum Verbinden von Blechteilen mittels Blechschrauben - beispielsweise zum Befestigen von Verkleidungsblechen an einem tragenden Rahmen aus Blechprofilen-, wobei in den Verkleidungsblechen und im Rahmen paarweise   einander zugeordnete Durchstecklöcher   und als Langlöcher 
 EMI2.1 
 (11,12) der Gewindelanglöcher (9) in Einschraubrichtung der Blechschrauben zur einer Ausbuchtung (10) hochgebogen sind.

Claims (1)

  1. 2. Schraubverbindung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die einander an den Längsseiten des Gewindelangloches (9) gegenüberliegenden, hochgebogenen Randflächen (11,12) der Ausbuchtung (10) gegenüber der Schraubenachse verschieden geneigt sind.
    3. Schraubverbindung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die einander an den Längsseiten des Gewindelangloches (9) gegenüberliegenden, hochgebogenen Randflächen (11,12) der Ausbuchtung (10) verschieden lang sind und in der Höhe zueinander versetzte Kanten (13,14) haben. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
AT766264A 1964-04-14 1964-09-04 Schraubverbindung AT254629B (de)

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AT254629B true AT254629B (de) 1967-05-26

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