AT249967B - Verbindung für die Einzelplatten bei einem aus nebeneinandergelegten Fertigteilplatten bestehenden schwimmenden Estrich - Google Patents

Verbindung für die Einzelplatten bei einem aus nebeneinandergelegten Fertigteilplatten bestehenden schwimmenden Estrich

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AT249967B
AT249967B AT17865A AT17865A AT249967B AT 249967 B AT249967 B AT 249967B AT 17865 A AT17865 A AT 17865A AT 17865 A AT17865 A AT 17865A AT 249967 B AT249967 B AT 249967B
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Richard Dr Plitzka
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verbindung für die Einzelplatten bei einem aus nebeneinandergelegten
Fertigteilplatten bestehenden schwimmenden Estrich 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung von Fertigteilestrichplatten, die ein sattes Zusammenziehen der einzelnen Platten an den Stossfugen durch Anker ermöglicht, wodurch ein Vergiessen der Stossfugen ilberflüssig gemacht wird. 



   Es ist bekannt, dass schwimmende Estriche auch aus fertigen Platten ausgeführt werden, meist aus Anhydrit, Magnesit, Kieserit u. ähnl. Material in der üblichen   Strichstärke   von 35 bis 40 mm. Die Platten haben die Form von Quadraten, Recht- und Vielecken. Die Stossausbildung ist derart, dass ein senkrechtes Scheren der Platten am Stoss gegeneinander nicht möglich ist, z. B. durch Abschrägen der Plattenkanten in einem Winkel von 450 und abwechselnd gewendeter Verlegung der Platten, Ausbildung der Kanten als ineinandergreifende oder hohlraumbildende Profile. Die Fugen an den Stossstellen werden mit rasch erstarrendem Bindemittel, das bis zur Unterkante einfliesst, verbunden und die unebene Estrichfläche mit einem plastischen Ausgleichsestrich glatt gestrichen. 



   Der oben beschriebene Plattenestrich hat Vorteile gegenüber den üblichen plastischen Estrichen. 



   Er ist gleichmässig dick, überbrückt kleine Unebenheiten der Decke, ist frei von Quell- und Schwindneigungen, vermindert erheblich die zur Herstellung plastischer Estriche erforderlichen Wassermengen, die den in der Regel schon trockenen Bau wieder durchfeuchten, erspart Bauzeiten, reduziert die bei plastischen Estrichen häufig auftretenden Verlegungsfehler u. ähnl. m. 



   Die Nachteile dieser Plattenestriche liegen in der Art der   Stossstellenverbindung.   



   Die Stossstellenfugen müssen vergossen werden, die kantengleiche Verlegung der Platten ist auf der federnden Dämmschicht nicht möglich, es ist daher ein Ausgleichsestrich erforderlich, womit der Zweck eines Plattenestrichs, nämlich die Vermeidung einer Durchfeuchtung des Baues, nur zum Teil erreicht wird. 



   Diese Nachteile werden vermieden, wenn an Stelle der dargelegten Stossstellenausbildung die Verbindung der einzelnen, nebeneinandergelegten Fertigteilplatten   1,   l'eines schwimmenden Estrichs   (Fig. l)   mittels eines Ankers hergestellt wird, der in eine von der Stossfuge 7 ausgehende Einlagenut 2 eingelegt wird, die in eine zur Stossfuge parallel verlaufende offene Ausnehmung, 3 mündet. 



   Fig. 2 zeigt die Einzelplatte 1 mit Einlagenut 2 und die parallel zur Stossfuge verlaufende Ausnehmung 3. 



   Fig. 3 veranschaulicht in einem Vertikal- und Horizontalschnitt die Verbindung derFertigteilplatten 1, 1' mittels eines Ankers 4-6, bestehend ausBolzenschaft 6, Unterlagsscheiben 5, Bolzenmutter 4, Bolzenkopf 4a, der in der Nut 2 und der offenen Ausnehmung 3 liegt, wobei die stossfugenseitigen Seitenwände 3a der Ausnehmung 3 als Widerlager für den Anker dienen. 



   Die in Fig. 4 im Vertikal-und Horizontalschnitt dargestellte Verbindung der Fertigteilestrichplatten   1, 1'   unterscheidet sich von jener in Fig. 3 dadurch, dass Nut 2 undAusnehmung 3   der Platte 11   an der Unterseite der Platte liegen und die Nut 2 der Platte 1 nach Fig. 3 durch ein Durchsteckloch 2a. ersetzt wird. Diese Konstruktion   hat den Vorteil. dass an der Oberfläche   des verlegten Estrichs nur 

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 die Ausnehmung 3 der Platte 1 sichtbar ist. 



   Wie aus dem Vertikal-und Horizontalschnitt der Fig. 5 ersichtlich, kann der in Platte l'gelegene Teil des Bolzenschaftes 6 mit Bolzenkopf 4a fixeingegossen werden, während der freistehende Schaftteil mit Mutter 4 und Unterlagsscheibe 5 in die nach der Unterseite offene Nut 2 und in die nach 
 EMI2.1 
 
Die zur Stossfuge senkrecht stehende Einlagenut 2 und die an ihrem Ende befindliche, zur Stossfuge parallel liegende Ausnehmung 3 bilden, wie in Fig. 2 dargestellt, eine T-Form. Sie können auch so angeordnet werden, dass sie eine L-Form, oder, wenn die Einlegenut 2 schräg von der Stossfläche ausgeht und in Bogenform in die parallel zur Stossfläche liegende Ausnehmung 3 übergeht, mit der Gegenplatte eine S-Form ergeben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verbindung für die Einzelplatten bei einem aus nebeneinandergelegten Fertigteilplatten bestehendem   schwimmendem Estrich od.   dgl., dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine (l) der beiden jeweils zusammenzuschliessenden Platten   (1,   1') an der Verbindungsstelle eine von der Stossfuge (7) ausgehende Einlagenut (2) bzw. ein Durchsteckloch (2a) für einen Anker (4-6) aufweist, die bzw.

   das in eine im wesentlichen zur Stossfuge (7) parallel verlaufende, mindestens einseitig offene Ausnehmung (3) mündet, deren stossfugenseitige Seitenwand (3a) als Widerlager für den Anker (4-6) dient, und dass an der andern Platte   ( !')   ab der Verbindungsstelle der Bolzenteil (4a, 6) des Ankers miteingegossen ist, oder diese Platte   (1')   eine gleichartige Einlegenut (2), mündend in eine Ausnehmung (3) zum Einbringen des Ankers wie die erste Platte   (1)   besitzt, wodurch ein sattes Aneinanderliegen der Platten ohne Verguss der Stossfuge bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verbindung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegenut (2) und die an ihrem Ende befindliche Ausnehmung (3) miteinander eine T bzw. L-Form ergeben.
    3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegenut (2) schräg von der Stossfläche ausgeht und in Bogenform in die parallel zur Stossfuge liegende Ausnehmung (3) übergeht, wobei die Einlegenuten in den beiden aneinanderzuschliessenden Platten (1, l zueinander gegengleich angeordnet sind, so dass die beiden Einlegenuten und Ausnehmungen zusammen eine S-Form ergeben. EMI2.2 der Platten die Einlagenut (2) auf der Unterseite der Platte angeordnet ist und die daran anschliessende Ausnehmung (3) bis zur Oberseite der Platte reicht.
AT17865A 1965-01-12 1965-01-12 Verbindung für die Einzelplatten bei einem aus nebeneinandergelegten Fertigteilplatten bestehenden schwimmenden Estrich AT249967B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2435748A1 (de) * 1974-07-25 1976-02-12 Liskey Aluminum Erhoehter zwischenboden

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2435748A1 (de) * 1974-07-25 1976-02-12 Liskey Aluminum Erhoehter zwischenboden
DE2435748C2 (de) * 1974-07-25 1983-02-17 Liskey Aluminium Inc., Friendship Airport, Md. Aufgeständerter Fußboden

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