AT24375B - Elektrodenkonstruktion. - Google Patents

Elektrodenkonstruktion.

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AT24375B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrodenkonstruktion. 



    Die elektrolytische Herstellung von starken Bleichlaugen, über 12 g aktives Chlor   im Liter enthaltend,   mittest Kohlenanoden   ist nicht mehr recht   ökonomisch,   weil selbst die   widerstandsfähigsten Kohlen   alsdann stärker angegriffen werden und durch die dabei auftretende Kohlensäure ein namhafter Anteil des wertvollen Hypochlorits in Chlorat um- 
 EMI1.1 
 die Verwendung von Platin, wenn man gezwungen ist, Bleichlaugen von der höchsten, technisch erreichbaren Konzentration herzustellen. Dass man sich dieser Forderung bisher nur widerstrebend gefügt hat, daran sind mehrere Umstände Schuld.

   Einmal gebietet der 
 EMI1.2 
 Gewicht   auszukommen.   Mit dieser Ersparnis an Gewicht opfert man jedoch die Festigkeit : . e dünner die Bleche sind, um so leichter reissen sie ein, worden deformiert und   be-   günstigen Kurzschlüsse. Ein weiterer Übelstand ist der   Anschluss   der Platinanode an die 
 EMI1.3 
 bietet, ohne die angeführten Nachteile aufzuweisen.

   Es ist eine Kombination von Kohle und Platin in der Weise getroffen, dass die arbeitende wirksame Oberfläche aus Platinfolie   besteht, wählend   der Kern aus gutleitender Kohle von reichlichem Querschnitt gebildet wird, das Ganze also eine Vereinigung von chemischer Widerstandsfähigkeit, gutem Leitungs- 
 EMI1.4 
 widerstand. vorhanden sind, um bis zu den entferntesten Teilen der Platinfolie den Strom gut   zu übertragen.   Am besten lassen sich Stäbe von kreisförmigem oder   elliptischem     Querschnitt mit Ptatinfolio überziehen, wenn man   sie mit einer Längsnut von einigen 
 EMI1.5 
 Stab, dass die Ränder in diese Nut hineinragen und presst einen genau   hineinpassenden   Streifen aus Glas, Porzellan, Schiefer oder dgl.

   hinein, welcher die Nut schliesst und gleich-   zeitig   die Ränder er Metallfolie in ihrer ganzen Länge so fest gegen die Seitenflächen 
 EMI1.6 
   über   das Stabende herausragen lässt. Bei vertikaler Stellung der Elektrode bildet sich dann   bei der Arbeit unter dem Stab   ein Gaspolster, welcher die Berührung mit der Lauge verhindert. 



   Muss man durchaus plattenförmige Elektroden verwenden, so geschieht die Befestigung 
 EMI1.7 
 doch muss man, da hier für die alsdann in Betracht   kommenden   grösseren Flächen und Stromstärken die Stromzuführung doch ungenügend ist, eine Anzahl weiterer Presskontakte über die gesamte Fläche in folgender Weise verteilen. Man bohrt in die   kohle kleine   

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   zylindrische Lücher, macht   in die Folie darüber einen Kreuzschnitt und drückt einen kloinen konischen Stift oder Nagel aus Glas, Porzellan oder dgl. hinein, wodurch gute Presskontakte in beliebiger Zahl hergestellt worden können. 



   Handelt es sich um doppelpolige Elektroden, welche nur auf einer Seite belegt werden sollen, so ist man vorzugsweise auf dieses Anheften durch Glas-oder Porzellannägel angewesen. 



   In den untenstehenden Zeichnungen sind zwei Schnitte durch derartige Elektroden dargestellt, in welchen die Anordnung und Art der Befestigung der Platinfolie dargestellt ist. 



  Fig. 1 zeigt die Befestigung einer zylindrischen   Koh) onelektrodc. a   ist die Kohle, b die Platinfolie, c die Einlage für die Nut, in welcher durch Anpressen der Kanten der Platinfolie der Presskontakt hergestellt ist. In Fig. 2 ist a die   Kohle, b   wieder die Platinfolie, c die nägel-oder stiftförmigen Presskörper und c'die Einlage für die Nut, zum Zwecke der Herstellung des Presskontaktes auf der einen Schmalseite der Elektrode.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Eine ans Kohle mit umgelegter Platin- bezw. Platiniridiumfolie bestehende Elektrode, bei welcher die Kohle zur Stromzuleitung und das Platin als Arheitsflilrho dient, dadurch gekennzeichnet, dass die stromleitende Verbindung beider Teile durch Festklemmen mittelst EMI2.1 EMI2.2
AT24375D 1905-07-31 1905-07-31 Elektrodenkonstruktion. AT24375B (de)

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