AT408053B - Funktionsteileträger, insbesondere taschenmesser oder plattenförmiges aufnahmegehäuse - Google Patents

Funktionsteileträger, insbesondere taschenmesser oder plattenförmiges aufnahmegehäuse Download PDF

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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen Funktionsteileträger wie er in den Ansprüchen 1 und 10 beschrieben ist. 



   Aus der WO 97/19856 A ist bereits ein   Funktionsteileträger,   insbesondere ein Aufnahmege- häuse für Gebrauchs-und/oder Verbrauchsgegenstände bekannt, welches einen plattenförmigen
Aufnahmekorper besitzt, der eine oder mehrere Aufnahmekammern für Funktionsteile aufweist, welche zumindest bereichsweise von einer Grundplatte und/oder einer parallel zu dieser veriau- fenden Deckplatte umgrenzt werden. Die Aufnahmekammern sind über Aufnahmeöffnungen von aussen zugänglich, wobei in einer Aufnahmekammer ein als Schreibgerät ausgebildeter Funktions- teil angeordnet ist.

   Nachteilig ist dabei aber, dass zum Gebrauch des Schreibgerätes dieses voll- ständig aus der Aufnahmekammer entfernt werden muss, wodurch, aufgrund der wünschenswerten platzsparenden und damit kleinen Bauweise der Funktionsteile, insbesondere des Schreibgerätes, die Handhabung des Funktionsteiles vor allem beim Gebrauch erschwert ist. Darüber hinaus weist der Funktionsteileträger keine Lichtquelle auf, sodass eine Benutzung desselben bei ungenügenden
Lichtverhältnissen nicht möglich ist, was einen Gebrauch in derartigen Situationen gänzlich unmög- lich macht. 



     Ein Funktionsteileträger,    insbesondere eine Schreibgerätebox ist aus der US 4, 807, 744 A be- kannt, der eine mit mehreren Aufnahmekammern ausgestattete Grundplatte für aus Ruhelagen in Gebrauchslage bewegbare Funktionsteile, zum Beispiel für ein Schreibgerät, ein Klebeband, ein
Lineal, ein Messer, ein Klammergerät, aufweist.   Die plattenförmige Grundplatte    ist zur Gänze in einem Kassettengehäuse angeordnet, wobei das Kassettengehäuse zweiteilig ausgebildet ist und beide Teile relativ zueinander verschwenkbar ausgebildet sind, sodass das Kassettengehäuse aufklappbar ist. Die Aufnahmekammern für die Funktionsteile sind unterschiedlich, dem jeweiligen
Funktionsteil angepasst, ausgebildet. Jeder der einzelnen vom Funktionsteileträger, insbesondere der Schreibgerätebox, gehaltenen Funktionsteile weisen ein Griffstück auf.

   Die zweckmässig klein gebauten Funktionsteile sind zum Gebrauch derselben, aus der Aufnahmekammer zu entfernen, wodurch, aufgrund der wünschenswerten platzsparenden und damit kleinen Bauweise der Funk-   tionstelle,   insbesondere des Schreibgerätes, die Handhabung der Funktionsteile vor allem beim Gebrauch erschwert ist. Um eine Handhabung der Funktionsteile zu ermöglichen, ist es daher zwingend erforderlich, den Funktionsteileträger zur Aufnahme der Funktionsteile in dessen Abmessungen möglichst gross zu bemessen, wodurch ein wesentlich grösserer Platzbedarf für das Aufbewahren des Funktionsteileträgers, beispielsweise in einer Hosentasche, erforderlich ist. 



   Aufgabe der Erfindung Ist es nun, einen Funktionsteileträger zu schaffen, der die Handhabung der Funktionsteile, insbesondere während des Gebrauchs, erleichtert. 



   Die Aufgabe der Erfindung wird durch die im Anspruch 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst. 



  Der sich aus den Merkmalen des Kennzeichenteiles ergebende überraschende Vorteil dieser Lösung liegt dann, dass der Aufnahmekorper in der Gebrauchsstellung des Funktionsteiles, bei   wel-   cher dieser über den Aufnahmekörper vorragt, das Gnffstuck des Funktionsteiles, insbesondere des Schreibgerätes, ausbildet, wodurch der Gebrauch des Funktionsteiles wesentlich erleichtert wird. Dadurch kann mit einem wesentlich kleineren Platzbedarf für das Aufbewahren des Funktionsteiles das Auslangen gefunden werden, da er kurzer ausgestaltet werden kann, als dies bei vom Aufnahmekörper getrennter Verwendung erforderlich wäre. 



   Von Vorteil ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 2, wodurch die Anzahl von Einzelteilen reduziert wird und somit der Fertigungs-und Montageaufwand herabgesetzt wird. 



   Vorteilhaft ist aber auch eine Ausführungsvariante nach Anspruch 3, wodurch eine Vormontage des   Funktionsteileträgers   insbesondere mit den Funktionsteilen möglich wird. 



   Eine günstige Ausbildung ist in Anspruch 4 beschrieben, wodurch eine platzsparende und sichere Aufbewahrung der Funktionsteile ermöglicht wird. 



   Eine Weiterbildung nach Anspruch 5 hat den Vorteil, dass die Funktionsteile geordnet aufbewahrt werden können, wodurch die Handhabung weiter erleichtert wird. 



   Von Vorteil ist aber auch eine Ausführung nach Anspruch 6, wodurch die Montage des Funktionsteiletragers weiter vereinfacht wird. 



   Der Anspruch 7 beschreibt in einfacher Weise die Möglichkeit, den Funktionsteil sowohl leicht zu bedienen, als auch eine selbsttätige Lösung desselben aus der Aufnahmekammer zu verhindern. 



   Durch die Ausbildung nach Anspruch 8 wird die Möglichkeit geschaffen, dass ein in einer Auf- 

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 nahmekammer gänzlich integrierter Funktionsteil in eine andere Aufnahmekammer eingeführt wer- den kann, bei der er sich in der Gebrauchsstellung befindet und damit über die Aussenabmessun- gen des Funktionsteileträgers vorragt. 



   Vorteilhaft ist eine Weiterbildung nach Anspruch 9, der eine Handhabung des Funktionsteile- trägers bzw. der Funktionsteile bei schlechten Lichtverhältnissen, insbesondere bei Dunkelheit, erlaubt. 



   Die Aufgabe der Erfindung wird aber auch durch die Merkmale im Anspruch 10 gelöst. Der sich aus den Merkmalen des Kennzeichenteils ergebende überraschende Vorteil ist, dass die Funk- tionsteile auch bei ungenügenden Sichtverhältnissen, insbesondere bei Dunkelheit, verwendet wer- den können, wodurch der Gebrauch der Funktionsteile wesentlich erleichtert wird. 



   Durch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 11 und 12 wird überraschend einfach eine kom- pakte Bauweise des   Funktionsteiletragers   erreicht. 



   Eine Ausführungsvariante nach Anspruch 13 hat den Vorteil, dass die Energieleitung in einfa- cher Weise hergestellt werden kann, wobei vermieden wird, dass es zu einer Fehlleitung kommt. 



   Eine günstige Variante ist in Anspruch 14 beschrieben, durch weiche ein langer Leitungsweg der Energie vermieden wird, was zu einer Reduktion des Energieverbrauches führt. 



   Von Vorteil ist eine Weiterbildung nach Anspruch 15, bei der externe Energieleitungen vermie- den werden und so die Einsatzmöglichkeiten des Funktionsteileträgers erweitert werden. 



   Vorteilhaft ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 16, bei welcher ein Gebrauch des
Funktionsteiles, insbesondere des Schreibgerätes, dadurch erleichtert wird, dass der Arbeitsbereich für den Funktionsteil, insbesondere der Schreibbereich, ausgeleuchtet wird. 



   Durch die Ausführungsvarianten nach den Ansprüchen 17 und 18 wird die Bedienbarkeit des
Funktionsteiles weiter erleichtert, da das Organ für die   Längsführung   gleichzeitig zur Arretierung des Funktionsteiles herangezogen werden kann. 



   Günstige Varianten sind in den Ansprüchen 19 und 20 beschrieben, durch die eine einfache Arretierung des Funktionsteiles erreicht und unerwünschte selbsttätige Bewegung des Funktionsteiles verhindert wird. 



   Möglich ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 21, durch welche ein Austausch des Funktionsteiles, wie beispielsweise eines leeren Kugelschreibers, in einfacher Weise ohne grossen Manipulationsaufwand durchgeführt werden kann, da er in Verstellrichtung nur durch Überwindung der Haltekraft der Festhaltevorrichtung aus der Aufnahme entfernt und in diese wieder eingesetzt werden kann. 



   Durch eine Weiterbildung nach Anspruch 22 wird eine einfache Bedienbarkeit selbst bei ungünstigen Bedingungen, wie beispielsweise bei grosser Feuchtigkeit, ermöglicht. 



   Von Vorteil ist eine Ausführung nach Anspruch   23,   bei der weitere Einzelelemente eingespart werden können und die eine gute Raumausnutzung ermöglicht. 



   Vorteilhaft ist eine Ausführungsvariante nach Anspruch 24, durch die unerwünschte Positionen des Betätigungselementes verhindert werden. 



   Die im Anspruch 25 beschriebene Ausbildung verhindert in einfacher Weise eine unerwünschte selbsttätige Lösung des Betätigungselementes. 



   Möglich sind auch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 26 und 27, bei denen die Zugänglichkeit zu den Aufnahmekammern und damit den Funktionsteilen erleichtert wird. 



   Die Ausführung nach Anspruch 28 verhindert ein selbsttätiges Herausfallen der Funktionsteile aus den Aufnahmekammern, wodurch ein Verlust der Funktionsteile verhindert wird. 



   Die Weiterbildung nach Anspruch 29 erlaubt eine platzsparende Unterbringung des Funktionsteileträgers beispielsweise in Scheckkartenfächern von Brieftaschen, Zeitplanungsordnern, Aktentaschen und dgl. 



   Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele erläutert. 



    Es zeigen :   
Fig. 1 einen   erfindungsgemässen   Funktionsteileträger, insbesondere einen als   plattenförmi-   ges Aufnahmegehäuse ausgebildeten Aufnahmekörper in der Draufsicht ; 
Fig. 2 den erfindungsgemässen Funktionsteileträger in der Seitenansicht ; 
Fig. 3 einen erfindungsgemässen   Funktionsteileträger,   insbesondere die Grundplatte des Auf- nahmekörpers, in der Draufsicht ; 

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Fig. 4 den Funktionsteileträger, geschnitten gemäss den Linien IV-IV in Fig.   3 ;   
Fig. 5 den Funktionsteiletrager, geschnitten gemäss den Linien V-V in Fig.   3 ;   
Fig. 6 einen erfindungsgemässen Funktionsteileträger, insbesondere die Deckplatte des Auf- nahmekörpers, in der Draufsicht ;

   
Fig. 7 den Funktionsteileträger, geschnitten gemäss den Linien VII-VII in Fig.   6 ;   
Fig. 8 den Funktionsteileträger, geschnitten gemäss den Linien VIII-VIII in Fig.   6 ;   
Fig. 9 eine andere Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Funktionsteileträgers, ins- besondere eines als plattenförmiges Aufnahmegehäuse ausgebildeten Aufnahmekör- pers, in der Draufsicht ; 
Fig. 10 den Funktionsteileträger, geschnitten gemäss den Linien X-X in Fig.   9 ;   
Fig. 11 einen Teilbereich des Funktionsteileträgers in der Draufsicht ; 
Fig. 12 einen Teilbereich des Funktionsteileträgers, insbesondere ein Betätigungselement, ge- schnitten gemäss den Linien   XII-XII   in Fig.   10 ;   
Fig 13 den Funktionsteileträger, geschnitten gemäss den Linien XIII-XIII in Fig.   9 ;

     
Fig. 14 eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Funktionsteileträgers, ins- besondere eines als Taschenmesser ausgebildeten Aufnahmekörpers, in der Drauf- sicht ; 
Fig. 15 den Funktionsteileträger, insbesondere eine Grundplatte, in perspektivischer   Dartel-   lung ; 
Fig. 16 den Funktionsteileträger, insbesondere ein   Betätigungselement,   in perspektivischer
Darstellung ; 
Fig. 17 den Funktionsteileträger, insbesondere einen als Schreibgerät ausgebildeten Funk- tionsteil, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 18 den Funktionsteileträger, insbesondere eine Deckplatte, in der Draufsicht ; 
Fig 19 den Funktionsteileträger, geschnitten, gemäss den Linien XIX-XIX in Fig.   18 ;

     
Flg. 20 den   Funktionsteileträger,   geschnitten, gemäss den Linien XX-XX in Fig.   18 ;   
Flg. 21 den Funktionsteileträger, insbesondere eine Beleuchtungseinrichtung, in der Stirnan- sicht ; 
Fig. 22 den Funktionsteileträger, insbesondere die Beleuchtungseinrichtung, in der Draufsicht ; 
Fig. 23 eine weitere Ausführungsvariante eines Funktionsteiletragers, insbesondere eines als plattenförmiges Aufnahmegehäuse ausgebildeten Aufnahmekörpers, in der Draufsicht ; 
Fig. 24 einen Teilbereich des erfindungsgemässen Funktionsteileträgers, insbesondere ein Be- tätigungselement, in der Draufsicht ; 
Fig. 25 das Betätigungselement, geschnitten gemäss den Linien XXV-XXV in Fig.   23 ;

     
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie   z. B.    oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinn-   gemäss   auf die neue Lage zu übertragen.

   Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich   eigenstandig,   erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen. 



   In den gemeinsam beschriebenen Figuren 1 und 2 ist ein Funktionsteileträger, insbesondere ein als plattenförmiges Aufnahmegehäuse ausgebildeter Aufnahmekörper 1, aus Metall oder Kunststoff gezeigt, welcher einen rechteckigen Grundriss mit einer Breite 2 und einer zu dieser im rechten Winkel gemessenen Länge 3 besitzt. Die Breite 2 distanziert zwei parallel zueinander verlaufende Längsseitenflächen 4, welche rechtwinkelig zu durch die Länge 3 voneinander distanzierte   Querseitenflächen   5 verlaufen. Der Aufnahmekörper 1 weist eine Grundplatte 6 und eine Deckplatte 7 auf, welche miteinander lösbar oder unlösbar verbunden sind. Die Längsseitenflächen 4 und Querseitenflächen 5 verlaufen weiters bevorzugt rechtwinkelig zur Grundplatte 6 und zur Deckplatte 7.

   Von den einander gegenüberliegenden   Querseitenflachen   5 erstrecken sich   innenlie-   gende Aufnahmekammern 8, in weichen Gegenstände, insbesondere Funktionsteile 9, aber auch Verbrauchsgegenstände, angeordnet sind. 



   Eine   Längsseitenfläche   4 ist mit einer in etwa rechtwinkelig zu dieser verlaufenden Oberseite 

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10 der Deckplatte 7 über eine Schrägfläche 11 verbunden, welche von der   Längsseitenfläche   4 in
Richtung der Oberseite 10 und der zweiten Längsseitenfläche 4 um einen Neigungswinkel 12 geneigt verläuft. Es ist jedoch auch möglich, dass auch die zweite   Längsseitenfläche   4 undloder die
Querseitenflächen 5 bzw. zumindest Teile der Längsseitenflächen 4 bzw. Querseitenflächen 5 geneigt zur Grund- undloder Deckplatte 6 bzw. 7 angeordnet sind und die Schrägfläche 11 aus- bilden.

   Die   Schrägfläche   11 oder ein dieser zugeordneter Bereich der Grundplatte 6   undloder   der
Deckplatte 7 weist dabei eine Skalierung 13, insbesondere einen Längenmassstab 14, auf. 



   Der   Schrägfläche   11 benachbart erstreckt sich die Aufnahmekammer 8 für ein einen Funktions- teil 9 ausbildendes Messer 15, wobei eine Messerklinge 16 von der Grundplatte 6 und der Deck- platte 7 in senkrecht zur Oberseite 10 verlaufender Richtung umgrenzt wird. Ein Messergriff 17 ist jedoch in einer eine Verbindungsfläche 18 der Grundplatte 6 mit der Deckplatte 7 in Richtung einer der Oberseite 10 abgewandten und parallel zu dieser verlaufenden Unterseite 19 der Grundplatte 6 überragenden Vertiefungsnut 20 angeordnet und somit nur in Richtung der Unterseite 19 durch die
Grundplatte 6 umgrenzt. Somit wird die Aufnahmekammer 8 für den Funktionsteil 9,   d. h.    für das
Messer 15, von der Grundplatte 6 und zumindest bereichsweise von der parallel zu dieser verlau- fenden Deckplatte 7 umgrenzt.

   Der Messergriff 17 weist eine Grifffläche 21 auf, weiche in etwa parallel und ebenflächig mit der Oberseite 10 verläuft. 



   Benachbart zum Messer 15 und in entgegengesetzter Richtung zur Skalierung 13 ist eine weitere Aufnahmekammer 8 für beispielsweise eine   Feile   22 angeordnet. Diese ist in Richtung der
Oberseite 10 und der Unterseite 19 von der Deckplatte 7 und der Grundplatte 6 umgrenzt, wobei eine Aufnahmeöffnung 23 für die Feile 22, über welche diese in die Aufnahmekammer 8 eingeführt werden kann, in der Querseitenfläche 5 angeordnet ist. Die Deckplatte 7 weist eine rechteckige
Ausnehmung 24 auf, welche von der Querseitenfläche 5 in Richtung der dieser abgewandten   Querseitenfläche   5 vorragt und in weicher ein Feilengriff 25 so angeordnet ist, dass er über die Aus- nehmung 24 von aussen zugänglich ist. Dies ermöglicht ein leichtes Handhaben der Feile 22 und damit ein leichtes Ein- und Ausführen derselben im Bezug auf die Aufnahmekammer 8.

   Dadurch wird ein Teilbereich der Aufnahmekammer 8 über die Ausnehmung 24, wie sie auch für die Auf- nahme des Messergriffes 17 vorhanden ist und die auch in der Grundplatte 6 angeordnet sein kann, zugänglich gemacht. 



   Benachbart zur Aufnahmekammer 8 der Feile 22 erstreckt sich die Aufnahmekammer 8 für eine einen weiteren Funktionsteil 9 bildende Schere 26, weiche sich von der Querseitenfläche 5 in
Richtung der dieser abgewandten Querseitenfläche 5 erstreckt. Ein Scherengriff 27 der Schere 26 und eine kreisbogenförmig verlaufende Ausnehmung 24 der Deckplatte 7 wird in Richtung der Oberseite 10 von einer Schwenkplatte 28 überdeckt, wobei die Aufnahmeöffnung 23 für die Schere 26 von der Grundplatte 6 und der Deckplatte 7 in Richtung der Unterseite 19 und der Oberseite 10 umgrenzt wird. Die Schwenkplatte 28 ist dabei in einem Eckbereich 29 des Aufnahmegehäuses 1 über einen senkrecht zur Oberseite 10 bzw. Unterseite 19 verlaufenden Schwenkzapfen 30, weicher vorzugsweise zylindrisch ausgebildet ist, in einer Schwenkaufnahme 31 gelagert.

   Diese ist beispielsweise als gekrümmte Kulissenbahn 32 ausgebildet. Der Schwenkzapfen 30 kann in der Schwenkaufnahme 31 mittels eines Sicherungsringes gegen axiale Bewegung gesichert sein. 



   Benachbart zur Aufnahmekammer 8 der Schere 26 verlaufen parallel zueinander und zur Längsseitenfläche 4 zwei Aufnahmekammern 8, welche zur Aufnahme von Funktionsteilen 9, insbesondere einer Pinzette 33 und eines Zahnstochers 34, dienen. Diese sind über jeweils eine Aufnahmeöffnung 23 der   Querseitenfläche   5 in die Aufnahmekammern 8 einführbar. Auch ist es möglich im Bereich der   Querseitenfläche   5 sowohl für den Griff der Pinzette 33 als auch für den Griff des Zahnstochers 34 die Ausnehmung 24, wie sie für den Feilengriff 25 vorgesehen ist, auszubilden. Die Oberseite 10 ist von der Unterseite 19 um eine Dicke 35 des bevorzugt rechteckig ausgebildeten Aufnahmegehäuses 1 distanziert.

   Die Länge 3 bildet, so wie die Breite 2, ein Vielfaches der Dicke 35 des Aufnahmegehäuses 1, wodurch die Abmessungen des Aufnahmekörpers 1 im wesentlichen den Abmessungen einer Scheckkarte entsprechen und somit eine Unterbringung in herkömmlichen Aufnahmefächern, wie sie beispielsweise in Brieftaschen, Aktentaschen oder Zeitplanungsordnern vorgesehen sind, ermöglicht wird. Darüber hinaus hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Dicke 35 des Aufnahmegehäuses 1 bei zunehmender Lange 3 geringer wird. Es ist moglich, dass sämtliche Aufnahmeöffnungen 23 der Aufnahmekammern 8 auf einer   Querseitenftäche   5 oder Längsseitenfläche 4 angeordnet sind.

   Vorteilhafter ist es jedoch, die Aufnahmeöffnungen 23 

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 beispielsweise der Schere 26 und des Messers 15 auf einer Querseitenfläche 5 und die Aufnahme- öffnungen 23 für die   Feile   22, Pinzette 33 und Zahnstocher 34 auf einer dieser abgewandten Quer- seitenfläche 5 anzuordnen. 



   Eine parallel zur Grundplatte 6 und/oder Deckplatte 7 verlaufende Symmetrieebene des Funk-   t ! onstei ! es    9 undloder des Verbrauchsgegenstandes und/oder der Aufnahmekammer 8 ist gegen- über einer parallel zur Grundplatte 6 und/oder Deckplatte 7 verlaufenden Symmetrieebene des
Aufnahmegehäuses   1,   weiche die Dicke 35 halbiert, in zur Grundplatte 6 und/oder Deckplatte 7 senkrechter Richtung versetzt. Weiters kann die Schwenkplatte 28 bzw. ein Teil der Grundplatte 6 und/oder der Deckplatte 7 nicht verschwenkbar, sondern relativ in bezug auf zumindest eine Auf- nahmekammer 8 verstellbar und/oder in einer die Grundplatte 6 undloder Deckplatte 7 aufnehmen- den Ebene verschieb- oder verschwenkbar gelagert sein.

   Darüber hinaus kann eine Querschnitts- abmessung zumindest eines Teils einer Aufnahmekammer 8 mit geringer Toleranz an eine Quer- schnittsform des Funktionsteiles 9 und/oder des Verbrauchsgegenstandes angepasst sein, welcher darüber hinaus auch über Reibschluss in der Aufnahmekammer 8 gehalten werden kann. Dabei kann eine Oberflächenrauhigkeit der Aufnahmekammer 8 und/oder des Funktionsteile 9 und/oder des Verbrauchsgegenstandes in einem Haltebereich, welcher die gesamte Aufnahmekammer 8 umfassen kann, eine höhere Oberflächenrauhigkeit aufweisen. 



   Eine umlaufende Stirnseitenkante des Funktionsteiles 9 und/oder des Verbrauchsgegenstan- des, welche die Aussenkontur derselben begrenzt, ist in etwa senkrecht zur Grundplatte 6 und/oder
Deckplatte 7 ausgerichtet. Der Funktionsteil 9 und/oder Verbrauchsgegenstand weist einen über seinen Aussenumfang vorragenden Griffteil auf, wie beispielsweise der Feilengriff 25 der Feile 22, welcher In der Ausnehmung 24 angeordnet ist und ebenfalls über Reibschluss in der Ausnehmung 24 gehaltert werden kann. Das Aufnahmegehäuse ist, wie bereits angeführt, zweiteilig ausgebildet, wobei die Grundplatte 6 undloder Deckplatte 7 durch einen einteiligen, flächigen Zuschnitt gebildet werden kann.

   Es ist jedoch auch möglich, die Deckplatte 7 von der Grundplatte 6 über einen vor al- lem die Aufnahmekammern 8 begrenzenden Mittelteil voneinander distanziert zu haltern und über ein Verbindungsmittet, insbesondere eine Klebe- oder Schweissnaht, zu verbinden. Die Schwenkplatte 28 kann im Bereich einer gekrümmten Stirnfläche einen diese überragenden Arretiervorsprung aufweisen, welcher in eine Arretierausnehmung eines Funktionsteiles 9, wie   z. B.    der Schere 26, eingreift und diese gegen selbsttätige Lösung sichert. Selbstverständlich kann das Aufnahmekörper 1 als einstückiger Bauteil, beispielsweise als Spritzgussteil, ausgebildet werden, wobei die Aufnahmekammern 8 für die Funktionsteile 9 undloder Verbrauchsgegenstände mittels Schieber während des Spritzgussvorganges ausgeformt werden. 



   In den Fig. 3 bis 5 ist die Grundplatte 6 detailliert dargestellt. Die durch die Vertiefungsnuten 20 gebildeten Teilbereiche der Aufnahmekammern 8 werden zumindest teilweise,   d. h.    in Teilbereichen von nicht dargestellten Funktionsteilen 9, durch Stege 36 umgrenzt bzw. gebildet, welche an der Grundplatte 6 und/oder der Deckplatte 7 angeordnet sind. Die Vertiefungsnuten 20 bilden dabei eine Messervertiefungsnut 37, eine Nadelvertiefungsnut 38, eine Feilenvertiefungsnut 39, eine Pinzettenvertiefungsnut 40, eine Scherenvertiefungsnut 41, eine durch die Vertiefungsnut 20 für den in Fig. 1 als Funktionsteil 9 dargestellten Zahnstocher 34 gebildete Zahnstochervertiefungsnut 42 und eine Kugelschreibervertiefungsnut 43, welche ebenfalls durch eine Vertiefungsnut 20 gebildet ist.

   Stege 36 für die Nadelvertiefungsnut 38 werden abschnittsweise durch Teilstege 44 begrenzt, welche winkelig zur   Querseitenfläche   5 aufeinander zugerichtet verlaufen und von einander um die parallel zur Querseitenfläche 5 gemessene Nutbreite 45 beabstandet sind. Diese ist geringer als ein Durchmesser einer in die Nadelvertiefungsnut 38 einzuführenden, nicht dargestellten Nadel 46. 



   Durch die winkelig verlaufenden Teilstege 44 wird die Nadel 46, wenn sie in die   Nadeivert) e-    fungsnut 38 eingeführt wird, durch Reibschluss derart gehalten, dass die Nadel 46 beim Einführen in die Nadelvertiefungsnut 38 durch den benachbart zur Querseitenfläche 5 angeordneten ersten Teilsteg 44 bis zu dem diesen gegenüberliegenden Teilsteg 44 umgelenkt und von diesem entgegengesetzt bis zum von der   Querseitenfläche   5 am weitesten beabstandeten Teilsteg 44 zurückgelenkt wird. Dadurch ergibt sich eine elastische Verformung der Nadel 46 in der Nadelvertiefungsnut 38, wodurch die Nadel 46 selbsttätig in der Nadelvertiefungsnut 38 gehaltert ist. 



   Die Messervertiefungsnut 37, Insbesondere jener Teilbereich derselben, weicher zur Aufnahme des nicht dargestellten Messergriffes 17 dient, weist einen eine Bogenfläche 47 ausbildenden An- 

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 schlagsteg 48 auf, welcher ein Vordringen des Messergriffes 17 in Richtung der Aufnahmeöffnung
23 für die Nadel 46 verhindert. Im Anschluss an den Anschlagsteg 48 erstreckt sich ein vorzugs- weise parallel zur Längsseitenfläche 4 verlaufender Klemmsteg 49 in Richtung zur   Einführöffnung  
23 der Nadel 46. Dieser bildet - wie in Fig. 4 ersichtlich-eine Klemmfläche 50 aus, welche geneigt zu einer vorzugsweise parallel zur Unterseite 19 verlaufenden Grundfläche 51 verläuft.

   Die Klemm- flache 50 ist im Bereich des Anschlagsteges 48 um eine Höhe 52 beabstandet, welche sich in
Richtung der die Einführöffnung 23 der Nadel 46 aufweisenden Querseitenfläche 5 vergrössert. An einem Nutboden 53 der Messervertiefungsnut 37 ist ein Halteansatz 54 angeordnet, welcher den
Nutboden 53 entgegengesetzt zur Unterseite 19 überragt. Im Bereich der Aufnahmeöffnung 23 der
Messervertiefungsnut 37 ist ein parallel zur   Längsseitenfläche   4 verlaufender Zentriersteg 55 ange- ordnet, welcher von der   Längsseitenfläche   4 um eine rechtwinkelig zu dieser gemessene Freistel- lungsbreite 56 einer im Eckbereich zwischen der Längsseitenfläche 4 und der Querseitenfläche 5 angeordneten Freistellung 57 angeordnet ist.

   Parallel zueinander und zur Längsseitenflache 4 ver- laufende Stege 36 für die Messervertiefungsnut 37, insbesondere im Bereich des Messergriffes 17, sind voneinander um eine parallel zur Querseitenfläche 5 gemessene Breite beabstandet, welche grösser ist als eine Nutbreite 58. 



   Die Aufnahmeöffnung 23 der Messervertiefungsnut 37 besitzt benachbart zur Scherenvertie- fungsnut 41 einen rechtwinkelig zur Querseitenfläche 5 verlaufenden Zentriersteg 59. Die Längs- seitenfläche 4 weist in einem Eckbereich zwischen dieser und der die Aufnahmeöffnung 23 für die
Nadel 46 aufweisende Querseitenfläche 5 ebenfalls eine Freistellung 57 mit einem Zentnersteg 55 auf. 



   In der Querseitenfläche 5, weiche die Aufnahmeöffnung 23 für die Nadel 46 besitzt, ist die Auf- nahmeöffnung 23 für die Aufnahmekammer 8 für die nicht dargestellte Feile 22 angeordnet. Die Feilenvertiefungsnut 39 besitzt ebenfalls einen Halteansatz 54 und wird im Bereich der Aufnahme- öffnung 23 durch Zentrierstege 60 begrenzt, welche rechtwinkelig zur Querseitenfläche 5 verlaufen. In einer rechtwinkelig zur Querseitenfläche 5 gemessenen Tiefe 61 verläuft ein Anschlagsteg 62 parallel zur Querseitenfläche 5 und im Anschluss an diesen ein rechtwinkelig zur Querseitenfläche 5 angeordneter Klemmsteg 63. Die Zentrierstege 55 weisen-wie in Fig. 4 ersichtlich - eine Zentriersteghöhe 64 auf, welche sich rechtwinkelig über den Nutboden 53 erhebt und zwar in zur Unterseite 19 entgegengesetzter Richtung.

   Die Zentriersteghöhe 64 ist dabei geringer als die parallel zu dieser gemessenen Steghöhe 65 von den Längsstegen 66. 



   In einem Bereich zwischen der Feilenvertiefungsnut 39 und der Scherenvertiefungsnut 41 verläuft die Pinzettenvertiefungsnut 40. Die Aufnahmeöffnung 23 der Pinzettenvertiefungsnut 40 wird teilweise von zwei parallel zueinander und rechtwinkelig zur Querseitenfläche 5 verlaufenden Zentrierstegen 60 umgrenzt. Diese verlaufen wie jene, welche die Feilenvertiefungsnut 39 teilweise begrenzen, von der Querseitenfläche 5 bis zu einer Steglänge 67, weiche die Zentrierstege 60 in einer rechtwinkelig zur Querseitenfläche 5 gerichteten Richtung begrenzen. Im Anschluss an die Steglänge 67 erstrecken sich rechtwinkelig zur Querseitenfläche 5 und fluchtend mit den Zentrierstegen 60 Längsstege 68.

   Diese werden in entgegengesetzter Richtung zur Unterseite 19 durch eine rechtwinkelig zum Nutboden 53 gemessene Steghöhe begrenzt, welche grösser ist als die parallel zu dieser gemessene Zentriersteghöhe 64. Die Aufnahmeöffnung 23 der Pinzettenvertiefungsnut 40 wird weiters in Richtung zur Unterseite 19 durch einen Quersteg 69 begrenzt, welcher über eine gesamte Nutbreite 70 der Pinzettenvertiefungsnut 40 verläuft und der eine Quersteghöhe besitzt, welche geringer ist als die Zentriersteghöhe 64. Vom Quersteg 69 erstreckt sich, die Nutbreite 70 halbierend, ein parallel zu den Längsstegen 68 verlaufender Klemmsteg 71. 



   In der Querseitenfläche 5, welche von der beispielsweise die Aufnahmeöffnung 23 für die Nadel 46 aufweisenden Querseitenfläche 5 abgewandt ist, befindet sich die Aufnahmeöffnung 23 für die Scherenvertiefungsnut 41. 



   In den Fig. 6 bis 8 ist die Deckplatte 7 detailliert dargestellt. Diese wird durch die parallel zueinander verlaufenden   Längsseitenflächen   4 und die rechtwinkelig zu diesen und parallel zueinander verlaufenden Querseitenflächen 5 begrenzt. Entlang einer   Längsseitenfläche   4 verläuft ein Zentriersteg   72,   welcher in Eckbereichen 73 Zentrierfortsätze 74 aufweist. Die   Längsseitenfläche   4 weist eine geneigt zur Oberseite 10 verlaufende   Schrägfläche   11 auf. Der Oberseite 10 abgewandt und parallel zu dieser angeordnet   verläuft-wie   in Fig. 8 gezeigt-eine die Zentnerfortsätze 74 begrenzende Innenseite 75, weiche von der Oberseite 10 um eine Höhe 76 beabstandet ist.

   Diese 

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Höhe 76 bildet die in Fig 2 dargestellte Dicke 35 des Aufnahmekörpers 1, da die   Zentrierfortsätze  
74 in die in Fig. 3 dargestellten Freistellungen 57 der Grundplatte 6 eingreifen und mit der Unter- seite 19 in etwa ebenflächig abschliessen. 



   Die Deckplatte 7 weist in zu der Ausbildung der Grundplatte 6 etwa gegengleicher Anordnung eine Öffnung 77 für die Vertiefungsnut 20 der Messerklinge 16 auf, wobei die Öffnung 77 insbeson- dere der Aufnahme des Messergriffes 17 dient. 



   In entgegengesetzter Richtung zur   Längsseitenfläche   4 befindet sich die in der Deckplatte 7 angeordnete Feilenvertiefungsnut 39. 



   Die Pinzettenvertiefungsnut 40 wird ebenfalls durch eine stegartige Zentrieraufnahme 78 um- grenzt Weiters wird sie durch einen Längssteg 79 der Feilenvertiefungsnut 39 und durch einen
Längssteg 80 der Scherenvertiefungsnut 41 begrenzt. Die stegförmigen Zentrieraufnahmen 78 besitzen - wie in Fig. 8 ersichtlich-eine Oberseite 81, welche von einer parallel zur Oberseite 10 verlaufenden Grundfläche 82 um eine Höhe 83 beabstandet ist. Weiters verlaufen die Zentrierauf- nahmen 78 bis in eine Tiefe 84, in deren Anschluss sich beispielsweise die Längsstege 79 erstrek- ken, weiche von der Grundfläche 82 um eine Steghöhe 85 distanziert sind. Die Steghöhe 85 ist dabei grösser als die Höhe 83. Eine weitere Vertiefungsnut 20 wird durch die Scherenvertiefungsnut
41 gebildet, welche ebenfalls auf der Deckplatte 7 angeordnet ist. 



   Eine weitere Vertiefungsnut 20 bildet die auf der Deckplatte 7 angeordnete Zahnstochervertie- fungsnut 42. 



   Der Zusammenbau des Aufnahmegehäuses 1 wird folgendermassen durchgeführt. Zuerst wird die Schwenkplatte 28 auf der Grundplatte 6 angeordnet, in die die als Bohrung ausgebildete
Schwenkaufnahme 31 eingeführt wird. Der Schwenkzapfen 30 ist vorzugsweise durch Einzelstege gebildet, welche beim Einführen in die Schwenkaufnahme 31 elastisch in einander zugewandter
Richtung verformt werden und durch Arretiervorsprünge eine Sicherung gegen axial gerichtete
Bewegungen und somit eine Sicherung gegen selbsttätiges Lösen der Schwenkplatte 28 aus der
Schwenkaufnahme 31 bewirkt. Die Schwenkplatte 28 kann nun längs eines gekrümmten Steges 36 um einen Winkelbereich von in etwa 450 verschwenkt werden, bis ein auf der Schwenkplatte 28 angeordneter Schwenkanschlag an einen im Bereich der Schwenkaufnahme 31 angeordneten und aus Fig. 3 ersichtlichen Begrenzungssteg 86 anschlägt.

   Wird nun die Schwenkplatte 28 wieder zurückgeschwenkt, sodass Stirnflächen der Schwenkplatte 28 in etwa mit einer   Längsseitenfläche   4 bzw. Querseitenfläche 5 übereinstimmen, so befindet sich ein Anschlagsteg der Schwenkplatte 28 in einer in Fig. 3 ersichtlichen Einformung 87, weiche in einem längs der   Längsseitenflache   4 verlaufenden Randsteg 88 angeordnet ist. 



   Wurde nun die Schwenkplatte 28 auf der Grundplatte 6 durch Einführen der Einzelstege in die Schwenkaufnahme 31 fixiert, so kann nun die Deckplatte 7 auf die Grundplatte 6 aufgesetzt werden. Dabei werden die Zentrierfortsätze 74, wie sie insbesondere in Fig. 7 ersichtlich sind, in die Freistellungen 57 der Grundplatte 6 eingeführt. Weiters werden beispielsweise die Zentrierstege 59, wie sie in Fig. 3 ersichtlich sind, in deckungsgleiche Lage mit den Zentrieraufnahmen 78 gebracht. Darüber hinaus wird ein in Fig. 6 ersichtlicher, ebenfalls in einem Krümmungsradius 89 verlaufender Teilsteg 90 in eine berührende Verbindung mit einem Verbindungssteg 91, welcher in Fig. 3 ersichtlich ist, gebracht, sodass durch den Anschlag des Teilsteges 90 am Verbindungssteg 91 eine Parallelverschiebung der Grundplatte 6 und der Deckplatte 7 vermieden wird.

   Eine solche Verschiebung wird ebenfalls durch einen in Fig. 6 dargestellten Führungssteg 92 vermieden, dessen   Führungsfläche   mit einer Flache des gekrümmten Steges 36 in Berührungsverbindung gebracht wird, sodass die Deck- und Grundplatte 7,6 in einer bestimmten Position zueinander fixiert sind. 



   Die Verbindung zwischen Grundplatte und Deckplatte 6,7 kann über eine Kleberschicht oder durch   Ultraschallverschweissung   oder dgl erfolgen. 



   Wesentlich für alle in den vorliegenden   Ausführungsbeispielen dargestellten plattenförmigen    Aufnahmegehäuse ist, dass eine   Innen höhe    93, also das freie Mass senkrecht zu der Grund- bzw. 



  Deckplatte 6,7 zwischen den einander zugewandten Innenflächen der Grund- bzw. Deckplatte 6,7 gleich oder grösser einer Dicke des aufzunehmenden Gegenstandes, insbesondere des Funktionsteiles 9 ist. Dabei können sich die Stege 36,   z. B.    der Anschlagsteg 48, die Längsstege 66,   undl   oder die Zentrierstege 60, die über diese Innenflächen der Grund- bzw Deckplatte 6,7 senkrecht vorragen, sich jeweils von der Deckplatte 7 in Richtung der Grundplatte 6 bzw. von der Grundplatte 

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6 in Richtung der Deckplatte 7 über die gesamte Innenhöhe 93 erstrecken oder jeweils nur über einen Teil der Innenhöhe 93, sodass sie bei aufeinandergesetzter Grund- bzw.

   Deckplatte 6,7 nebeneinanderliegend sich jeweils von der Grundplatte 6 zur Deckplatte 7 erstrecken oder mitsam- men einen durchgehenden Steg 36 von der Grundplatte 6 zur Deckplatte 7 ausbilden. 



   Die Anordnung von derartigen Stegen 36, die über die jeweilige Innenfläche der Grund- bzw. 



   Deckplatte 6,7 über die gesamte   Innenhöhe   93 vorragen, hat den Vorteil, dass dadurch äusserst dünne Wandstärken 94 im Bereich der Grund- bzw. Deckplatte 6,7 erzielt werden können, da die notwendige Versteifung der Grund- bzw. Deckplatte 6,7 durch die Höhe dieser Stege 36 erzielt wird. 



   Zusätzlich ist es von Vorteil, wenn sich die Stege 36 über die gesamte Innenhöhe 93 erstrek- ken, dass mehrere parallel zueinander liegende Stege 36 über die Fläche des plattenförmigen Auf- nahmegehauses verteilt angeordnet sind, sodass eine Verrippung des Bauteils erreicht wird und dadurch auch dünne Wandstärken 94 bzw. Dicken 95 der Stege 36 erzielt werden können, sodass es möglich ist, über dieses plattenförmige Aufnahmegehäuse bei der Herstellung durch ein Spritz- gussverfahren den Kunststoff gleichmässig in   alle Hohlräume    zu verteilen. 



   Selbstverständlich gilt diese Ausbildung der Dicke 95 nicht nur bei dem Führungssteg 92, son- dern für alle anderen vorgenannten, in der Beschreibung mit Zusatzbenennungen versehenen Ste- ge 36. 



   Desweiteren ist vorgesehen und vorteilhaft, wenn auf der Grund- und Deckplatte 6,7 in den Verbindungsbereichen zwischen den Stegen 36, in ihrem Auflagebereich auf der gegenüberliegenden Platte,   d. h.    bei an der Grundplatte 6 angeformten Stegen 36 im Bereich der Innenfläche der
Deckplatte 7 oder umgekehrt, Verbindungsstege 96,97 zugeordnet sind. Diese Verbindungsstege 96,97 weisen eine erheblich geringere Breite 98 als die Dicke 95 der Stege 36,   z. B.    der Zentrierstege 60, der Längsstege 66, der Anschlagstege 48 bzw. der Stege 36, auf. 



   Eine Höhe 99 der Verbindungsstege 96,97 beträgt zwischen 0, 01 und 0, 5 mm. Vornehmlich dienen diese Verbindungsstege 96,97 beim   Ultraschallverschweissen   als sogenannte Energierichtungsgeber, in welchen eine Verbindung zwischen dem jeweiligen Steg 36 und der dieser gegen- überliegenden Grund- bzw. Deckplatte 6,7 erfolgt.

   Durch die Anordnung dieser Energierichtungsgeber in Längsrichtung der einzelnen Stege 36 voneinander distanziert, ist es auch möglich, Bereiche in dem Aufnahmekörper 1 zu schaffen, die eine gewisse elastische Beweglichkeit senkrecht zu ihrer Oberseite 10 der Deckplatte 7   ermöglichen.   Dies hat den Vorteil, dass die zum Einschieben von Gegenständen, insbesondere Funktionsteile 9, erforderliche   Volumenvergrösserung   zum Einrasten der Gegenstände in entsprechende Halterungen oder Haltenasen ohne Zerstörung der dauerhaften Verbindung im Bereich der Klebestelle bzw. Schweissstelle vermieden wird. Auch bei der Herstellung von Klebeverbindungen zwischen den beiden Teilen ist es vorteilhaft, den Kleberauftrag entsprechend den in den Zeichnungen durch dünne Striche dargestellten Verbindungsstegen 96,97 vorzunehmen.

   Die Distanz zwischen den einzelnen Verbindungsstegen 96,97 kann dabei im Hinblick auf den erforderlichen, elastisch rückstellbaren Verformungsweg der Deckplatten   gewählt   werden. 



   Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung möglich, dass durch die Verwendung von parallel laufenden Stegen 36, die sich der Höhe nach zumindest überlappen bzw. über die gesamte Innenhöhe 93 erstrecken, die aneinanderliegenden Stege 36 beim Aufsetzen der Deckplatte 7 auf die Grundplatte 6 als Führungsorgane zum Zentrieren der beiden Teile zu verwenden. 



   Dazu können auch weitere Zentrierhilfen, wie beispielsweise   schrag   zur Oberfläche 10 der Deckplatte 7 verlaufende Schrägflächen 100, vorgesehen sein, mit weichen die Deckplatte 7 gegenüber der Grundplatte 6 hinsichtlich der fertigungsbedingten Toleranzen zentriert und positioniert werden kann. 



   Selbstverständlich ist es auch   möglich,   Teile der Oberflächen des Aufnahmekörpers 1 bzw. der Schwenkplatte 28, insbesondere der Oberseite 10 der Deckplatte 7 mit einem entsprechenden galvanisch oder auf andere Art und Weise aufgebrachte oder aufgeklebte Beschichtung zu versehen, die   z. B.    reflektierend ausgebildet sein kann, um als Spiegel zu dienen. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, die Oberseite 10 oder die dieser gegenüberliegende Unterseite 19 der Grundplatte 6 zumindest teilweise mit Solarzelle zu versehen, um in einem in der Platte vorgesehenen Energiespeicher für weitere Anwendungen,   z.

   B.    einen UKW-Empfänger, Notsendevorrichtungen zur Positionsabgabe, Signallampe oder Beleuchtungseinrichtungen betreiben zu können bzw. 

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 einen Energiespeicher aufladen zu können
Auch die Aufteilung und Anordnung der einzelnen Gegenstände innerhalb des Innenraums des plattenförmigen Aufnahmegehäuses 1 kann beliebig abgewandelt werden. 



   Im Rahmen der Erfindung   konnen   auch Einzelteile der einzelnen Ausführungsbeispiele unter- einander zu beliebigen Kombinationen zusammengesetzt werden, sodass nicht nur einzelne Teile oder Gruppen von Teilen Gegenstand eigener, unabhängiger Schutzgegenstände bilden können, sondern dass auch einzelne Teile, insbesondere die Ausbildung der Aufnahmekammern 8 der ein-   zelnen Ausführungsbeispiele    untereinander austauschbar sind, ebenfalls die Anordnung der Stege
36 bzw. Verbindungsstege 96,97.

   Vor allem ist jene Ausführungsform vorteilhaft, bei welchen die
Vertiefungen zum Teil in der Grundplatte 6 und zum Teil in der Deckplatte 7 angeordnet sind bzw. lediglich eine Grund- und eine Deckplatte 6,7 vorgesehen ist, die über entsprechend in ihrer Höhe abgestimmte Stege 36 bzw. über die gesamte   Innen höhe    93 sich erstreckende gegengleich vor- springende Stege 36 voneinander distanziert gehalten sind. 



   In den gemeinsam beschriebenen Fig. 9 bis 13 ist eine weitere Ausführungsvariante des erfin- dungsgemässen Funktionsteileträgers, insbesondere des als plattenförmiges Aufnahmegehäuse ausgebildeten Aufnahmekörpers 1 gezeigt. Dieser besitzt eine Aufnahmekammer 8 für ein Multi- funktionswerkzeug 101 Diese wird begrenzt durch die Grundplatte 6 und die Deckplatte 7 sowie von der Grundplatte 6 In Richtung zur Deckplatte 7   undloder   korrespondierend mit diesen von der
Deckplatte 7 in Richtung zur Grundplatte 6 ragende Stege 36, wobei rechtwinkelig zur Querseiten- fläche 5 Seitenstege 102 und parallel zur Querseitenfläche 5 ein Quersteg 103 angeordnet ist.

   Die
Seitenstege 102 sind voneinander durch eine parallel zur   Querseitenfläche   5 gemessene Distanz
104 beabstandet, wobei zwischen der Querseitenfläche 5 und den Seitenstegen 102 eine Erweite- rung 105 angeordnet ist. 



   Diese dient der Aufnahme von einen Hauptkörper 106 des Multifunktionswerkzeuges 101 über- ragenden Werkzeugen 107, beispielsweise Schraubenzieher 108. Während die benachbart zur
Querseitenfläche 5 befindlichen Schraubenzieher 108 bzw. deren äusserste Bereiche um einen Ab- stand 109 distanziert sind, sind die benachbart zum Quersteg 103 angeordneten Werkzeuge 107, welche beispielsweise ebenfalls als Schraubenzieher 108 ausgebildet sind, voneinander um einen Abstand 110 distanziert, welcher im Gegensatz zum Abstand 109 kleiner ist als die Distanz 104.
Die Werkzeuge 107 sind am Hauptkörper 106 beispielsweise in etwa sternförmig angeordnet.

   Der
Hauptkörper 106 bzw. das Multifunktionswerkzeug 101 besitzt eine rechtwinkelig zum Nutboden 53 gemessene Dicke 111, welche kleiner ist als die Innenhöhe 93, die begrenzt wird durch den Nutboden 53 und einer dieser zugewandten, parallel zu dieser verlaufenden Innenfläche 112. Die Innenfläche 112 und/oder der Nutboden 53 werden von Innenstegen 113 in einander zugewandter Richtung überragt, wobei einander zugewandte Oberflächen 114 der Innenstege 113 voneinander um eine Höhe 115 beabstandet sind, weiche in etwa der Dicke 111 des Multifunktionswerkzeuges
101, das als Funktionsteil 9 dient, entspricht.

   Das Multifunktionswerkzeug 101, insbesondere der Hauptkörper 106, weist eine Einformung 116 auf, welche im Bereich einer beispielsweise in der Deckplatte 7 angeordneten Ausnehmung 117 angeordnet ist, sodass das Multifunktionswerkzeug 101 in einfacher Weise aus der Aufnahmekammer 8 entnommen werden kann. Die Höhe 115 kann geringfügig kleiner sein als die Dicke 111 des Multifunktionswerkzeuges 101, sodass letzteres mittels Reibschluss in der Aufnahmekammer 8 gehaltert ist. 



   Der Hauptkorper 106 des Multifunktionswerkzeuges 101 besitzt eine Bohrung 118, welche einen Durchmesser 119 aufweist. Im Bereich der Bohrung 118 verlaufen von der   Innenfläche   112 beispielsweise diese in Richtung zum Nutboden 53 überragende Stege 36, weiche als Haltestege 120 ausgebildet sind. Eine dem Nutboden 53 zugewandte Innenfläche 121 der Haltestege 120 ist von der Innenfläche 112 der Deckplatte 7 um einen Abstand 122 distanziert, weicher grösser ist als eine Distanz 123 zwischen der Innenfläche 112 und einer dieser zugewandten Oberfläche 124 des Hauptkörpers 106. Dadurch wird ein Eingreifen der Haltestege 120 in die Bohrung 118 erreicht, weiche verhindert, dass das Multifunktionswerkzeug 101 aus der Aufnahmekammer 8 selbsttätig herausgleitet.

   Im Bereich der Bohrung 118 weist der Nutboden 53 einen Innensteg 113 auf, dessen   Oberfläche 114    von der Innenfläche 121 der Haltestege 120 um einen Abstand 125 distanziert ist, welcher vorzugsweise geringer ist als die Dicke 111. 



   In einem der Aufnahmeöffnung 23 für das Multifunktionswerkzeug 101 entgegengesetzten Endbereich des Multifunktionswerkzeuges 101 sind an der Deckplatte 7 und an der Grundplatte 6 

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 Begrenzungsstege 126 angeordnet, welche die Aufnahmekammer 8 für das Multifunktionswerkzeug 101 begrenzen. Die Innenflächen 121 der Haltestege 120 sind gekrümmt ausgebildet, sodass sich beim Entfernen des Multifunktionswerkzeuges 101 aus der Aufnahmekammer 8 ein Abgleiten der Oberfläche 124 des Hauptkörpers 106 bzw. einer Stirnkante 127 der Bohrung 118 im Bereich der Oberfläche 124 entlang der   Innenfläche 121 ergibt.    



   Darüber hinaus weist der Aufnahmekörper 1 eine Aufnahmekammer 8 für ein Schreibgerät   128,   insbesondere einen Kugelschreiber 129, auf, weiche gebildet wird durch Kugeischreibervertiefungsnuten 43 der Grundplatte 6   undloder   der Deckplatte 7. Der als Kugelschreiber 129 ausgebildete Funktionsteil 9 ist dabei in der Aufnahmekammer 8 des Aufnahmekörpers 1 über eine Verstell- und/oder Arretiervorrichtung 130 gehaltert. Diese besteht, wie besser aus den Fig. 10 bis 12 zu entnehmen ist, aus einem Betätigungselement 131, weiches entlang der Längsstege 132 der Aufnahmekammer 8 für das Schreibgerät 128 geführt ist. Das Betätigungselement 131 besitzt zentrisch zu einer Mittelachse 133 des Schreibgerätes 128 eine Aufnahme 134 mit einer Halteklaue 135, in welcher ein Arretierfortsatz 136 des Schreibgerätes 128 gehaltert ist.

   Die Aufnahme 134 umfasst neben der aus einer im Querschnitt etwa C-förmigen in radialer Richtung elastisch verformbaren Halteklaue 135 mit einer Bohrung 137 mit einem Durchmesser 138 und eine Aufnahmekammer 139 mit einem Kammerdurchmesser 140, weicher grösser ist als ein Durchmesser 141 der Halteklaue 135 und in etwa einem Aussendurchmesser 142 des Arretierfortsatzes 136 entspricht. 
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 im Bereich der   Stirnfläche   143 einen Durchmesser 145 besitzt, welcher grösser ist als der Aussendurchmesser 140 des Arretierfortsatzes 136.

   Dadurch ist es möglich, das Schreibgerät 128, insbesondere den Arretierfortsatz 136, in die Zentrierung 144 zu bewegen, wodurch die Bohrung 137 und in weiterer Folge beim Einführen des Schreibgerätes 128 die Halteklaue 135 elastisch aufgeweitet wird, sodass der Arretierfortsatz 136 bis in den Bereich der Aufnahmekammer 139 eingeführt werden kann und bei Erreichen dieser Position die Bohrung 137 wieder den Bohrungsdurchmesser 138 aufweist, wodurch ein selbsttätiges Lösen des Schreibgerätes 128 vom Betätigungselement 131 vermieden wird. Allerdings ist es damit auch möglich, dann, wenn die   Kugelschreibermine   ausgeschrieben ist, diese gegen den Verformungswiderstand aus der Halteklaue 135 herauszuziehen und gegen eine neue zu ersetzen. 



   So ist gewährleistet, dass das Schreibgerät 128, insbesondere wenn es verbraucht ist, leicht ausgewechselt werden kann. Das Betätigungselement 131 besitzt in einem vom Nutboden 53 abgewandten Bereich ein Griffelement 146, welches einen vorzugsweise in der Deckplatte 7 oder einer Seitenwand zwischen der Deckplatte 7 und der Grundplatte 6 angeordneten Schlitz 147 durchragt. Auf einer vom Nutboden 53 abgewandten Seite besitzt das Griffelement 146 vorzugsweise rippenartige Vertiefungen 148, wodurch die Handhabung des Betätigungselementes 131 und damit des Schreibgerätes 128 erleichtert wird. 



   Das Betätigungselement 131 weist in Richtung der Mittelachse 133 des Schreibgerätes 128 im Abstand hintereinander angeordnete Führungselemente 149 auf, die zwischen den Längsstegen 132 in Querrichtung mit bevorzugt geringem seitlichen Spiel geführt sind und die auch der schaubildlichen Darstellung eines ähnlichen Bauteiles in Fig. 16 beispielsweise zu entnehmen sind. 



  Zwischen den beiden Führungselementen 149 ist in etwa rechtwinkelig zu den Längsstegen 132 elastisch verstellbar ein Arretierhebel 150 angeordnet, der über einen schrägen Steg 151 gegen- über der Mittelachse 133 geneigt Ist, sodass das Griffelement 146 bei nicht verformtem Steg 151 seitlich gegenüber der Mittelachse 133 versetzt angeordnet ist. 



   Wie aus Flg. 11 zu ersehen ist, ist nun der Schlitz 147, in dem der Steg 151 bzw. das Griffelement 146 in Richtung der Mittelachse 133 verschiebbar ist, in seinen Endbereichen mit Arretierausnehmungen 152 versehen, die seitlich über den Schlitz 147 im Endbereich des Schlitzes 147 in gleicher Richtung vorragen. 



   Befindet sich nun beispielsweise das Griffelement 146 im Bereich einer der Arretierausnehmungen 152, so ist der Steg 152 unverformt oder nur geringfügig verformt. Die Arretierung wird dadurch bewirkt, dass entweder das Griffelement 146 oder der Steg 151 eine Länge aufweist, die etwa der Länge der Arretierausnehmungen 152 entspricht, sodass in dieser Stellung eine Verschiebung des Schreibgerätes 128 in Richtung der Mittelachse 133 verhindert ist. 



   Soll das Schreibgerät 128 verstellt werden, so ist das Griffelement 146 entgegen der Rückstell- 

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 wirkung des schräg ausgebildeten Steges 151 in Richtung des Schlitzes 147 zu verformen und kann dann von einer Arretierausnehmung 152 in Richtung der anderen Arretierausnehmung 152 bewegt werden, und rastet das Griffelement 146 bzw. der Steg 151 durch die dem Steg 151 aufgrund der Verformung innewohnenden Rückstelikraft automatisch in die Arretierausnehmung 152 ein, sodass das Schreibgerät 151 entweder In der eingefahrenen Ruhestellung oder in der ausgefahrenen Schreibstellung arretiert und fixiert ist. 



   In der ausgefahrenen die Aussenumgrenzung des plattenförmigen Aufnahmegehäuses, insbesondere den Aufnahmekörper 1, überragenden Gebrauchsstellung bildet dann das plattenförmige Aufnahmegehäuse, insbesondere der Aufnahmekörper 1, ein Griffstück 153 des Funktionsteiles 9, insbesondere des Schreibgerätes 128, aus. 



   Der in Fig. 9 dargestellte Aufnahmekörper 1 kann eine weitere Kugeischreibervertiefungsnut 43 aufweisen, in der ein Schreibgerät 128 angeordnet ist. Dieses Schreibgerät 128 kann zusätzlich zu dem über die   Verstell- undloder    Arretiervorrichtung 130 verstellbaren Schreibgerät 128 angeordnet sein. Es ist aber auch möglich, dass der Aufnahmekörper 1 kein über die Verstell- und/oder Arretier- vorrichtung 130 verstellbares Schreibgerät 128 aufweist, sondern ausschliesslich das nicht verstellbare Schreibgerät 128. Diese in Fig. 9 als zusätzliche Ausführung dargestellte Kugelschreibervertiefungsnut 43 weist eine von der Querseitenfläche 5 in Richtung der dieser abgewandten Querseitenfläche 5 verlaufende Tiefe 154 auf, welche geringer ist als eine Lange 155 des Schreibgerätes 128.

   Dadurch überragt das Schreibgerät 128 in der Gebrauchsstellung eine beispielsweise durch die   Querseitenfläche   5 gebildete Aussenumgrenzung um eine Länge 156. Das Schreibgerät 128 kann in der Gebrauchsstellung wiederum durch Entfernen aus der Kugelschreibervertiefungsnut 43 in eine Ruhestellung verbracht werden, in der das Schreibgerät 128 dann in die in Fig. 3 dargestellte Kugelschreibervertiefungsnut 43 eingebracht werden kann, bei welcher es nicht über die Aussenumgrenzung, d. h. beispielsweise über die Querseitenfläche 5, vorragt. 



   In den gemeinsam beschriebenen Fig. 14 bis 22 ist eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen   Funktionsteileträgers,   insbesondere ein Taschenmesser 157 gezeigt, welches einen Aufnahmekörper 1 aufweist. Dieser besteht aus einem Zwischenelement 158, welches zwei um einen Abstand 159 voneinander distanzierte plattenförmige Elemente 160 besitzt, welche eine rechtwinkelig zum Abstand 159 gemessene Länge 161 besitzen. Durch die Länge 161 und den Abstand 159 wird ein als Aufnahmekammer 8 dienender Zwischenraum 162 gebildet, in weichem mehrere Funktionsteile 9 angeordnet sind.

   Die plattenförmigen Elemente 160 sind miteinander über Verbindungselemente 163 verbunden, weiche   bolzenförmig   ausgebildet sind und vorzugsweise eine oder mehrere Schwenklagerungen 164 für die Funktionsteile 9 bilden, sodass die Funk-   t ! onsteite    9 um die bolzenförmigen Verbindungselemente 163 aus dem Zwischenraum 162 bzw. der Aufnahmekammer 8, in welchem sie In der Ruhelage angeordnet sind, in eine Gebrauchslage verschwenkt werden können, bei denen die Funktionsteile 9 über den Aufnahmekörper 1 bzw. dessen Aussenumgrenzung vorragen. Die Verbindungselemente 163 überragen dabei einander abge- 
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 überragenden Bereich einen Bund 166 auf, welcher einen Bunddurchmesser 167 besitzt, der grö- sser ist als ein Durchmesser 168 des Verbindungselementes 163.

   An den Aussenseiten 165 befinden sich eine Grundplatte 6 und eine Deckplatte 7 des Aufnahmekörpers 1. 



   Die Grundplatte 6 ist beispielhaft perspektivisch in der Fig. 15 genauer dargestellt. Die Grundplatte 6 besteht aus einer Basisplatte 169, weiche eine Länge 3 und eine rechtwinkelig zu dieser gemessene Breite 2 besitzt. Die Lange 3 entspricht dabei der Länge 161 des in Fig. 14 dargestellten Zwischenelementes 158. Die Basisplatte 169 wird von einem vorzugsweise umlaufenden, als Aussensteg 170 ausgebildeten Steg 36 umgrenzt, wodurch eine rechtwinkelig zur Länge 3 bzw. 161 gemessene Grundplattenhöhe 171 erreicht wird. Diese wird begrenzt durch eine, die Grundplatte 6 In entgegengesetzter Richtung zum Zwischenelement 158 begrenzende Unterseite 19 und eine parallel zu dieser und abgewandt verlaufenden, den Aussensteg 170 in Richtung zum   Zwischenele-   ment 158 begrenzende Verbindungsfläche 172. 



   Die Grundplatte 6 besitzt eine Aufnahmekammer 8 für einen Funktionsteil 9, beispielsweise für ein als Kugelschreiber 129 ausgebildetes Schreibgerat 128. Der Kugelschreiber 129 besitzt In einem Endbereich eine Schreibspitze 173 und in einem dieser abgewandten Endbereich einen Arretierfortsatz 136, welche bei   handelsüblichen   Schreibmienen vorhanden sind. Das Schreibgerät 

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128 wird in eine Aufnahme 134 eingesetzt, welche In einem Betätigungselement 131 angeordnet ist. Die Aufnahme 134 weist in etwa einen halbkreisförmigen Querschnitt auf, welcher eine Aufnah- meachse 174 aufweist, die deckungsgleich mit einer Mittelachse 133 des Schreibgerätes 128 ist, sobald dieses in der Aufnahme 134 angeordnet wird.

   In einem Endbereich der Aufnahme 134 weist das Betätigungselement 131 eine Festhaltevorrichtung 175 auf, welche durch einen vorzugsweise federelastisch ausgebildeten Klemmsteg 176 gebildet wird, der eine der Aufnahmeachse 174 zuge- wandte Klemmfläche 177 besitzt, die von der Aufnahmeachse 174 um einen Abstand 178 distan- ziert ist, welcher geringer ist als ein von der Aufnahmeachse 174 zu einer Aufnahmefläche 179 der
Aufnahme 134 gemessener Abstand 180. Dieser entspricht in etwa einem Radius 181 des vor- zugsweise drehzyhndrisch ausgebildeten Schreibgerätes 128. 



   Der Arretierfortsatz 136 besitzt ein vorzugsweise drehzylindrisch um die Mittelachse 133 ver- laufendes Verbindungsstück 182, welches einen Arretierzylinder 183 haltert. Das Verbindungs- stück 182 besitzt dabei einen Radius 184, weicher in etwa dem Abstand 178 entspricht. Der Arre-   tierzylinder   183 besitzt einen Aussendurchmesser 142, welcher einem vorzugsweise durch den doppelten Abstand 180 gebildeten Kammerdurchmesser 140 entspricht. 



   Wird nun das Schreibgerät 128 mit dem Arretierfortsatz 136 voran in die Aufnahme 134 einge- führt und erreicht der Arretierzylinder 183 den Bereich des Klemmstege 176, so wird der Klemm- steg 176 elastisch verformt, sodass der Abstand 178 der Klemmfläche 177 zu der Aufnahmeachse
174 das Mass des halben Aussendurchmesser 142 erreicht. Wird das Schreibgerät 128, insbeson- dere der Arretierzylinder 183, nun weiter bewegt, so erreicht er den Bereich einer Aufnahmekam- mer 139 der Aufnahme 134, welche ebenfalls den Kammerdurchmesser 140 besitzt, sodass der
Klemmsteg 176 in etwa in eine deckungsgleiche Lage mit dem Verbindungsstück 182 gebracht wird und so wieder in Richtung zur Aufnahmeachse 174 zurückfedert. Dadurch wird ein selbsttätiges Lösen des Schreibgerätes 128 vom Betätigungselement 131 vermieden. 



   Das Betätigungselement 131 besitzt einen Führungsteil 185, in welchem sich die Aufnahme
134 befindet. Der Führungsteil 185 besitzt einen Führungssteg 186, welcher durch zwei parallel zueinander und einander abgewandte Seitenführungsflächen 187 begrenzt wird. Eine von der Auf- nahme 134 abgewandte Seitenführungsfläche 187 erstreckt sich dabei von einer rechtwinkelig zu dieser verlaufenden Oberseite 188 um eine Höhe 189 bis zu einer parallel zur Oberseite 188 verlaufenden   Höhenführungsfläche   190, welche eine rechtwinkelig zur Seitenführungsfläche 187 gemessene Breite 191 besitzt.

   Die Seitenführungsflachen 187 sind voneinander um eine Führungsstegbreite 192 beabstandet, sodass sich eine Gesamtbreite 193 des Betätigungselementes 131 ergibt, die gebildet wird aus der Summe der Führungsstegbreite 192 und der Breite 191 der Höhenführungsfläche 190. 



   Die Oberseite 188 des Führungsteiles 185 wird von einem Griffelement 146 in entgegengesetzter Richtung zur Aufnahme 134 überragt. Dieses weist einen vorzugsweise federelastisch ausgebildeten Steg 194 auf, der mit dem Führungsteil 185 verbunden ist Der Steg 194 ist vom Führungsteil 185 durch Freistellungen 195 beabstandet und weist im Bereich des Griffelementes 146 eine rechtwinkelig zur Gesamtbreite 193 gemessene Stegbreite 196 und eine rechtwinkelig zu dieser gemessene Stegdicke 197 auf. Das Griffelement 146 selbst besitzt eine parallel zur Stegdicke 197 gemessene Breite 198, welche grösser ist als die Stegdicke 197 und eine rechtwinkelig zu dieser gemessene Länge 199, weiche grösser ist als die Stegbreite 196. Darüber hinaus verläuft der Steg 194 geneigt in Richtung zur   Höhenführungsfläche   190. 



   Die in der Grundplatte 6 angeordnete Aufnahmekammer 8 bildet eine Führungsvorrichtung 200 für das Schreibgerät 128 bzw. das   Betätigungselement   131 aus. Die Führungsvorrichtung 200 besitzt dabei eine rechtwinkelig zur Verbindungsfläche 172 verlaufende   Höhenführungsfläche   201, weiche in Richtung eines Führungsabschnittes 202 für das Schreibgerät 128 durch eine rechtwinkelig zu dieser verlaufende Anschlagfläche 203 begrenzt wird.

   Von der Höhenführungsfläche 201 in Richtung einer im Aussensteg 170 angeordneten Ausnehmung 204, weiche vorzugsweise als Schlitz 147 ausgebildet ist, verläuft eine Führungsleiste 205, welche eine rechtwinkelig zur Höhenführungsfläche 201 und zur   Anschlagfläche   203 verlaufende Innenseitenfläche 206 der Führungsvorrichtung 200 in Richtung zur Verbindungsfläche 172 überragt. Die Führungsleiste 205 besitzt eine parallel zur Höhenführungsfläche 201 und dieser zugewandt verlaufende Unterftäche 207 und eine rechtwinkelig zu dieser von der   Innenseitenfläche   206 in Richtung zur Verbindungsfläche 172 um eine Leistenbreite 208 distanzierte Seitenfläche 209.

   Das Betätigungselement 131 wird dabei 

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 mit dem Führungsteil 185 derartig in die Führungsvorrichtung 200 eingesetzt, dass die   Höhenfüh-   rungsfläche 198 der Unterfläche 207 der Führungsleiste 205, die Seitenfläche 209 der Seitenfüh- rungsfläche 187 des Führungsteiles 185 und eine Unterseite 210 des Führungsteiles 185 der
Höhenführungsfläche 201 zugeordnet ist
Der Führungsabschnitt 202 besitzt ebenfalls einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt und einen Radius 211, welcher dem Abstand 180 entspricht, bzw. dem Radius 181 des Schreibgerätes
128 angepasst ist. Die Ausnehmung 204, welche als Schlitz 147 ausgebildet ist, wird von recht- winkelig zur Verbindungsfläche 172 verlaufenden Stirnflächen 212, insbesondere Querstimflächen
213, begrenzt. Diese sind voneinander um eine Länge 214 distanziert.

   Die Querstirnflächen 213 bilden dabei einen Endanschlag für das Betätigungselement 131 aus. Die Ausnehmung 204 weist
Im Bereich der Querstirnflächen 213 Arretierausnehmungen 152 auf. Die Arretierausnehmungen
152 besitzen Stirnflächen 215, welche parallel zur Verbindungsfläche 172 verlaufen und von dieser um eine Weite 216 beabstandet sind. Zwischen den Arretierausnehmungen 152 verläuft eine
Längsstirnfläche 217, welche von der Stirnfläche 215 in Richtung zur   Verbindungsfläche   172 um eine Distanz 218 beabstandet ist. 



   Die der Verbindungsfläche 172 zugewandte Aussenseite 165 des Zwischenelementes 158 bil- det im Bereich der Ausnehmung 204 ebenfalls eine   Längsstirnfläche   217 aus. Die Differenz der
Weite 216 und der Distanz 218 ergibt eine Breite 219, welche die einander zugewandten Längsstirnflächen 217 distanziert. Die Breite 219 entspricht dabei in etwa der Stegdicke 197, sodass der
Steg 194, während er im Bereich der Arretierausnehmungen 152 ist. nicht verformt wird, jedoch während er sich im Bereich zwischen den Längsstirnflächen 217 befindet, elastisch verformt wird
Erreicht er die Arretierausnehmung 152, federt er in seine ursprüngliche Lage zurück und ist das
Betätigungselement 131 gegen selbständige Verschiebung gesichert.

   Das Griffelement 146 besitzt an einer Oberseite 220 eine hohe Oberflächenrauhigkeit, insbesondere weist es Vertiefungen 148 auf. 



   Selbstverständlich ist es auch möglich, dass das Schreibgerät 128 nicht linear verschiebbar im Aufnahmekörper 1 angeordnet ist, sondern um ein Verbindungselement 163,   d. h.    um eine durch diese gebildete Schwenklagerung 164, verschwenkbar im Aufnahmekorper 1 gelagert ist. 



   Im Aufnahmekörper 1, beispielsweise in der Deckplatte 7, ist in zweckmässiger Weise auch eine   Beleuchtungseinnchtung   221, wie sie in Fig. 21 und 22 detailliert dargestellt ist, angeordnet. Diese weist ein Basiselement 222 auf, welches plattenförmig ausgebildet ist, und eine aus nicht leitendem Material gebildete Grundplatte 223 und eine auf diese angeordnete Leiterplatte 224 aufweist. Die Leiterplatte 224 ist zweiteilig ausgebildet und besteht aus zwei Kontaktplatten 225 und 226, welche voneinander um einen Abstand 227 so distanziert sind, dass sie keine leitende Verbindung aufweisen. Die Kontaktplatte 225 besitzt einen Kontaktsteg 228, weicher eine von der Grundplatte 223 abgewandte   Kontaktfläche   229 in entgegengesetzter Richtung zur Grundplatte 223 überragt.

   Eine der   Kontaktfläche   229 zugewandte Innenfläche 230 des Kontaktsteges 228 ist dabei von der   Kontaktfläche   229 um eine Distanz 231 beabstandet. 



   Am Basiselement 222 ist weiters eine Energieversorgungs-und/oder Schaltvorrichtung 232 angeordnet. Diese weist eine Energiequelle 233, insbesondere eine Batterie 234, auf, welche im Bereich der Distanz 231 angeordnet ist, und eine an der   Kontaktfläche   229 anliegende Polfläche 235 und eine dieser abgewandte und an der Innenfläche 230 des Kontaktsteges 228 anliegende Polfläche 236 besitzt Die   Energieversorgungs- und/oder Schaltvorrichtung    232 weist weiters ein Schaltelement 237 auf, welches mittels einer Abdeckung 238 gegen Witterungseinflüsse geschützt ist.

   In einem vom Kontaktsteg 228 abgewandten Endbereich weist das Basiselement 222 eine Lichtquelle 239 auf, welche über Leiterstege 240 mit der Kontaktplatte 225 und/oder 226 in Leitungsverbindung steht Sowohl die Lichtquelle 239 als auch die Energieversorgungs- und/oder Schaltvorrichtung 232,   d. h.    die Energiequelle 233 und das Schaltelement 237 sowie dessen Abdeckung 238 sind dabei in einer in der   Kontaktfläche   229 befindlichen Ebene 241 angeordnet. Die Grundplatte 223 besitzt weiters eine Einformung 242, welche zwischen einem Aufnahmebereich 243 für die Energiequelle 233 und einem Aufnahmebereich 244 für das Schaltelement 237 angeordnet ist. 



   Wie bereits erwähnt ist die Beleuchtungseinrichtung 221 beispielsweise in der Deckplatte 7 angeordnet Die Deckplatte 7 besitzt eine Basisplatte 169 mit einer Länge 3 und einer rechtwinkelig zu dieser gemessenen Breite 2. Die Basisplatte 169 wird von einem vorzugsweise umlaufenden, 

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 als Aussensteg 170 ausgebildeten Steg 36 umgrenzt. Dadurch wird eine rechtwinkelig zur Länge 3 gemessene Deckplattenhöhe 245 erreicht, welche durch eine die Deckplatte 7 in entgegengesetz- ter Richtung zum Zwischenelement 158 begrenzende Oberseite 10 und eine parallel zu dieser und abgewandt verlaufende, den Aussensteg 170 in Richtung zum Zwischenelement 158 begrenzende
Verbindungsfläche 172 begrenzt. 



   Die Deckplatte 7 besitzt zumindest eine Aufnahmekammer 8, die der Aufnahme der Beleuch- tungseinrichtung 221 dient. Die Aufnahmekammer 8 wird dabei gebildet durch eine Teilkammer
246 für die Energiequelle 233, eine Teilkammer 247 für das Schaltelement 237 und eine Teilkam- mer 248 für die Lichtquelle 239. Weiters weist die Deckplatte 7 eine die Breite 2 halbierende Mittel- achse 249 auf. Symmetrisch um die Mittelachse 249 angeordnet befinden sich Verbindungsaus- nehmungen 250, weiche einen kreisförmigen Querschnitt besitzen und zur Aufnahme der in Fig. 14 dargestellten Verbindungselemente 163, insbesondere deren Bunde 166, dienen. Je zwei Verbin- dungsausnehmungen 250 weisen beispielsweise eine gemeinsame Mittelachse 251 auf, welche rechtwinkelig zur Mittelachse 249 verläuft. 



   Von einer Mittelachse 251 in Richtung der weiteren Mittelachse 251 um einen Abstand 252 distanziert befindet sich eine rechtwinkelig zur Mittelachse 249 verlaufende Mittelachse 253. Diese bildet mit der Mittelachse 249 einen Mittelpunkt 254 aus. Konzentrisch um diesen Mittelpunkt 254 verlaufen kreisbogenförmig zwei Begrenzungsstege 255 vom Aussensteg 170 in Richtung zur Mit- telachse 249, jedoch lediglich in einem von der Mittelachse 249 und einem Aussensteg 170 um- grenzten Halbbereich der Deckplatte 7. Die Begrenzungsstege 255 besitzen dabei einen vom Mit- telpunkt 254 gemessenen Radius 256, weicher in etwa einem in Fig. 22 gezeigten halben Batterie- durchmesser 257 entspricht.

   Im durch die Mittelachse 249 und dem anderen Aussensteg 170 um- grenzten weiteren Halbbereich der Deckplatte 7 verlaufen symmetrisch um die Mittelachse 253 vom Aussensteg 170 in Richtung zur Mittelachse 249 zwei Innenstege 258, weiche voneinander um einen symmetrisch zur Mittelachse 253 gemessenen und parallel zum Aussensteg 170 verlaufen- den Abstand 259 distanziert sind. Die Innenstege 258 weisen an einander zugewandten Flächen Vorsprünge 260 auf, weiche den Abstand 259 um eine doppelte Höhe 261 reduzieren. Der Aussensteg 170 weist dabei einen Durchbruch 262 auf. In diesem Durchbruch 262 bzw. im Bereich zwischen den beiden Innenstegen 258 befindet sich ein Verschlusselement 263, weiches einen ebenfalls in etwa im Radius 256 und im Mittelpunkt 254 umlaufenden Ringsteg 264 besitzt. 



   Der Ringsteg 264 wird durch parallel zu den Innenstegen 258 verlaufende Seitenstege 265 begrenzt, welche jeweils eine Einformung 266 aufweisen, in die jeweils ein Vorsprung 260 eingreift und so das Verschlusselement 263 gegen selbsttätiges Lösen vom Durchbruch 262 hindert. Von einem Begrenzungssteg 255 und von diesem gegenüberliegend angeordneten Innensteg 258 verlaufen symmetrisch um die Mittelachse 249 um eine Breite 267 beabstandet Seitenstege 268, weiche von einem rechtwinkelig zur Mittelachse 249 verlaufenden Quersteg 269 begrenzt werden. 



  Durch die beiden Seitenstege 268 und dem Quersteg 269 wird eine Teilkammer 270 für den in Fig. 21 dargestellten Kontaktsteg 228 geschaffen. 



   Durch die beiden Begrenzungsstege 255 und dem Ringsteg 264 wird zumindest bereichsweise die Teilkammer 246 für die in Fig. 21 bzw. 22 dargestellte Batterie 234 gebildet. Das Verschlusselement 263 besitzt eine rechtwinkelig zur Verbindungsfläche 172 gemessene Breite 271, weiche geringer ist als die Deckplattenhöhe 245. Die Breite 271 abzüglich einer Stegbreite 272 einer das Verschlusselement 263 in Richtung zur Oberseite 10 begrenzenden Rückwand 273 des Verschlusselementes 263 ist grösser als eine Batteriedicke 274. Dadurch ist es möglich, eine verbrauchte Batterie 234 aus der Deckplatte 7 zu entfernen, ohne dass letztere vom Zwischenelement 158 getrennt werden muss. Dies geschieht dadurch, dass das Verschlusselement 263 aus dem Durchbruch 262 entfernt wird und so die Batterie 234 zugänglich wird. 



   Wie bereits kurz erwähnt, dient die Teilkammer 247 zur Aufnahme des Schaltelementes 237. 



  Dazu wird sie begrenzt durch symmetrisch um die Mittelachse 249 verlaufende Seitenstege 279, welche in Richtung zur Teilkammer 246 durch einen zwischen den Aussenstegen 170 erstreckenden Quersteg 276 und einem in Richtung der Teilkammer 248 für die in Fig. 21 dargestellte Lichtquelle 239 konkav geformten Bogensteg 277 umgrenzt. Die Teilkammer 247,   d. h.    insbesondere die Basisplatte 169 der Deckplatte 7, weist eine Ausnehmung 278 auf, weiche die Oberseite 10 durchbricht. Es ist jedoch auch möglich, diese in einer   Längsseitenfläche   4 oder Querseitenfläche 5 der Deckplatte 7 und/oder der Grundplatte 6, wie dies beispielsweise bei dem im Bereich der Längssei- 

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 tenfläche 4 angeordneten Durchbruch 262 der Fall ist, angeordnet sein. 



   Dem Schaltelement 237 zugeordnet wird die Ausnehmung 278 von einem Betätigungselement
279, insbesondere einem Ansatz 280, des Betätigungselementes 279 durchragt. Dieser Ansatz
280 überragt eine in etwa parallel zur Oberseite 10 verlaufende Grundfläche 281 in entgegenge- setzter Richtung zum Schaltelement 237. Diese Grundfläche 281 weist dabei Aussenabmessungen auf, welche grösser sind als die Querschnittsabmessungen der Ausnehmung 278, sodass das Betä- tigungselement 279 gegen selbsttätige Bewegung aus der Ausnehmung 278 gesichert ist. Von der   Grundflache   281 in entgegengesetzter Richtung zum Ansatz 280 angeordnet verläuft eine parallel zur Grundfläche 281 befindliche Betätigungsfläche 282, welche dem Schaltelement 237 zugewandt ist.

   Soll nun das Schaltelement 237 betätigt werden, so wird über eine in etwa in einer Ebene mit der Oberseite 10 hegenden Druckfläche 283 des Betätigungselementes 279 ein Druck auf das
Betätigungselement 279 ausgeübt, wodurch dieses in Richtung zur Verbindungsfläche 172 bewegt wird und so der Druck auf das Schaltelement 237 übertragen wird, wodurch dieses betätigt wird. 



   Das Betätigungselement 279 kann nun als Taster oder Schalter ausgebildet sein, wobei in letzte- rem Fall beispielsweise durch einen weiteren Druck auf die Druckfläche 283 bzw. auf das Betätigungselement 279 das Schaltelement 237 wieder ausgeschaltet werden kann. 



   Die Teilkammer 248 dient, wie bereits erwähnt, der Aufnahme der Lichtquelle 239. Diese besitzt, wie aus Fig. 22 besser ersichtlich, einen   Haltebund   284, welcher einen Durchmesser 285 besitzt. Rechtwinkelig zum Durchmesser 285 weist der Haltebund 284 eine Bundbreite 286 auf. Der
Haltebund 285 korrespondiert mit einer in der Teilkammer 248 angeordneten Haltenut 287, sodass eine Bewegung der Lichtquelle 239 bzw. der gesamten Beleuchtungseinrichtung 221 in Richtung der Mittelachse 249 verhindert wird. Die Lichtquelle 239 durchragt dabei eine weitere Ausnehmung 288, weiche in der Querseitenfläche 5 der Deckplatte 7, insbesondere des Aussensteges 170, angeordnet ist.

   Ein von der Lichtquelle 239 auf eine zu beleuchtende Fläche ausgesandter bzw. projizierter Lichtkegel ist dabei so ausgebildet, dass er zumindest den Bereich der Schreibspitze 173 des Schreibgerätes 128 beleuchtet. Weiters kann aber auch der Arbeitsbereich der anderen Funktionsteile 9, wie beispielsweise eines Schraubenziehers, vorzugsweise in der Gebrauchsstellung im Lichtkegel angeordnet sein. 



   Weiters ist es auch   möglich,   die Beleuchtungseinrichtung 221 zur Gänze, oder Teile derselben, wie beispielsweise die Lichtquelle 239, über eine Schwenklagerung 164 oder an einem verschwenkbaren Funktionsteil 9 verschwenkbar im Aufnahmekörper 1 zu lagern. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass die Beleuchtungseinrichtung 221 keine Batterie 234 aufweist, sondern dass am Aufnahmekörper 1 eine Solarzellenanordnung oder eine Kupplungsvorrichtung angeordnet ist, in welche ein elektrischer Kontakt eingeführt werden kann, wodurch die Lichtquelle 239 sozusagen extern mit Energie versorgt wird. 



   Selbstverständlich können die oben beschriebenen verschiedenen Funktionsweisen auch bei einem als plattenförmiges Aufnahmegehäuse ausgebildeten Aufnahmekörper 1 ausgebildet sein. 



   In den gemeinsam beschriebenen Fig. 23 bis 25 ist eine weitere Ausführungsvariante des erfindungsgemässen   Funkhonsteiietragers   gezeigt, welcher wiederum einen Aufnahmekörper 1 aufweist. Dieser als plattenförmiges Aufnahmegehäuse ausgebildete Aufnahmekörper 1 weist eine Beleuchtungseinrichtung 221 auf, welche eine Lichtquelle 239 und eine   Energieversorgungs- und/    oder Schaltvorrichtung 232 besitzt. Diese besteht aus einer Energiequelle 233 und einem Betätigungselement 289, wobei die Energiequelle, insbesondere eine Batterie 234, im Betätigungselement 289 angeordnet ist. 



   Die Beleuchtungseinrichtung 221 ist in zumindest einer Aufnahmekammer 8 des Aufnahmekörpers 1 angeordnet. In dieser Aufnahmekammer 8 des Aufnahmekörpers 1 ist eine Führungsvorrichtung 200 für das Betätigungselement 289 angeordnet. Diese wird gebildet durch Stege 36, wobei der Aufnahmekörper 1 in einem der Lichtquelle 239 benachbarten Bereich einen Innensteg 290 aufweist, welcher parallel zu einem Aussensteg 291 des Aufnahmekörpers 1 verläuft. Eine dem Innensteg 290 zugewandte Innenfläche 292 des Aussensteges 291 ist von einer dieser zugewandten Innenfläche 293 des Innensteges 290 um einen parallel zur Querseitenfläche 5 gemessenen Abstand 294 distanziert. Der Innensteg 290 wird durch einen parallel zur Querseitenflache 5 verlaufenden Quersteg 295 in Richtung zur Lichtquelle 239 begrenzt.

   Er weist eine Durchgangsöffnung 296 auf, weiche von Leiterstegen 240 der Lichtquelle 234 durchragt wird. 



   Die Lichtquelle 239 ist dabei mit dem Leuchtenteil in einem Zwischenbereich zwischen der 

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Querseitenfläche 5 und dem Quersteg 295 angeordnet und durchragt eine in der Querseitenfläche
5 angeordnete Ausnehmung 288. Ein parallel zur Längsseitenfläche 4 des Aufnahmekörpers 1 ver- laufender Leitersteg 240 verläuft weiters in etwa deckungsgleich mit einer Mittelachse 297 der Bat- terie 234. Der zweite Leitersteg 240 verläuft geneigt zur Mittelachse 297 bzw. zum ersten Leiter- steg 240, sodass im nicht aktivierten Zustand der Lichtquelle 239 dieser winkelig verlaufende Leiter- steg 240 von einer kreisförmigen Aussenfläche 298 der Batterie 234 um einen Abstand 299 distan- ziert ist.

   In einem von der Lichtquelle 239 abgewandten Endbereich der Führungsvorrichtung 200 verläuft ein Bogensteg 300 von der Innenfläche 292 des Aussensteges 291, welcher in einem der
Lichtquelle 239 zugewandten Bereich von der Innenfläche 292 des Aussensteges 291 um eine
Distanz 301 beabstandet ist. 



   Vom Bogensteg 300 in entgegengesetzter Richtung zum Aussensteg 291 verläuft ein weiterer
Steg 36, weicher als Arretiersteg 302 ausgebildet ist. Dieser besitzt eine oder mehrere Arretieraus- nehmungen 303, welche konkav in Richtung zum Bogensteg 300 geformt sind. Das Betätigungs- element 289, welches detailliert in Fig. 25 dargestellt Ist, besitzt ein Griffelement 146, welches wiederum Vertiefungen 148 besitzt, die eine bessere Handhabung des Betätigungselementes 289 ermöglichen. In voneinander abgewandter Richtung erstrecken sich im Anschluss an das Griffele- ment 146 Führungsfortsätze 304. 



   Ein Führungsfortsatz 304 wird durch   Führungsflächen   305 begrenzt, welche voneinander um eine Führungsbreite 306 beabstandet sind. Die Führungsbreite 306 ist dabei geringfügig kleiner als der Abstand 294. Der weitere Führungsfortsatz 304 besitzt ebenfalls Führungsflächen 305, welche voneinander um eine Führungsbreite 307 beabstandet sind, die gleich oder kleiner Ist als die
Distanz 301 Das Betätigungselement 289 besitzt eine Aufnahme 308 für die Energiequelle 233, insbesondere der Batterie 234. Die Aufnahme 308 wird gebildet durch einen konzentrisch um einen
Mittelpunkt 309 umlaufenden Ansatz 310, weicher in Richtung zum Mittelpunkt 309 von einer kreis- förmigen Bohrung 311 begrenzt wird.

   In entgegengesetzter Richtung zur kreisbogenförmigen Boh- rung 311 wird der Ansatz 310 durch eine konzentrisch um den Mittelpunkt 309 verlaufende Ansatz- fläche 312 begrenzt. Die Bohrung 311 weist einen Bohrungsdurchmesser 313 auf, und der Ansatz
310 verläuft in einem Ansatzradius 314 um den Mittelpunkt 309. Der doppelte Ansatzradius 314 ist dabei grösser als der Bohrungsdurchmesser 313. 



   Das Betätigungselement 289 besitzt weiters einen Arretierfortsatz 315, welcher federelastisch ausgebildet ist und dem die Arretierausnehmungen 303 zugeordnet sind. Während die Führungsflächen 305 der Führungsvorrichtung 200 das Betätigungselement 289 seitlich führen, bildet ein
Leitersteg 240 eine Höhenführungsfläche 316 aus, welche gleichzeitig eine   Kontaktfläche   für eine
Polfläche 236 der Batterie 234 ausbildet. Wird nun das Betätigungselement 289 in Richtung zur Lichtquelle 239 verschoben, so gleiten die Führungsflächen 305 an den Innenflächen 292 des Innensteges 290 bzw. des Aussensteges 291 bzw. des Bogensteges 300 ab. Gleichzeitig wird der Arretierfortsatz 315 aus einer ersten Arretierausnehmung 303 herausbewegt und das Betätigungselement 289 verschoben, wobei ein Leitersteg 240 an der Polfläche 236 entlanggleitet.

   Erreicht nun eine zweite Polfläche 235 den zweiten Leitersteg 240, welcher, wie bereits beschrieben, winkelig zur Mittelachse 297 verläuft, so wird der Kontakt geschlossen und die Lichtquelle 239 beginnt zu leuchten. Gleichzeitig rastet der Arretierfortsatz 315 in die weitere Arretierausnehmung 303 ein und wird dadurch das Betätigungselement 289 gegen selbsttätiges Bewegen gesichert. 



   Der Aufnahmekörper 1 besitzt weiters ein optisches Element 317, weiches beispielsweise als Lupe 318 ausgebildet ist. Es ist jedoch auch möglich, dass der Aufnahmekörper 1 einen Kompass aufweist. 



   Der winkelige Leitersteg 240 durchragt ebenso wie der andere Kontaktsteg 228 eine Öffnung 319, weiche In einem, sich vom Aussensteg 291 parallel zur Querseitenfläche 5 erstreckenden Innensteg 320 angeordnet ist. Der von der Querseitenfläche 5 distanzierte Innensteg 320 weist an einer der Querseitenfläche 5 abgewandten Fläche zwei parallel zueinander und parallel zum winkeligen Leitersteg 240 verlaufende Führungsstege 321. Dadurch wird in einfacher Weise ein Austausch der Lichtquelle 239 ermöglicht, deren Leiterstege 240 im Urzustand,   d. h.    bei Lieferung parallel zueinander verlaufen. Wird nun die Lichtquelle 239 durch die Ausnehmung 288 in den Aufnahmekörper 1 eingeführt, so erreichen beide Leiterstege 240 die Öffnung 319.

   Während sich nun ein Leitersteg 240 parallel und deckungsgleich zur Mittelachse 297 erstreckt, gleitet der zweite Leitersteg 240 zwischen die beiden Führungsstege 321 und wird dadurch abgewinkelt, wodurch die 

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 Lichtquelle 239 gegen selbsttätiges Lösen gesichert ist. 



   Die Herstellung des Aufnahmekörpers 1, insbesondere der Grundplatte 6 oder der Deckplatte 7, kann insbesondere aus Kunststoff im Zuge eines Spritzgussverfahrens oder Spritz- oder Prägeverfahrens erfolgen. Eine Herstellung ist aber auch aus anderen Materialien, wie beispielsweise Aluminium, Holz, Pappe oder sonstigen Materialien möglich. 



   Selbstverständlich ist es möglich, dass der Aufnahmekörper 1 auch mit zusätzlichen Halteorganen, wie vorspringenden Haltenasen oder dgl., zur Aufnahme und Halterung von Kreditkarten,   idenhfikationskarten   oder gegebenenfalls auch Bargeld versehen sein kann. 



   Es sei darauf hingewiesen, dass einzelne Ausführungsdetails, insbesondere die in den Unteransprüchen gekennzeichneten, den Gegenstand eigener Erfindungen darstellen können. Darüber hinaus kann jedes beliebige Detail einer Ausführungsvariante mit einem oder mehreren anderen Details einer anderen Ausführungsvariante kombiniert werden. Darüber hinaus wird die WO 97/19856 zum Inhalt dieser Offenbarung gemacht. 



   Letztlich sei noch erwähnt, dass zum besseren Verständnis der Figuren Einzelteile oder Teile von Figuren, wie beispielsweise die Verbindungsstege 155,162, in den Zeichnungen teilweise unmassstäblich,   z. B. unproportona ! vergrössert,    dargestellt wurden und dass einzelne Ausführungsdetails unterschiedlich miteinander kombinierbar sind. 



   Bezugszeichenaufstellung 
1 Aufnahmekörper
2 Breite
3 Lange
4 Längsseitenfläche
5   Querseitenfläche   
6 Grundplatte
7 Deckplatte
8 Aufnahmekammer
9 Funktionsteil 10 Oberseite   11 Schrägfläche    12 Neigungswinkel 13 Skalierung   14 Längenmassstab    15 Messer 16 Messerklinge 17 Messergriff 18 Verbindungsflache 19 Unterseite 20 Vertiefungsnut   21 Grifffläche    22 Feile 23 Aufnahmeöffnung 24 Ausnehmung 25 Feilengriff 26 Schere 27 Scherengriff 28 Schwenkplatte 29 Eckbereich 30 Schwenkzapfen 31 Schwenkaufnahme 32 Kulissenbahn 33 Pinzette 34 Zahnstocher 35 Dicke 36 Steg 37 Messervertiefungsnut 38 Messervertiefungsnut 39 Feilenvertiefungsnut 40 Pinzettenvertiefungsnut 41 Scherenvertiefungsnut 42 Zahnstochervertiefungsnut 43 Kugelschreibervertiefungsnut 44 Teilsteg 45 Nutbreite 46 Nadel 47 Bogenfläche 

  48 Anschlagsteg 49 Klemmsteg 50   Klemmfläche   51 Grundfläche 52 Höhe 53 Nutboden 54 Halteansatz 55   Zentnersteg   56 Freistellungsbreite 57 Freistellung 58 Nutbreite 59 Zentriersteg 60 Zentriersteg 

 <Desc/Clms Page number 18> 

 
61 Tiefe
62 Anschlagsteg
63 Klemmsteg
64 Zentriersteghöhe
65 Steghöhe 
66 Längssteg
67 Steglänge
68 Längssteg
69 Quersteg
70 Nutbreite 
71 Klemmsteg
72 Zentriersteg
73 Eckbereich
74 Zentrierfortsatz
75 Innenseite 
76 Höhe
77 Öffnung
78 Zentrieraufnahme
79 Längssteg
80 Längssteg 
81 Oberseite
82 Grundfläche
83 Höhe
84 Tiefe
85 Steghöhe 
86 Begrenzungssteg
87 Einformung
88 Randsteg
89 Krümmungsradius
90 Teilsteg 
91 Verbindungssteg
92 Führungssteg
93 Innenhöhe
94 Wandstärke
95 Dicke 
96 Verbindungssteg
97 Verbindungssteg
98 Breite
99 Höhe 100 Schrägfläche 101 Multifunktionswerkzeug 102 Seitensteg 

  103 Quersteg 104 Distanz 105 Erweiterung 106 Hauptkörper 107 Werkzeug 108 Schraubenzieher 109 Abstand 110 Abstand 111 Dicke 112 Innenfläche 113   Innensteg   114 Oberfläche 115 Höhe 116 Einformung 117 Ausnehmung 118 Bohrung 119 Durchmesser 120 Haltesteg 121 Innenfläche 122 Abstand 123 Distanz 124 Oberfläche 125 Abstand 126 Begrenzungssteg 127 Stirnkante 128 Schreibgerät 129 Kugelschreiber 130   Verstell- undloder   Arretiervorrichtung 131   Betätigungselement   132 Längssteg 133 Mittelachse 134 Aufnahme 135 Halteklaue 136 Arretierfortsatz 137 Bohrung 138 Durchmesser 139 Aufnahmekammer 140 Kammerdurchmesser 141 Durchmesser 142 Aussendurchmesser 143 Stirnfläche 144 Zentrierung 145 Durchmesser 146   Grillelement   147 Schlitz 148 Vertiefung 149 Führungselement 150 Arretierhebel 

  

 <Desc/Clms Page number 19> 

 151 Steg 152 Arretierausnehmung 153 Griffstück 154 Tiefe 155 Länge 156 Länge 157 Taschenmesser 158 Zwischenelement 159 Abstand 160 Element 161 Länge 162 Zwischenraum 163 Verbindungselement 164 Schwenklagerung 165 Aussenseite 166 Bund 167 Bunddurchmesser 168 Durchmesser 169 Basisplatte 170 Aussensteg 171   Grundplattenhöhe   172 Verbindungsfläche 173 Schreibspitze 174 Aufnahmeachse 175 Festhaltevorrichtung 176 Klemmsteg 177 Klemmfläche 178 Abstand 179 Aufnahmefläche 180 Abstand 181 Radius 182 Verbindungsstück 183   Arreherzyhnder   184 Radius 185 Führungsteil 186 Führungssteg 187 Seitenführungsfläche 188 Oberseite 189 Höhe 190 Hohenführungsflache 191 Breite 192 Führungsstegbreite 193 Gesamtbreite 194 Steg 195 Freistellung 196 Stegbreite 197 Stegdicke 198 Breite 199 Lange 200 Fuhrungsvorrichtung 201 

    Höhenführungsfiäche   202 Führungsabschnitt 203 Anschlagfläche 204 Ausnehmung 205 Führungsleiste 206 Innenseitenflache 207 Unterfläche 208 Leistenbreite 209   Seitenfläche   210 Unterseite 211 Radius 212 Stirnfläche 213 Querstirnfläche 214 Länge 215   Stirnfläche   216 Weite 217   Längsstirnfläche   218 Distanz 219 Breite 220 Oberseite 221 Beleuchtungseinrichtung 222 Basiselement 223 Grundplatte 224 Leiterplatte 225 Kontaktplatte 226 Kontaktplatte 227 Abstand 228 Kontaktsteg 229 Kontaktfläche 230 Innenfläche 231 Distanz 232   Energieversorgungs- und/oder   
Schaltvorrichtung 233 Energiequelle 234 Batterie 235 Polfläche 236 Polfläche 237 Schaltelement 238 Abdeckung 239 Lichtquelle 240 Leitersteg 

 <Desc/Clms Page number 20> 

 241 Ebene 242 Einformung 243 Aufnahmebereich 

  244 Aufnahmebereich 245 Deckplattenhöhe 246 Teilkammer 247 Teilkammer 248 Teilkammer 249 Mittelachse 250 Verbindungsausnehmung 251 Mittelachse 252 Abstand 253 Mittelachse 254 Mittelpunkt 255 Begrenzungssteg 256 Radius 257 Batteriedurchmesser 258 Innensteg 259 Abstand 260 Vorsprung 261 Höhe 262 Durchbruch 263 Verschlusselement 264 Ringsteg 265 Seitensteg 266 Einformung 267 Breite 268 Seitensteg 269 Quersteg 270 Teilkammer 271 Breite 272 Stegbreite 273 Rückwand 274 Batteriedicke 275 Seitensteg 276 Quersteg 277 Bogensteg 278 Ausnehmung 279 Betätigungselement 280 Ansatz 281 Grundfläche 282 Betätigungsfläche 283 Druckfläche 284 Haltebund 285 Durchmesser 286 Bundbreite 287 Haltenut 288 Ausnehmung 289 Betätigungselement 290 Innensteg 291 Aussensteg 292 Innenfläche 293 Innenfläche 294 Abstand 295 Quersteg 296 Durchgangsöffnung 297 Mittelachse 298 Aussenfläche 299 Abstand 300 

  Bogensteg 301 Distanz 302 Arretiersteg 303 Arretierausnehmung 304 Führungsfortsatz 305 Führungsfläche 306 Führungsbreite 307 Führungsbreite 308 Aufnahme 309 Mittelpunkt 310 Ansatz 311 Bohrung 312   Ansatzfläche   313 Bohrungsdurchmesser 314 Ansatzradius 315 Arretierfortsatz 316   Höhenführungsfläche   317 Element 318 Lupe 319 Öffnung 320 Innensteg 321 Führungssteg

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1 Funktionsteileträger, insbesondere Taschenmesser oder plattenförmiges Aufnahmegehäu- se, mit einem Aufnahmekörper, der eine oder mehrere Aufnahmekammern für zumindest einen, aus einer Ruhelage in eine Gebrauchslage bewegbaren Funktionsteil, z. B. ein Mes- ser, Korkenzieher, Schraubendreher, dadurch gekennzeichnet, dass ein Funktionsteil (9) als Schreibgerät (128) ausgebildet ist und der Aufnahmekörper (1) in einer über diesen vorragenden Gebrauchsstellung des Funktionsteile (9) dessen Griffstück (153) ausbildet.
    2. Funktionsteileträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekörper (1) zumindest eine Grundplatte (6) mit einer Unterseite (19) und eine Deckplatte (7) mit einer der Unterseite (19) abgewandten Oberseite (10) aufweist.
    3. Funktionsteileträger nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (6) und die Deckplatte (7) aufeinander abgewandten Aussenseiten (165) eines Zwischenelementes (158) angeordnet sind.
    4. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmekammern (8) für die Funktionsteile (9) in der Grundplatte (6) und/oder der Deckplatte (7) undloder dem Zwischenelement (158) angeordnet sind.
    5. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmekammern (8) zumindest in Teilbereichen der Funktions- teile (9) von Stegen (36) begrenzt werden, welche an der Grundplatte (6) und/oder der Deckplatte (7) und/oder dem Zwischenelement (158) angeordnet sind.
    6. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (36) und/oder Grundflächen (82) und/oder Nutböden (53) von Verbindungsstegen (96,97) überragt werden und/oder Verbindungsvertiefungen auf- weisen.
    7. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsteil (9), insbesondere das Schreibgerät (128) in einer Aufnahmekammer (8) des Aufnahmekörpers (1) über eine Verstell- und/oder Arretiervor- richtung (130) gehaltert ist.
    8. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmekammer (8) des Aufnahmekörpers (1) zur Aufnahme des Schreibgerätes (128) innerhalb der Aussenumgrenzung der Deck- bzw. Grundplatte (7, 6) ausgebildet ist und eine weitere Aufnahmekammer (8) angeordnet ist, die eine Tiefe (154) aufweist, bei der in dieser eingeschobener Endstellung des Schreibgerätes (128) dieses die Aussenumgrenzung der Deck- bzw. Grundplatte (7,6) überragt.
    9. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Aufnahmekörper (1), insbesondere in der Grundplatte (6) und/ oder der Deckplatte (7) und/oder dem Zwischenelement (158) eine Beleuchtungseinrich- tung (221) angeordnet ist.
    10. Funktionsteileträger, insbesondere Taschenmesser oder plattenförmiges Aufnahmegehäu- se, mit einem Aufnahmekörper, der eine oder mehrere Aufnahmekammern für zumindest einen aus einer Ruhelage in eine Gebrauchslage bewegbar angeordneten Funktionsteil, EMI21.1 oder Schaltvornchtung (232) und eine Lichtquelle (239) aufweist.
    12. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungs-und/oder Schaftvorrichtung (232) und die Lichtquelle (239) auf einem Basiselement (222) angeordnet sind.
    13. Funktionstoieträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (222) eine nichtleitende Grundplatte (223) und eine auf dieser angeordnete Leiterplatte (224) aufweist.
    14. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Basiselement (222), insbesondere auf der Leiterplatte (224) ein <Desc/Clms Page number 22> Schaltelement (237) angeordnet ist.
    15. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungs- undloder Schaltvorrichtung (232) eine Ener- giequelle (233), insbesondere eine Batterie (234), aufweist.
    16. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (239) einem Funktionsteil (9), insbesondere dem Schreibgerät (128), zugeordnet ist und sich eine Spitze des Funktionsteiles (9), insbeson- dere eine Schreibspitze (173) des Schreibgerätes (128), in der Gebrauchstellung, insbe- sondere in der Schreibstellung, zumindest im Randbereich eines Lichtkegels der Licht- quelle (239) befindet.
    17. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteli- undloder Arretiervorrichtung (130) für den Funktionsteil (9), insbesondere für das Schreibgerät (128), ein Betätigungselement (131) aufweist, wei- ches ein Griffelement (146) und einen, längs einer Führungsvorrichtung (200) linear be- weglichen Führungsteil (185) besitzt.
    18. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (146) mit dem Führungsteil (185) über einen Steg (194) miteinander verbunden ist, welcher eine, durch einen Schlitz (147) gebildete Ausneh- mung im Aufnahmekörper (1) durchragt.
    19. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (147) durch die Aussenfläche des Zwischenelementes (158) und eine, von dieser um eine Breite (219) distanzierte Längsstirnfläche (217) be- grenzt wird und zumindest eine Arretierausnehmung (152) besitzt, welche eine parallel zur Längsstirnfläche (217) verlaufende Stirnfläche (215) besitzt, die von der Aussenfläche um eine Weite (216) beabstandet ist, weiche grösser ist als die Breite (219).
    20. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (194) im Bereich der Längsstirnfläche (217) rechtwinkelig zu einer Verstellrichtung elastisch verformt ist und im Bereich der Arretierausnehmung (152) seine ursprüngliche Form aufweist.
    21. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (131), insbesondere der Führungsteil (185), eine Aufnahme (134) besitzt, in der eine Festhaltevorrichtung (175) für das Schreibgerät (128) angeordnet ist.
    22. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (146) an einer Oberseite (220) eine hohe Oberflä- chenrauhigkeit, insbesondere Vertiefungen (148), aufweist.
    23. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungs- undloder Schaltvomchtung (232), insbeson- dere die Energiequelle (233), in einer Aufnahme (308) eines Betätigungselement (289) an- geordnet ist.
    24. Funktionsteileträger nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsele- ment (289) Führungsfortsätze (304) mit Führungsflächen (305) aufweist, welche Innenflä- chen (292,293) von Stegen zugewandt sind.
    25. Funktionsteileträger nach Anspruch 21 und/oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (289) einen federelastischen Arretierfortsatz (315) aufweist, dem Arre- tierausnehmungen (303) eines Steges (36), insbesondere eines Arretiersteges (302), zu- geordnet sind.
    26. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teilbereich der Grundplatte (6) undloder Deckplatte (7) relativ in bezug auf zumindest eine Aufnahmekammer (8) verstellbar, insbesondere verschiebbar oder verschwenkbar gelagert ist.
    27. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teilbereich der Grundplatte (6) und/oder der Deckplatte (7) durch eine Schwenkplatte (28) gebildet ist, weiche vorzugsweise in einem Eckbereich (29) der Grundplatte (6) oder der Deckplatte (7) über einen Schwenkzapfen (30) in einer Schwenk- <Desc/Clms Page number 23> aufnahme (31) ortsfest angeordnet ist.
    28. Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Querschnittsabmessungen zumindest eines Teiles der Aufnahme- kammer (8) mit geringer Toleranz an eine Querschnittsform des Funktonsteiles (9) ange- passt sind.
    29 Funktionsteileträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen des Aufnahmekörpers (1) hinsichtlich der Länge (3) und/oder der Breite (2) im wesentlichen den Abmessungen einer Scheckkarte entspre- chen.
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