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Die vorliegende Erfindung betrifft einen IR-Strahlen-Ofen, der sich insoesondere zur Zubereitung und Erwärmung von Brötchen, Toast, Bruschezte und ähnlichem eignet, gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bekanntlich müssen Nahrungsmittelprodukte, die aus einer oder zwei Brotscheiben bestehen und in verschiedenartiger Weise mit Wurst, Käse, Salat, Gemüse und ähnlichem belegt sind, auf beiden Oberflächenseiten überbacken werden.
Der überbackungsvorgang wira gemäss dem derzeitigen Stand der Technik unter Verwendung von Heizvorrichtungen mit elektrischer Widerstandsheizung oder mi-c. Gasbrennern durchgeführt. Bei beiden Systemen werden IR-Strahlen (Infrarot-Strahlen) emittiert, die auf die zu erwärmenden Produkte treffen.
Die verschiedenen Vorrichtungen zum überbacken von belegten
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Brotscheiben sind unterschiedlich ausgestaltet, lassen sicn aber alle auf eine Platte aus feuerfestem Material zurückführen, auf der die zu erwärmenden Produkte angeordnet werden.
Im Fall des uberbackens von bruche-cite oder beim Erwarmen von Brötchen ist es erforderlich, dass dieses Produkte nicht immer mit der gleichen Oberfläche der Wärmequelle zugewandt sind, so dass das Bedienungspersonal die Produkte periodisch wenden muss, um zu gewährleisten, dass die äusseren Oberflächen der Scheioen in gleicher Weise der Wärmebehandlung ausgesetzt werden.
Eine zufnedenszeelende Ausführungsform für einen IR-
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gefüllten Brötchen (Sandwiches) zu gewährleisten, ohne dass es erforderlich ist, die Produkte während dieses Vorgangs zu wenden. Eine derartige Vorrichtung ist in der IT 2 1 040 U der gleichen Anmelderin bescnrieoen.
Dieser bekannte Ofen besteht aus zwei übereinander angeordneten Flächen, die im wesentlichen kegelstumpfförmig geformt sind und von einer zylindrischen Fläche im Abstand voneinander gehalten werden, an deren Unterseite sich ein senkrecht angeordneter Gasbrenner befindet, dessen Flamme ein leicht kegelstumpfförmig geformtes, vorzugsweise aus feuerfestem Material bestehendes Element zum Glühen bringt, wobei die untere Öffnung des Elements am Enabereich des Brenners angeordnet ist.
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Dieses Element emittiert beim Glühen IR-Strahlen, die von den Innenwänden der beiden kegelstumpfförmigen Wände auf die zu erwärmenden Produkte, die auf einem horizontal im Ofen angebrachten Gitter angeordnet sind, reflektiert werden.
Aufgrund der Tatsache, dass das Gitter auf der Höhe der Mittellinien quer zur Richtung der IR-Strahlen des Ofens angeordnet ist, folgt, dass die im Innern des Ofens angeordneten Produkte fast gleichmässig auf beiden Oberflächen erwärmt werden.
Der IR-Strahlen-Ofen gemass der vorliegenden Erfindung stellt : eine in konstruktiver und funktionaler Hinsicht verbesserte Ausführungsform dieses bekannten Ofens dar.
Die im Vergleich zur bekannten Lösung neuen Merkmale betreffen die Möglichkeit, einen Zugang ins Innere des Ofens zu ermöglichen, ohne dass eines der beiaen kegelstumpfförmigen Teile, die die reflektierende Wand bilden, entfernt werden muss, sowie eine Reihe von konstruktiven Verbesserungen in der Brennerzone.
Im einzelnen weist der erfindungsgemässe Ofen einen zylindrischen Bereich, der dem Mittelbereich des Körpers des vorgenannten Ofens entspricht, auf, der mit einer Öffnung versehen ist, die einen Zugang ins Innere des Ofens selbst ermöglicht. Diese Öffnung ist fest am oberen kegelstumpfförmigen Teil des Körpers angebracht.
Ausserdem ist der zylindrische Mittelbereich des Ofenkörpers so ausgebildet, dass sich eine Tür aus zwei symmetrischen Flügeln ergibt, die vom Körper selbst aus gesehen nach aussen zu öffnen sind.
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Vorzugsweise entspricht der Winkelbereich der zu öffnenden Tür der Hälfte des äusseren Umfangs des Körpers oder ist geringfügig grosser als dieser.
Diese konstruktive Lösung ermöglicht es, bei vollständiger Öffnung der beiden Flügel den inneren kreisförmigen Grill und den unteren kegelstumpfförmigen Teil des Körpers zu entnehmen.
Auf diese Weise kann man in vorteilhafter Weise Reinigungsarbeiten an den verschiedenen Teilen des Ofens durchführen, wobei die gesamte Brennergruppe (Venturi-Rohr, Elektropilot, Steuerventile, Hahn zum Einschalten und Regulieren und dergl. ) fixiert bleiben, was den Sicherheitsbestimmungen entspricht, die verlangen, dass flexible Gasleitungen soweit wie möglich zu unterbleiben haben.
Die konstruktiven Neuerungen in der Brennerzone betreffen insbesondere das kegelstumpfförmige Strahlungselement und die besondere Ausbildung des oberen Endes des VenturiRohrs.
Das Strahlungselement ist durch seine bewegliche Beschaffenheit gekennzeichnet, d. h. es ist in der Arbeitsstellung einfach an der oberen kegelstumpfförmigen Wand eingehakt, während es zur Reinigung angehoben und in eine obere Stellung gebracht werden kann, in der es von der Brennerzone entfernt ist.
Das Strahlungselement weist im Innern seiner kegelstumpf-
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förmigen Form eine Mehrzahl von kleinen Scheiben auf, die koaxial zur Achse des Elements angeordnet sind. Diese Scheiben besitzen die Funktion, die Geschwindigkeit des Stroms der aufsteigenden Verbrennungsgase zu regulieren.
Laboruntersuchungen haben ergeben, dass ein besonders zufriedenstellender Scheibenquerschnitc eine zum unteren Teil hin konvexe Oberfläche aufweist. Diese Formgebung hat den Vorteil, dass die Bildung von Taschen mit Restgas in der Nähe der Verbindung mit dem mittleren Stützzapfen der Scheibe vermieden wird.
Das Venturi-Rohr weist als neues charakteristisches Merkmal am oberen Teil einen Ring auf, der sicherstellen soll, dass der untere Teil des Strahlungselements sich genau in Achse mit dem Körper des Venturi-Rohrs befindet. Unterhalb des oberen Verschlussgitters dieses Körpers is'c ein flammbrechendes Profil angeordnet.
Die optimale Ausgestaltung des Flammenbrechers ist mit drei Stiften, die ein gemeinsames Ende aufweisen und radial im Winkel von 120 zueinander angeordnet sind, ausgeoildet.
Schliesslich wird eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemässen Ofens beansprucht, die die Möglichkeit vorsieht, für Reinigungsarbeiten im Inneren des Ofens den kegelstumpfförmigen, oberen Teil und den darunter liegenden, mit diesem fest verbundenen zylindrischen Teil abzuheben.
Konstruktiv weist diese zweite beanspruchte Ausführungsform zwei unterschiedliche Verankerungen auf, eine untere feste
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Verankerung, die den kegelstumpfförmigen unteren Teil, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der fixiert bleibt, trägt, und eine obere Verankerung, die den oberen kegelstumpfförmigen, vertikal beweglichen Teil trägt.
Die bewegliche Verankerung sieht die Verwendung von elastischen Widerstandselementen, die im Innern der Stützsäule des unteren kegelstumpfförmigen Teils angeordnet sind und die in an sich bekannter Konstruktionsweise ausgebildet sind, vor. Diese und andere Merkmale der Erfindung werden nachstehend anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen : Fig. 1 eine Vorderansicht (teilweise im Schnitt) der
Vorrichtung in Arbeitsstellung ; Fig. 2 eine Seitenansicht (teilweise im Schnitt) der
Vorrichtung in Arbeitsstellung ; Fig. 3 eine Vorderansicht (teilweise im Schnitt) der
Vorrichtung bei abgehobenem zentralem
Strahlungselement ; Fig. einen Grundriss der Vorrichtung im Schnitt entlang der Linie IV-IV von Fig. 3 bei geöffneten
Flügeln ; Fig. 5 eine Detailansicht im Schnitt der Brennerzone ; Fig. 6 eine obere Schnittansicht des Venturi-Rohrs ; Fig. 7 eine Draufsicht des Venturi-Rohrs ; Fig. 8 eine Schnittansicht des kegelstumpfförmigen
Strahlungselements ;
Fig. 9 eine Detailansicht im Schnitt des Elements von
Fig. 8 ; und Fig. 10 eine Seitenansicht der Vorrichtung bei abgehobenem oberen Teil.
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Wie aus den Fig 1 bis 4 ersichtlich ist, bestehe die Vorrichtung aus zwei gegenüberliegenden Flächen 1 und 2, die im wesentlichen kegelstumpfförmig geformt sind und von einer zylindrischen Fläche 3 im Abstand voneinander gehalten werden. Die Vorrichtung weist am unteren Teil einen senkrecht angeordneten Gasbrenner 4 auf. Die sich aus der Verbrennung des Gases ergebende Flamme bringt ein leicht kegelstumpfförmig geformtes Element 5 aus feuerfestem Material zum Glühen.
Dieses Element besteht aus einem Streckmetallblech und weist eine untere Öffnung 6 auf, die am Endteil des Brenners angeordnet ist und durch einen Ring 7 fest an diesem gehalten wird.
Das Element 5 emittiert : beim Glühen IR-Strahlen, die von den Innenwänden der beiden kegelstumpfförmigen Flächen 1 und 2 auf die zu erwärmenden Produkte 8 reflektiert werden, wobei sich diese Produkte auf einem Gitter 9 befinden, das horizontal im Ofen angeordnet ist und auf dem unteren kegelstumpfförmigen Element 2 ruht und mit diesem verankert ist.
Ein erstes Kennzeichen der Erfindung besteht in der Tatsache, dass der zylindrische Mittelteil 3 zusätzlich zu der Tatsache, dass er am oberen kegelstumpfförmigen Teil 1 verankert ist und eine frontale Öffnung 10 aufweist, die den Zugang ins Innere des Ofens zur Entnahme oder zum Ablegen der Produkte 8 ermöglicht, vorteilhafterweise in Form einer Tür, die aus zwei zu öffnenden und symmetrisch gegenüberliegenden Flügeln 11 besteht, ausgebildet ist, wobei diese Tür einen Winkelbereich aufweist, der der Mittellinie des Mittelkörpers selbst entspricht oder geringfügig grösser als dieser ist und mit dem fixierten
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(starren) Teil 12 des Körpers 3 mittels Scharnieren 13 verbunden ist.
Diese konstruktive Lösung ermöglicht bei vollständig geöffneten Flügeln 11 die einfache Entnahme des Grills 9 und des unteren kegelstumpfförmigen Körpers 2, der einfach auf der Kappe 14, die drehbar um die Achse des Ofens angeordnet ist, ruht, wodurch die Reinigungsvorgänge im Innern des Ofens erheblich erleichtert werden.
Ein weiteres neues Merkmal betrifft das mittlere konische Strahlungselement 5, das unabhängig vom Rest des Ofenkörpers ausgebildet ist und entlang zur vertikalen Achse des Ofens verschoben werden kann.
Während des Betriebs des Ofens wird das Strahlungselemenz 5, das mit oberen Vorsprüngen 15 versehen ist, von fest mit der Wand des Kamins 17 verbundenen vorspringenden Stiften
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oder bei notwendigen Reinigungsarbeiten am Grill 9 oder bei Wartungsarbeiten am Brenner 4 das genannte Element 5 angehoben wird, bis es sich an ebenfalls im Innern des Kamins 17 angeordneten, jeaoch in einer höheren Stellung als die vorerwähnten Stifte 16 befindlichen Stiften 18 verankert.
Das Strahlungselement 5 ist auch insofern neu, als es eine Mehrzahl von koaxialen Scheiben 19 aufweist, die innerhalb des kegelstumpfförmigen, durchlöcherten Körpers 20 angeordnet und so profiliert sind, dass sie nach unten konvex geformt sind (vgl. Fig. 9), um die Entfernung von Rauch aus dem unteren Teil der Scheiben zu erleichtern.
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am Ende 21 des Venturi-Rohrs und genau unterhalb des oberen durchlöcherten Netzes 22, das seinerseits seitlich mit einem Ring 23 bedeckt ist, eine Flammenbrechereinrichtung 24 vorhanden ist, die aus drei Stiften von geringem Durchmesser besteht, die radial und im gleichen Abstand zueinander angeordnet sind.
Diese Ausgestaltung der Flammenbrechereinrichtung ermöglicht es, die Flamme selbst zu steuern, d. h. sie homogener zu machen und zu bewirken, dass sie am Auslass des Venturi-Rohrs zurückgehalten wird.
Der erfindungsgemässe Ofen kann neben den vorstehend erläuterten charakteristischen neuen Merkmalen auch so ausgebildet sein, dass das gleichzeitige Anheben des oberen kegelstumpfförmigen Teils 1 und des mittleren zylindrischen Elements 3 möglich ist, wie in Fig. 10 dargestellt ist.
Bei dieser Lösung muss an der Stützstruktur des Ofens ein fixierter unterer Teil vorgesehen sein, an dem mittels der Strebe 26 der kegelstumpfförmige Teil 2 und die Gassteuereinheit 27 verankert sind, sowie ein beweglicher Teil, der mittels der Strebe 29 den oberen kegelstumpfförmigen Teil 1 trägt, wobei ferner elastische Widerstandselemente 30 und Blockierelemenze 31 vorgesehen sind.
Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen. Es wird ein IR- Strahlen-Ofen beschrieben, der zwei gegenüberliegende Flächen (1) und (2) von im wesentlichen kegelstumpfförmiger Form aufweist, die von einer zylindrischen Fläche (3) im
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Abstand voneinander gehalten werden, wobei aie zylindrische Fläche eine vordere Öffnung (10) aufweist, die einen Zugang ins Ofeninnere ermöglicht. Das grundlegende Merkmal der Vorrichtung besteht in der speziellen Ausgestaltung des mittleren zylindrischen Teils (3), der mit einer Tür versehen ist, die mindestens einen Flügel (11) aufweist.