AT252010B - Verfahren zum Befestigen von aufgesetzten Elementen an einem Unterlagsteil - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von aufgesetzten Elementen an einem Unterlagsteil

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AT252010B AT450965A AT450965A AT252010B AT 252010 B AT252010 B AT 252010B AT 450965 A AT450965 A AT 450965A AT 450965 A AT450965 A AT 450965A AT 252010 B AT252010 B AT 252010B
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  Verfahren zum Befestigen von aufgesetzten Elementen an einem
Unterlagsteil 
Es kommt häufig vor, dass es erforderlich ist, an einem Metallteil, z. B. aus Stahl, aufgesetzte Elemente aus besonderen Legierungen zu befestigen, die dazu bestimmt sind, den Metallteil gegen eine mechanische Wirkung zu schützen. 



   Die Befestigung durch mechanische Mittel erfordert im allgemeinen eine kostspielige Bearbeitung und die Hinzufügung von Teilen, welche eine grosse Oberfläche aufweisen, die der schädlichen Wirkung ausgesetzt ist. 



   Anderseits sind die besonderen Legierungen häufig von solcher Art, dass die üblichen Befestigungsverfahren durch Schweissen infolge der Erhöhung der Temperatur in diesen Legierungen eine Rissbildung verursachen, die mit dem angestrebten Schutz nicht vereinbar ist. 



   Es wurde daher vorgeschlagen, das aufgesetzte Element zu durchbohren und in diese Bohrung eine Art Pfropfen zu giessen, der mit dem zu schützenden Metallteil verschweisst wird und der das Element festhält. Es wurde jedoch festgestellt, dass das aufgesetzte Element oberflächlich schmilzt und vor dem thermischen Stoss beim Schweissen nicht geschützt war. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ermöglicht die Befestigung von aufgesetzten Elementen aus besonderen Legierungen unter Vermeidung der angegebenen Nachteile. 



   Das kennzeichnende Merkmal dieses Verfahrens besteht darin, dass in dem Element eine Reihe von erweiterten Ausnehmungen ausgespart wird, die auf der dem Unterlagsteil zugekehrten Seite einen kleineren Querschnitt aufweisen, dass in jeder Ausnehmung ein Scheibchen aus Stahl mit einer der Ausnehmung angepassten Form angeordnet wird und dass dieses Scheibchen durch eine Auftragsmetallschweissung in der Öffnung des Scheibchens am Unterlagsteil befestigt wird. 



   Das Scheibchen wird im Augenblick des Schweissens teilweise geschmolzen, schützt aber die dem aufgesetzten Element benachbarte Zone in ausreichender Weise, so dass das Element durch den thermischen Stoss nicht zerstört wird. 



   Dem Scheibchen wird gewöhnlich eine Dicke von 2 bis 2,5 mm gegeben, es können aber auch viel dickere Scheibchen verwendet werden. 



   Das Auftragsmetall muss solche mechanischen Eigenschaften aufweisen, dass es die durch den Schweissvorgang erzeugten thermischen Beanspruchungen aushalten kann. 



   Das Auftragsmetall kann aus zwei Schichten von verschiedener Art bestehen, wenn die freiliegende Oberfläche des Pfropfens besondere Eigenschaften aufweisen soll. 



   Das Material des Scheibchens ist von einer dem Schweissmetall verwandten Art, so dass eine zu starke Veränderung seiner Zusammensetzung vermieden wird. Im allgemeinen ist die Verwendung von weichem Stahl zufriedenstellend. 



   In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig.   l   zeigt die Teile der Verbindung im Längsschnitt. Die Fig. 2 und 3 zeigen zwei beispielsweise Anwendungen des Verfahrens gemäss der Erfindung. 

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   In Fig. 1 ist mit 1 der Unterlagsteil und mit 2 das aufgesetzte Element bezeichnet, das mit einer konischen Bohrung 3 versehen ist. Mit 4 ist das Scheibchen bezeichnet, das eine der Bohrung angepasste Form aufweist. In das Innere der Bohrung wird das Auftragsmetall gegossen, das einerseits am Boden der Bohrung am Unterlagsteil und anderseits an der Innenseite der Bohrung anhaftet. 



   Eine besondere Anwendung dieses Verfahrens betrifft die Befestigung von Abnutzungsteilen aus besonderen Legierungen an Wänden, die der Abnutzung durch Reibung unterworfen sind. Das ist beispielsweise bei Platten von Mischwerken oder Brechwerken der Fall. 



   Die aufgesetzten Elemente sind langgestreckte Stangen, wie sie beispielsweise in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind. Eine Stange gemäss Fig. 2 kann für sich allein befestigt werden. Eine Stange gemäss   Fig. 3,   die an den Rändern Halbbohrungen aufweist, wird in Verbindung mit zwei andern ähnlichen Stangen befestigt, deren gegenüberliegende Ausnehmungen die Bohrungen bilden, in welche die Scheibchen und das Schweissmetall eingebracht werden. 



   In den Fig. 2 und 3 sind runde Bohrungen dargestellt. Dieselben können aber auch ovale Form oder eine andere Form aufweisen, die durch ein besonderes Problem erforderlich gemacht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : VerfahrenzumBefestigenvonaufgesetztenElementenaneinemUnterlagsteil, dadurch gekenn- zeichnet, dass in den Elementen erweiterte Ausnehmungen ausgespart werden, die auf der Seite des Unterlagsteils einen kleineren Querschnitt aufweisen, dass in jeder Ausnehmung ein Metallscheibchen von entsprechender Form angeordnet wird und dass dieseScheibchen durch eine Auftragsmetallschweissung in der Öffnung des Scheibchens am Unterlagsteil befestigt werden.
AT450965A 1965-03-02 1965-05-18 Verfahren zum Befestigen von aufgesetzten Elementen an einem Unterlagsteil AT252010B (de)

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