AT248541B - Kleinleuchte mit Verschiebedeckel - Google Patents

Kleinleuchte mit Verschiebedeckel

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AT248541B
AT248541B AT377263A AT377263A AT248541B AT 248541 B AT248541 B AT 248541B AT 377263 A AT377263 A AT 377263A AT 377263 A AT377263 A AT 377263A AT 248541 B AT248541 B AT 248541B
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AT
Austria
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housing
cover
lamp
button cell
contact
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Application number
AT377263A
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English (en)
Inventor
Karl Dr Ing Kesselschlaeger
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Karl Dr Ing Kesselschlaeger
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Description


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  Kleinleuchte mit Verschiebedeckel 
Gegenstand der Erfindung ist eine Kleinleuchte mit einem flachen länglichen Gehäuse unter Ver- wendung von Knopfzellen. Es sind Taschen- oder Kleinleuchten bekannt, welche an der schmalen Sei- tenfläche mit einem Schiebekontakt zum Ein- und Ausschalten versehen sind. 



   Einerseits ist ihre Handhabung durch die seitliche Lage des Kontaktknopfes unbequem, und zum andern geht nach dem Einschalten der Kontaktknopf beim Loslassen desselben nicht automatisch in die
Ruhelage zurück, so dass gerade bei Kleinleuchten mit Knopfzellen bei der geringen Stromleistung derselben diese relativ schnell verbraucht werden. 



   Es sind auch Kleinleuchten mit Knopfzellen bekannt, die durch einen Druck auf den elastischen Deckel des Gehäuses eingeschaltet werden. Dadurch wird der Kontakt zwischen der Knopfzelle und der Glühlampe geschlossen. In der Praxis hat man festgestellt, dass Knopfzellen durch eine derartige Beanspruchung bei der Kontaktgabe auf die Dauer zerstört werden. Diese Ausbildung der Einrichtung zur Kontaktgabe hat auch bei der Fertigung den Nachteil, dass die Herstellung einer Gehäusehalbschale mit elastisch verformbarem zentralem Teil schwierig ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine   Kiemstleuchte   zu schaffen, in der eine Knopfzelle oder eine ähnliche sehr kleine Zelle verwendet wird und bei der die Kontaktgabe mittels des Deckels so erfolgt, dass eine ungünstige Beanspruchung der Knopfzelle vermieden wird. 



   Eine Taschen- oder Kleinleuchte in Flachform mit Schiebekontakt, in der Knopfzellen oder ähnliche kleine Zellen verwendet werden, ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtengehäuse mit einem von seiner Flachseite abnehmbaren, parallel zu ihm verschiebbar gelagerten Verschlussdeckel versehen ist, bei dessen Verschiebung mittels iingerkraft aus der Ruhelage in die Arbeitsstellung durch Mitverschieben der Knopfzelle in Durchmesserrichtung der Stromkreis der Leuchte gegebenenfalls unter Betätigung dazwischenliegender Kontaktteile geschlossen wird. Durch diese Ausbildung des Deckels wird eine Beanspruchung der Knopfzelle in Richtung ihrer Rotationsachse (Formachse), in der sie sehr empfindlich ist, vermieden. 



   Bei der Kontaktgabe mit dem Deckel nach der Erfindung wird nur der Gehäuserand der Knopfzelle beansprucht, der durch die Kräfte, die beim Schliessen der Kontakte ausgeübt werden, praktisch nicht verformt wird. 



   Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, dass der Deckel automatisch aus der Arbeitsstellung nach Aufhören des Kontaktdruckes mittels der Finger in die Ruhelage zurückgeschoben wird durch elastische bzw. federnde Gegenkräfte, z. B. Gummiteile oder Federn. 



     Der Deckel kann unterseitig mit Führungsflanken zum Einschnappen   in den Unterschnitt des Gehäuseinnenrandes versehen sein, die gleichzeitig durch Anschlagen am vorderen Gehäuseinnenrand den Schaltweg des Deckels begrenzen. 



   Die Führungsflanken des Deckels können in ein kreisförmiges Mitnehmerstück übergehen, welches sich bei aufgesetztem Deckel hinter der Rundung der Knopfzelle einfügt. Die gegenüberliegenden 

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 Gleitflächen von Deckel und Gehäuse können zur Erhöhung der Griffigkeit mit Rillen versehen sein. Das Gehäuse kann beidseitig des Bettes zum Einlegen der Glühlampe mit Vertiefungen zum Einlegen von elastischem Material, z. B. Gummistücken versehen sein, die zur Rückstellung des Deckels dienen. 



   Es ist zweckmässig, auf dem Boden des Gehäuses ein Kontaktblech als Gleitschiene für die Knopfzelle mit einer nach oben elastisch federnden Mittelzunge einzulegen, dessen vorderseitige Verlängerung die Glühlampe zwischen zwei Greifarmen trägt. Der Deckel kann oberseitig mit einer Mulde zum Einlegen des Bedienungsfingers bzw. des Daumens versehen sein. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Es   zeigt : Fig. l   das Leuchtengehäuse in Aufsicht teilweise geschnitten ohne Batterie, Glühlampe und Kontaktplatte ; Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Leuchtengehäuse und Fig.   3-5   die Kontaktplatte in Seitenansicht, Aufsicht und von vom. 



   Das Leuchtengehäuse 1 besitzt vorderseitig eine kreisrunde Öffnung 2 für die Glühlampe 7, ferner eine Erhöhung 3 auf dem Boden 5 zum Einlegen eines elastischen Teiles 11, z. B. eines Gummiblockes, in deren Mulde. Der Innenrand des Gehäuses 1 hat einen Unterschnitt, wie die Linie 4 andeutet, in welchen die Führungsflanken 19 des Deckels 14 einschnappen und darin gleiten. 6 ist ein gelochter Vorsprung zur Aufnahme einer Schlüsselkette. Um die Haftung des Deckels 14 beim Gleiten auf dem Gehäuse 1 zu verringern, können die dem Deckel gegenüberliegenden Flächenteile des Gehäuses mit Rillen versehen sein. Die Fläche 17 des Deckels liegt etwas tiefer zum 
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 Verschieben der Batterie 12, i3 inRichtung zum hinteren Glühlampenpol bzw. zur Kontaktgabe.

   Am Gehäuseboden ist ebenfalls eine vertieft liegende Fläche 18 für das Aufbringen von Bildern oder Reklamezeichen vorgesehen. Die Knopfzelle liegt mit dem Pol auf der Zunge 9 des Kontaktbleches 8, welches vorderseitig die beiden Arme 10, 10'besitzt, welche die eingelegte Glühlampe von beiden Seiten umfassen und festhalten. Die Zunge 9 des Kontaktbleches ist etwas hochgebogen, um eine sichere Kontaktgabe des Batteriepoles 12 zu erzielen. Beim Verschieben des Deckels durch den Daumen kommt somit der Pol 13 der Knopfzelle zum Anliegen an den hinteren Glühlampenpol und schliesst den Stromkreis. Hiebei wird der Widerstand der beidseitig eingelegten Gummiteile (zu sehen ist nur Teil 11) überwunden.

   Die Kraft der elastischen Teile 11 ist so bemessen, dass beim Loslassen des Deckels durch die Bedienungsfinger bzw. den Daumen die Knopfzelle wieder in die Ruhelage zurückgeschoben wird und mit ihr der Deckel. Die Länge der beiden Führungsflanken, von denen die Führungsflanke 19 zu sehen ist, wird vorderseitig so bemessen, dass der Deckel nicht beliebig weit nach vom geschoben werden kann, sondern nur so weit, wie es zur sicheren Schliessung des Stromkreises erforderlich ist. 



   Der Innenraum des Gehäuses muss sich nicht unbedingt der Form der Batterie anschliessen. Er kann auch viereckig ausgeführt sein, und die Führungsflanken des Deckels und demgemäss der Unterschnitt des Gehäuseinnenrandes können bis nach hinten durchgeführt sein, um die Sicherheit der Führung des Deckels im Gehäuse noch zu verstärken. Um den Deckel vom Gehäuse abnehmen zu können, braucht man ihn nur ein wenig nach vorne zu schieben, unter seine Vorderkante zu greifen und ihn herauszuheben. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Taschen- oder Kleinleuchte in Flachform mit Schiebekontakt unter Verwendung von Knopfzellen, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtengehäuse   (1)   mit einem von seiner Flachseite abnehmbaren, parallel zur ihr verschiebbar   gelagerten Verschlussdeckel   (14) versehen ist, bei dessen Verschieben mittels Fingerkraft aus der Ruhelage in Arbeitsstellung durch Mitverschieben der Knopfzelle (12, 13) in Durchmesserrichtung der Stromkreis der Leuchte gegebenenfalls unter Betätigung dazwischenliegender Kontaktteile geschlossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (14) unterseitig Führungsflanken (19) zum Einschnappen in den Unterschnitt (4) des Gehäuseinnenrandes besitzt, die gleichzeitig durch Anschlagen am vorderen Gehäuseinnenrand den Schaltweg des Deckels begrenzen.
    3. Leuchte nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsflanken (19) des Deckels (14) in ein kreisförmiges Mitnehmerstück (15) übergehen, welches sich bei aufgesetztem Deckel hinter der Rundung der Knopfzelle (12,13) einfügt.
    4. Leuchte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegen- <Desc/Clms Page number 3> überliegenden Gleitflächen von Deckel (14) und Gehäuse (1) mit Rillen versehen sind.
    5. Leuchte nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) beidseitig des Bettes zum Einlegen der Glühlampe (7) mit Vertiefungen zum Einlegen von elastischem Material, z. b. Gummistücken (11) versehen ist.
    6. Leuchte nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Boden des Gehäuses (1) ein Kontaktblech (8) als Gleitschiene für die Knopfzelle (12,13) mit einer nach oben elastisch federnden Mittelzunge (9) eingelegt ist, dessen vorderseitige Verlängerung die Glühlampe zwischen zwei Greiferarmen (10, 10 I) trägt. EMI3.1
AT377263A 1962-05-09 1963-05-09 Kleinleuchte mit Verschiebedeckel AT248541B (de)

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DEK0046693 1962-05-09
DEK0048124 1962-11-02

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AT248541B true AT248541B (de) 1966-08-10

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