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Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen u. dgl.
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vorrichtung für Eisenbahnwagen oder dgl., bei welcher in bekannter Weise zwischen je zwei in der Wand oder dem Dach des Wagens befindlichen nebeneinander liegenden Öffnungen ein nach aussen senkrecht vorstehender Schirm angeordnet ist, während in den Öffnungen kastenartige, mit jalousieartig angeordneten Stegen versehene Einsätze sieh befinden und zur Regulierung der vermöge des Schirmes durch die Öffnungen einströmenden
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bare Klappen vorgesehen sind.
Fig. l der Zeichnung ist eine teilweise Seitenansicht einens Eisenbahnwagendaches, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1 und Fig. 3 ein Schnitt nach der
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In den senkrechten Teil 3 (Fig. 3) des in dem Dach 1 eines Eisenbahnwagens befindlichen Aufsatzes 2 sind an Stelle der bisher zum Lüften gebräucllichen liappfenster kastenartige Einsätze 4 angeordnet, die an der Innenseite des Wagens durch geeignete. bc. j 5 (Fig. 4) durch die Flanschen hindurchgehende Bolzen oder Schrauben befestigt werden. Zwischen je zwei nebeneinander befindlichen Einsätzen ist an der Aussenseite der Wand.' ? ein senkrecht vorstehender Schirm angeordnet, der zweckmässig ans < wei Metall- platten 6 (Fig. 2) besteht, deren äussere, senkrechte und obere Kanten, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, bei 7 und 8 umgebogen sind. Die inneren, senkrechten Kanten dieser l'latten sind, wie aus Fig. 2 ebenfalls ersichtlich, rechtwinklig nach aussen gebogen.
Die l'latten ('sind mit der Rückseite aneinanderliegend durch Nieten 10 und 11 miteinander
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beiden Seiten sich rechtwinklig anschliessenden Teilen 25 versehen, von denen der eine an seinem unteren Ende in der in Fig. 7-gezeigten Weise mit Einschnitten 26 versehen ist, zur Aufnahme des entsprechend gebogenen unteren Endes der Feder 22, wodurch die Klappe in verschiedenen Stellungen festgehalten wird. An ihrem oberen Rande ist die Klappe mit einem Handgriff 27 versehen, der ein schnelles Öffnen oder Schliessen der Klappe ermöglicht, wobei letztere sich um ihre Verbindungsbolzen 28 mit dem Einsatz 4 dreht. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind die Einsätze 4 in von der anderen Seite eingesteckten rechteckigen Rahmen 29 angeordnet.
Dieser mit einem Randflansch versehene
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während der Einsatz 4 in den Rahmen 29 hineingeschoben ist, so dass die in normalen Abmessungen gehaltenen Einsätze mit ihren jaionsieartig angeordneten Stegen auch für Wagen verwendet werden können, bei denen die Stärke der Wand 3 verschieden ist.
Wenn die Schirme 6 und die Rahmen 29 sowie die Einsätze 4 an Ort und Stelle angebracht und die Klappen 24 von innen genau eingestellt worden sind, so tritt der auf don Schirm 6 auftreffende und von diesem abgelenkte Luftstrom durch den in der Fahrtrichtung vorderen Rahmen ein und ist entsprechend der Stellung der Klappe 24 nach der
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die Frischluft nach abwärts gedrückt wird und durch den hinteren Einsatz 4 in einer tieferen als der Einströmungsebene ausströmt. Infolge der besonderen Form der Klappen und der Federn 22 ist es möglich, diese Klappen in jeder gewünschten Einstellung zu halten, was mit Rücksicht auf die Erschütterungen, denen der Wagen während der Fahrt ausgesetzt ist, sehr wichtig ist.
Auf diese Weise ist es auch möglich, das Verhältnis der einströmenden Frischluft, zur ausströmenden verbrauchten Luft konstant zu halten und eine vollständige Ventilation unter Vermeidung des Auftretens von Zugluft zu erzielen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen u. dgl., bestehend aus in zwei nebeneinander liegenden Öffnungen der Wagenwand angeordneten, mit Jalousien und einer Zugregulierungsklappo versehonen Einsätzen und einem zwischen den Öffnungen angeordneton
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tragende Rahmen (16) derart befestigt sind, dass zu beiden Seiten und unterhalb jedes Rahmens (16) ein genügend grosser Zwischenraum verbleibt, in welchen die Seitenteile (25) der am Einsatz (4) drehbar befestigten, durch eine Sperrvorrichtung feststellbaren Zugreguliorungsklappe (24) eingreifen.