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Hackfruchterntemaschine mit an die Schar anschliessenden
Schwingsieben
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hackfruchterntemaschine mit an die Schar anschliessenden, quer zur Fahrtrichtung der Maschine angeordneten und über einen Kurbeltrieb (Kurbelwelle und Pleuelstange) angetriebenen, gegenläufigen und beiderseitig über Siebschwingen und Aufhängegelenkarme parallelogrammartig verschiebbar aufgehängten Schwingsieben aus quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Siebstäben, deren einander zugekehrte Enden je Schwingsieb durch Querstücke miteinander verbunden sind nach Patent Nr. 241888.
Die Erntemaschine der vorbeschriebenen Bauart hat den Nachteil, dass sich kurz nach ihrer Inbetriebnahme in den Zwischenräumen der einander benachbarten, übereinanderschwingenden Querstücken Krautreste absetzen, was zu Verstopfungen führt. Die Sieb flächen setzen sich alsdann sehr schnell zu, so dass eine Weiterförderung des Erntegutes verhindert wird.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass die Siebstäbe über ihre Querstücke hinaus verlängert und mit den verlängerten Stabenden zwischen die Stabenden des Gegenschwingsiebes im Bereich ihrer gegenseitigen Überschneidung greifend angeordnet sind.
Um ein sicheres Gleiten der Stabenden über das Gegenquerstück zu erreichen und zur Versteifung und Abrundung der Stabenden sieht ein weiteres Merkmal der Erfindung vor, dass die Siebstäbe am Ende des über das Querstück hinausragenden Teiles um 1800 zurückgebogen und mit ihrem um 900 abgewinkelten Ende an dem ihnen zugehörigen Querstück befestigt sind.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen :
Fig. 1 die gegenläufigen, parallelogrammartig verschiebbar aufgehängten Schwingsiebe mit ihrer Aufhängung in perspektivischer Darstellung (zur besseren Darstellung ist die das eine Schwingsieb begrenzende Vorderwand nicht gezeichnet), die Fig. 2 und 3 die Enden eines Sieb- und Gegensiebstabes im Bereich ihrer gegenseitigen Überschneidung in ihrer inneren bzw. äusseren Endstellung und Fig. 4 einen Ausschnitt der in Fig. 1 dargestellten Sieb- und Gegensiebstäbe im Bereich ihrer gegenseitigen Überschneidung in Draufsicht.
Gemäss der Fig. 1 sind die beiden Schwingsiebe 1 und 2 mit Schwingen 3 an Rahmenpunkten 4 aufgehängt. Dem Sieb 1 sind Schare 5 und Sechscheiben 6 vorgeschaltet. Die Schwingsiebe 1 und 2 bestehen aus in Seitenwänden 1', 2' (nur die hinteren Seitenwände sind dargestellt) sitzenden rohrförmigen Siebendstücken 8'. 10'und aus Siebstäben 7,9, die über abgewinkelte Siebstabenden 7", 9"mit Querrohren 8. 10 verschweisst sind. Die abgewinkelten Siebstabenden 7", 9" sind Endteile der um 1800 umgebogen, über die Querrohre 8,10 hinausragenden Siebstabverlängerungen 7', 9'. Aus Gründen der Versteifung sind die Siebstabverlängerungen 7', 9' mit dem um 1800 zurückgebogenen Teil verschweisst.
Zwischen die mit 7'bezeichneten Verlängerungen von zwei benachbarten Siebstäben 7 des Schwingsiebes 1 greift je mit seiner Siebstabverlänge-
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rung 9'ein Siebstab 9 des Gegenschwingsiebes 2 ein.
Durch das Hineingreifen der Siebstabverlängerungen in den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Siebstabverlängerungen des Gegenschwingsiebes wird ein Festsetzen von Kraut- und Erdresten verhindert. Durch die gegenseitige Säuberung der Querrohr 8 und 10 ist die Verstopfungsgefahr an der Siebüberschneidungsstelle behoben und ein störungsfreies Arbeiten des Schwingsiebroders gewährleistet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hackfruchterntemaschine mit an die Schar anschliessenden, quer zur Fahrtrichtung der Maschine angeordneten und über einen Kurbeltrieb (Kurbelwelle und Pleuelstange) angetriebenen, gegenläufigen und beiderseitig über Siebschwingen und Aufhängegelenkarme parallelogrammartig verschiebbar aufgehängten Schwingsieben aus quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Siebstäben, deren einander zugekehrte Enden je Schwingsieb durch Querstücke miteinander verbunden sind nach Patent Nr. 241888, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebstäbe (7,9) über ihre Querstücke (8,10) hinaus verlängert und mit den verlängerten Stabenden (7') zwischen die Stabenden (9') des Gegenschwingsiebes (2) im Bereich ihrer gegenseitigen Überschneidung greifend angeordnet sind.