AT252816B - - Google Patents

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AT252816B
AT252816B AT252816DA AT252816B AT 252816 B AT252816 B AT 252816B AT 252816D A AT252816D A AT 252816DA AT 252816 B AT252816 B AT 252816B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L2101/00Uses or applications of pigs or moles
    • F16L2101/30Inspecting, measuring or testing

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  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description


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  Einrichtung an unterirdisch verlegten Flüssigkeitsbehältern 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an unterirdisch verlegten Flüssigkeitsbehältern, insbesondere Behältern für Mineralöle und flüssige Mineralölprodukte, mit einem die Entnahmeöffnung umfassenden, durch einen Deckel od. dgl. abdeckbaren Schacht. 



    Bei solchenFlüssigkeitsbehältem war es bisher üblich, um die Entnahme-bzw. Einstiegöffnung herum    einen Schacht zu betonieren. Diese Arbeit ist umständlich und zeitraubend, zumal bei der Herstellung der Schalung und beimBetonieren auf die   anzuschliessende Rohrleitung   und auf sonstige, mit dem Behälter zu verbindendeOrgane, z. B. auf eine   Leckanzeigevorrichtung, geachtet   werden muss. Eine   seitwärtsführende,   unterirdische Rohrleitung wurde in ihrer Richtung durch   die betonierte Schachtwandung   festgelegt und eine Änderung dieser Richtung war nur nach Zerstörung und Neuherstellung der Schachtwandung möglich. 



  Ausserdem verursachte   der Anschluss des Betons   der Schachtwandung an den zumeist aus Stahl bestehenden Behältermantel gewisse Schwierigkeiten. 



   Zur Behebung dieser Nachteile sieht die Erfindung ihrem wesentlichsten Merkmal zufolge vor, dass die Schachtwandung von mindestens zwei   vorgefertigten Teilstücken   gebildet wird, von denen das untere Teilstück mit der Behälteroberseite fest verbunden,   z.   B. verschweisst ist, wogegen das andere, aufwärts anschliessende, obere Teilstück lösbar,   z. B.   mittels einer Verschraubung, mit dem unteren Teilstück verbunden ist. 



   Hiebei kann das untere Teilstück einen fixen Bestandteil des Behälters selbst bilden, wogegen das obere Teilstück des Schachtes in seiner Höhe den jeweiligen örtlichen Erfordernissen angepasst und erst an Ort und Stelle mit dem unteren Teilstück verbunden werden kann. So ist es   z. B.   im Falle einer Änderung des Niveaus der durch   die Schachtmündung bestimmten Ebene   ohne weiteres möglich, bloss das obere Teilstück   der Schachtwandung auszuwechseln, um die Schachtabdeckung   mit dem Niveau der oberhalb des Behälters befindlichen Strasse od. dgl. Verkehrsebene fluchten zu lassen.

   Verläuft diese Ebene beispielsweise schief in bezug zur   waagrechtenBehälterachse,   kann dieser Verlauf ohne weiteres dadurch berücksichtigt werden, dass dem oberen Teilstück eine Form gegeben wird, bei der die Mündung gleichermassen schief in bezug zu der die Teilstücke trennenden Ebene verläuft, so dass die Schachtabdeckung wieder mit der Verkehrsebene fluchtet. 
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 selbst vorgefertigt, so dass die mit der Durchführung des Leitungsanschlusses verbundenen Arbeiten auf ein Minimum beschränkt bleiben. 



   Besonders günstig erweist sich die Anwendung der Erfindung bei Anordnung eines zentrisch symmetrischen,   z. B.   quadratischen oder   kreisförmigen,   Schachtquerschnittes. Es ist dann das obere Teilstück der Schachtwandung mit dem Anschluss für die seitwärtsführende Rohrleitung in verschiedenerlei Stellungen auf das untere Teilstück der Schachtwandung aufsetzbar und mit diesem verbindbar. Solcherart kann dann die   z. B.   mit einem Rohrkrümmer in der Querschnittsmitte des Schachtes an denBehälter anzuschliessende Rohrleitung nach verschiedenerlei wählbaren Richtungen   seitwärtsgeführt   werden. 



   Am unteren Teilstück der Schachtwandung können alle jene Einrichtungen gelagert und befestigt 

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 werden, die mit dem Behälter stets ortsfest verbunden bleiben, beispielsweise eine Leckanzeigevorrichtung   od. dgl.   



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Hiebei zeigt die Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch den Behälter und den auf ihn aufgesetzten Schacht. Die Fig. 2 zeigt im Schnitt ein Detail des Anschlusses des oberen an das   untere Teilstück derSchachtwandung   und dieFig. 3 und 4zeigen Draufsichten auf den Behälter mit Schacht in zwei verschiedenen Ausführungsvarianten. 



   Gemäss   Fig. l ist auf der Oberseite des Flüssigkeitsbehälters l das Teilstück   2 der Schachtwan-   dung aufgesetzt und mit dem Behältermantel verschweisst. Mit dem oberen Flansch 2* dieses Teil-    stückes 2   ist - wie die Fig. 2 als Ausschnitt n der Fig. 1 zeigt - der untere Flansch 3'des Teil-   stückes 3 mittels Schraubbolzen 4 und Muttern 5 lösbar verbunden. Das obere Teilstück 3 der Schachtwandung ist in beliebiger Höhe vorgefertigt und erstreckt sich bis zu der durch einen Deckel 6 abgeschlossenen Schachtmündung. 



   Im oberen Teilstück 3 der Schachtwandung befindet sich ein vorzugsweise ebenfalls vorgefertigter Anschluss 7 für eine Rohrleitung 8, die unterirdisch   seitwärtsführt.   Diese Rohrleitung 8 ist über den Anschluss 7 und einen Rohrkrümmer 9 in Mitte des Schachtquerschnittes an den Dom 10   des Behälters 1   angeschlossen. 



   DieFig. 3 und 4 zeigen   zweierlei Schachtquerschnitte   in zentrisch-symmetrischer Ausbildung,   u. zw.   die Fig. 3 einen quadratischen Schachtquerschnitt und die Fig. 4 einen kreisförmigen Schachtquerschnitt. 



  In gestrichelten Linien ist angedeutet, wie es bei einer solchen Anordnung möglich ist, die Richtung der seitwärtsführenden Rohrleitung 8 beliebig zu variieren, ohne irgendwelche langwierigen baulichen Abänderungen des Schachtes durchführen zu müssen. Es genügt vielmehr, das obere Teilstück 3 der Schachtwandung in jener Stellung auf das untere Teilstück 2 aufzusetzen und mit diesem zu verbinden, bei der die Lage des Rohrleitungsanschlusses 7 der gewünschten Richtung der Rohrleitung 8 entspricht.

   
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 vorrichtung umfasst beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine die Behälterunterseite einschliessende Wanne 11 als Auffangbehälter für Leckflüssigkeit, einen Schwimmer 12,   der von allfälliger Leck-   flüssigkeit angehoben wird und über ein Gestänge 13, 14, 15 eine Anzeigevorrichtung 16 betätigt, die sich im Niveau des Schachtdeckels 6 befindet. Der schwenkbare Teil 14 des Gestänges kann beispielsweise an einer Konsole 17 bzw. in einem am Teilstück 2 der Schachtwandung befestigten 
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 lung dieses Teilstückes unabhängig. 



   Die Erfindung ist selbstverständlich nicht an das bloss der Erläuterung dienende Ausführungsbeispiel gebunden, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung überaus zahlreiche weitere Varianten denkbar und mit gleichem Erfolg ausführbar. Die Erfindung eignet sich am besten zur Ausführung in metallischem Werkstoff, insbesondere Stahl, doch ist sie an die Venvendung dieses Werkstoffes nicht gebunden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung an unterirdisch verlegten Flüssigkeitsbehältem, insbesondere Behältern für Mineral- öle und flüssige Mineralölprodukte, mit einem die Entnahmeöffnung umfassenden, durch einen Deckel   od. dgl.   abdeckbaren Schacht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtwandung von mindestens zwei vorgefertigten Teilstücken (2, 3) gebildet wird, von denen das untere Teilstück (2) mit der Behälteroberseite fest   verbunden, z. B. verschweisst,   ist, wogegen das andere, aufwärts anschliessende, obere Teilstück (3) lösbar, z. B. mittels einer Verschraubung (4, 5), mit dem unteren Teilstück verbunden ist. 



   2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Teilstück (3) der Schachtwandung mit einem Anschluss (7) für eine seitwärtsführende, an den Behälter   (1)   angeschlossene Rohrleitung (8) versehen ist. 



   3. Einrichtung nach Anspruch 2 mit einem zentrisch symmetrischen,   z. B.   quadratischen oder kreis- 
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 wandung mit dem Anschluss (7) für die seitwärtsführende Rohrleitung (8) in verschiedenerlei wählbaren Stellungen auf das untere Teilstück (2) der Schachtwandung aufsetzbar und mit diesem verbindbar ist, um die   z. B.   mit einem Rohrkrümmer   (9)   in Querschnittsmitte des Schachtes an den Behälter   (1)   anzuschliessende Rohrleitung (8) nach verschiedenerlei Richtungen   seitwärtsführen   zu können.

Claims (1)

  1. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass um das untere Teilstück (2) der Schachtwandung die mit dem Behälter (1) ortsfest zu verbindenden Organe, z. B.
    Leckanzeigevorrichtung (11-16), gelagert sind.
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