AT244600B - Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem PolystyrolschaumInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Verschäumen von treibmittelhaltigem Polystyrol zu bisher nicht gekannten niedrigen Dichten gelangt, u. zw. insbesondere deshalb, weil das übliche, durch Einverleiben des Blähmittels wä hrend der Polymerisation hergestellte verschäumbare Polystyrol auch bei mehrfachen, durch Zwischenlagerungen unterbrochenen Verschäumen schon beim dritten, spätestens aber beim vierten oder fünften Erhitzen keine Verringerung der Dichte mehr zeigt. Vielmehr gibt es dabei eine feste untere Grenze, die wesentlich oberhalb derjenigen liegt, die man nach dem vorliegenden Verfahren. erreichen kann. Aus dem folgenden Beispiel geht nicht nur hervor, wie man die Erfindung ausführen kann, sondern auch der Unterschied. der Ergebnisse im Vergleich zum einfachen oder auch mehrfachen Verschäumen von handelsüblichem, Treibmittel enthaltendem Polystyrol. . Beispiel: Petroläther als Treibmittel enthaltende Polystyrolkörner mit einem Durchmesser von 2 mm bis 5 mm, denen der als Treibmittel dienende Petroläther nach dem Verfahren der Patentschrift Nr. 231174 nachträglich einverleibt worden ist, werden unter Rühren während 100 - 120 sec mit Sattdampf behandelt. Nach etwa 20 h Lagerung an der Luft wird die Behandlung mit Sattdampf während 60 - 80 sec wiederholt und nach erneutem etwa 20stündigem Lagern nochmals ausgeführt. Manerhält dabei Körner von Polystyrolschaum von einer Dichte von etwa 0, 010. Man kann die Dichte dieser Körner noch weiter herabsetzen, wenn man sie erneut ein-bis zweimal mit Sattdampf unter Einschaltung einer 20stündigen Lagerung unterwirft. Die Dichte beträgt dann 0,007. Es ist zur Erreichung besonders niedriger Dichten empfehlenswert, für die späteren Stufen der Dampfbehandlung jeweils kürzere Einwirkungsseiten zu wählen ; beispielsweise können diese Seiten von 90 bis 120 sec bei der ersten Blähstufe unter 90 sec, z. B. 60 - 80 sec, bei der zweiten und jeweils 10 - 20 sec weniger bei den jeweils folgenden Stufen betragen. Unterwirft man Polystyrolkörner, denen der Petroläther bei deren Erzeugung durch Polymerisation einverleibt wurde, der im ersten Absatz beschriebenen Behandlung, beträgt die Dichte 0, 013 - 0, 016. Durch weitere Behandlung der im zweiten Absatz geschilderten Art ändert sich die Dichte nicht mehr.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum durch Wärmebehandlung leicht flüchtige, Polystyrol nicht lösende, sondern höchstens anquellend organische Mittel als Treibmittel ent- ha1tenderPolystyrolkörner, dadurch gekennzeichnet, dass man Polystyrolkörner, denen das Treibmittel nach der Polymerisation einverleibt ist, einer mindestens dreimaligen Blähung durch Erhitzen unterwirft und sie dabei zwischen den einzelnen Blähbehandlungen jeweils mehrere Stunden lagern lässt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE244600X | 1961-11-23 |
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| AT244600B true AT244600B (de) | 1966-01-10 |
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ID=5926809
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|---|---|---|---|
| AT919262A AT244600B (de) | 1961-11-23 | 1962-11-22 | Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum |
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1962
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