AT2530U1 - Deckelrahmen - Google Patents

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AT2530U1
AT2530U1 AT0079897U AT79897U AT2530U1 AT 2530 U1 AT2530 U1 AT 2530U1 AT 0079897 U AT0079897 U AT 0079897U AT 79897 U AT79897 U AT 79897U AT 2530 U1 AT2530 U1 AT 2530U1
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Guggemos Horst
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Abstract

Vorgeschlagen wird ein Deckelrahmen zur Aufnahme eines Schachtabschlußdeckels, wobei der Deckelrahmen mit einem Einstiegrohr verbunden ist, mit dem Kennzeichen, daß Deckelrahmen und Einstiegrohr eine einstückige Einheit (1) aus Metall oder Kunststoff bilden.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft einen Deckelrahmen zur Aufnahme eines Schachtabschlussdeckels, wobei der Deckelrahmen mit einem Einstiegrohr verbunden ist. 
 EMI1.1 
 Öffnung eines im Boden versetzten Schachtbauwerks eingesetzt, wobei zwischen Öffnung und Einstiegrohr eine Dichtung vorgesehen wird, sodass   z. B.   dem Verlauf der Bodenoberfläche in Bezug auf das Schachtbauwerk durch Schrägstellen des Einstiegrohrs gegenüber der Öffnung, damit der Deckelrahmen mit der Bodenoberfläche fluchtet, Rechnung getragen werden kann. 



  Die Fixierung erfolgt üblicherweise über Fertigbetonringe mit Ortbetonfugen oderweniger bevorzugt-nur über Ortbeton. 



  Es war auch schon vorgeschlagen worden, Deckelrahmen und Einstiegrohr einstückig aus Beton herzustellen-es hat sich jedoch gezeigt, dass Beton hiefür kein geeignetes Material darstellt, da eine gewisse Verformbarkeit nötig ist-und man ging dazu über,   sowohl Deckelrahmen als   auch Einstiegrohr einzeln aus Metall oder Kunststoff zu bilden und miteinander dicht zu verschrauben, zu verkleben oder zu verschweissen, was speziell bei hoher mechanischer Belastung des Deckels und Deckelrahmens häufig zum Verlust der Wasserdichtheit führt, die für Schachtbauwerke die technische Bedingung ist, allerdings auch ein Hauptproblem darstellt. 



  Nunmehr wird vorgeschlagen, dass Deckelrahmen und Einstiegrohr eine einstückige Einheit aus Metall oder Kunststoff bilden. 

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  Damit kann Dichtheit in jedem Fall gewährleistet werden, auch nach   oftmaligem   Neujustieren gegenüber dem Schachtbauwerk. 



  Als Kunststoffe werden verstärkte Materialien, insbesondere glasfaserverstärkte spritzgiessbare Massen, bevorzugt, als Metall Stahl, aber auch Gusseisen. 



  Durch die einfache Herstellung der erfindungsgemässen Einheiten durch Giessen oder Spritzen ist auch möglich, in einem Arbeitsgang Profile auszubilden, die einerseits dem leichteren Versetzen und Ziehen dienen und anderseits dem Abstützen von entfernbaren Schachteinbauten. Dabei geht es insbesondere um Vertiefungen und/oder Ansätze im   Deckelrahmenbereich   zum Angriff von Hebewerkzeugen, Durchbrechungen zum Injizieren von Versatzmörtel, die vorzugsweise in einem Randflansch der Einheit vorgesehen sind, sowie um unterhalb des   Deckelrahmenbereichs   in das Einstiegrohr hineinragende Profile, insbesondere Auflagenasen oder zumindest ein Auflagering, zur Abstützung von entfernbaren Schachteinbauten. 



  Entfernbare Schachteinbauten sind z. B. Einsätze wie Schmutzauffangtassen oder sogenannte Noninfiltratoren (AT-PS 394 743). 



  Bevorzugt ist, das Einstiegrohr in bekannter Weise vom Deckelrahmen weg sich konisch verjüngend auszubilden ; dies ergibt erhöhte Neigbarkeit gegenüber dem Schachtbauwerk - mit anderen Worten bessere Anpassungsmöglichkeit an die   Bodenoberfläche   bzw. an die dort zu erfüllenden Bedingungen. 



  Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben, in der die Fig. 1 bis 3 Seitenschnittansichten von erfindungsgemässen einstückigen, rohrstutzenförmigen Einheiten mit einem   Deckelrahmenbereich   und einem Einstiegrohrbereich sind, wobei die Fig. 1 und 2 verschiedene Ausführungsformen zeigen, während Fig. 3 eine im wesentlichen nach Fig. 1 

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 ausgebildete Einheit in versetztem Zustand mit aufgesetztem Schachtdecke zeigt. 



  Gleiche Bauteile tragen gleiche Bezugszeichen. 



  Die erfindungsgemässen Einheiten 1 bestehen aus einem Deckelrahmenbereich 2 und einem Einstiegrohrabschnitt 3. In Fig. 1 sind im   Deckelrahmenbereich   2 um dessen Umfang herum in gleichen Abständen voneinander verlaufende Durchbrechungen 4 (nur zwei dargestellt) zum Injizieren von Versatzmörtel zu erkennen ; weiterhin im Einstiegrohrbereich 3 Sicken 5 (nur zwei dargestell zum Angriff von Hebewerkzeugen sowie in das Innere des Einstiegrohrbereichs 3 hineinragende Auflagenasen 6 für Einbauten. 



  In Fig. 2 erkennt man einen Auflagering 7 anstelle der Auflagenasen, und dass die Durchbrechungen 4 in einem Ringflansch 8 angeordnet sind, der den Deckelaufnahmebereich 2 umgibt.   Z. B.   sind acht Durchbrechungen 4 entlang des Ringflanschs 8 angeordnet. Sowohl Auflagenasen als auch Auflageringe können auch zum Angriff von Hebewerkzeugen dienen. 



  Aus Fig. 3 erkennt man, dass die aus den Bereichen 2 und 3 bestehende Einheit in eine zur Bodenoberfläche 9 gerichtete Öffnung eines Schachthalses 10 unter bekannter Zwischenschaltung einer Dichtung 11 eingesetzt ist. Der Deckelrahmenbereich 2 wird von einem   Oberflächenbelag   12 umgeben und stützt einen profilierten Schachtdecke 13 ab - der Deckelrahmenbereich 2 stützt sich auf einer Zwischenschicht 14 ab, die am Kopf des Schachthalses 10 aufruht und in bekannter Weise aus Ortbeton bestehen kann, wobei jedoch bevorzugt wird, vorgefertigte Betonringe aufeinanderzuversetzen und den satten Sitz des Deckelrahmenbereichs auf dem obersten Betonring nach Injizieren von   Versatz mörtel   durch die Durchbrechungen 4 hindurch durch Druck von oben zu justieren. 



  Die Bauhöhe der erfingungsgemässen Einheit 1 ist nicht beschränkt, beträgt aber üblicherweise von 150 bis 500 mm.

Claims (5)

  1. Ansprüche : 1. Deckelrahmen zur Aufnahme eines Schachtabschlussdeckels, wobei der Deckelrahmen mit einem Einstiegrohr verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass Deckelrahmen und Einstiegrohr eine einstückige Einheit (1) aus Metall oder Kunststoff bilden.
  2. 2. Schachtabschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckelrahmenbereich (2) der Einheit (1) Vertiefungen (5) und/oder Ansätze zum Angriff von Hebewerkzeugen vorgesehen sind.
  3. 3. Schachtabschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckelrahmenbereich (2) der Einheit (1) Durchbrechungen (4) zum Injizieren von Versatzmörtel vorgesehen sind.
  4. 4. Schachtabschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen (4) in einem Randflansch (8) der Einheit (1) vorgesehen sind.
  5. 5. Schachtabschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Deckelrahmenbereichs (2) in das Einstiegrohr (3) hineinragende Profile, insbesondere Auflagenasen (6) oder zumindest ein Auflagering (7), zur Abstützung von entfernbaren Schachteinbauten vorgesehen sind.
AT0079897U 1997-12-18 1997-12-18 Deckelrahmen AT2530U1 (de)

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AT2530U1 true AT2530U1 (de) 1998-12-28

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE28640E (en) * 1971-03-05 1975-12-09 Meter housing
DE3008776A1 (de) * 1980-03-07 1981-09-17 Bernhard 8071 Lenting Kessel Schachtaufsatzteil mit verschlussdeckel
DE3025102A1 (de) * 1980-07-02 1982-04-22 Passavant-Werke AG & Co KG, 6209 Aarbergen Bodenablauf
FR2597900A1 (fr) * 1986-04-24 1987-10-30 Berna De La Calle Manuel Regard a tampon engazonnable

Patent Citations (4)

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