AT251843B - Bauelement und Montageverfahren zur Herstellung von Faltwerken - Google Patents

Bauelement und Montageverfahren zur Herstellung von Faltwerken

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AT251843B
AT251843B AT789564A AT789564A AT251843B AT 251843 B AT251843 B AT 251843B AT 789564 A AT789564 A AT 789564A AT 789564 A AT789564 A AT 789564A AT 251843 B AT251843 B AT 251843B
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AT
Austria
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folded
ropes
panes
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Application number
AT789564A
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Siegfried Schmidt
Werner Sendner
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Siegfried Schmidt
Werner Sendner
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/16Tools or apparatus
    • E04G21/167Tools or apparatus specially adapted for working-up plates, panels or slab shaped building elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bauelement und Montageverfahren zur Herstellung von Faltwerken 
Die Erfindung betrifft Bauelemente und Montageverfahren zur Herstellung von Faltwerken für Dachkonstruktionen od. dgl. 



   Bekannte Faltwerke dieser Art werden auf Lehrgerüsten am Boden oder in Einbaulage aus vorgefertigten Einzelplatten oder biegesteifen V-Elementen zusammengebaut. Grössere Spannweiten mussten dabei bisher aus mehreren Abschnitten zusammengespannt werden, weil Einzelscheiben auf Grund ihres Eigengewichtes nicht in grösserer Länge montierbar sind und biegesteife V-Elemente in grösserer Länge grosse Schwierigkeiten sowohl beim Transport als auch bei der Montage machen. Sofern die Zwischenmontage von Einzelelementen am Boden erfolgt, muss hierauf noch die Endmontage am Bauwerk vorgenommen werden. 



   Lehrgerüste und Zwischenmontagen komplizieren und verteuern aber die Herstellung von Faltwerken und machen eine rationelle Fertigung des Bauwerkes unmöglich. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen. 



   Erfindungsgemäss geschieht dies durch ein Bauelement aus winkelig zueinander angeordneten, vorgefertigten Spannbetonscheiben, das sich durch ein Paar in Längsrichtung vorgespannter, länglicher Einzelscheiben auszeichnet, die an je einer ihrer langen Kanten miteinander gelenkig verbunden sind. Zum Transport kann ein derartiges Scheibenpaar zusammengeklappt und in dieser Hochkantstellung ohne Schwierigkeiten auch in grossen Längen transportiert werden. Beim Auffalten des Scheibenpaares gemäss den unten noch näher zu erläuternden erfindungsgemässen Montageverfahren stützen sich die beiden Einzelscheiben durch wechselseitige Aufnahme der vom Eigengewicht herrührenden Kräfte derart gegenseitig ab, dass auch grosse Spannweiten mit einem einzigen, vorgefertigten Scheibenpaar überspannt werden können. 



   Vorzugsweise besteht die gelenkige Verbindung aus einer durchgehenden schlaffen, zwischen den Einzelscheiben biegsamen Querbewehrung. Das aus den beiden Einzelscheiben bestehende Paar wird dabei unter Aussparung des Verbindungsabschnittes gleichzeitig hergestellt. Wo dies Schwierigkeiten macht oder aus andern Gründen unerwünscht ist, können jedoch auch die Querbewehrungen einzeln hergestellter Platten später durch Verhaken od. dgl. gelenkig verbunden werden ; bei Fehlen einer Querbewehrung können auch besondere Gelenke - beispielsweise in Form von Haken und   Ösen - angeordnet   werden, die zu jedem beliebigen Zeitpunkt vor dem Auffalten des Scheibenpaares bei der Montage zusammengefügt werden können. 



   Wenn lichtdurchlässige Faltwerke gewünscht werden, können zwischen den Bewehrungen liegende Scheibenabschnitte mit Betongläsern ausgefüllt sein. Diese Gläser besitzen hohe Druckfestigkeit. Beim erfindungsgemässen Verfahren zur Montage von Faltwerkbauelementen, insbesondere solchen der oben beschriebenen Art, wird so vorgegangen, dass   eindurchAneinanderlegen der Einzelscheiben zusammengeklapptes   Betonscheibenpaar mittels Montageseilen oder Scherenstäben zunächst hochkant angehoben, über die Tragkon-   struktiongeschwenkt,     mit den unteren Längskanten (Kehlkanten)   auf der Tragkonstruktion abgesetzt und durch 
 EMI1.1 
 

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 gefaltet oder vertikal hergestellt und hierauf zusammengeklappt bzw. gefaltet werden. 



   Nach einer vorteilhaften Weiterbildung des   erfindungsgemässenMontageverfahrens ist jeweils   das eine Ende der Montageseile oder Scherenstäbe an der oberen Längskante (Firstkante) des einen Elementes und das andere Ende an der   oberen Längskante   (Firstkante) des andern Elementes befestigt, wobei die Montageseile bzw. Scherenstäbe   die Länge der Faltungsbreite   haben und im Einbauzustand gleichzeitig die Stabilisierung des auseinandergefalteten Scheibenpaares übernehmen. Die Montageseile können jedoch auch die Länge des Umfanges des Faltungsdreieckes im Einbauzustand haben und werden dann schlaufenförmig um das Scheibenpaar gelegt.

   In jedem Fall ist dadurch sichergestellt, dass beim Auffalten der Scheibenpaare, das vorteilhaft durch selbsttätiges Kippen der Scheiben über einen Lagernocken erfolgt, die Scheiben in den richtigen Winkel der Tragstellung gebracht werden. Gegebenenfalls können mehrere Scheibenpaare bei entsprechender Ausbildung der tragenden Traverse bei einem Arbeitstakt des Kranes aufgefaltet und montiert werden. 



   Zur Veranschaulichung sind erfindungsgemässe Bauelemente sowie Stadien ihrer Montage in den Zeichnungen dargestellt,   u. zw.   zeigen   Fig. 1   ein erfindungsgemässes Bauelement in perspektivischer Draufsicht mit angedeuteten Bewehrungen, Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht des Bauelementes gemäss Fig. 1 nach dem Zusammenklappen, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des zusammengeklappten, mit Montageseilen an einem Kran hängenden Bauelementes und Fig. 4 zwei in ihrer Tragstellung aufgefaltete Bauelemente vor dem Verkleiden der First- und Kehlfugen (das Traggerüst ist weggelassen). 



   Das im Betonwerk horizontal hergestellte Spannbetonscheibenpaar gemäss Fig. 1 besitzt eine Spannbewehrung 1 und eine schlaffe Querbewehrung 2, die zwischen den   Einzelscheibenso   ausgebildet ist, dass das Zusammenfalten der Einzelscheiben gemäss Fig. 2 und ein Traversentransport gemäss Fig. 3 möglich ist. 



   Die Montage der erfindungsgemässen Spannbetonscheibenplatte wird aus den Fig. 3 und 4 deutlich. 



  Die Länge der Montageseile 3 entspricht der Faltungsbreite a zwischen benachbarten Firsten 5. 



  Die am Kran hängenden Scheibenpaare (Fig. 3) werden mit ihren die spätere Kehlkante bildenden Längskanten auf die Tragkonstruktion, u. zw. auf den Kehlpunkt (Lagernocken) der Wand-, Binder-oder Stützenkehlen aufgesetzt, und beim weiteren Absenken des Hebezeuges kippen die Einzelscheiben selbsttätig nach beiden Seiten in ihre endgültige Tragstellung, die durch die Länge der Montageseile 3 bzw. durch Binderscheiben der Tragkonstruktion bestimmt ist. Hierauf kann eine Absteifung des Faltwerkes durch Druckstäbe vorgenommen werden. 



   Anschliessend werden die an den Firsten liegenden Abschnitte der Querbewehrung 2 benachbarter   Scheibenpaare verbunden. Sodann können die Firste   5 sowie die Kehlen 6 mit Beton, beispielsweise frühhochfestem Beton oder gegebenenfalls Plastbeton, geschlossen werden. Auf diese Weise wird die Aus-   bildung biegesteifer First- und Kehlkanten erzielt. Die Montageseile   3 und gegebenenfalls Druckstäbe können nach dem Abbinden des   Kehl- und   Firstbetons oder auch schon nach dem Verbinden der Firsteisen entfernt (Öffnen des Spannschlosses 4)   und für die Montage der nächsten Bauelemente verwendet werden.   



    PATENTANSPRÜCHE :    
 EMI2.1 
 richtung vorgespannter länglicher Einzelscheiben, die an je einer ihrer langen Kanten miteinander gelenkig verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Bauelement nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung aus einer durchgehenden schlaffen, zwischen den Einzelscheiben biegsamen Querbewehrung besteht.
    3. Verfahren zur Montage von Faltwerkbauelementen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein durch Aneinanderlegen der Einzelscheiben zusammengeklapptes Betonscheibenpaar mittels Montageseilen oder Scherenstäben zunächst hochkant angehoben, dann über die Tragkonstruktion geschwenkt, mit den unteren Längskanten (Kehlkanten) auf der Tragkonstruktion abgesetzt und durch weiteres Absenken des Hebezeuges in die Tragstellung aufgefaltet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils das eine Ende der Montageseile oder Scherenstäbe an der oberen Längskante (Firstkante) des einen Elementes und das andere Ende an der oberen Längskante (Firstkante) des andern Elementes befestigt ist, wobei die Montageseile bzw. Scherenstäbe die Länge der Faltungsbreite haben und im Einbauzustand gleichzeitig der Stabilisierung des auseinandergefalteten Scheibenpaares übernehmen. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 förmig um das Scheibenpaar gelegt werden und die Länge des Umfanges des Faltungsdreieckes im Einbauzustand haben.
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