AT203169B - Kranken-Nachttisch - Google Patents

Kranken-Nachttisch

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AT203169B
AT203169B AT610157A AT610157A AT203169B AT 203169 B AT203169 B AT 203169B AT 610157 A AT610157 A AT 610157A AT 610157 A AT610157 A AT 610157A AT 203169 B AT203169 B AT 203169B
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bedside table
sick
doors
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AT610157A
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Frei Schulmoebel Holz Und Meta
Malek Naegeli Ag Dr
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  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kranken-Nachttisch   
Die Erfindung betrifft einen Kranken-Nachttisch mit ausschwenkbaren Laden, Abstellbrettern   u. dgl.,   dessen Benützung von zwei Seiten möglich ist und besteht im Wesen darin, dass der Kranken-Nacbttisch einen Kasten und darüber eine Tischplatte und zwischen Kasten und Tischplatte nach zwei Seiten ausschwenkbare Laden, Abstellbretter u. dgl. aufweist, wobei der Kasten mit zwei in benachbarten Wänden angeordneten Türen versehen ist und die Laden u. dgl. um eine Achse, die in der gemeinsamen Ecke der Kastentüren liegt, drehbar sind. 



   Der erfindungsgemässe Kranken-Nachttisch kann je nach Bedürfnis auf der einen oder andern Seite des Bettes angeordnet oder so aufgestellt werden, dass der Patient wahlweise mit der rechten oder linken Hand, je nachdem welche Hand ihm zur Benützung freisteht, Schubladen herausziehen, Kastentüren öffnen und schliessen kann. Es ist also nicht mehr wie bisher umständlich und zeitraubend, einen Nachttisch, der recht eines Bettes in Verwendung stand, für die linke Seite desselben einsatzbereit zu bekommen. Es ist auch nicht nötig, getrennte Nachttische, die rechts bzw. links eines Bettes verwendbar sind, auf Lager zu halten, so dass die bisher unvermeidliche finanzielle Belastung der Spitalsverwaltungen daher wegfällt. 



   Weiters wird auch das Pflegepersonal entlastet, da die Patienten sich nunmehr weitgehend selbst bedienen können. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind der Kasten und die'Tischplatte mit zwei diametral gegenüber angeordneten Säulen verbunden, wobei eine Säule   über   der gemeinsamen Ecke der Kastentür vorgesehen ist und diese Säule die Achse für die ausschwenkbaren Laden u. dgl. bildet. Die Kastentüren können als Flügeltüren ausgebildet und deren Schlossseiten der gemeinsamen Kastenecke zugewandt sein. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung beschrieben, in der Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt sind u. zw. zeigt Fig. l einen Aufriss einer Ausführungsform des Nachttisches, Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach der Linie A-A   inderFig. l, Fig. 3einen Horizontalschnitt   
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 einen teilweisen Vertikalschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform des Nachttisches. 



   Der dargestellte Kranken-Nachttisch weist einen Kasten 1 auf, welcher an zwei benachbarten Wänden je eine   Tür 2   bzw. 3 besitzt. Diese Türen stehen somit rechtwinklig zueinander. Der Kasten 1 ruht auf Beinen 4, von welchen zweckmässig zwei mit Rollen 4 und zwei weitere mit Füssen ss versehen sind. Unter dem Boden des Kastens l ist eine Blechschale 7 vorgesehen, auf welche eine Bettschüssel gestellt werden kann.   Die. schalenförmige   Ausbildung des Trägers 7 erlaubt es, Bettschüsseln verschiedener Grösse und Form darauf zu stellen. Im Innern des Kastens 1 ist ein Fachbrett 8 angeordnet, das auf Leisten 9 aufliegt.

   Derartige Leisten befinden sich an beiden festen Wänden und auch an beiden Türen 2,3 des Kastens   1,   so dass das Fachbrett 8 je nach der zur Benützung freigegebenen Tür 2 bzw. 3 in die in Fig. 4 ausgezogen oder gestrichelt eingezeichnete Lage verbracht werden kann. 



   Um die nicht zum Gebrauch benötigte Tür gegen Öffnen zu sichern, besitzt das Fachbrett 8 z. B. an 

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 seinen beiden Enden nach unten ragende Zungen, die in Öffnungen 20 der Leisten 9 eingreifen. 



   Am Kasten 1 sind zwei Säulen 10,11 zweckmässig aus Metall befestigt. An den oberen Enden dieser Säulen ist eine Tischplatte 12 befestigt. Unter demselben befindet sich eine Schublade 13, die an der Säule 10 schwenkbar befestigt und in zwei oder mehr Stellen durch nicht dargestellte Rasten arretierbar ist. 



  Eine in der Schublade vorgesehene Trennwand 14 kann wahlweise in die in Fig. 3 ausgezogen oder gestrichelt dargestellte Stellung umgesteckt werden. Zweckmässig ist am Boden der Schublade ein nicht dargestelltes Loch vorgesehen, damit die beim Reinigen und Desinfizieren verwendete Flüssigkeit abfliessen kann. 



   Zwischen Schublade und Tischplatte 12 ist an der Säule 10 noch ein Abstellbrett 15 unabhängig von der Schublade schwenkbar angeordnet. Dieses Abstellbrett kann ausziehbar ausgebildet sein. Auch die Tischplatte 12 kann mit einem ausziehbaren Schieber versehen sein. 



   Unterhalb der Schublade und auf dem Kasten 1 ist ein Kästchen 16 für   eine Urinflasche vorgesehen.   



  Dieses Kästchen 16 weist eine Klapptür 17 auf und es ist um Bolzen 13 schwenkbar,   so dass   es nach verschiedenen Seiten orientiert und nach entsprechender Einstellung von allen Seiten her bedient werden kann. 



   Sowohl die Fusse 4 wie auch die Säulen 10,11 können teleskopartig ausgebildet sein, um eine Höhenverstellung und damit eine Anpassung an die verschiedensten Verhältnisse zu ermöglichen. 



   Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, ist an der Säule 11 ein Handtuchhalter 19 einsteckbar. Er ist an der Säule dadurch gehalten, dass das in die Säule eingreifende Ende eckig, z. B. viereckig, ausgebildet ist. 



  Dieser Handtuchhalter kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in die Säule 11 eingesteckt sein, er kann jedoch auch von der entgegengesetzten Richtung her eingesteckt werden. 



   Es ist auch möglich, die Bettschüssel im Kasten 1 unterzubringen u. zw. in einem zusätzlichen Fach 21, dessen Fachbrett umsteckbar oder fest angeordnet sein kann und das mit einer angebauten Verschlussklappe 22 (Fig. 5) verschliessbar ist. In diesem Falle würde sich die Anbringung des   Schüsselträgers T.-er-   übrigen. Anstatt eine besondere Verschlussklappe 22 vorzusehen, könnten auch die Türen 2,3 in der Höhe unterteilt sein, so dass eine besondere Tür für das die Bettschüssel aufnehmende Fach und eine weitere Tür für das untere Abteil des Kastens 1 vorhanden ist. 



   Aus der vorstehenden Beschreibung des Aufbaues des neuen Kranken-Nachttisches ist die vielfältige Anwendung desselben ohne weiters erkennbar. Insbesondere ist ersichtlich, dass sich das beschriebene Möbel ohne jegliche bauliche Veränderung von verschiedenen Seiten her benützen lässt bzw. zu einer solchen Benützung bereitgestellt werden kann. So kann das schwenkbare Abstellbrett von jeder Seite her über das Bett geschwenkt werden und in dieser Lage als Unterlage für Bücher, Teller usw. dienen, wie auch die Schublade und der Kasten von jeder Seite zugänglich ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kranken-Nachttisch mit ausschwenkbaren Laden, Abstellbrettern u. dgl., dessen Benützung von zwei Seiten möglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kranken-Nachttisch einen Kasten   (1)   und dar- über eine Tischplatte (12) und zwischen Kasten und Tischplatte nach zwei Seiten ausschwenkbare Laden (13), Abstellbretter (15) u. dgl. aufweist, wobei der Kasten   (1)   mit zwei in benachbarten Wänden angeordneten Türen (2, 3) versehen ist und die Laden u. dgl. um eine Achse (10), die in der gemeinsamen Ekke der Kastentüren liegt, drehbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Kranken-Nachttisch nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (1) und die Tischplatte (12) mit zwei diametral gegenüber angeordneten Säulen (10, 11) verbunden sind, wobei eine Säule (10) über der gemeinsamen Ecke der Kastentür vorgesehen ist und diese Säule die Achse für die ausschwenkbaren Laden u. dgl. bildet.
    3. Kranken-Nachttisch nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Türen (2, 3) als Flügeltüren ausgebildet sind und deren Schlossseiten der gemeinsamen Kastenecke zugewandt sind.
    4. Kranken-Nachttisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilungs- wände (14) bzw. Fachbretter (8) der Laden (13) und des Kastens (1) je nach der Bedienungsrichtung umsteckbar sind.
    5. Kranken-Nachttisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die umsteckbaren Fachbretter (8) des Kastens Zapfen oder Bohrungen aufweisen, die in Bohrungen oder Zapfen der Aufliegeleisten (9) eingreifen.
    6. Kranken-Nachttisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laden (13) in verschiedenen Stellungen feststellbar sind.
    7. Kranken-Nachttisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Türen in der <Desc/Clms Page number 3> Höhe unterteilt sind und die eine Tür ein besonderes Fach abschliesst.
    8. Kranken-Nachttisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Kastens ein Fach (21) mit einer Klapptür (22) versehen ist.
    9. Kranken-Nachttisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Kasten ein Kästchen (16) für eine Urinflasche drehbar gelagert ist.
    10. Kranken-Nachttisch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Kastens eine Einrichtung (7) zur Aufnahme einer Bettschüssel vorgesehen ist.
AT610157A 1957-04-15 1957-09-19 Kranken-Nachttisch AT203169B (de)

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