AT244600B - Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum

Info

Publication number
AT244600B
AT244600B AT919262A AT919262A AT244600B AT 244600 B AT244600 B AT 244600B AT 919262 A AT919262 A AT 919262A AT 919262 A AT919262 A AT 919262A AT 244600 B AT244600 B AT 244600B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
polystyrene
production
polystyrene foam
particularly light
grains
Prior art date
Application number
AT919262A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Holl
Josef Lintner
Friedrich Schaffernak
Herbert Petrovicki
Original Assignee
Karl Holl
Josef Lintner
Friedrich Schaffernak
Herbert Petrovicki
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Holl, Josef Lintner, Friedrich Schaffernak, Herbert Petrovicki filed Critical Karl Holl
Application granted granted Critical
Publication of AT244600B publication Critical patent/AT244600B/de

Links

Landscapes

  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Verschäumen von treibmittelhaltigem Polystyrol zu bisher nicht gekannten niedrigen Dichten gelangt, u. zw. insbesondere deshalb, weil das übliche, durch Einverleiben des Blähmittels wä hrend der Polymerisation hergestellte verschäumbare Polystyrol auch bei mehrfachen, durch Zwischenlagerungen unterbrochenen Verschäumen schon beim dritten, spätestens aber beim vierten oder fünften Erhitzen keine Verringerung der Dichte mehr zeigt. Vielmehr gibt es dabei eine feste untere Grenze, die wesentlich oberhalb derjenigen liegt, die man nach dem vorliegenden Verfahren. erreichen kann.

   Aus dem folgenden Beispiel geht nicht nur hervor, wie man die Erfindung ausführen kann, sondern auch der Unterschied. der Ergebnisse im Vergleich zum einfachen oder auch mehrfachen Verschäumen von handelsüblichem, Treibmittel enthaltendem Polystyrol. 



   . Beispiel: Petroläther als Treibmittel enthaltende Polystyrolkörner mit einem Durchmesser von 2 mm bis 5 mm, denen der als Treibmittel dienende Petroläther nach dem Verfahren der Patentschrift Nr. 231174 nachträglich einverleibt worden ist, werden unter Rühren während 100 - 120 sec mit Sattdampf behandelt. 



   Nach etwa 20 h Lagerung an der Luft wird die Behandlung mit Sattdampf während 60 - 80 sec wiederholt und nach erneutem etwa 20stündigem Lagern nochmals ausgeführt.   Manerhält   dabei Körner von Polystyrolschaum von einer Dichte von etwa   0, 010.   



   Man kann die Dichte dieser Körner noch weiter herabsetzen, wenn man sie erneut ein-bis zweimal mit Sattdampf unter Einschaltung einer   20stündigen   Lagerung unterwirft. Die Dichte beträgt dann 0,007. 



   Es ist zur Erreichung besonders niedriger Dichten empfehlenswert, für die späteren Stufen der Dampfbehandlung jeweils kürzere Einwirkungsseiten zu   wählen ;   beispielsweise können diese Seiten von 90 bis 120 sec bei der ersten Blähstufe unter 90 sec, z. B. 60 - 80 sec, bei der zweiten und jeweils   10 - 20   sec weniger bei den jeweils folgenden Stufen betragen. 



   Unterwirft man Polystyrolkörner, denen der Petroläther bei deren Erzeugung durch Polymerisation einverleibt wurde, der im ersten Absatz beschriebenen Behandlung, beträgt die Dichte 0, 013 - 0, 016. Durch weitere Behandlung der im zweiten Absatz geschilderten Art ändert sich die Dichte nicht mehr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum durch Wärmebehandlung leicht flüchtige, Polystyrol nicht lösende, sondern höchstens anquellend organische Mittel als Treibmittel ent- ha1tenderPolystyrolkörner, dadurch gekennzeichnet, dass man Polystyrolkörner, denen das Treibmittel nach der Polymerisation einverleibt ist, einer mindestens dreimaligen Blähung durch Erhitzen unterwirft und sie dabei zwischen den einzelnen Blähbehandlungen jeweils mehrere Stunden lagern lässt.
AT919262A 1961-11-23 1962-11-22 Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum AT244600B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE244600X 1961-11-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT244600B true AT244600B (de) 1966-01-10

Family

ID=5926809

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT919262A AT244600B (de) 1961-11-23 1962-11-22 Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT244600B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2903300A1 (de) Verfahren zur verbesserung der fuellfaehigkeit von tabaken
DE1667671B2 (de) Verfahren zur herstellung von kieselgelgranulaten fuer adsorptionsund katalysatorzwecke
DE1083241B (de) Verfahren zur Gewinnung feinzerteilter Kieselsaeure
AT244600B (de) Verfahren zur Herstellung von besonders leichtem Polystyrolschaum
DE1096890B (de) Verfahren zur Herstellung eines Katalysators fuer die Herstellung von Alkoholen durch Hydratisierung von Olefinen
CH370235A (de) Verfahren zur Herstellung von künstlichen Schwämmen aus regenerierter Cellulose und so hergestellter Schwamm
AT122472B (de) Verfahren zur Erhöhung der Netzfähigkeit von Merzerisierlaugen.
AT142839B (de) Elektrischer Widerstand mit negativen Temperaturkoeffizienten.
DE536298C (de) Gipsbinde
DE3505340A1 (de) Verfahren zum dampfsterilisieren oder desinfizieren von poroesen guetern
AT208893B (de) Verfahren zur Herstellung von Übertragspositivfilmen für Druckwalzen für den Textildruck
DE815024C (de) Verfahren zur Behandlung von Tabak und anderem Gut mit Dampf im Vakuum
DE927997C (de) Gluehen von weichmagnetischen Werkstoffen
AT137206B (de) Verfahren zur Herstellung mattglänzender Kunstseide.
AT132482B (de) Die Rauchgifte des Tabaks adsorbierendes Filter.
DE508785C (de) Verfahren zur Herstellung einer Rostschutzhuelle auf eisen- oder stahlhaltigen Gegenstaenden
AT100695B (de) Verfahren zur Behandlung von hydratisierter Zellulose.
AT130662B (de) Verfahren zur Herstellung von Viskose.
DE1457438C (de) Verfahren zur Dauerverformung der Haare
DE2334115C3 (de) Verfahren zur Füllfähigkeitsverbesserung von Tabak
DE544814C (de) Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus mit Natriumsilikat als Isolierstoff untermischtem magnetisierbarem Pulver, insbesondere unter Zusatz von Chromsaeure und gegebenenfalls Talkum
DE716066C (de) Verfahren zum Herstellen von Schwebstoffiltern
AT76378B (de) Verfahren zur Herstellung von Harnstoffsuperphosphatgemischen.
AT230436B (de) Verfahren zur Herstellung eines Magnetkernes
DE919015C (de) Verfahren zum Filzbarmachen tierischer Haare