AT243381B - Leuchtstoffröhrenbalken - Google Patents

Leuchtstoffröhrenbalken

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Ekalux Elektro Und Kunststoffi
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Description


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  Leuchtstoffröhrenbalken   Die Erfindung bezieht sich auf einen Leuchtstoffröhrenbalken mit einem U-förmigen Grundgehäuse, welcher an seinem offenen Oberteil durchgehende Umbördelungen zum Einschieben und Befestigen von Trag- und Festigungsteilen aufweist. 



  Die Erzeugung von Leuchtstoffröhrenbalken ist eine ausgesprochene Massenfertigung, bei der auch i geringfügige Vereinfachungen kostenmässig grosse Auswirkungen haben. Um die Leuchtstoffröhrenbalken billig herstellen zu können, ist es bekannt, die Balken aus U-Profilstäben, die das Grundgehäuse bilden, herzustellen. Zur Festigung des Profils sowie zur Aufhängung des Balkens an der Decke und zur Befestigung der Teile, die zum Zünden der Lampe notwendig sind, wie Drossel, Kondensator u. dgl., ist es bekannt, den offenen Rand des U-Profils zu falzen, so dass eine rinnenförmige Bördelung entsteht. In diese Bördelung werden Blechplättchen mit aufgebogenen Rändern eingesteckt. 



  Die, aufgebogenen Ränder können an jeder Stelle des Balkens in die Umbördelungen eingesteckt und durch Klemmen befestigt werden. Diese Blechplättchen weisen auch Ausnehmungen und Löcher zur Befestigung von Leuchtteilen bzw. zur Befestigung der Leuchte selbst, an der Decke auf. Es ist auch bekannt, an diese Plättchen Brücken anzunieten, die an ihrer Unterseite ein Loch aufweisen, mit welchem sie an in den U-förmigen Balken eingeprägte Aufbiegungen mit Ausnehmungen befestigt werden können. 



  Am Ende des Balkens werden üblicherweise die Fassungen für die Leuchtstofflampen angeschraubt. 



  Dazu ist es norwendig, entweder an den Enden Aufbiegungen oder aber Löcher vorzusehen und einzuarbeiten. Die Erzeugung der Versteifungs-und Aufhängeplättchen erfordert üblicherweise zwei Arbeitsgänge, nämlich Stanzen und ein nachfolgendes Biegen. Zum Festklemmen ist es notwendig, das Plättchen während des Ansetzens des Werkzeuges zu halten. 



  Da bei einer Leuchte sechs bis acht solche Versteifungsplättchen angebracht werden, erschwert dies den Arbeitsgang wesentlich. Falls Bügel angebracht werden, ist es notwendig, ein zweites Blech zu stanzen und zu biegen und beide Bleche zusammenzunieten. Das Plättchen muss sofort befestigt werden, da es sonst wieder herausfällt und ein nachträgliches Verschieben zum Einfassen von Teilen in den Leuchtstoffröhrenbalken ist'nicht mehr möglich. Das Verschrauben der Endteile erfordert viele Handgriffe und ist umständlich und daher teuer. 



  Die Erfindung beseitigt die angeführten Nachteile und vereinfacht und verbilligt die Herstellung von Leuchtstoffröhrenbalken dadurch, dass die in die Umbördelung einschiebbaren Trag- und Befestigungsteile sich am Boden des U-förmigen Grundgehäuses abstützen und einstückig ausgebildet sind. 



  Nach dem Vorschlag der Erfindung ist es möglich, das gesamte Einschubstück in nur einem Stanzund Biegearbeitsgang oder in einem Stanz- und einem getrennten Biegungsgang herzustellen. Da meist alle Einschubteile gleich sind, ist eine Massenfertigung möglich. Die Einschubteile stützen sich am Boden des Grundgehäuses ab, so dass die Teile in die Umbördelung noch vor dem Befestigen einschiebbar sind. 



  Die Teile können im Leuchtstoffröhrenbalken beliebig verschoben werden. Es ist auch möglich, die Starterfassungen, Drosseln u. dgl. in den Balken einzupassen und erst dann die Trag- und Befestigungsteile festzuklemmen. Ebenfalls kann man nur einige Befestigungsteile festklemmen, während die andern in Balken verschiebbar bleiben und jeder Zeit eine entsprechende Anpassung der Befestigungsteile die je-   

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 weiligen Gegebenheiten ermöglichen. Insbesondere die Endabschlüsse der Leuchtstoffröhrenbalken können auch nach dem Vorschlag der Erfindung ausgebildet werden und einfach eingeschoben und festgeklemmt werden, ohne dass weitere Bohrungen im Balken notwendig sind. Als Fassungen werden dabei im Handel erhältliche Steckfassungen verwendet, die durch eine Öffnung am Ende des Balkens eingesteckt werden   können.   



   Als mögliche Ausbildung nach der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die in die Umbördelung einschiebbaren und vor einer Fixierung durch das ganze Grundgehäuse durchschiebbaren, den oberen offenen Bereich des   U-förmigen Grundgehäuses überbrückendenTrag-und   Befestigungsteile aus einem etwa rechteckigen Brückenteil mit Aufbiegungen aus zwei gegenüberliegenden Seiten zum Eingriff und zur Führung in den Umbördelungen und abwärts gebogenen Laschen auf den beiden verbleibenden Seiten, die bei Eingriff der Aufbiegungen in die Umbördelungen bis zum Boden des Grundgehäuses reichen, bestehen, Man erhält so einen arbeitsmässig äusserst einfach herzustellenden Trag- und Befestigungsteil, der den grossen Vorteil hat, dass er nach allen Seiten steif ist, da alle Kanten umgebogen sind. 



   Der Balken wird durch diesen Befestigungsteil wesentlich versteift. Selbstverständlich ist es möglich, in die Laschen und den Brückenteil notwendige   Befestigungs- und   Durchschubausnehmungen sowie eventuell noch weitere Festigungsaufbiegungen, soweit sie notwendig sind, aus-und einzustanzen. Falls zum Einschub einer Drossel im wesentlichen der ganze Querschnitt des Leuchtstoffröhrenbalkens benötigt wird, wird vorgeschlagen, dass in die Umbördelung eingreifende Führungsaufbiegungen und bei Eingriff der Aufbiegungen in die Umbördelung bis zum Boden des U-förmigen Grundgehäuses reichende Laschen auf zwei gegenüberliegenden Seiten eines den offenen Bereich des Grundgehäuses überbrückenden Trag- und Befestigungsteiles angeordnet sind. 



   Auch nach diesem Vorschlag erhält man Befestigungsteile, die durch den ganzen Balken durchscbiebbar und an jeder beliebigen Stelle befestigbar sind, und die gleichfalls in ein bis zwei Arbeitsgängen hergestellt werden können. Zusätzliche Versteifungen, zusätzliche Löcher sind gleichfalls anordbar. 



   Es wird ferner vorgeschlagen, dass   zum Abschluss   des auf den Seiten offenen Grundgehäuses ein U-förmiges Abschlussblech, dessen Grundfläche den Seitenabschluss bildet und dessen Seitenbügel in die Umbördelungen einschiebbar sind und vom höchsten Punkt in der Umbördelung bis zum Boden reichen, vorgesehen ist. Diese einfach auszubildenden Abschlüsse müssen nur in die Umbördelung eingesteckt werden und mit der Klemmzange festgeklemmt werden und der Abschluss ist fertig, ohne dass eine weitere Verschraubung oder Bohrung nötig ist. Als Fassung für die Leuchtstofflampen werden in diesem Fall Steckfassungen verwendet. 



   Die Erfindung ist an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken. Fig. 1 zeigt in Schrägansicht mit Teilschnitt einen Teil eines Leuchtstoffröhrenbalkens mit einem eingeschobenen Befestigungsteil.   Fig. 2 zeigt in   Längsansicht einen in den Balken gemäss Fig. 1 einschiebbaren Abschluss. Fig. 3 stellt die Abwicklung des in Fig. 1 gezeigten Befestigungsteiles dar. In Fig. 4 ist in Schrägansicht eine Variante eines Befestigungsteiles gezeigt. 



   Das Grundgehäuse gemäss Fig. 1 ist ein U-Profilstab, der oben offen ist und dessen Boden 2 mit einem rechten Winkel in zwei Seitenwände 3 übergeht. Die Seitenwände 3 sind oben umgebördelt. 



  Diese Umbördelungen sind so ausgebildet, dass man in sie Befestigungsteile, die entsprechende in die Umbördelungen hineinragende Aufbiegungen 6 aufweisen, an jeder Stelle längs des ganzen Balkens hineinstecken und verschieben kann. Gemäss Fig. 1 ist in den Balken, dessen vordere Seitenwand 3 nur teilweise gezeigt ist und zum Teil wegen der besseren Übersichtlichkeit weggelassen ist, ein Befestigungsteil eingeschoben, der einstückig ist. Dieser Befestigungsteil besteht aus einem Brückenteil 5, Laschen 7,   die rechtwinkelig vomBrückenteil abwärts gebogen sind und bis zum Boden   2 des Grundgehäuses 1 reichen, und Aufbiegungen 6, die in die Umbördelungen 4 eingreifen.

   Dieser Be-   festigungsteil kann von jeder der beiden offenen Seiten in den'U-Profilstab des Grundgehäuses l und in    die Umbördelungen 4 hineingeschoben werden und ist längs des ganzen Profilstabes verschiebbar. Ein Herausfallen des einmal eingeschobenen Befestigungsteiles ist, ausser an den Enden, nicht   möglich.   



   An jeder beliebigen Stelle kann der Befestigungsteil durch Zusammendrücken der Umbördelung 4 und Einklemmen der Aufbiegungen 6 leicht fixiert werden. Derartige Klemmstellen 12 sind in Fig. 1 gezeigt. Es werden zweckmässig jedoch nicht alle Befestigungsteile fixiert, sondern einige zum Anpassen an die jeweiligen Gegebenheiten im Balken verschiebbar bleiben. 



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist es möglich, den Befestigungsteil aus einem einzigen Stanzteil durch gerade Biegungen längs der Biegestriche 13 rasch und billig zu gewinnen. 



   Die Fig. 4 zeigt eine Variante zu   Fig. l,   bei der die Laschen 7 und Aufbiegungen 6 auf der 

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 gleichen Seite des Brückenteile 5 gebogen sind. Diese Variante hat den Vorteil, dass Teile zwischen den Laschen 7 und unter dem Brückenteil 5 eingezogen werden können. Der Brückenteil gemäss Fig. 1 weist dagegen eine   grössere   Steifigkeit auf, da der Brückenteil 5 an allen Seitenkanten durch Umbiegungen versteift ist. Es ist selbstverständlich möglich, auch bei der Ausführung nach Fig. 1 Ausnehmungen in den Laschen 7 vorzusehen, die ein Durchschieben von Teilen ermöglichen.

   Es ist lediglich notwendig, dass Teile der Lasche 7 bis zum Boden 2 des Grundgehäuses 1 reichen, wenn die Aufbiegungen 6 in Eingriff mit den Umbördelungen 4 sind, damit gewährleistet ist, dass der Brükkenteil 5 im Grundgehäuse 1 nur seitlich verschiebbar befestigt ist. Die Ausführung nach Fig. 4 lässt sich gleichfalls in   einem Stück   stanzen. 



   Zum Anschrauben von Leuchtenbestandteilen sowie zur Befestigung der Leuchte an der Decke sind im Brückenteil 5 Öffnungen 10 vorgesehen. Selbstverständlich können, wenn es erwünscht ist, weitere Versteifungen durch Aufbiegungen während des Stanzvorganges eingeprägt werden. 



   Der Balken gemäss den Ausführungsbeispielen weist an seinem Ende eine rechteckige Öffnung 11 auf, in die eine handelsübliche Steckfassung für die Leuchtstoffröhren eingezogen werden kann. Der Ab-   schluss   für den Balken ist in Fig. 2 gezeigt und besteht aus einer Grundfläche 8 und zwei auf dieser Grundfläche gebogenen Seitenbügeln 9. Dieser Abschluss wird aus einem rechteckigen Streifen, dessen eine Abmessung der Höhe des Abstandes zwischen dem Boden 2 und der inneren Fläche der Umbördelung 4 entspricht, durch einfaches Biegen der Seitenbügel 9 von der Grundfläche 8 weg hergestellt. 



   Die Seitenbügel müssen sodann in die Umbördelungen eingeschoben und nach dem Einschieben lediglich verklemmt werden. Eine weitere Arbeit ist nicht erforderlich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Leuchtstoffröhrenbalken mit einem U-förmigen Grundgehäuse, welches an seinem offenen Oberteil durchgehende Umbördelungen zum Einschieben und Befestigen von den Trag- und Befestigungsteilen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die in die   Umbördelung einschiebbaren Trag- und   Be- 
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 bördelung (4) einschiebbaren und vor einer Fixierung durch das ganze Gehäuse durchschiebbaren, den oberen offenen Bereich des U-förmigen Grundgehäuses   (1)   überbrückende Trag- und Befestigungsteile aus einem etwa rechteckigen Brückenteil (5) mit Aufbiegungen (6) auf zwei gegenüberliegenden Seiten zum Eingriff und zur Führung in den Umbördelungen (4) und abwärts gebogenen Laschen (7) auf den beiden 
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Claims (1)

  1. lung (4) bis zum Boden (2) des U-förmigen Grundgehäuses reichende Laschen (7) auf zwei gegenüberliegenden Seiten eines den offenen Bereich des Grundgehäuses (1) überbrückenden Trag- und Befestigungsteiles angeordnet sind.
    4. Leuchtstoffröhrenbalken nach Anspruch 1,'dadurch gekennzeichnet, dass zum Abschluss des auf den Seiten offenen Grundgehäuses ein U-förmiges A bschlussblech, dessen Grundfläche (8) den Seitenabschluss bildet und dessen Seitenbügel (9) in die Umbördelungen einschiebbar sind und vom höchsten Punkt in der Umbördelung (4) bis zum Boden (2) reichen, vorgesehen ist.
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