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Für den Eintritt der Luft in den Verbrennungsraum J2 sind ähnliche Türen 68 in der Hinterwand angebracht ; auch befindet sich in dieser Wand eine Sichtöffnung 72, um den Verbrennungsvorgang in dem Raum 12 beobachten zu können.
Der Boden 6 der Vergasungskammer bildet die Decke des Feuorraumes 8. Der Aschenraum 11 dieses Feuerraumes steht durch seitliche Öffnungen 63 mit Kanälen 62 für den Eintritt von in den Hohlraum 15 der Aussenwand 2 vorgewärmter Luft in Verbindung. Der Hohlraum 15 ist sowohl von dem Hohlraum 17 als auch von dem Hohlraum 16 durch Zwischenwände getrennt. An der Vorderwand 1 sind Schiebetüren 61 für den Eintritt der frischen Luft in die Hohlräume 15 angebracht.
Der im Feuerranme angeordnete Schüttelrost besteht aus einem auf Schienen 51 (Fig. 2) laufenden horizontalen Rost 9, dessen Roststäbe 50 parallel mit den Seitenwänden 19 angeordnet sind und einem mit diesem Rost gelenkig verbundenen, mit Treppenstäben 55 versehenen Rost 10, dessen oberes Ende mit Schleifen 58 auf einer Rundstango oder Schildzapfen 57 gelagert ist. Die Stange 57 ist in an der Feuil'brücke 5 angebrachten Konsolen 56 befestigt und über dieser Konsole befindet sich ein fester geneigter Rost 60, dessen untere Kante je nach der Stellung des Rostes. 10 mehr oder weniger über das obere Ende des letzteren greift und dessen obere Kante sich an die Sohle der Abzugs- öffnung 48 anschliesst.
Das untere Ende des Rostes 10 ist über dem Gelenk mit einer Platte 59 versehen, um den über den Treppenrost abfallenden Brennstoff sicher auf den horizontalen Rost 9 überzuleiten und um das Gelenk zu schützen. Die Rüttelbewegung der beiden Rostteile 9 und 10 wird bewirkt durch einen von Hand oder durch Maschinenkraft betätigten Hebel 52, der bei 53 an einen in der Vorderwand 1 befestigten Pfosten angelenkt und durch eine Stange 54 gelenkig mit dem Rost 9 verbunden ist. In der Vorder-
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öffnung 720. zur Beobachtung des Feuers in der Feuorbüchse angebracht.
Der Vergasungsraum 7 erhält den Brennstoff in abgemessenen Mengen aus einem Trichter 21, der hinzu der Vorderwand 1 in das Deckengowölbe eingebaut ist und aus einem darüber angeordneten Vorratstrichter 20 periodisch gefüllt wird. Die Auslassöffnung des Vorratstrichters bpnndet sich in einer Fussplatte 23 (Fig. 5 und H) dieses Trichters, an welcher ein Gehäuse für einen Schieber 24 befestigt ist, der in Nuten. 25 dieses Ge-
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Um zu vermeiden, dass das Einschieben des Schiebers durch sich einzwängenden Hrennstuf verhindert wird, ist über dem Schieber eine durch eine Feder 30 in Anfangsstellung gehaltene Pufferplatte 29 angeordnet, deren Spannung durch eine Stellschraube. M geregelt wird.
Der obere Arm eines Doppelhebels 42, der um einen Drehzapfen 43 in einer an der Vorderwand 1 befestigten Konsole schwingt, greift mit einem Zapfen in eine am äusseren Ende des Schiebers 24 befindliche Kulisse 44 ein. Unter der Auslassssöffnung des Trichters 21 ist in dem Vorraum 22 der Vergasungskammer 7 eine um ein Scharnier 32 schwingende Klappe 33 angebracht, welche die Öffnung in schräger Richtung abschliesst und mit einem horizontalen, eine Schulter 46 bildenden Teil in den Vergasungsraum hineinreicht. Zum Schliessen der Klappe 33, welche sich vermöge ihres Eigengewichtes und des Gewichtes des darauf liegenden Brennstoffes öffnet, dient eine senkrechte Schieberplatte 34, die mit Rollen 41 versehen ist, welche im Angriff mit der unteren Fläche der Klappe stehen.
Die
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Vorraumes 22 und ist durch ein Gelenk 45 mit dem längeren unteren Arm des Hebels 42 verbunden. Eine mit ihrem Träger 37 auf der Stange 35 verstellbare Rolle 39 läuft auf einer am Boden des Vorraumes befindlichen Schiene 40.
Das Öffnen und Schliessen des Schiebers 24 und der Klappe 33 erfolgt abwechselnd durch Heraus- und Zurückschwingen des Hebels 42 von Hand oder durch Maschinenkraft und geschieht, wie die beschriebene Bauart ohneweiters ergibt, in der Art, dass die Klappe 33 sich nicht früher öffnet, als der Schieber 24 geschlossen ist.
Die Wirkungsweise der Feuorungsunlage ist folgende :
Der in den Trichter 21 aus dem Vorratsbehälter 20 einfallende Brennstoff wird mittels der Schieberp ! attc 34 in abgemessenen Mengen und in geeigneten Zeitabschnitten auf den texten 6 der Vergasungskammer 7 befördert und vergast hier infolge der im Feuerraum 8 entwickelten Hitze. Die dabei entwickelten Gase ziehen durch die Öffnungen 49 in die Kammern M und mischen sich hier mit den aus dem Feuerraum 8 durch die Öffnungen 71 austretenden Gasen, während der verkokte Brennstoff durch den Schlitz zwischen dem
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Bei der abgeänderten Ausführungsform der Anlage (Fig. 7-10) hat die Vergasungkammer 7 keine seitlichen Abzugsöffnungen. Die in dieser Kammer entwickelten Gase gehen durch die Abfallöffnung 48 des verkokten Brennstoffes in den Feuerraum 8, da derselbe nach hinten durch eine Mauer 81 abgeschlossen ist, mischen sich hier mit den im Fluor-
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abwärts zu ziehen und durch die Schlitze 70 einer Scheidewand in den Verbrennungsraum 12 zu gelangen. In diesem Raum erfolgt eine weitere Mischung mit erwärmter Luft, die durch Schiebertüren in die Hohlräume der Aussenwand von aussen und durch Öffnungen 69 in den Verbrennungsraum eingeleitet wird.
Die mit Schiebertüren 77 für den Eintritt der Luft von aussen versehenen Hohlräume 78 der Seitenwände 2 sind mit neben dem Aschenfall 11 angeordneten Kanälen 79 verbunden, die am hinteren Teil des Aschenfalles bei 80 in diesen ausmünden.
Der obere Teil des Treppenrostes liegt in einer Nische 82 der Mauer 81 und ist durch eine senkrechte Platte 83 gegen den aus der Vorgasnngskammer abfallenden Brennstoffgeschützt.
Für die abfallenden Klinker ist ein besonderer von dem Aschenraum durch eine Scheidewand getrennter Raum 84 vorgesehen, um Klinker und Asche getrennt zu erhalten.
PATENT-ANSPRÜCHE : @. Feuerung, bei welcher die Vergasungskammer über dem Feuerraum und die Misch- kammern für die entwickelten Gase seitlich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet. dass sowohl die aus dem Feuerraum als auch die aus der Vergasungskammer in die seitlichen Mischkammern abziuhenden und mit Luft gemischten Gase aus diesen Kammern durch ge- wunden kanäle in einen weiteren Verbrennungsraum (12) geleitet werden, wo sie unter weiterer Zuführung erwärmter Luft zur vollkommenen Verbrennung gelangen.