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Geschirrspülmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Geschirrspülmaschine, deren Spülraum durch eine Tür und eine zwischen dieser und dem Gehäuse angeordnete Dichtung verschliessbar ist und mindestens an einer Stelle eine zu seiner Entlüftung dienende Verbindung zur Aussenluft hat.
Eine derartige Entlüftungsvorrichtung hat sich als notwendig erwiesen, um z. B. beim Einfüllen von Frischwasser in den geschlossenen Spülraum einen Druckausgleich zu schaffen oder das Abziehen feuchter Heissluft, insbesondere während des Geschirrtrocknens, zu ermöglichen.
Aus diesen Gründen hat man bei bekannten Geschirrspülmaschinen die Seitenwände oder die Spül- raumtür mit Durchbrüchen oder teuren Kanälen für die Entlüftung versehen.
Gegenüber diesen bekannten Ausführungen kann eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung erzielt werden, wenn man gemäss derErfind1ll1g einen Entlüftungskanal zwischen der Dichtung und einer anliegenden Wand vorsieht.
Hiedurch wird erreicht, dass zum Einbau eines Entlüftungskanals keine baulichen Änderungen am Gehäuse oder der Tür der Geschirrspülmaschine vorgenommen werden müssen, da die angestrebten Wirkun- gen in einfachster Weise dadurch erreicht werden können, dass die Dichtung an einer oder mehreren Stellen mit Durchbrüchen oder Ausnehmungen versehen ist.
Eine einfache Lösung ergibt sich, wenn zwischen die Dichtung und die sie tragende Wand eine die Entlüftungskanäle enthaltende Platte oder ein gewelltes Blech eingelegt und mit der Dichtung festgespannt wird.
Eine weitere vorteilhafte Lösung ergibt sich, wenn die Dichtung in ihrem die Auflagefläche für die Tür aufweisenden Abschnitt mit Ausnehmungen versehen ist, die die Entlüftungskanäle bilden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Es zeigen : Fig. l eine Vorderansicht einer Geschirrspülmaschine mit teilweise fortgenommener Vorderwand, um den Spülraum der Maschine zu zeigen, Fig. 2 einen Schnitt durch eine Seitenwand des Gehäuses der Geschirrspülmaschine nach der Linie II-II der Fig. l, jedoch in grösserem Massstab als bei Fig. 1, wobei noch ein Querschnitt durch einen Teil der in Schliessstellung befindlichen Tür der Geschirrspülmaschine dargestellt ist, Fig. 3 eine Draufsicht einer gewellten Blechplatte, die zwischen die Türdichtung und die Gehäusewand der Geschirrspülmaschine einzulegen ist und in dieser Lage Entlüftungskanäle für den Spülraum erzeugt, Fig. 4 eine Seitenansicht der Platte, gesehen in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3, Fig. 5 als zweites Ausführungsbeispiel einen der Fig. 2 entsprechenden Querschnitt durch eine Ecke der Geschirrspülmaschine und Fig.
6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 mit einer Ansicht der in der Türdichtung vorgesehenen Entlüftungs-Ausnehmungen.
Wie Fig. 1 zeigt, befindet sich im Gehäuse 1 der Geschirrspülmaschine ein Spülraum 2, in dem zwei mit Rollen 3 auf Schienen 4 verschiebbare Geschirrkörbe 5 vorgesehen sind. Unter diesen Körben ist ein drehbarer Sprühann 6 angeordnet, durch dessen Düsen 7 das Spülwasser zum Reinigen des in den Körben 5 befindlichen, in der Zeichnung nicht weiter dargestellten Geschirrs austritt.
Der Spülraum 2 der Geschirrspülmaschine ist durch eine Tür 8, die teilweise im Schnitt in
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Fig. 2 dargestellt ist, verschliessbar. Entlang der die Türöffnung umgebenden Seitenwände des Spülraumes ist eine Dichtung 9 angeordnet, die durch ein mit Schrauben am Gehäuse befestigtes Band 10 fest- gehalten ist. Die Dichtung 9, weist einen gegen die Türöffnung gerichteten Ringwulst 11 auf, an dem sich ein vorspringender Rand 12 der Tür 8 in deren Schliessstellung dichtend abstützt.
Bei dem Beispiel nach den Fig. 1-4 der Zeichnung ist am oberen Ende einer Seitenwand des Spül- raumes 2 zwischen der Dichtung 9 und der sie tragenden Wand eine gewellte Blechplatte 13 ein- gespannt, die jeweils zwischen zwei Wellenbergen 14 einen Kanal 15 aufweist. Die gewellte Platte
13 ist dabei so ausgebildet, dass die Kanäle 15 vom Spülraum aus ansteigend nach aussen verlaufen.
Durch diese Kanäle können Dämpfe im Spülraum leicht nach aussen abziehen.
Durch die Anordnung der Platte 13 am oberen Ende der Gehäusewand und damit der Türöffnung wird erreicht, dass der Spülraum 2 oben und damit an einer wirkungsmässig günstigen Stelle entlüftet ist. Die Schräganordnung der Kanäle 15 verhindert das Austreten von Wassertröpfchen, da diese sich in den Kanälen niederschlagen und in den Spülraum zurückfliessen können.
Die Platte 13 kann an Stelle aus Metallblech auch aus einem andern Werkstoff, vorzugsweise
Kunststoff bestehen. An Stelle der gewellten Platte könnte auch eine beispielsweise aus gespritztem
Kunststoff bestehende Unterlage vorgesehen werden, die Löcher als Entlüftungskanäle aufweist.
Bei dem Beispiel nach den Fig. 5 und 6 ist die Dichtung 9 in ihrem die Auflagefläche für die Tür aufweisenden Abschnitt mit nutenartigen Ausnehmungen 16, die bei geschlossener Tür die Entlüftungskanäle bilden, versehen. Die Ausnehmungen 16, deren Breite und Lage aus Fig. 6 ersichtlich sind, verlaufen ebenfalls vom Spülraum 2 aus ansteigend nach aussen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Geschirrspülmaschine, deren Spülraum durch eine Tür und eine zwischen dieser und dem Gehäuse angeordnete Dichtung verschliessbar ist und mindestens an einer Stelle eine zu seiner Entlüftung dienende Verbindung zur Aussenluft hat, dadurch gekennzeichnet, dasseinEntlüftungskanal (15oderl6) zwischen der Dichtung (9) und einer anliegenden Wand vorgesehen ist.