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Trieb für Fenster- und Tür-Treibriegelverschlüsse
Die Erfindung betrifft einen Trieb für Fenster- und Tür-Treibriegelverschlüsse, welcher wenigstens eine zahnstangen- oder zahnleiterartig ausgebildete, gegebenenfalls mit Rollzapfen versehene Schubstange enthält, die mit einem Ritzel kämmt und die einen Stift, eine Durchbrechung, ein aufgesetztes Klötzchen nr. t einer Durchbrechung od. dgl. zum Zusammenwirken mit der Zunge eines Kipphebels aufweist, so dass das Getriebe wahlweise mittels eines Kipphebels und bzw. oder einer mit dem Ritzel drehfest verbundenen Olive betätigbar ist.
Triebe für diese Zwecke sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, wobei vielfach handelsübliche Lagerschilder für die Betätigungsorgane verwendbar sind. Bei Lagerschildern für Kipphebel ist der Abstand der Befestigungslöcher im allgemeinen viel grösser als bei Lagerschildern für Dreholiven, z. B. 98 mm ge- genüber 42 mm. Solange ein bestimmter Trieb nur für eine der beiden Betätigungsarten eingerichtet ist, spielen die unterschiedlichen Masse keine Rolle.
Wenn jedoch ein und derselbe Trieb wahlweise für die eine oder die andere der beiden Betätigungsarten oder für beidegleichzeitig, etwa an der Aussen- und Innenseite einer Tür, geeignet sein soll, müsste der Getriebekasten vier Gewindebüchsen oder vier durchgehende Bohrungen aufweisen, wie dies bei einem bekannten Trieb der Fall ist. Dadurch sind eine grössere Bauhöhe, mehr Arbeitsaufwand und ein höheres Gewicht bedingt.
Es ist auch ein mittels Dreholive betätigbarer Trieb bekannt, bei dem zusätzlich ein Schwenkhebel direkt am Getriebekasten gelagert ist. Dieser Trieb kann auf Türen nur aufgesetzt werden ; ein Einbau (instemmen) in Türen oder in Fensterrahmen ist kaum möglich.
Zweck der Erfindung ist es, einen Trieb für beide gebräuchliche Betätigungsarten bei einem Mindestmass an Platzbedarf des Getriebekastens so zu gestalten, dass eine wahlweise Anbringung der gebräuchlichen Hebeltypen möglich ist. Die Schwierigkeit der Erfindung bestand darin, die Gewindebüchsen so anzuordnen, dass eine unnötige Verlängerung des Getriebekastens vermieden wird und die Anbringung der beiden gebräuchlichen Bewegungshebel mit einem Lochabstand von z. B. 42 mm bzw. 98 mm möglich ist, wobei zwischen diesen Gewindebüchsen die mechanischen Teile des Getriebes untergebracht werden müssen. Bei diesen Getrieben muss eine Mindestbewegung von 12 - 20 mm für eine Seite möglich sein.
Die Erfindung besteht darin, dass der Getriebekasten drei Gewindebüchsen aufweist, wovon jeweils zwei zur Aufnahme der Befestigungsschrauben des Lagerschildes der Dreholive bzw. des Kipphebels dienen.
Vorzugsweise ist dabei die nahe beim Ende des Getriebekastens liegende Gewindebüchse für beide Lagerschilder gemeinsam, wogegen die in geringerem Abstand davon liegende Gewindebüchse als zweite Büchse für die Dreholive und die in grösserem Abstand liegende Gewindebüchse als zweite Büchse fü. den Kipphebel dient.
Die erfindungsgemässe Ausbildung, wobei die Anschlussstellen für den Vierkantdorn der Dreholive und für die Zunge des Kipphebels so angeordnet sind, dass mit lediglich drei Gewindebüchsen für beide Betätigungsarten das Auslangen gefunden wird, ermöglicht eine besonders kurze Bauweise des Getriebekastens, da naturgemäss jede weitere Gewindebüchse neben den eigentlichen Getriebeelementen zusätzlichen Raum beansprucht.
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Dadurch ergibt sich eine Verringerung der Typenvielfalt und gegenüber der Bauart mit vier Gewindebüchsen eine einfachere Herstellung. Wie wichtig eine Verringerung der Typenvielfalt für die Erzeugung und Lagerhaltung ist, wird verständlich sein, wenn man berücksichtigt, dass derartige Verschlüsse in Längen von 400 bis etwa 2000 mm, mit Zwischenlängen zu 100 mm gestuft, hergestellt werden.
Ebenso ist eine möglichst geringe Bauhöhe des Getriebekastens und damit ein geringes Gewichtvon Bedeutung, ohne dass dabei die Robustheit und Dauerhaftigkeit der Getriebeelemente beeinträchtigt wird.
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eine Draufsicht, wobei zur Illustration an ein und demselben Getriebe beide Betätigungsarten angedeutet sind. Bei normaler Verwendung insbesondere alsFensterverschluss wirdjedoch nur ein Griff angebracht.
Das dargestellte Getriebe enthält zwei Schubstangen 1 und 2, die über ein Ritzel 3 miteinander gekuppelt sind. Da beide Schubstangen in einer Ebene liegen sollen, jedoch zur gegenläufigen Bewegbarkeit an einander gegenüberliegenden Seiten mit dem Ritzel kämmen müssen, ist die eine Schubstange 1 über ein Klötzchen 4 mit einer Zahnleiter 5 verbunden, wogegen das Ende 6 der andern Schubstange 2 selbst zahnleiterartig ausgebildet ist. Das Ritzel 3 besitzt eine zentrale Öffnung 7 mitquadratischemQuerschnittzurAufnahmedesVierkantdorneseinerDreholive 8, während das Klötz- chen 4 eine Durchbrechung 9 mit rechteckigem Querschnitt zum Einführen der Zunge eines Kipphebels 10 besitzt. Das Getriebe ist in einemGetriebekasten 11, der mit einer Grundplatte 12 verbunden ist, untergebracht.
Der Getriebekasten weist drei Gewindebüchsen 13, 14 und 15 auf, wovon 13 und 14 zur Aufnahme der Befestigungsschrauben des Lagerschildes 16 der Dreholive 8 und 13 und 15 zur Aufnahme der Befestigungsschrauben des Lagerschildes 17 des Kipphebels 10 dienen. Falls bei Betätigung mittels Kipphebel gewünscht wird, dass die Riegel stets selbsttätig in ihre Schliessstellung zurückkehren, kann hiefür an der Kipphebellagerung oder im Getriebekasten eine Feder vorgesehen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Trieb für Fenster- und Tür-Treibriegelverschlüsse, welcher wenigstens einezahnstangen-oder zahnleiterartig ausgebildete gegebenenfalls mit Rollzapfen versehene Schubstange enthält ; die mit einem Ritzel kämmt und die einen Stift, eine Durchbrechung, ein aufgesetztes Klötzchen mit einer Durchbre- chung od. dgl. zumZusammenwirkenmitderZungeeines Kipphebels aufweist, so dass das Getriebe wahlweise mittels eines Kipphebels und bzw. oder einer mit dem Ritzel drehfest verbundenen Olive betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebekasten drei Gewindebüchsen aufweist, wovon jeweils zwei zur Aufnahme der Befestigungsschrauben des Lagerschildes der Dreholive bzw. des Kipphebels dienen.
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