AT244267B - Behandlungsflüssigkeit für Bohrlöcher - Google Patents

Behandlungsflüssigkeit für Bohrlöcher

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AT244267B
AT244267B AT895261A AT895261A AT244267B AT 244267 B AT244267 B AT 244267B AT 895261 A AT895261 A AT 895261A AT 895261 A AT895261 A AT 895261A AT 244267 B AT244267 B AT 244267B
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guar gum
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Stein Hall & Co Inc
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Behandlungsflüssigkeit für Bohrlöcher 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flüssigkeit zur Behandlung von Bohrlöchern mit verbesserten Eigenschaften, insbesondere hoher Viskosität und der Eigenschaft der Verringerung dieser Viskosität bzw. des Brechen in gewünschter Zeit bzw. bei bestimmten Bedingungen. 



   Bei der Behandlung von Bohrlöchern bzw. bei Bohrungen werden Flüssigkeiten verschiedener Art verwendet. Ein Hauptverwendungszweck solcher Flüssigkeiten ist die Verwendung bei dem Brechen von Erdformationen. Bei solchen Behandlungsverfahren wird die Flüssigkeit in das Bohrloch eingeführt und durch Anwendung von hydraulischem Druck in die benachbarten Erdformationen eingepresst. Für das Brechen verwendete Flüssigkeiten können als Hauptbestandteil Erdölfraktionen enthalten. Üblicher ist allerdings die Verwendung wässeriger Flüssigkeiten, die entweder reines Wasser oder Salzwasser in wesentlichen Mengen enthalten. 



   Bevorzugt sind wässerige Flüssigkeiten mit einem Zusatzstoff, der der Flüssigkeit eine Viskosität, die die enthaltenen Feststoffe in Suspension hält, verleiht. Typische Zusatzstoffe sind solche wie Gelatine, Stärke, Pektin, Alginate und Guar-Gum. Diese Zusatzstoffe vermitteln der Flüssigkeit eine wesentliche Viskosität. Die hohe Viskosität gibt der Flüssigkeit die   Fähigkeit,   Sand oder andere feinkörnige Feststoffe so lange in gleichförmiger Suspension zu halten, bis sie in der gebrochenen Erdformation als Stütze, Zement oder Versatz abgelagert sind. Ist dies geschehen, so ist eine Verminderung der Viskosität der Flüssigkeit erwünscht, derart, dass sie leicht aus der Erdformation entfernt werden kann.

   Die Verminerung der Viskosität der   Flüssigkeit   zur Erleichterung ihrer Entfernung aus dem gebildeten Versatz wird als "Brechen" (entsprechend dem Brechen einer Emulsion) bezeichnet. 



   Die Erfindung befasst sich mit dem Problem, das Brechen von Guar-Gum als Viskosität erteilendes Mittel enthaltenden Flüssigkeiten zur Behandlung von Bohrlöchern usw. herbeizuführen bzw. zu verbessern. Ein solches Brechen kann auf zwei Arten geschehen. Die Guar-Gum enthaltende Flüssigkeit bricht auf natürliche Weise durch bakteriellen Abbau oder durch Behandlung bei hohen Temperaturen. Beide Methoden haben den Nachteil, dass sie verhältnismässig lange, z. B. mehrere Tage, dauern ; bei Flüssigkeiten, die Salzwasser enthalten, kann dieses Brechen sogar eine Woche dauern. 



   Die zweite Methode benutzt Enzym-Präparate. Diese   Methode führt   zwar ein rasches Brechen der Flüssigkeit herbei, besitzt jedoch eine Reihe von Nachteilen. Ein trockenes Gemisch des Enzyms mit   Guar-Gum ist   bei der Aufbewahrung zwar hinreichend stabil, jedoch beginnt bei der Anwesenheit von Wasser die Wirkung des Enzyms und die Hydrolyse der Guar-Gum. Dabei wird das Guar-Gum an der Oberfläche vor der Einführung in das Bohrloch hydratisiert. Für das Hydratisieren können zwei Stunden erforderlich sein ; während dieser Zeit tritt Hydrolyse in beträchtlichem Masse ein. Um diesen Verlust zu kompensieren, müssen von vornherein zusätzliche Mengen Guar-Gum verwendet werden. 



   Ein weiterer Nachteil ist, dass die enzymatische Hydrolyse bei Temperaturen in der Gegend von   600C   ausserordentlich rasch verläuft. Gerade diese Temperatur herrscht nun üblicherweise in Bohrlöchern, es wird also dann die Viskosität der Flüssigkeit so vermindert, dass die für das Suspendierthalten der Feststoffpartikel vor dem Eindrücken der Partikel in die Erdformation erforderliche Viskosität unterschritten wird. 



   Diese Prüfung des Standes der Technik zeigt, dass eine Bohrflüssigkeit mit Guar-Gum nur dann zufriedenstellend verwendbar ist, wenn in dieser Flüssigkeit die maximale Viskosität aufrecht erhalten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bleibt, bis die Feststoffteilchen an der   gewünschten'Stelle   in den zu bildenden bzw. gebildeten schichten abgelagert sind und zugleich nach dieser Ablagerung ein rasches Brechen der Flüssigkeit eintritt ; eine solche Bohrlochflüssigkeit gab es bisher nicht. 



   Es wurde gefunden, dass bei Zugegensein eines Alkalipersulfats in einer geringen Konzentration in in Bohrloch-Behandlungsflüssigkeiten, die Guar-Gum als Viskosität erhöhendes Mittel enthalten, eine Flüssigkeit geschaffen wird, die es gestattet, den viskositätserhöhenden   bzw.-herbeiführenden   Effekt des Guar-Gum in der Behandlungsflüssigkeit voll auszunutzen und zugleich eine Flüssigkeit zu schaffen, die beim Behandeln der Flüssigkeit bei erhöhter Temperatur in einer brauchbar kurzen Zeitspanne bricht. 



  Solche Bohrflüssigkeiten auf wässeriger Basis, die Guar-Gum und einen geringen Prozentsatz von Alkalipersulfat enthalten, können z. B. 24 h bei   270C   aufgehoben werden, d. h. bei einer normalen Temperatur, ohne dass eine Verminderung der Viskosität der Flüssigkeit vor sich geht. Dabei bricht eine solche Flüssigkeit innerhalb von 1 bis 2 h nach dem Einwirken einer höheren Temperatur im Bereich der in tiefen   Bohrlöchern   festgestellten Temperaturen auf die Flüssigkeit. 
 EMI2.1 
 Zusatzstoff gemäss der Erfindung. 



   Die gemäss der Erfindung zu verwendenden Alkalipersulfate werden vorzugsweise in einem Mengenbereich von etwa 0, 15 bis 0,5   lo,   bezogen auf das Gewicht des Guar-Gum, verwendet. Die Menge kann variiert werden, je nachdem, ob Salzwasser oder frisches Wasser für die Flüssigkeit verwendet wurde, je nach der zu erwartenden Temperatur in der Zone des Brechen und je nach der Zeit, die nach dem Brechen verstreichen soll. 



   Bei niedrigeren Temperaturen, d. h. etwa bei   270C,   ist ein Brechen bei Benutzung des bevorzugten Kaliumpersulfats sowohl bei Verwendung von Salzwasser als auch bei frischem Wasser unabhängig von der verwendeten Konzentration nicht festzustellen. Bei Temperaturen über 380C hängt das Ausmass der Brechwirkung von der Konzentration des Kaliumpersulfats und der Höhe der Temperatur ab. 



     Eine Erhöhung der Konzentration   führt bei ein und derselben Temperatur zu einer Erhöhung der Brechwirkung. Entsprechend führt eine Erhöhung der Temperatur über etwa 380C bei einer gegebenen Konzentration von Persulfat zu einer Vergrösserung der Brechgeschwindigkeit. Die Brechwirkung von Persulfaten ist ausgesprochener bei Verwendung von frischem Wasser als von Salzwasser in dem System, so dass in Salzwasser-Systemen eine höhere Persulfat-Konzentration zur Erzeugung der gleichen Wirkung notwendig sein kann. Bevorzugt ist eine Konzentration von 0,25      Kaliumpersulfat, bezogen auf das Guar-GumGewicht. Eine Erhöhung der Konzentration an Kaliumpersulfat über diesen Wert führt zu einer unerwünscht beschleunigten Brechwirkung bei der üblichen Temperatur von etwa   600C.   



   Alkalipersulfate sind als Oxydationsmittel bekannt. Mutmasslich wirken sie bei der Erfindung ebenso, 
 EMI2.2 
 oder aber sie führen zu einer Ausfällung von Guar-Gum in Form eines Komplexes. Kaliumpermanganat,   KMnO;Kaliumchromat,KCrO ;   Kaliumperjodat,    KI04 ; Kaliumperchlorat, KCl04 ; Natriumchlorit,     NaCIO;Caiciumperoxyd,CaO und   Natriumnitrat,   NaNO, sind Beispiele   für bei der Erfindung nicht brauchbare Oxydationsmittel. 



   Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung im folgenden weiter veranschaulicht. Fig. 1 zeigt Vergleichskurven für die Viskosität von drei Guar-Gum-Lösungen bei   250C   während 24 h. Fig. 2 zeigt Vergleichskurven der Viskosität der Lösungen der Fig.   l   bei 600C während 24 h. Fig. 3 zeigt Vergleichskurven der Viskosität der Lösungen der Fig.   l   bei 400C während 24 h. Fig. 4 zeigt Vergleichskurven der Viskosität von Lösungen der Fig. 1 bei   800C   während 24 h. 



   In den Fig. 1-4 zeigt die Kurve A die Viskosität einer 1   neigen   Lösung von allein Guar-Gum ; die Kurve B zeigt die Viskosität einer 1%igen Guat-Gum-Lösung, die 0,25 % Kaliumpersulfat, bezogen auf das Gewicht des Guar-Gum, enthält ; die Kurve C zeigt die Viskosität einer 1   igen   Guar-GumLösung, die ein zum vollständigen Brechen hinreichendes Enzympräparat enthält. 



   Die Fig.   l   zeigt, dass die Viskosität der Kaliumpersulfat enthaltenden Guar-Gum-Lösung während 24 h der Viskosität der reinen Guar-Gum-Lösung gleichbleibt. Die Viskosität einer das Enzympräparat enthaltenden Guar-Gum-Lösung betrug ursprünglich nur etwa die Hälfte der Viskosität der reinen Guar-   Gum-Lösung ;   die Viskosität fiel von diesem Punkt rasch ab. 



   Die Fig. 2 zeigt, dass bei   600C   die reine Guar-Gum-Lösung während etwa 2 h eine hohe Viskosität beibehielt, die dann langsam absank, wobei 24 h für die Erreichung einer der des Wassers gleichenden Viskosität erforderlich waren. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die Kaliumpersulfat enthaltende Lösung dagegen behielt die hohe Viskosität während etwa 1 h ; während der nächstfolgenden Stunde sank die Viskosität der Lösung rasch ab und nach insgesamt 4 h war etwa die Viskosität erreicht, die bei der reinen Guar-Gum-Lösung nach 24 h erreicht war. 



   Die Enzym enthaltende Guar-Gum-Lösung besass schon nach einer halben Stunde eine sehr niedrige Viskosität, die dann rasch abfiel. 



   Die Kurven der Fig. 3 liegen zwischen denen der Fig. 1 und 2. 



   Die Fig. 4 veranschaulicht die Unterschiede zwischen den Kurven A und B bei 800C ; (die Kurve C fehlt hier, weil das Enzym bei dieser Temperatur inaktiviert ist). 



   Die Fig. 1-3 zeigen, dass die Verwendung eines Enzyms die Fähigkeit der Flüssigkeit, Feststoffe in Suspension zu halten, sogleich in erheblichem Masse vermindert. 



   Bei Verwendung der Flüssigkeiten gemäss der Erfindung bei Brechvorgängen können in die Flüssigkeit vor ihrer Einführung in das Bohrloch verschiedene Absetzmittel suspendiert werden. Sand oder Kies sindda sie überall   zur Verfügung stehen-die   üblichen   Absetz- bzw.   Versatzmittel. Gewünschtenfalls können andere feinkörnige Feststoffe verwendet werden. 



   Die folgenden Beispiele veranschaulichen bevorzugte   Ausführungsformen   des Vorschlages der Erfindung. 



     Beispiel l :   Die folgende Tabelle 1 zeigt die Wirkung der verschiedenen Konzentrationen an Kaliumpersulfat in den Bohrlochbehandlungsflüssigkeiten gemäss der Erfindung. Die Wirkung wird dargelegt an Lösungen mit Leitungswasser und mit 10   %   Natriumchlorid enthaltendem Wasser. Diese zweite Lösung wird verwendet, um die Bedingungen denen anzugleichen, die in natürlichem Salzwasser vorliegen. 



  Jede dieser Lösungen enthielt zirka 27 kg Guar-Gum pro 3785 1 Lösung, d. h. 0,72   Gew. -0/0.   



   Die Tabelle 1 zeigt die Viskositätswerte in cps, bestimmt in einem mit 20   Umdr/min   getriebenen Brookfield Viskosimeter. Die Lösungen wurden hergestellt durch Hydratisieren des Guar-Gum während 2 h bei Raumtemperatur ; danach wurden die Lösungen auf dem Dampfbad während 6 min erhitzt, um einen Anfangswert zu. erhalten, und dann während der angegebenen Zeiten bei den angegebenen Temperaturen behandelt. 



   Das verwendete Kaliumpersulfat hatte eine Teilchengrösse von etwa 20 Maschen pro 25,4 mm, ausgenommen des in den Versuchen 25 und 26, bei denen ein Kaliumpersulfat mit einer Teilchengrösse von 50 Maschen je 25,4 mm verwendet wurde. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



  Tabelle I 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Probe <SEP> Temp. <SEP> % <SEP> 2 <SEP> h <SEP> kalt <SEP> 6 <SEP> min <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 24 <SEP> 48 <SEP> 62 <SEP> 72 <SEP> 170 <SEP> 214
<tb>  C <SEP> K2S2O3 <SEP> Medium <SEP> Visc, <SEP> pH <SEP> bei <SEP> Temp. <SEP> h <SEP> h <SEP> h <SEP> h <SEP> h <SEP> h <SEP> h <SEP> h
<tb> 1 <SEP> 27 <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> Salzwasser <SEP> 860 <SEP> 6,5 <SEP> 860 <SEP> 880 <SEP> 900 <SEP> 900 <SEP> 900 <SEP> - <SEP> 860 <SEP> 800 <SEP> 720
<tb> 2 <SEP> 27 <SEP> 0,5 <SEP> Salzwasser <SEP> 820 <SEP> 6,4 <SEP> 820 <SEP> 880 <SEP> 880 <SEP> 940 <SEP> 900-900 <SEP> 800 <SEP> 760
<tb> 3 <SEP> 27 <SEP> 1,0 <SEP> Salzwasser <SEP> 840 <SEP> 6, <SEP> 4 <SEP> 840 <SEP> 880 <SEP> 880 <SEP> 900 <SEP> 870 <SEP> - <SEP> 860 <SEP> 800 <SEP> 700
<tb> 4 <SEP> 27 <SEP> 0,25 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,

  4 <SEP> 800 <SEP> 880 <SEP> 880 <SEP> 870 <SEP> 700 <SEP> - <SEP> 150 <SEP> 10
<tb> 5 <SEP> 27 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP> 800 <SEP> 860 <SEP> 850 <SEP> 820 <SEP> 460 <SEP> - <SEP> 74 <SEP> 10
<tb> 6 <SEP> 27 <SEP> 1,0 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,2 <SEP> 800 <SEP> 830 <SEP> 830 <SEP> 810 <SEP> 300 <SEP> - <SEP> 58 <SEP> 10
<tb> 7 <SEP> 38 <SEP> 0,25 <SEP> Salzwasser <SEP> 860 <SEP> 6,5 <SEP> 660 <SEP> 720 <SEP> 730 <SEP> 670 <SEP> 384 <SEP> - <SEP> 199 <SEP> 27
<tb> 8 <SEP> 38 <SEP> 0,5 <SEP> Salzwasser <SEP> 820 <SEP> 6,4 <SEP> 600 <SEP> 680 <SEP> 700 <SEP> 640 <SEP> 384-204 <SEP> 30 <SEP> 
<tb> 9 <SEP> 38 <SEP> 1,0 <SEP> Salzwasser <SEP> 840 <SEP> 6,4 <SEP> 600 <SEP> 680 <SEP> 720 <SEP> 670 <SEP> 440 <SEP> - <SEP> 260 <SEP> 60
<tb> 10 <SEP> 38 <SEP> 0,25 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,

  4 <SEP> 600 <SEP> 700 <SEP> 700 <SEP> 10 <SEP> 10
<tb> 11 <SEP> 38 <SEP> 0,5 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,4 <SEP> 600 <SEP> 660 <SEP> 660 <SEP> 36 <SEP> is
<tb> 12 <SEP> 38 <SEP> 1,0 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,2 <SEP> 600 <SEP> 650 <SEP> 640 <SEP> 60 <SEP> 14
<tb> 13 <SEP> 66 <SEP> 0,25 <SEP> Salzwasser <SEP> 860 <SEP> 6,5 <SEP> 364 <SEP> 420 <SEP> 420 <SEP> 150 <SEP> 78 <SEP> 30
<tb> 14 <SEP> 66 <SEP> 0,5 <SEP> Salzwasser <SEP> 820 <SEP> 6,4 <SEP> 360 <SEP> 420 <SEP> 410 <SEP> 158 <SEP> 92 <SEP> 50
<tb> 15 <SEP> 66 <SEP> 1,0 <SEP> Salzwasser <SEP> 840 <SEP> 6,4 <SEP> 360 <SEP> 420 <SEP> 390 <SEP> 126 <SEP> 70 <SEP> 35
<tb> 16 <SEP> 66 <SEP> 0,25 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,4 <SEP> 308 <SEP> 274 <SEP> 196 <SEP> 4
<tb> 17 <SEP> 66 <SEP> 0,5 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,4 <SEP> 282 <SEP> 180 <SEP> 104 <SEP> 2
<tb> 18 <SEP> 66 <SEP> 1,0 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,

  2 <SEP> 248 <SEP> 90 <SEP> 42 <SEP> 2
<tb> 19 <SEP> 93 <SEP> 0. <SEP> 25 <SEP> Salzwasser <SEP> 860 <SEP> 6,5 <SEP> 250 <SEP> 116 <SEP> 56 <SEP> 8
<tb> 20 <SEP> 93 <SEP> 0,5 <SEP> Salzwasser <SEP> 820 <SEP> 6, <SEP> 4 <SEP> 256 <SEP> 106 <SEP> 38 <SEP> 10
<tb> 21 <SEP> 93 <SEP> 1,0 <SEP> Salzwasser <SEP> 840 <SEP> 6,4 <SEP> 254 <SEP> 70 <SEP> 18 <SEP> 2
<tb> 22 <SEP> 93 <SEP> 0,25 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,4 <SEP> 170 <SEP> 10 <SEP> 8 <SEP> 0
<tb> 23 <SEP> 93 <SEP> 0,5 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,4 <SEP> 80 <SEP> 8 <SEP> 6 <SEP> 0
<tb> 24 <SEP> 93 <SEP> 1,0 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 7,2 <SEP> 46 <SEP> 6 <SEP> 4 <SEP> 0
<tb> 25 <SEP> 66 <SEP> 0,25 <SEP> Wasser <SEP> 800 <SEP> 6,9 <SEP> 305 <SEP> 294 <SEP> 210 <SEP> 10 <SEP> 8
<tb> 26 <SEP> 66 <SEP> 0,25 <SEP> Salzwasser <SEP> 800 <SEP> 6,

  5 <SEP> 350 <SEP> 390 <SEP> 370 <SEP> 158 <SEP> 95 <SEP> 39
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
Beispiel 2 : Die folgenden Tabellen 2 und 3 zeigen die Brechwirkung von Kaliumpersulfat in   Guar-Gum-Lösungen.   Die Lösungen mit einem Gehalt von 1 % Guar-Gum wurden unter Verwendung von destilliertem Wasser hergestellt ; diese Lösungen wurden während 30 min bei Raumtemperatur hydratisiert ; zur Erhöhung der Geschwindigkeit der Hydratisierung des Guar-Gum bei Raumtemperatur wurde Mono- äthanolamin in den angegebenen Mengen verwendet. Nach diesen 30 min wurden die Proben sogleich auf die angegebenen Temperaturen    gebracht. s  
In den Tabellen werden die Werte von Viskositätsmessungen unter Verwendung eines mit 20 Umdr/min betriebenen Brookfield Viskosimeters angegeben.

   Als Zusatzmenge sind die Werte, bezogen auf das Gewicht des Guar-Gum, angegeben. Die Viskositäten wurden bei der Behandlungstemperatur gemessen. Bei den Versuchen der Tabelle 3 wurden die Zusätze nach dem Hydratisieren der Proben zugegeben. 



   Tabelle 2 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Probe
<tb> I <SEP> TI <SEP> III
<tb> 0/0 <SEP> Monoäthanolamin <SEP> 0,3 <SEP> 0,3
<tb> % <SEP> KO <SEP> 0,05 <SEP> 0,15
<tb> kaltZhppj. <SEP> 6, <SEP> 8 <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> 7, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> kalt <SEP> 24 <SEP> h <SEP> PH <SEP> 4,9 <SEP> 5,15 <SEP> 4,9
<tb> Gereift <SEP> bei <SEP> 250C
<tb> 30 <SEP> min <SEP> 1700 <SEP> 1840 <SEP> 2010
<tb> 60 <SEP> min <SEP> 2200 <SEP> 2300 <SEP> 2380
<tb> 120 <SEP> min <SEP> 2480 <SEP> 2560 <SEP> 2590
<tb> 240 <SEP> min <SEP> 2650 <SEP> 2700 <SEP> 2690
<tb> 24 <SEP> h <SEP> 2560 <SEP> 2370 <SEP> 2100
<tb> Gereift <SEP> bei <SEP> 400C <SEP> 
<tb> 30 <SEP> min <SEP> 1900 <SEP> 2020 <SEP> 2040
<tb> 60 <SEP> min <SEP> 1950 <SEP> 2020 <SEP> 1970
<tb> 120 <SEP> min <SEP> 1920 <SEP> 2000 <SEP> 1840
<tb> 240 <SEP> min <SEP> 1920 <SEP> 1820 <SEP> 1530
<tb> 24 <SEP> h <SEP> 1020 <SEP> 900 <SEP> 180
<tb> Gereift 

  <SEP> bei <SEP> 600C <SEP> 
<tb> 30 <SEP> min <SEP> 1700 <SEP> 1940 <SEP> 1880
<tb> 60 <SEP> min <SEP> 1640 <SEP> 2000 <SEP> 1830
<tb> 120 <SEP> min <SEP> 1450 <SEP> 1820 <SEP> 1400
<tb> 240 <SEP> min <SEP> 990 <SEP> 1280 <SEP> 440
<tb> 24 <SEP> h <SEP> 100 <SEP> 62 <SEP> 20
<tb> Gereift <SEP> bei <SEP> 800C
<tb> 30 <SEP> min <SEP> 1760 <SEP> 2040 <SEP> 1800
<tb> 60 <SEP> min <SEP> 1760 <SEP> 1980 <SEP> 1640
<tb> 120 <SEP> min <SEP> 1500 <SEP> 1830 <SEP> 900
<tb> 240 <SEP> min <SEP> 640 <SEP> 680 <SEP> dz
<tb> 24 <SEP> h <SEP> 16 <SEP> 15 <SEP> 14
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Tabelle 3 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> Probe
<tb> IV <SEP> V <SEP> VI
<tb> % <SEP> Monoäthanolamin <SEP> 0,3 <SEP> 0, <SEP> 5
<tb> % <SEP> KSO <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> 0,5 <SEP> 2,5
<tb> kalt <SEP> 2 <SEP> h <SEP> PH <SEP> 5,8 <SEP> 8,75
<tb> kalt <SEP> 24 <SEP> h <SEP> PH <SEP> 5,6 <SEP> 7,

  7
<tb> Gereift <SEP> bei <SEP> 250C
<tb> 30 <SEP> min <SEP> 2150 <SEP> 1990
<tb> 60min
<tb> 120 <SEP> min <SEP> 2600 <SEP> 2580
<tb> 240 <SEP> min <SEP> 2700 <SEP> 2700
<tb> 24 <SEP> h <SEP> 2650 <SEP> 1110 <SEP> - <SEP> 
<tb> Gereift <SEP> bei <SEP> 400C
<tb> 30 <SEP> min <SEP> 1970 <SEP> 1940
<tb> 60 <SEP> mm
<tb> 120 <SEP> min <SEP> 1940 <SEP> 2110
<tb> 240 <SEP> min <SEP> 1820 <SEP> 2100
<tb> 24 <SEP> h <SEP> 52 <SEP> 200 <SEP> - <SEP> 
<tb> Gereift <SEP> bei <SEP> 600C
<tb> 30 <SEP> min <SEP> 1950 <SEP> 1800 <SEP> 1700
<tb> 60 <SEP> mm
<tb> 120 <SEP> min <SEP> 1990 <SEP> 800 <SEP> 78
<tb> 240 <SEP> min <SEP> 110 <SEP> 20 <SEP> 10
<tb> 24h <SEP> M <SEP> 10 <SEP> 
<tb> 
   PATENTANSPRÜCHE :    
1. Guar-Gum enthaltende, wässerige Bohrflüssigkeit, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Alkalipersulfat.

Claims (1)

  1. 2. Bohrflüssigkeit nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Kaliumpersulfat.
    3. Bohrflüssigkeit nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an su- spendierten, feinkörnigen Feststoffen.
    4. Bohrflüssigkeit nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Al- kalipersulfat von 0, 15 bis 0, 5 %, bezogen auf das Gewicht des Guar-Gums.
    5. Bohrflüssigkeit nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch Salzwasser als wäs- serigen Anteil oder Teil des wässerigen Anteiles der Flüssigkeit.
    6. Verfahren zur Anwendung der Bohrflüssigkeit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bohrflüssigkeit mit einer Temperatur oberhalb 380C in das Bohrloch einge- bracht und zur Bildung der Bohrlochwandung in die das Bohrloch umgebenden Bodenschichten gepresst wird.
AT895261A 1960-11-25 1961-11-25 Behandlungsflüssigkeit für Bohrlöcher AT244267B (de)

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