AT247771B - Verfahren zur Herstellung von Zuschlagstoffen für Beton, Asphalt od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zuschlagstoffen für Beton, Asphalt od. dgl.

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AT247771B
AT247771B AT673264A AT673264A AT247771B AT 247771 B AT247771 B AT 247771B AT 673264 A AT673264 A AT 673264A AT 673264 A AT673264 A AT 673264A AT 247771 B AT247771 B AT 247771B
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Rudolf Hubmann
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B18/00Use of agglomerated or waste materials or refuse as fillers for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of agglomerated or waste materials or refuse, specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B18/02Agglomerated materials, e.g. artificial aggregates
    • C04B18/023Fired or melted materials
    • C04B18/025Grog
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B20/00Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Zuschlagstoffen für Beton,
Asphalt od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Zuschlagstoffen für Beton, Asphalt   od. dgl.   aus Lehm, Ton   od. dgl.   bindigen Bodenarten durch Zerkleinerung, Trocknung, Brennen und Abkühlen. Die Erfindung bezweckt die Gewinnung künstlicher Zuschlagstoffe als Ersatz für natürlichen Schotter. 



   Es ist ein Verfahren zur Herstellung eines Betonhärtezuschlages bekannt, bei welchem mit Feldspat, also einem Flussmittel, versetzte Tone auf etwa 13000C erhitzt werden, um eine hart gesinterte Masse zu erhalten, die dann kleingebrochen werden soll, um als Betonzuschlag zu dienen. Ein solcher Betonhärtezuschlag, der wesentlich härter sein muss als erstklassiger Beton, ist als Zuschlagstoff für Beton, der die Eigenschaften eines guten Naturkieses (Grubenkies) erreichen soll, nicht geeignet. Bei dem bekannten Verfahren ist es auch nachteilig, dass die Rohstoffe zuerst zu einem Halbprodukt gesintert und erst dann kleingebrochen werden. Der Aufwand an Wärmeenergie und mechanischer Energie ist dadurch besonders hoch. 



   DieErfindung besteht demgegenüber darin, dass der Brennvorgang der auf endgültige Korngrösse zerkleinerten Stoffe   z. B.   in einem Drehrohrofen bei Temperaturen von etwa 1100 bis 1200 Csolange fortgesetzt wird, bis die Körner durch und durch gesintert sind. 



   Die Erfindung vermeidet den Umweg der Erzeugung keramischer Halbprodukte, die zu splittrigen Endprodukten gebrochen werden müssen, dadurch, dass die Zuschlagstoffe vor dem Brennvorgang zu verschieden grossen Kugeln geformt werden. Das erfindungsgemässe Verfahren kann daher mit einem verhältnismässig geringen Energieaufwand und somit billig durchgeführt werden. Dabei wird die Qualität "besonders guter" natürlicher Zuschlagstoffe nach ÖNORM 3302 erreicht. 



   In der Zeichnung ist ein Schema des Verfahrens zur Herstellung von Zuschlagstoffen für Beton, Asphalt od. dgl. gemäss der Erfindung veranschaulicht. 



   Der in der Natur als Lehm oder Ton vorkommende Rohstoff wird mit bekannten Aufbereitungsmaschinen wie Kollergang 2, Tonraspler 3, Feinwalzwerk 4 usw. über einen Beschicker 1 zugeführt und so weit aufgeschlossen, dass er in erdfeuchten Fladen in einen Drehrohrofen 5 eingebracht werden kann. In der Trockenzone 6 des Drehrohrofens werden die Fladen im heissen Rauchstrom vorgetrocknet und in einer Zone 7 durch Ketteneinbauten auf verschieden grosse Körner zerkleinert, kugelig geformt und fertig getrocknet. Der Durchgang durch die Trockenzonen des Drehrohrofens hatso lange zu dauern, dass die Lehm-bzw. Tonkugeln durchgehend getrocknet werden. Dadurch soll vermieden werden, dass infolge mangelhafter Trocknung in den Körnern vorhandene Feuchtigkeit während des folgenden Sinterprozesses verdampft und dabei eine Blähwirkung hervorruft, die in diesem Falle unzulässig ist. 



     Der Sinterprozess   erfolgt während des Durchganges des getrockneten und kugelig geformten Materials durch den Brennbereich 8 des Drehrohrofens 5. Der Durchgang durch die Brennzone ist durch Neigung des Ofens und seine veränderliche Drehzahl wieder so zu steuern, dass die Materialkugeln bei einer möglichst niederen Temperatur zwischen 1100 und 12000C durch und durch sintern, ohne dabei aufzuschäumen oder Blähwirkungen zu zeigen. Die Beheizung des Drehrohrofens 5 erfolgt durch einen Brenner 9. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Aufschäumen und Blähwirkungen müssen im Gegensatz zur Herstellung von Leichtzuschlagstoffen als festigkeitsmindernd vermieden werden. 
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 lich.   Im ersten, dem Heissluftbereich, wird das aus dem Drehrohrofen   5 in glühendem Zustand ausgetretene Material mittels Heissluftgebläse auf etwa 7000C   abgekühlt,   während im zweiten, dem Frischluftbereich, die Temperaturso weit gesenkt wird, dass der nunmehr fertige Hart-Zuschlagstoff ohne weitere Kühlung auf die Transporteinrichtungen abgeleitet werden kann. 



   Wesentlich ist beim Kühlprozess die Forderung, dass dieser so langsam vor sich zu gehen hat, dass an den Zuschlagstoffkörnern keine durch zu rasche Abkühlung entstehende Spannungsrisse auftreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Zuschlagstoffen für Beton, Asphalt od. dgl. aus Lehm, Ton od. dgl. bindigen Bodenarten durch Zerkleinerung, Trocknung, Brennen uhd Abkühlen, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Brennvorgang der auf endgültige Korngrösse zerkleinerten Stoffe z. B. in einem Drehrohrofen bei Temperaturen von etwa 1100 bis 12000C so lange fortgesetzt wird, bis die Körner durch und durch gesintert sind.
AT673264A 1964-08-05 1964-08-05 Verfahren zur Herstellung von Zuschlagstoffen für Beton, Asphalt od. dgl. AT247771B (de)

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