AT248536B - Meßwandler, vorzugsweise Spannungswandler - Google Patents

Meßwandler, vorzugsweise Spannungswandler

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    Messwandler,   vorzugsweise Spannungswandler 
Die Erfindung hat einen Messwandler, vorzugsweise Spannungswandler, mit einer Hochspannungs- wicklung aus mehreren Spulen zum Gegenstand, von denen jede aus einer übereinander gewickelten und lagenweise isolierten, jeweils eine Windung pro Lage bildenden Leiterbahn besteht. 



   Die Hochspannungswicklung kann in Kunststoff, insbesondere Giessharz, eingebettet oder in einem mit flüssigen oder gasförmigen Isoliermitteln gefüllten Gehäuse untergebracht sein. 



   Die Leiterbahn kann eine Metallfolie sein, die zugleich mit einer als Lagenisolation dienenden Kunststoffolie aufgewickelt ist, oder aus einer Kunststoffolie mit einer aufgedampften Metallschicht bestehen. 



   Dadurch, dass infolge einfachen Aufeinanderwickelns nur eine Windung pro Wicklungslage vorhanden ist, ist die Lagenisolation zugleich Windungsisolation und nur mit der geringen Windungsspannung beansprucht. Es kann also eine sehr dunne Kunststoffolie verwendet werden, wodurch wirtschaftlich tragbare Abmessungen der Spulen ermöglicht werden. Das einfache Aufeinanderwickeln führt zu niedrigen Herstellungskosten. Eine Imprägnierung der Spule ist nicht erforderlich, weil über die ganze Lagenbreite hinweg kein Spannungsunterschied besteht sowie zwischen den Wicklungslagen nur die Windungsspannung auftritt, so dass weitere Kosten erspart werden. 



     Bei Messwandlern in Kunststoff-insbesondere Giessharzausführung   ist   ein Imprägniervorgang   mit dünnflüssigem Kunststoff nicht erforderlich, wie dies sonst bei Einbettung der aus Drahtwicklungen mit Lagenisolation aus Faserstoffen bestehenden Spulen notwendig ist, um alle Zwischenräume auszufüllen und   glimmfreie Einbettungen   zu erzielen. Die hinsichtlich Entladung kritischen Kanten der Lagen haben direkten Kontakt mit dem umgebenden Kunststoff (Giessharz), so dass bei Wahl einer geeigneten Kunststoffolie keine Blasen und Abschrumpfungen entstehen. 



   Die Erfindung beinhaltet eine Weiterbildung derartiger bekannter Messwandler, die dadurch gekennzeichnet ist, dass bei zwei nebeneinander angeordneten Spulen beide Spulen durch eine weitere, als Verbindungsmittel dienende, breite Leiterbahn in Reihe geschaltet sind und dass beide Spulen eine derart   rautenförmigeschrägwicklung   aufweisen, dass sie sich an der zur Reihenschaltung dienendenverbindungsstelle nahezu beruhren, während der Abstand ihrer äussersten Lagen durch die zwischen diesen herrschende Spannung bestimmt ist. Gegenüber den bekannten Wandlern dieser Art bietet die Erfindung insofern Vorteile, als   z. B.   durch die Reihenschaltung mittels einer breiten Leiterbahn die bei Folien nicht immer einfach durchzuführende galvanische Verbindung (z. B.

   Verlötung) mit einer Drahtleitung entfällt und ausserdem ein gutes   dielektrisches Verhalten dieser Leiterbahn gegenuber der Sekundärwicklung im Gegen-   satz zu einem Draht erzielt ist. Die rautenförmige Schrägwicklung bietet die Möglichkeit, die beiden Spulen recht nahe aneinander zu rücken und so eine gedrängte Bauform zu erhalten. 



   Zur Erzielung abgerundeter Spulenkanten weist die Leiterbahn zweckmässigerweise in den äusseren Lagen eine abnehmende Breite auf. Die Folienbreite kann hiezu während des Wickelns durch eine Rollenschneidvorrichtung verringert werden. 
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AT935964A 1963-11-19 1964-11-04 Meßwandler, vorzugsweise Spannungswandler AT248536B (de)

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