AT251243B - Selbsttätige Absperrvorrichtung für Abgaseleitungen bei Gasgeräten - Google Patents

Selbsttätige Absperrvorrichtung für Abgaseleitungen bei Gasgeräten

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Absperrvorrichtung für Abgaseleitungen bei
Gasgeräten 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 selbsttätigeAbsperrvorrichtung fürAbgaseleitungenvonGasgerätenunmittelbare Beeinflussung des Bimetallstreifens durch die Gasflamme eine besonders effektvolle und   rasche Betätigung derAbsperrvorrichtung erzwingt, so   dass imFalle desZündens der Gasflamme die Klappe sofort geöffnet wird, was insbesondere deshalb wichtig ist, um das Austreten von Gas und Abgasen in den
Räumen zu verhindern, wie dies bei den bekannten   selbsttätigenAbsperrvorrichtungen   ohne weiteres   mög-     ! lieh ist, weil die Bimecallelemente   bei diesen bekannten Absperrvorrichtungen erst durch die Abgase in
Tätigkeit treten, weil die Wärmeeinwirkung erst sekundär erfolgt. 



   Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. stellt die Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und die Fig. 2 einen Querschnitt dazu dar, u. zw. für eine Ausführungsform der Klappen, während die Fig. 3 einen Schnitt und die Fig. 4 einen Querschnitt einer andern Ausführungsform veranschaulichen. 



   In den Zeichnungen ist mit 1 das Gasgerät, in dem vorliegenden Fall ein Warmwasserkessel, und mit 2   der Gasbrenner mit der Gaszuführ bezeichnet. Im Bereich der Wärmeentwicklung der Hauptflam-   men des Gasbrenners 2 ist ein Bimetallstreifen oder eine Bimetallgruppe 3 vorgesehen, die sich ne- ben den Flammen befindet. Dieser Bimetallstreifen 3   ist über einen insbesondere Z-förmigen Trag-   arm 4 mit einer Zuglasche 5   gelenkig verbunden, die ihrerseits an dem Klappenträger   6 gelen- kig angebracht ist. Der Klappenträger 6 ist durch Parallelführungen 7, die an einem Halter 8 angelenkt sind, in der Vertikalen geführt.

   In dem vorliegenden Fall sind zwei Klappen 9 und 10 zum
Verschliessen der Öffnung im Teil 11 und am Abgasaustritt des Stutzens 12 vorgesehen, wobei in der   Offenstellung der Klappen, wie in den Fig. 1 und 2 gezeichnet, die Abgase von oben durch den Stutzen   12 nach der Seite durch den Abgasstutzen 13 zum Schornstein abziehen. 



   Die Funktion dieser als Wärmesparklappen bezeichneten Elemente ist die folgende :
Im kalten Zustand des Gasgerätes sind beide Wege, u. zw. Abgase und Strömungssicherung, gegen den Schornstein zu geschlossen. Nach der Freigabe des Hauptgasstromes durch eine nicht dargestellte
Hahnkonstruktion werden von der   Zünd- bzw.   Wachflamme die Hauptflamme entzündet. Durch die Er- wärmung dieser Flammen wird derBimetalIstreifen 3 sogleich zur Wirkung gebracht. Die Biegung die- ses Streifens nach unten wird durch den langen Tragarm 4 bewegungsmässig vergrössert, wodurch mit- tels der Zuglasche 5   der Klappenträger   6 mitdenKlappen 9 und 10 nach unten bewegt wird, wie dies 
 EMI2.1 
 
Fig. 1 und 2 der Zeichnungen dargestellt ist.

   Die Öffnung der Klappen 9 und 10 erfolgt sehrmetallstreifens 3 folgend, und eine seitlich dazu, der Neigung des Tragarmes 4 folgend, ausführt.
Diese beiden Wege senkrecht und radial für den Tragarm 4 addiert, ergeben das schnelle Öffnen bzw. in der umgekehrten Richtung das beschleunigte Schliessen der Wärmesparklappen 9 und 10. 



   Nach dem Erlöschen der Hauptflamme bei erreichter Temperatur des Gerätes kühlt der Bimetallstrei- fen 3 rasch ab, die Klappen schliessen das Gerät vom Schornstein ab und die gespeicherte Wärme im Kessel bzw. im Raum kann nicht mehr entweichen. Die   Zünd- bzw.   Wachflamme jedoch brennt weiter, wodurch das Gerät in ständiger Betriebsbereitschaft gehalten wird. 



   Eine bezüglich der Klappen 9 und 10 analoge, etwas geänderte Ausführungsform zeigen die Fig. 3 und 4. An Stelle der Klappen 9 und 10 ist ein Stutzen 14 vorgesehen, der im kalten Zustand des Gerätes oben gegen den Abgasestutzen 12 und unten mit einem Bördel gegen die Zwischenwand 11 angedrückt wird, wie dies die Fig. 4 zeigt, so dass das Gasgerät gegenüber dem Schornstein abgeschlossen ist, die Strömungssicherung jedoch einen freien Luftumlauf gestattet, weil der Abgasestutzen 12 mit dem Wärmesparstutzen 14 praktisch nur nach unten verlängert ist. Beim Anwärmen des Bimetallstreifens 3 durch die Hauptflamme senkt sich der Stutzen 14, dessen Tragkreuz 15 mittels der Zugstange oder Zuglasche 5 mit der Parallelführung 7 gelenkig verbunden ist, so weit, dass das Abgas durch den Abgasstutzen 12 entweichen kann, wobei die Strömungssicherung wirksam wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Selbsttätige Absperrvorrichtung   fürAbgaseleitungen   bei Gasgeräten in Form einer Klappe, welche durch ein Bimetallelement bei dessen Erwärmung in die Offenstellung und bei dessen Erkalten in die Schliessstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrvorrichtung   (9, 10,     14, 15) an einemGelenkparallelogramm (6, 7) vorgesehen ist, dessen Hebelübersetzung (4, 5) mit dem un-    mittelbar und direkt im Bereich der Gasflamme angeordneten Bimetallstreifen (3) verbunden ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Absperrvorrichtung nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dassdieAbsperreIemente als zueinander parallele, an einem Träger (6) im Abstand voneinander angeordnete Scheiben (9, 10) ausgebildet sind. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Absperrvorrichtung nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrelement als ein das rohrstutzenförmige, geräteseitige Ende (12) der Abgaseleitung nach unten verlängerndes Rohrstück (14) ausgebildet ist.
    4. Absperrvorrichtung nach denansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise als Bimetallgruppe bzw. als Bimetallstreifen ausgebildete Betätigungsorgan an einen Z-förmig gebogenenHebel oder Tragarm (4) anschliesst, der mittels Zuglaschen (5) mit einem Klappenträger (6) gelenkig verbunden ist, der seinerseits durch an der Gerätewand angelenkte Parallelogrammlenker (7) in der Vertikalen geführt ist.
    5. Absperrvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den Zuglaschen (5) gelenkig verbundene Ende des Z-förmigen Hebels (4) zu diesen Zuglaschen (5) etwa im rechten Winkel abgebogen ist und dass das Ende des Hebels (4) für das Öffnen der Absperrvorrichtung eine schräge, nach unten gerichtete Bewegung vollführt zu dem Zweck, ein rasches Öffnen bzw. bei einer Bewegung im umgekehrten Sinn ein rasches Schliessen zu erzielen.
AT214364A 1963-06-12 1963-06-12 Selbsttätige Absperrvorrichtung für Abgaseleitungen bei Gasgeräten AT251243B (de)

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