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Kreissäge mit fester Sägewelle
Beim Arbeiten mit Kreissägen entstehen alljährlich viele Unfälle, so dass man sie zu den gefährlich- sten Werkzeugen zählen kann. Es sind bereits zahlreiche Ausführungen von Schutzeinrichtungen an Kreis- sägen bekannt, trotz deren Anordnung jedoch Unglücksfälle eintraten. Meist wird nämlich bei diesen die
Kreissäge bloss bei Arbeitsbeginn von am Rolltisch angeordneten Abdeckungen schützend umgeben, während der Arbeit jedoch aus diesen herausbewegt und durch eine schmale Schutzabdeckung ungenügend abgedeckt.
Auch sind am Rolltisch angeordnete tunnelartige Schutzabdeckungen bekannt, die so schmal sind, dass sich abgeschnittene Holzteile verklemmen können und die endseitig einen quer gerichteten Tunnel aufweisen, der zu schmal ist zu einem ungestörten Schneiden, wobei überdies manchmal kurz abgeschni1i- tene Hölzer im schmalen. langen Tunnel liegen bleiben und daher in gefährlicher Weise mit der Hand herausgeholt werden müssen.
Unterschiedlich dazu ist bei der erfindungsgemässenKonstruktion ein den ganzen Arbeitsraum abdek- kendesGitter am Gestell fix angeordnet und der Rolltisch macht alle Arbeitsbewegungen unter dem Git- ter, wobei bloss die zur Arbeitsbewegung erforderlichen Handhaben aus dem Gitter ragen oder ausserhalb von diesem angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft eine Kreissäge mit fester Sägewelle, deren Gestell an der Zuführseite einen
Rolltisch, an der Austrittsseite eine Rutsche für das geschnittene Gut aufweist, welcher Rolltisch eine An- lage für das Schneidgut sowie einen als Niederhalter und zur Bewegung des Rolltisches dienenden Schwenk- hebel besitzt, welcher Schwenkhebel einen Schlitz einer den Schneidbereich des Sägeblattes haubenartig überdachenden Schutzabdeckung durchsetzt, und besteht im wesentlichen darin, dass die in bekannter
Weise durch ein Gitter gebildete Schutzabdeckung längenmässig den gesamten Bewegungsbereich des
Rolltisches übergreift und nahe den Schienenenden der Rolltischführung am Gestell befestigt ist sowie in an sich bekannter Weise das Sägeblatt beidseitig in erheblicher Breite abdeckt,
wobei ausserhalb des Ab- deckungsbereiches an der Bedienungsseite des Rolltisches vorzugsweise ein Handgriff angeordnet ist. Die
Erfindung betrifft ferner Einzelheiten an einer solchen Säge.
Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführung schematisch in Fig. l im Auf- und in Fig. 2 im Seitenriss dar.
An einem Gestell 15, vorzugsweise aus Holz, ist in üblicher Weise eine Kreissäge 14 mit fester
Sägewelle 14'angeordnet. Das Gestell 15 weist an der Zufuhrseite des Schneidgutes einen Roll- tisch 5 und an der Austrittsseite eineRutsche 10 für das geschnittene Gut auf. Der Rolltisch 5 be- sitzt eine Anlage 4 für das Schneidgut sowie einen als Niederhalter und zur Bewegung des Rolltisches dienenden Schwenkhebel 1. Dieser durchsetzt in einem Schlitz die den Schneidbereich des Sägeblat- tes 14 haubenartig überdeckende Schutzbedeckung 6. Am Rolltisch sind ferner ein Anschlagwin- kel 13 und ein Festhalteständer 4 angeordnet.
Letzterer besitzt z. B. fünf Abstufungen zum Einstellen für verschieden grosse Holzstücke beim Ab- längen. Die Holzrutsche 10 ist zwecks Auswechseln des Sägeblattes 14 klapp-, laos-fund fixier- bar angeordnet. Der Motor ist über einen Keilriementrieb mit der Sägewelle verbunden. Am Rolltisch sind Eisenleisten vorgesehen wegen der besseren Haltbarkeit und der kleineren nötigen Schubkraft bei der
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Festhalterverstellung. 13 ist ein Anschlag am Rolltisch und 3 ein Anschlagbrett.
Erfindungsgemäss übergreift die durch ein Gitter 6 gebildete, an sich bekannte Schutzabdeckung den gesamten Bewegungsbereich des Rolltisches 5. Sie ist nahe den Enden der Schienen 11 der Roll- tischführung am Gestell 15 befestigt ; ferner deckt sie in an sich bekannter Art das Sägeblatt beidseitig in erheblicher Breite ab. Das Schutzgitter 6, 7 schliesst den Raum des Sägeblattes 14, d. h. des
Schnittes vorne, hinten, oben und zum Teil auch beidseitig des Blattes 14 ab, wodurch es bis auf die seitliche Zufuhröffnung praktisch vollständig abgeschlossen ist. Ein Arbeitsunfall ist daher praktisch nicht möglich. Aus dem Abdeckungsbereich ragt bloss das freie Ende des das zu schneidende Holz festhaltenden
Hebels 1 und der vorzugsweise amRolltisch zu seiner Führung angebrachte Handgriff 2.
Austrittssei- tig ist die Schutzabdeckung durch ein parallel zum Sägeblatt 14 liegendes Schutzgitter 7, 9 abge- deckt, dessen unterer, im Bereich der Rutsche 10 liegender Teil ausschwenkbar angelenkt ist. Das Sä- geblatt 14 ist seitlich des Rolltisches angeordnet, wodurch das abgeschnittene Holz nicht auf diesem liegen bleiben kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kreissäge mit fester Sägewelle, deren Gestell an der Zuführseite des Schneidgutes einen Rolltisch, an der Austrittsseite eine Rutsche für das geschnittene Gut aufweist, welcher Rolltisch eine Anlage für das
Schneidgut sowie einen als Niederhalter und zur Bewegung des Rolltisches dienenden Schwenkhebel besitzt, welcher Schwenkhebel einen Schlitz einer den Schneidbereich des Sägeblattes haubenartig überdachenden
Schutzabdeckung durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, dass die in bekannter Weise durch ein
Gitter gebildete Schutzabdeckung (6) längenmässig den gesamten Bewegungsbereich des Rolltisches (5) übergreift und nahe den Schienenenden (11) der Rolltischführung am Gestell (15) befestigt ist sowie in an sich bekannter Weise das Sägeblatt (14) beidseitig in erheblicher Breite abdeckt,
wobei ausserhalb des
Abdeckungsbereiches an der Bedienungsseite des Rolltisches (5) vorzugsweise ein Handgriff (2) angeord- net ist.