AT248637B - Stahlrohrbett - Google Patents

Stahlrohrbett

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AT248637B
AT248637B AT116165A AT116165A AT248637B AT 248637 B AT248637 B AT 248637B AT 116165 A AT116165 A AT 116165A AT 116165 A AT116165 A AT 116165A AT 248637 B AT248637 B AT 248637B
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Austria
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AT116165A
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Karl Fostel
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Karl Fostel
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Description


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  Stahlrohrbett 
Die Erfindung betrifft ein Stahlrohrbett mit   einem Matratzeneinsatz,   der mit dem Kopf- und Fussteil verbunden ist. Bei den bekannten für Geisteskranke bestimmten Stahlrohrbetten sind entweder ortsfeste oder einhängbare Seitenteile vorhanden, die, wenn sie mit Holzplatten ausgefüllt sind, wie eine Mauer wir- ken und in psychologischer Hinsicht auf den Heilungsprozess einen ungünstigen Einfluss ausüben. Ausserdem ist der liegende Bettinsasse von aussen nicht ohne weiteres zu sehen. Sind die Seitenteile mit Gitterstäben versehen, stellen sie anderseits eine Gefahr für den Bettinsassen dar, weil dieser durch unbewusste und unberechenbare Bewegungen von zwischen die Stäbe gesteckten Gliedmassen der Gefahr von Knochenbrüchen ausgesetzt ist. 



   Die lösbaren Seitenteile solcher Betten müssen infolge der Unzurechnungsfähigkeit der im Raum befindlichenGeisteskranken an einen für diese   unzugänglichen   Ort gebracht werden, oder zumindest im Raum so aufbewahrt werden, dass sie keine Gefahrenquelle darstellen. Bei andern bekannten Betten ist es zwar möglich,   die mit Zapfen in entsprechenden Langlöchern   des Kopf- und Fussteiles sitzende Seitenteile durch Anheben und Herunterklappen in eine Lage zu bringen, die den Zugang zum Bett gewährleistet. Für Gei-   steskranke kann dieses   Bett aber nicht verwendet werden, weil die Seitenteile verhältnismässig leicht vom Bett entfernt werden können. 



   Bei einem andern bekannten Bettgestellsind Seitenteile aus Holz um die Achse der Befestigungsschrauben bis in eine waagrechte Lage verschwenkbar und in dieser durch Matratzenauflageleisten abstützbar. Beidiesen Betten ist weder der Zugang zum Bettinsassen noch dessen freie Sicht nach aussen bei geschlossenen Seitenteilen gewährleistet. 



   Diese und andere Unzulänglichkeiten der bekannten Betten sollen durch die Erfindung vermieden werden. Diese besteht darin, dass an den Längsseiten des Matratzeneinsatzes mit einem Netz versehene Seitenteile über Scharniere angelenkt sind. Diese Massnahme bringt den Vorteil mit sich, dass einerseits bei geschlossenen Seitenteilen für den Bettinsassen die Sicht nach aussen bzw. Betteinsicht vorhanden ist, an-   derseits der Seitenteil   heruntergeklappt werden ann, so dass ein Zugang zum Bettinneren ohne Entfernung des Seitenteiles möglich ist. 



   Die Erfindung besteht auch darin, dass die Seitenteile mit Schiebern versehen sind, die in der Normallage der Seitenteile in den Kopf- bzw. Fussteil verriegelnd eingreifen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind die Seitenteile bis unter den Einsatz verschwenkbar und in dieser Lage feststellbar. Damit verbleibt für die Füsse des unmittelbar neben dem Bett Stehenden genügend Raum.   Ein weiteres Merkmal derErfindung   besteht darin, dass etwalyraförmigezum Boden weisende an den Längsseiten des Einsatzes befestigte Federn vorgesehen sind, die zum Festhalten der Seitenteile dienen. Ein anderes Erfindungsmerkmal liegt darin, dass die Seitenteile aus vier etwa ein Viereck bildenden Holmen zusammengesetzt sind, zwischen welchen das Netz z. B. aus Kunststoffmaterial gespannt ist. 



   Erfindungsgemäss ist es möglich, dass die Seitenteile so weit unter den Einsatz schwenkbar sind, dass die unteren Holme von den Federn erfasst und gehalten sind, bei der Schwenkbewegung in entgegenge-   setzterRichtungjedoch   freigegeben werden. Die Erfindung liegt ausserdem darin, dass die Schieber innerhalb der Rohrenden der oberen Holme der Seitenteile verschiebbar gelagert und mit einem durch ein Langloch der Holme nach aussen ragenden Ansatz von Hand aus verschiebbar sind. Erfindungsgemäss ist es dabei möglich, dass innerhalb eines jeweils von den oberen Holmen abstehenden Rohrstückes eine auf die 

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Claims (1)

  1. FeststellschraubePATENTANSPRÜCHE : 1. Stahlrohrbett n1Ít einern Matratzeneinsatz, der mit dem Kopf- und Fussteil verbunden ist, da- durch gekennzeichnet, dass an den Längsseiten (14) des Matratzeneinsatzes (3) mit einern Netz versehene Seitenteile (8) über Scharniere (9, 10,12, 13) angelenkt sind.
    2. Stahlrohrbett nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (8) mit Schiebern (20) versehen sind, die in der Normallage der Seitenteile (8) in den Kopf- bzw. Fussteil (1, 2) verriegelnd eingreifen.
    3. StahlrohrbettnachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (8) bis un- ter den Einsatz (3) verschwenkbar und in dieser Lage feststellbar sind (Fig. 6).
    4. StahlrohrbettnachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, dass etwa lyraförmige zum Bo- den weisende an den Längsseiten des Einsatzes (3) befestigte Federn (15, 16) vorgesehen sind, die zum Festhalten der Seitenteile (8) dienen.
    5. StahlrohrbettnachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, dassdieSeitemeile (8) ausvier etwa ein Viereck bildenden Holmen zusammengesetzt sind, zwischen welchen das Netz z. B. aus Kunststoffmaterial gespannt ist.
    6. StahlrohrbettnachdenAnsprüchen4 und 5, da d u rc h ge ke nn ze ich ne t, dass die Seitenteile (8) so weit unter den Einsatz (3) schwenkbar sind, dass die unteren Holme (11) von den Federn (15,16) erfasst und gehalten sind, bei der Schwenkbewegung in entgegengesetzter Richtung jedoch freigegeben werden.
    7. Stahlrohrbett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber (20) inner- halb der Rohrenden der oberen Holme (23) der Seitenteile (8) verschiebbar gelagert und mit einem durch ein Langloch (24,25) der Holme nach aussen ragenden Ansatz (26,27) von Hand aus verschiebbar sind (Fig. 2, 3).
    8. Stahlrohrbett nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb eines jeweils von den oberen Holmen (23) abstehenden Rohrstückes (33) eine auf die Oberfläche des jeweiligen Schie- bers (20) einwirkende Feststellschraube (29) drehbareingesetztist, dieeinkantigesEnde (31) aufweist, das mit einem entsprechenden Schlüssel verdrehbar ist.
    9. StahlrohrbettnachAnspruch8, dadurch gekennzeichnet, dassdasRohrstück (33) das kan- tige Ende (31) der Feststellschraube (29) überragt.
    10. StahlrohrbettnachAnspruch8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (20) bis auf ein der Feststellschraube benachbartes flaches Stück (28) zylindrisch gestaltet ist.
    11. Stahlorhrbett nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Seitenteile (8) in der Verriegelungsstellung mit den senkrechten Holmen des Kopf- und Fussteiles (1, 2) in einer Ebene liegen.
    12. Stahlrohrbettnazh Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass am Matratzeneinsatz (3) zum Boden ausgerichtete Keile (4,5) und an den Kopf-und Fussteilen (l, 2) ensprechende Hülsen (6,7) vorgesehen sind, in die die Keile eingreifen.
    13. Stahlrohrbett nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsen (A, 7) zur Bettinnenseite hin versetzt angeordnet sind.
AT116165A 1965-02-10 1965-02-10 Stahlrohrbett AT248637B (de)

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