AT252127B - Einrichtung zum Verstärken der Querschweißnähte von Schlauchbeutelpackungen - Google Patents

Einrichtung zum Verstärken der Querschweißnähte von Schlauchbeutelpackungen

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AT252127B
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welding
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cutting
welding jaw
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    • B29C66/00General aspects of processes or apparatus for joining preformed parts
    • B29C66/80General aspects of machine operations or constructions and parts thereof
    • B29C66/82Pressure application arrangements, e.g. transmission or actuating mechanisms for joining tools or clamps
    • B29C66/822Transmission mechanisms
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    • B29C66/112Single lapped joints
    • B29C66/1122Single lap to lap joints, i.e. overlap joints

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description


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  Einrichtung zum Verstärken der Querschweissnähte von
Schlauchbeutelpackungen 
Es sind Maschinen zur Herstellung von mit einem flüssigen, pastösen, pulverförmigen oder körnigen Gut gefüllten beutelförmigen Behältern aus schweissbarem Werkstoff bekannt, bei welchen das Füllgut in einen absatzweise an seinem unteren Ende abgeschlossenen nachgiebigen Schlauch eingefüllt wird, worauf die Schlauchwandungen oberhalb des Füllgutes durch eine Querschweissnaht verschlossen und der dadurch hergestellte kissenartige Beutel durch einen Schnitt innerhalb der Schweissnaht vom Schlauch abgetrennt wird.

   Derartige Beutel werden unter anderem zur Verpackung von Mineralwässern, Milch und sonstigen Flüssigkeiten verwendet, weshalb auf die Haltbarkeit der Beutel besonders geachtet werden muss, da der flüssige Inhalt beweglich, formlos und nicht zusammendrückbar ist, weshalb die geringste Verletzung des Beutels, der in sich selbst keine Festigkeit aufweist, den Verlust des gesamten Inhaltes an Flüssigkeit und gegebenenfalls eine Durchfeuchtung und Zerstörung der gemeinsam mit dem Beutel gelagerten Ware verursacht. Deshalb wird die Wandstärke der Schläuche zur Herstellung der Beutel entsprechend bemessen, wobei darauf zu achten ist, dass durch die Querverschweissung keine geschwächte Zone in der Schlauchwandung entsteht. 



   Gewisse schweissbare Werkstoffe, insbesondere die in der Nahrungsmittelindustrie für die Verpackung behördlich zugelassenen, sind zur Durchführung einer widerstandsfähigen Schweissung schlecht geeignet. Dies gilt besonders für Polyäthylenfolien, deren durch einfaches Anlegen eines heissen Eisens an die zu verschweissende Zone erzeugte Schweissnaht durch ein haltbares und billiges Band, z. B. aus Karton, Aluminium oder Gewebe, verstärkt werden muss. Deshalb wird im Bereich der Schweissstelle über deren gesamte Länge an die miteinander zu vereinigenden Wandungsfolien ein Verstärkungsband angelegt, bevor die Schweissstelle der Wirkung des heissen Eisens unterworfen wird.

   Die an der Folie anliegende Fläche des Verstärkungsbandes trägt einen Film, der aus dem gleichen Werkstoff wie die Folie besteht, so dass sich das Verstärkungsband   beim Schweissvorgang innig mit den Folien verbindet   und der Widerstand der Schweissnähte völlig ausreichend ist. 



   DieseArt   der Verstärkung derSchweissnähte   ist jedoch in derPraxis nur bei   unterbrochenerFertigungs-   weise möglich, bei welcher die Beutel Stück für Stück hergestellt, gefüllt, geschlossen, verstärkt und verschweisst werden, was jedoch einen Herstellungspreis für derartige Beutel bedingt, der den für die Massenherstellung von Beutel im kontinuierlichen Verfahren wesentlich übersteigt. Um auch dünnwandige Schläuche in kontinuierlicher Fertigungsweise zu Beuteln verarbeiten zu können, wurde schon erwogen, den dünnwandigen Schlauch durch ein sich über die gesamte Breite desselben reichendes, mitgeführtes Kartonband zu verstärken, das jedoch nur stellenweise im Bereich der aufeinanderfolgenden Schweissnähte mit dem Schlauch verbunden war und derart auf einer Seite eine von den Schweissnähten ausgehende Kartonbeule bildete.

   Da für das Verstärken der Schweissstellen etwa bloss 2 cm des Kartonbandes benötigt werden, für die die Schweissstellen verbindenden Kartonbeulen aber je nach der Grösse der Packung   15 - 20   cm erforderlich sind, wird Material für die Beulen verschwendet, die überdies das Aussehen der Packung ungünstig beeinflussen und beim Schlichten derselben stören. Ein Entfernen der Beu- 

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 len zwischen den Schweissnähten bedingt einen zusätzlichen Arbeitsgang und erhöhte Kosten der Schlauchbeutelpackungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verstärken der Querschweissnähte von Schlauchbeutelpackungen an einer Maschine zur Herstellung von thermoplastischen Reihenpackungen, welche Maschine Einrichtungen zum   absatzweisen Einfüllen   des zu verpackenden Erzeugnisses in einen Schlauch aus wärmeschweissbarer Folie, Einrichtungen zum schrittweisen Verschieben des Schlauches in einer dem Inhalt jeder Einzelfüllung entsprechenden Länge und eine absatzweise arbeitende Schweissvorrichtung mit zwei Schweissbacken, von denen die eine beweglich ist, zum Verschweissen einander gegenüberliegender Schlauchwandungsteile aufweist und bezweckt, die Werkstoffmengen zur Verstärkung der Schweissnähte bei der Massenherstellung der verlorenen Verpackungen herabzusetzen und die Massenherstellung von Beuteln in kontinuierlicher Arbeitsweise zu ermöglichen,

   welche Beutel ausschliesslich an ihren Schweissstellen verstärkt sind. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass eine Zuführvorrichtung für ein vorzugsweise   eine derLänge derSchweissnaht entsprechende Breite aufweisendes Verstärkungsband   mit schweissfähiger Oberfläche vorgesehen ist, welche Zuführvorrichtung ein Schrittschaltwerk enthält, das vor jedem Schliessen der Schweissbacken ein vorzugsweise der Breite der Schweissnaht entsprechendes Stück des Verstärkungsbandes in den Spalt   zwischen dem Schlauch und der beweglichen Schweissbacke vorschiebt, und   dass ferner eine Schneidvorrichtung vorgesehen ist, welche das vorgeschobene Bandstück vom Verstärkungsband abtrennt.

   Das Verstärkungsband kann von Kartonvorratsrollen von der Zuführvorrichtung gegebenenfalls auch quer zur Förderrichtung des Schlauches in einer Breite gleich jener der Schweissnaht zugeführt   werden. Erfindungsgemass   sind die Zuführvorrichtung und ein Messer der Schneidvorrichtung auf der Oberseite der beweglichen Schweissbacke verschiebbar gelagert. In Ausgestaltung der Erfindung ist das mit der Schneide gegen die feste Schweissbacke gerichtete Messer der Schneidvorrichtung auf der beweglichen   Schweissbacke   und das mit der Schneide gegen die bewegliche Schweissbacke gerichtete Messer der   Schweissvorrichtung   an der Zuführvorrichtung fest angeordnet.

   Bei einer bevorzugten Bauart der Einrichtung liegt die Zuführvorrichtung auf dem mit   der Schneide gegen die feste Schweissbacke   gerichteten Messer der Schneidvorrichtung auf, wobei sie unter der Wirkung von Federn, welche gegen auf der beweglichen Schweissbacke vorgesehene Anschläge abgestützt sind, um die Schneidkante des Messers kippbar ist, wobei die Kippbewegung durch eine an der Schweissbacke angeordnete Führungsplatte und die Verschiebungsbewegung durch Anschläge auf der Schweissbacke begrenzt ist. Zweckmässig ist auf der festen Schweissbacke ein die Bewegung der Zuführvorrichtung begrenzender   Gegenschuh angeordnet.

   Schliesslich   besteht die Zuführvorrichtung aus einer gummibelegten Walze und einem endlosen Transportband, welches das Verstärkungsband an einem Teil der Walzenoberfläche anpresst und als Schrittschaltwerk ist ein Freilaufgetriebe vorgesehen, das die Welle der Walze in   derFörderrichtung des Verstärkungsbandes   schrittweise antreibt, wobei die Antriebsbewegung über einen Schwingarm erfolgt, der unter der Wirkung einer Feder an einem gegenüber der Zuführvorrichtung in seiner Lage einstellbaren Anschlag anliegt. 



   Durch die erfindungsgemässe Einrichtung wird das Abschneiden des die Schweissnaht verstärkenden Stückes des Verstärkungsbandes in Form einer schmalen Kartonzunge knapp neben der Schweissstelle und unmittelbar vor dem Schweissvorgang bewirkt. Der Schneidvorgang findet dabei dicht neben der Vorderfläche der   beweglichen Schweissbacke statt, die den Transport   der Zunge zur   Schweissstelle   besorgt. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Einrichtung wird die Betriebssicherheit wesentlich erhöht, Betriebsstörungen werden vermieden und die Unterhaltung der Vorrichtung vereinfacht. 



   In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l eine schaubildliche Darstellung der Einrichtung in ihrer Anfangsstellung eines Arbeitsganges, wobei gewisse Teile im Schnitt gezeigt sind, die Fig. 2 und 3 die Einrichtung in gleicher Darstellung während des Schweissvorganges bzw. während des Abschneidens der fertiggestellten Beutelpackung, F ig. 4 die Einrichtung nach Fig. l mit der Zuführvorrichtung für das Verstärkungsband, Fig. 5 die Schweiss-, Schneid-und Zuführvorrichtung der Einrichtung im Querschnitt, und   die Fig. 6 - 10   in kleinerer Darstellung der Fig. 5 den Arbeitsvorgang der Einrichtung beim Verstärken der Querschweissnähte von Schlauchbeutelpackungen in Seitenansichten. 



   Damit der Zusammenhang aller Vorrichtungen der erfindungsgemässen Einrichtung verständlich wird, nämlich einerseits der Vorrichtungen zum Schweissen und Abschneiden der aufeinanderfolgenden Beutelpackungen und anderseits der Vorrichtungen für die Zufuhr, das Abschneiden und den Transport des Verstärkungsbandes, wird zunächst die Schweissvorrichtung und die   Abschneidvorrichtung für die nacheinander   hergestellten Beutelpackungen beschrieben. 



   Dieser in den Fig. l, 2 und 3 dargestellte Teil ist auf einem Rahmen angeordnet, der durch zwei parallele Längsanker 1 und 2 gebildet wird, die ihrerseits gegenüber zwei Traversen 3 und 4 ver- 

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 schraubt sind. Dieser Rahmen ist über Abflachungen 5 (Fig. l) an den Ankern 1 und 2 zwischen Klemmbacken 6 und 7 zweier Schellen 8 und 9 fest verspannt, die gegenüber zwei senkrechten Säulen 11 und 12 der Einrichtung verklemmt sind. 



   Zum Zweck des erleichterten Ausbaues der auf den Ankern 1 und 2 gleitenden Teile ist die Schelle 8 gegenüber der Schelle 9 leicht erhöht angeordnet, wodurch der Rahmen   1 - 4,   wie aus Fig.   l   ersichtlich, nach vorne zu leicht geneigt ist. Die Traverse 4 weist in ihrem Mittelteil ein Gussgehäuse 12a auf, in dem eine zylindrische Bohrung 13 vorgesehen ist, die an ihrem einen Ende durch eine Scheibe 14 (Fig. 2) verschlossen ist, welche gegenüber dem Gehäuse verschraubt ist und in ihrer Mitte von einer Zylinderbohrung 15 durchsetzt ist, in welcher der Schaft 16 eines Kolbens 17 gleiten kann, der seinerseits in der Kammer 13 bewegbar ist.

   Das andere Ende der durch die Bohrung 13   gebildetenKammeristmiteinerDruckluftzufuhrundeinemDruckluftrohr   18 versehen, wobei eine durch einen Handgriff 20 regelbare Membran 19 vorgesehen ist, mit der der Zustrom von Druckluft zur Kammer 13 regelbar ist. 



   Der durch die vorstehend beschriebene pneumatische Druckvorrichtung betätigte Schaft 16 bewegt auf den Ankern 1 und 2 einen Schlitten 21, der von einer mit Ausnehmungen versehenen Platte gebildet wird, welche zwei Führungsbuchsen 22 und 23 (Fig. 3) aufweist, die auf den Ankern 1 und 2 gleiten. Der Schaft 16 geht mit einem stufenförmigen Absatz 25 in einen Zentrierfinger 26 über und überträgt die Bewegung der pneumatischen Druckvorrichtung auf eine Scheibe 24, die sich gegen den Absatz 25 abstützt und mit einer in eine Bohrung im Schlitten ragenden Hülse 27 am Zentrierfinger 26 sitzt. 



   Der Schlitten 21 wird über zwei Federn 28 und 29 gegen die Traverse 4 gedrückt, wobei diese Federn sich einerseits an den Klemmbacken 6 und 7, anderseits am Schlitten 21 abstützen und die   Führungsbuchsen"2,   23 umgeben. 
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Kolbendes Pfeiles f (Fig. 2) und sein Schaft 16 bewegt die Platte 21   in gleicher Richtung, wobei die Fe-   dern 28 und 29 zusammengedrückt werden. Wird die Druckvorrichtung freigegeben, so drücken die Federn 28 und 29 den Schlitten 21 gegen Stossdämpfer 10 an der Traverse 4. 



   Der Schlitten 21 trägt die   Schweissvorrichtung   zur Anbringung der Querschweissnaht an den Wandungsteilen des Schlauches und die Schneidvorrichtung zum Abschneiden der Beutelpackungen, welche Vorrichtungen zwischen dem Schlitten 21 und der Traverse 3 angeordnet sind. An einer Seite des Schlittens 21 ist mittels Schrauben 31 eine Konsole 30 und an der Traverse 3 mittels Schrauben 33 eine Konsole 32 befestigt. Die Konsole 30   trägt-mittels Schrauben   35 befestigt-eine rechteckige Platte 34 und die Konsole 32 - mittels Schrauben 37 befestigt-eine Platte 36. 



  Die Platte 34 bildet die bewegliche und die Platte 36 die feste Schweissbacke. Die Platte 36 kann durch eine Anzahl von Schrauben 38 in ihrer Lage gegenüber der Platte 34 so eingestellt werden, dass die gegenüberliegenden Stirnflächen der Platten 34 und 36 genau parallel verlaufen und die beiden Platten zwei vollständig dicht schliessende Klemmbacken bilden. Die Platte 34 weist an ihrer Stirnfläche zwei Parallelnuten auf, in welchen zwei Heizwiderstände 40 (Fig. 2) in Form dünner Bänder isoliert eingesetzt sind. Diese Heizwiderstände können über nicht dargestellte Schalter, die zu beiden Seiten der Platte 34 angeordnet sind, mit Strom versorgt werden. 



   Der Schlitten 21 weist für die Vorrichtung zum Abschneiden der Beutelpackungen zwei seitliche pneumatische Druckvorrichtungen auf, deren Zylinder 43 und 44 (Fig. 2 und 3) fest mit dem Schlitten 21 über Schulterflächen 45, Halteringe 46 und Spitzenschrauben 47 befestigt sind. In den Zylindern 43 und 44 führen sich die Schäfte 48 bzw. 49 von an einem Ende befestigten Kolben 50. 



  Jeder der Kolben 50 gleitet in einer zylindrischen Ausnehmung eines Flansches 51, der seitlich von einer Membran 52 und einem Kopf 53 abgedeckt ist, in dem eine zu einer zwischen Membran und Kolben 50 vorgesehenen Druckluftkammer 54 führende Druckluftleitung 55 mündet. Im Inneren der hohl ausgebildeten Schäfte 48 bzw. 49 sind Schraubenfedern 56 angeordnet, die sich gegen die Zylinder 43 und 44 und die Schäfte 48 und 49 durchsetzende Bolzen 57 abstützen und die Kolben 50 samt den Schäften 48,49 in der Richtung gegen die Membranen 54 drücken, was durch Schlitze 58 in den Schäften im Bereich der Bolzen 57 ermöglicht ist. An den freien Enden der Schäfte 48 und 49 ist mittels Bolzen 59 ein von einer Flachstange 60 gebildeter Querträger gelenkig befestigt.

   Die Flachstange ist in einer die Schweissbacke 34 durchsetzenden Ausnehmung 61 geführt und trägt eine gezahnte Messerklinge 62 (Fig. 3), die durch einen schmalen Schlitz 63 an der Stirnseite der Schweissbacke 34 bei Betätigung der pneumatischen Druckvorrichtungen und damit der Schäfte 48,49   in der Richtung der Pfeile f (Fig. 3) austreten kann.   

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   Die Vorrichtung für das Verschweissen der einander gegenüberliegenden Schlauchwandungsteile und zum Abtrennen der hergestellten Schlauchbeutelpackungen arbeitet auf folgende Weise :
In der Ausgangsstellung hängt der Kunststoffolienschlauch 64 (Fig. 5), der bereits eine Längsschweissnaht 65 aufweist, zwischen den Platten 34 und 36. Der Schlauch 64 ist an seinem unteren Ende durch eine Schweissnaht 66 verschlossen und mit Flüssigkeit bis zu einer Höhe 67 gefüllt. Die Platten 34 und 36 sind in der Ruhestellung ausreichend voneinander entfernt, um den verhältnismässig aufgeweiteten und in seinem unteren Teil mit Flüssigkeit gefüllten Schlauch 64 durchtreten zu lassen.

   Eine später näher beschriebene Vorrichtung legt ein Bandstück in Form einer Kartonzunge 68, deren dem Schlauch 64 zugekehrte Fläche 69 mit einem dem Werkstoff des Schlauches entsprechenden Belag versehen ist, zwischen die Platte 34 und den Schlauch 64. Hierauf wird Druckluft durch das Rohr 18 zugeführt, so dass der Schlitten 21 aus der in Fig. l dargestellten Lage in diejenige gemäss Fig. 2 geführt wird, in welcher die Zunge 68 durch die Platte 34 fest gegen den Schlauch 64 gedrückt wird, wobei die Platte 34 mit der Platte 36 wie eine Klemmbackenvorrichtung zusammenwirkt. In diesem Augenblick fliesst ein Heizstrom durch die Heizwiderstände 40, so dass die beiden Wände des Schlauches 64 mit der Zunge 68 verschweisst werden.

   Anschliessend wird Druckluft durch die Rohre 55 zugeführt, so dass die Membranen 52 betätigt werden und die Kolben 50 dieSchäfte 48,49    in der Richtung der Pfeile f1 betätigen, wodurch die Flachstange   60 die Klinge 62 gegen den Schlauch 64   drückt und dieser hiebei waagrecht unterteilt und gleichzeitig die Zunge in der   Längsmitte durchschnitten wird. 



   Nunmehr wird lediglich die Druckluftzufuhr zu den Rohren 18 und 55 unterbrochen, so dass der Schlitten 21 und die Schäfte 48,49 ihre in Fig. l dargestellte Lage wieder einnehmen. Die als Schweissbacken wirkenden Platten 34 und 36 lassen die fertiggestellte Packung fallen und der Kunststoffschlauch 64, der von neuem mit Flüssigkeit gefüllt wird, kann um ein der Länge des Beutels entsprechendes Mass abgesenkt, eine neue Kartonzunge 68 vorgelegt und der Arbeitsgang von neuem wiederholt werden. 



   Die zum Zubringen der Zunge 68 in die in Fig. l dargestellte Lage erforderlichen Vorrichtungen sind schaubildlich in Fig. 4 und im Schnitt in Fig. 5 ersichtlich. 



   Die Schweissbacke 34 trägt ein Stahlmesser 70, dessen Schneide 71 in der oberen Fläche des Messers 70 liegt und die Stirnfläche der Schweissbacke 34 überragt. Das Messer 70 ist auf der Platte 34 mit drei Schrauben 72 befestigt (Fig. 2). An der hinteren Kante des Messers 70 ist seitlich je eine Ausnehmung 73 vorgesehen, deren Zweck noch beschrieben wird. 



   Auf dem Messer 70 ist ein Gleitschuh 74 verschiebbar angeordnet, dessen Traggestell aus zwei Wangen 75 und diese verbindende Traversen 76 und 77 sowie einem Boden 78 besteht, der ein querverlaufendes Fenster 79 aufweist, welches von einer Wange zur andern reicht. Der Schuh istwesentlich breiter als der Schlauch 64. 



   Unter diesem Schuh ist eine U-förmige Stahlsohle 80,81 angeordnet, die sich im wesentlichen unter der Traverse 76 und den Wangen 75 erstreckt. Die Querstange 81 dieser Sohle weist in der unteren Fläche an ihrer hinteren Kante eine Schneide 82 auf, welche mit der Schneide 71 des Messers 70 zusammenwirkt. Die Stange 81 bildet daher das Gegenmesser einer Schneidvorrichtung, die nachstehend erläutert wird. Die Sohle 80 ruht auf der Schneide 71 des Messers 70 auf, wobei der Gleitschuh 74 waagebalkenartig auf der Schneidkante 71 kippbar ist und unter der Wirkung von Druckfedern 83   steht, die zwischenAnschlägen 84aund85 der Traverse   77 bzw. eines am Schlitten 21 befestigten Bügels 84   vorgesehen sind.

   Die Verschubbewegung des Schuhes   74 in der Richtung zum Schlauch 64 ist durch Anschläge 86 begrenzt, welche von der Sohle 80 nach unten ragen und gegen die Ausnehmungen 73 im Messer 70 stossen. 



   Die durch die Hochlage der Federn 83   gegenüber der Auflage des Gleitschuhes   74 sich ergeben-   de Kippbewegung desselben wird durch eine Platte   87 begrenzt, an der der hintere Rand des Bodens 78 anliegt und die auf Schraubenbolzen 88   über zwei Abstandmuttern   89 durch Muttern 90 auf der Platte bzw. Schweissbacke 34 befestigt ist. Die Seitenkanten der Platte 87   liegen an den Innenflä-     chen der Wangen'75 an und sichern eine Axialführung des Schuhes 74 bei seiner Verschubbewegung    auf dem Messer 70.

   Zwischen den Wangen 75 des Gleitschuhes 74 ist eine mit einem Gummibelag 92 versehene Walze 91   gelagert, die durch eineSpitzenschraube   93 auf einer Welle 94 befestigt ist, die in an den Wangen 75 angeordneten Lagern drehbar ist und die über eine der Wangen hinausragt. Der Gleitschuh ist mit Pressrollen 95 und 96 versehen, die auf Wellen 97 und 98 (Fig. 4 und 5) angeordnet sind, welche in Ausnehmungen 99 bzw. 100 der Wangen 75 geführt sind. Über die Rollen 95, 96 ist ein endloses Transportband 101 gelegt, das ein von einer Kartonrolle 104 

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 genau gegenüber und die durch diese beidenMesser 70,81 gebildete Schneidvorrichtung ist für dasAbschneiden einer Kartonzunge 68 des vorgeschobenen Bandstückes des Verstärkungsbandes 102 bereit. 



  Bei fortgesetzter Bewegung des Schlittens 21 wird die Zunge 68   abgeschnitten, während die Klemm-   backe 34 weiter unter der Sohle 80 vorgeschoben wird. Die Zunge 68 liegt nach demSchneidvorgang in dem durch die Stirnfläche der Klemmbacke 34 und der schräg verlaufenden Wandung des Schlauches 64 gebildeten Winkel (Fig. 8) und wird durch die Schlauchwandung der abzuschneidenden Beutelpackung gestützt. In weiterer Folge wird die Zunge 68 bei der fortgesetzten Bewegung der Klemmbacke 34 gegen die Wandung des Schlauches 64 gedrückt und befindet sich nun in der in Fig.   9 dargestellten Lage. DerSchweissvorgang und das Abschneiden   wird nun in bekannter Weise vorgenommen und der Schlitten 21 kann nunmehr zurückweichen. 



   Bei der Rückbewegung des Schlittens 21 erfolgen die Relativbewegungen zwischen dem Gleitschuh 74 und der Klemmbacke 34 in der genau umgekehrten Reihenfolge gegenüber der Bewegung des Schlittens 21 in der Richtung zum Schlauch 64. Beim Zurückweichen der Klemmbacke 34 wird das Rohr 120   miteinerVakuumquelleverbunden, um denmöglicherweisezwischen den beiden Schweiss-   nähten imSchlauchvorhandenenFlüssigkeitsrestabzusaugen. Es ist nämlich von Bedeutung, dass nach dem Schneidvorgang ein   Beschmutzen der Heizwiderstände, ein Antrocknen der Flüssigkeit, z. B.   Milch, und ein Absetzen von Zucker auf den Schweissbacken 34 und 36 verhindert wird.

   Beim Rückgang der Klemmbacke 34 nimmt diese den Gleitschuh 74 mit den indieAusnehmungen 73 des Messers 70 eingreifenden Anschlägen 86 mit, wobei der auf der Platte 114 abgestützte Arm 108 sich an die Nockenscheibe 112 anlegt und bei der Weiterbewegung des Gleitschuhes 74 eine Schwenkbewegung im Sinne des Pfeiles f3 in Fig. 10 entgegen der Kraft der Feder 111 vollführt, die durch das Klemmen der Kugel des Freilaufes 109 und das Gleiten der Kugel des Freilaufes 106 eine Drehbewegung der Walze 91, 92 im gleichen Sinne zur Folge hat.

   Wenn der Schlitten 21 seine Ausgangsstellung gemäss Fig. 5 erreicht und jene nach Fig. 10 einnimmt, hat die Walze 91,92 der Zuführvorrichtung das Verstärkungsband 102 in das Fenster 79 vorgeschoben, u. zw. um eine Länge, die einfach durch entsprechende Einstellung der Nockenscheibe 112 im Sinne der   Pfeile f undf   gegenüber der Säule 12 bemessen werden kann. 



   Am Boden 78 des Gleitschuhes 74 kann ein Rückholschaber befestigt sein, damit bei Freigabe des Fensters 79 der untere Rand des abgeschnittenen Verstärkungsbandes 102 am Rand der Schneide 71 nicht hängen bleibt. 



   Wie ersichtlich, wird bei der beschriebenen Anordnung die Zunge 68 vor die bewegliche Schweiss- 
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 Zunge 68 erst später abgeschnitten wird und schon vor Beginn des Arbeitsganges das Verstärkungsband 102   im Ausmass derlänge   der Schaltbewegung desselben als eine noch nicht abgeschnittene Zunge zum Kunststoffschlauch geleitet wird. 



   Nach dem Abschneiden der Zunge 68 wird diese durch den Schlauch 64 selbst gestützt, so dass andere Mittel zu   ihrer Unterstützung   während des kurzen Transportes bis zur Schweissstelle überflüssig sind und weil dieSchneide 71 des Messers 70 sich knapp über der Stirnfläche der Klemmbacke 34 befindet. Hiedurch besteht keine Gefahr einer Lageveränderung der leichten Zunge 68 nach ihrem Abtrennen. 



   Man könnte aber auch bei umständlicherer Bauart eine Vorrichtung vorsehen, bei welcher die Zungen entweder vorher vom Verstärkungsband oder   auch während des Rückhubes der Klemmbacke abgeschnit-   ten und sodann   unter Verwendung von S auganordnungen bekannter Ausführungen vorgelegt   und transportiert werden. 



   Es ist vorteilhaft, die bewegliche Klemmbacke, wie beschrieben, als Träger für eines der Schermesser zu verwenden, weil hiedurch die Bauart der Einrichtung gedrängter ist. 



   Es ist zweckmässiger, die Einrichtung, wie beschrieben, mit einem Verstärkungsband 102 zu beschicken, dessen Breite wenigstens der grössten Abmessung der Zunge 68 bzw. der Länge der Schweissnaht entspricht, da dann die Vorratsspule für das Verstärkungsband kleiner gehalten werden kann, als wenn ein schmales Verstärkungsband in der Breite der Schweissnaht quer zum Schlauch bei geringerer Steifheit zugeführt werden würde. 



   Wenn der Zeitabschnitt verkürzt werden soll, in dem die Zunge 68 nach dem Abschneiden durch die Messer 70,81 vor dem Schweissvorgang sich selbst überlassen ist und sich am Schlauch abstützt, so kann den Schneiden 71,82 der Messer eine Form gegeben werden, die das vorgeschobene Bandstück des Verstärkungsbandes 102 zuerst an den Seiten desselben und sodann in der Mitte durchschneiden, 

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 wodurch die Zunge 68 verzögert freigegeben wird. Die Federn 83 wirken auf den um die Schneidkante 71 des Messers 70 kippbaren Gleitschuh 74 so ein, dass die Schneiden 71,82 der Messer 70,81 während des Schneidvorganges immer in satter gegenseitiger Berührung bleiben, wodurch der Schneidvorgang begünstigt wird.

   Durch die Anordnung der Zuführvorrichtung des Verstärkungsbandes im Gleitschuh wird beim Zurückgang desselben viel Platz über der Schweissstelle für den Füllvorgang des Schlauches mit einer für die nächste Packung erforderliche Flüssigkeitsmenge frei, was den Arbeitsfort- 
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 Flügelschrauben 122   befestigt ist (Fig. 5).   



   Gegebenenfalls könnte die Zuführvorrichtung unmittelbar auf der Schweissbacke 34 angeordnet sein, und ihr Vor- und Rückhub die Zufuhr und den Vorschub des Verstärkungsbandes 102 bewirken. 



  Das Rohr 120 kann an Stelle mit einer Vakuumquelle auch mit einer Druckluftquelle verbunden sein, um die Restflüssigkeit mit grosser Geschwindigkeit zu entfernen und eine Gefahr der Verschlackung der Heizwiderstände 40 zu vermeiden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung   zum Verstärken derQuerschweissnähte von Schlauchbeutelpackungen an einer Maschine   zur Herstellung von thermoplastischen Reihenpackungen, welche Maschine Einrichtungen zum absatzweisen Einfüllen des zu verpackenden Erzeugnisses in einen Schlauch aus wärmeschweissbarer Folie, Einrichtungen zum schrittweisen Verschieben des Schlauches in einer dem Inhalt jeder Einzelfüllung entsprechenden Länge und eine absatzweise arbeitende Schweissvorrichtung mit zwei Schweissbacken, von denen die eine beweglich ist, zum Verschweissen einander gegenüberliegender Schlauchwandungsteile aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuführvorrichtung (74,   91-101)   für ein vorzugsweise eine der Länge der Schweissnaht entsprechende Breite aufweisendes Verstärkungsband (102)

   mit schweissfähiger Oberfläche vorgesehen ist, welche Zuführvorrichtung ein Schrittschaltwerk   (106-112)   enthält, das vor jedem Schliessen der Schweissbacken (34,36) ein vorzugsweise der Breite der Schweissnaht entsprechendes Stück   des Verstärkungsbandes   (102) in den Spalt zwischen den Schlauch (64) und der beweglichen Schweissbacke (34) vorschiebt, und dass ferner eine Schneidvorrichtung (70,81) vorgesehen ist, welche das vorgeschobene Bandstück vom Verstärkungsband (102) abtrennt. 
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Claims (1)

  1. 91-101) und ein Messer (81) der Schneidvorrichtung (70,81) auf der Oberseite der beweglichen Schweissbacke (34) verschiebbar gelagert sind. EMI7.3 gegen die feste Schweissbacke (36) gerichtete Messer (70) der Schneidvorrichtung (70,81) auf der beweglichen Schweissbacke (34) und das mit der Schneide (82) gegen die bewegliche Schweissbacke (34) gerichtete Messer (81) der Schweissvorrichtung an der Zuführvorrichtung (74, 91-101) fest angeordnet ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführvorrichtung (74, 01-101) auf dem mit der Schneide (71) gegen die feste Schweissbacke (36) gerichteten Messer (70) der Schneidvorrichtung (70,81) aufliegt, wobei sie unter der Wirkung von Federn (83), welche gegen auf der beweglichen Schweissbacke (34) vorgesehene Anschläge (84) abgestützt sind, um die Schneidkante (71) des Messers (70) kippbar ist, wobei die Kippbewegung durch eine an der Schweissbacke (34) angeordnete Führungsplatte (87) und die Verschiebungsbewegung durch Anschläge (73) auf der Schweissbacke (34) begrenzt ist. EMI7.4 backe (36) ein die Bewegung der Zuführvorrichtung (74, 91 - 101) begrenzender Gegenschuh (115) angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführvorrichtung (74, 91-101) aus einer gummibelegten Walze (91) und einem endlosen Transportband (101) be- steht, welches das Verstärkungsband (102) an einem Teil der Walzenoberfläche anpresst, und dass als Schrittschaltwerk ein Freilaufgetriebe (106-112) vorgesehen ist, das die Welle (94) der Walze (91) in der Förderrichtung des Verstärkungsbandes (102) schrittweise antreibt, wobei die Antriebsbewegung über einen Schwingarm (108) erfolgt, der unter der Wirkung einer Feder (111) an einem gegenüber der Zuführvorrichtung (74, 91 - 101) in seiner Lage einstellbaren Anschlag (112) anliegt.
AT435463A 1962-05-30 1963-05-30 Einrichtung zum Verstärken der Querschweißnähte von Schlauchbeutelpackungen AT252127B (de)

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