AT253987B - Handgranatenzünder - Google Patents

Handgranatenzünder

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AT253987B
AT253987B AT596365A AT596365A AT253987B AT 253987 B AT253987 B AT 253987B AT 596365 A AT596365 A AT 596365A AT 596365 A AT596365 A AT 596365A AT 253987 B AT253987 B AT 253987B
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AT
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hand grenade
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safety
safety bracket
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Oregon Ets Patentverwertung
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Handgranatenzünder 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Handgranatenzünder mit Sicherungsbügel, welcher nach Abziehen des Vorsteckers durch Abschwenken vom Handgranatenkörper das Schlagstück freigibt. 



     Derartige Handgranatenzünder   sind bekannt und gewährleisten bei sachgerechter Bedienung eine ausreichende Sicherheit. Bei unsachgemässer Bedienung kann es jedoch vorkommen, dass der Sicherungsbügel, ohne dass die Handgranate geworfen wird und der Sicherungsbügel abfällt, sich vom Handgranatenkörper so weit abhebt, dass ein Überschlag des Schlagstückes stattfindet und   der Verzögerungssatz   gezündet wird. 



   Der Werfer kann dann, weil sich der Sicherungsbügel noch an der Handgranate befindet, der Meinung sein, diese sei nach wie vor gesichert, was aber nicht der Fall ist. Nach etwa vier Sekunden erfolgt die   Detonation, während   sich die Handgranate noch in der Hand des Werfers befindet. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, derartige Unglücksfälle gänzlich zu vermeiden, was dadurch erreicht wird, dass am Griffteil des Sicherungsbügels nahe dessen Oberteil eine nach innen gerichtete Nase ausgebildet ist und dass das freie Ende des Oberteiles des Sicherungsbügels als hakenartige Halterung ausgebildet ist, welche einen an der dem Griffteil des Sicherungsbügels gegenüberliegenden Seite des   zünderkop-   fes ausgebildeten freien Vorsprung untergreift. 



   Bei dieser erfindungsgemässen Ausbildung des Sicherungsbügels wird vom federbelasteten Schlagstück kurz vor dessen Überschlag eine solche Kraftwirkung auf den nach innen gerichteten Vorsprung des Sicherungsbügels ausgeübt, dass der   Sicherungsbügel   unbedingt mit seiner hakenartigen Halterung aus dem Vorsprung des Zünderkopfes gehoben bzw. gestossen wird, auch dann, wenn der Werfer seine Finger oder 
 EMI1.1 
 nate vor deren Detonation in eine für seine Sicherheit ausreichende Entfernung zu werfen. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. Fig. 1 zeigt einen   Handgranatenzunder   bekannter Ausführung. 



   In Fig. 2 sind zwei Ausführungen I und II eines erfindungsgemässen Handgranatenzünders dargestellt. Fig. 3 zeigt eine   vergrösserte   Darstellung der Ausführung I und Fig. 4 eine vergrösserte Darstellung der Ausführung   II,   wobei in Fig. 3 und 4 auch der Funktionsablauf des Schlagstückes und des Si-   cherungsbügels   ersichtlich ist. 



   In allen dargestellten   Ausführungsbeispielen   haben die einzelnen für die Erfindung bzw. zu deren Verständnis wesentlichen Bestandteile folgende Bezugsziffem; Handgranatenkörper 1, Zünderkopf 2, Griffteil 3 des   Sicherungsbugeis,   Oberteil 4 des   Sichenmgsbügels,   hakenartige Halterung 5 des   Sicherungsbugeis, Vorsprung   6 am   Zanderkopf   2 zur Aufnahme der Halterung 5 des Sicherungs-   bügels,     Schlagstück   7 mit Nippel 8, Bohrung 9 zur Aufnahme des Vorsteckers. 



   Bei der herkömmlichen Ausführung gemäss Fig. 1 hebt sich der Griffteil 3 des Sicherungsbügels bis zum   Überschlagspunkt des Schlagstückes   7 bloss Um etwa 35mm vom Handgranatenkörper ab. Dieser Abstand kann bei nicht ganz sachgemässer Handhabung auch dann entstehen, wenn der Werfer die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> teil des Sicherungsbügels gegenüberliegenden Seite des Zünderkopfes ausgebildeten freien Vorsprung unergreift. EMI3.1 stück bzw. dessen Nippel beim Entlanggleiten an der Innenseite des Sicherungsbügels etwa 900 vor der Aufschlagstelle (Zündpille) an die nach innen gerichtete Nase des Sicherungsbügels gelangt.
    4. Handgranatenzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufnahme der hakenartigen Halterung des Sicherungsbügels dienende freie Vorsprung des Zünderkopfes eine (bei lotrechter Zünderkopfachse) nahezu waagrechte Unterkante aufweist.
    5. Handgranatenzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich am Griffteil des Sicherungsbügels bügelabwärts an die nach innen gerichtete Nase eine nach aussen gerichtete Auswölbung, vorzugsweise in Form einer Kugelkalotte anschliesst.
    G. Handgranatenzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich am Griffteil des Sicherungsbügels bügelabwärts an die nach innen gerichtete Nase eine weniger weit nach innen ragende schulterartige Partie anschliesst.
AT596365A 1965-07-01 1965-07-01 Handgranatenzünder AT253987B (de)

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