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Aufhängevorrichtung für Lampen an Kipp-Dampfpflügen u. dgl.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Lampenaufhängevorrichtung, mittels welcher man jede Art von Lampen, weiche zum Beleuchten der geackerten Furche dient, derart aufhangen kann, dass sie sich stets vor dem Rade befindet, um die Furche auf eine Strecke von mindestens 3 m vor dem Rade zu beleuchten, ohne dabei jedoch den freien Ausblick zu behindern.
Bei den bisher bestehenden Lampcnaufhängevorrichtungen
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(1egenteile, unstatt dass die Lampe dem Lenker die Bahn beleuchtet hatte, warf sie noch verschiedene Schatten ; dadurch ferner, dass man die Lampe nicht von der einen Seite des Rades auf die andere verschwenken konnte, wurde dem Lenker der Ausblick auf die
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Rahmen befestigten Zapfen pendeln, jedoch kann man sie nicht von der einen Seite des Rades auf die andere verstellen. Verstellen kann man bloss die Schirme, welche den freien Ausblick beeinträchtigen.
Bei der Lampenaufhängevorrichtung, welche den Gegenstand der vorliegenden Er-
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Einzelheit.
Die Einrichtung besteht aus einem Winkelhebel 1, der auf der Welle : 2 aufgekl'ilt ist. Diese Welle sitzt auf Querträgern 22 des Rahmens 3, der am eigentlichen t'tiug-
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aufgekeilt, für welchen am Rahmen ? eine Führung 5 vorgesehen ist, welche gleichzeitig zur Begrenzung der äussersten Stellungen des Hebels 4 dient. Dieser Hebel trägt unten ein Gegengewicht 6. Am oberen Ende des Hebels 4 ist mit ihrem einen Ende eine Stange 7
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die Traverse 8 wiederum die horizontale und der Rahmen 15 die vertikale Lage einnimmt.
Die Traverse 8 ist auf der Stange 7 drehbar angeordnet, und ist mit einer vierkantigen Nabe 16 (Fig. 4) versehen, auf welche der eine Arm 17 des Rahmens 15 aufgesteckt ist, so dass dieser sich nicht lose um die Stange 7 drehen kann, wohl aber der Bewegung der Traverse 8 folgen muss, mit welcher er sich gleichzeitig neigt ; die Bewegung der Traverse 8 schliesslich ist an die Bewegung der Lenkerstangen 13, 14 gebunden. Die Lampe hängt im Rahmen an einem Haken 18 (Fig. 4), der am Rahmen unter Zwischenschaltung einer Feder 19 befestigt ist ; diese stiitzt sich unten gegen den Rahmen 15 und oben gegen einen Teller 20, der durch eine Mutter gehalten wird. Dor Haken selbst stützt sich gegen den Rahmen mit einem Bund ; damit er sich nicht ve.. rehen könne, ist sein Bolzen vierkantig gestaltet.
Der hauptsächlichste Vorteil dieser Einrichtung ist der, dass man durch den Hebelmechanismus die Lampe von der einen Seite des Rades auf die andere verstellen kann, dass die Lampe stets so weit vor und nicht nur über dem Rade sich be- findet, dass der Raum vor dem Pfluge, vor allem aber die Furche, in welcher das grosse Furchenrad des Pfluges läuft, vollh : ommon beleuchtet ist.
InfolgodessHB, dass das Licht in die Nähe des Rades und vor dasselbe fällt, ist es nicht notwendig, Reflqktorscheiben und die zugehörigen Mechanismen anzuordnen ; man kann die Lampe. mit einer Kugel aus Miichgtas ausstatten. Hei einer derartigen Einrichtung entstehen keine tiefen Schatten und der Lenker gewinnt daher eine bessere Übersicht.