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Vorrichtung an Gestellen der elektrischen Nachrichten- oder einer andere Informationen verarbeitenden Technik, der elektrischen Messtechnik od. dgl., zum Einschieben, Verriegeln und Herausziehen von Einschüben
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Die Länge der durch die Auslassschlitze in der vorderen Gestellwand aus dem Gestellinneren herausziehbarenHebelarme ist inAbhängigkeit von der zur Bewegung des in das Gestellinnere einbringbarenEin- schubes und der zur Überwindung der durch die Klemmwirkung der an den Einschüben angebrachten Steck- kontakte erforderlichen Verstellkraft wählbar. An dem äusseren Ende des aus dem Gestell herausziehbaren und vermittels seines axial angeordneten Langloches an den von der um den Distanzbolzen schwenkbar
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Rand im Verein mit der Länge der in den seitlichen Rändern der Einschuböffnung in der Gestellwand vorgesehenen Ausschnitte sowohl die Einsenkung des Handgriffes in das Gestell als auch die Schwenkbewegung des aus dem Gestell herausgezogenen Hebelarmes begrenzt.
Der bis zum unteren Rand des Handgriffes in das Gestellinnere eingesenkte Hebelarm liegt in dieser Lage mit seiner Aussenkante an einem mit der ortsfesten Platte der erfindungsgemässen Vorrichtung fest verbundenen, gegen das Gestellinnere vorragenden Zapfen an, der dadurch jede Schwenkbewegung des Hebelarmes und der um den Distanzbolzen der vorgenannten feststehenden Platte drehbeweglich gelagerten Platte verhindert, so dass der vermittels der Kurvenbahn und seines oder seiner Mitnehmerzapfen in das Gestell eingeführte Einschub in diese Stellung des Hebelarmes im Gestell verriegelt ist.
Eine beispielsmässige Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist aus der Zeichnung zu ersehen. Darin zeigen Fig. 1 einen in ein Gestell eingebrachten und durch die erfindungsgemässe Vorrichtung darin verriegelten Einschub,-das Gestell nach der Linie I-I in Fig. la geschnitten gezeichnet,
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- Iastell, wie in Fig. l, jedoch mit hochgezogenem Hebelarm, Fig. 3 denselben Einschub, wie in Fig. 2 ge- zeigt, jedoch durch Herabschwenken des herausgezogenen Hebelarmes entriegelt und in einer bereits teilweise aus dem Gestell herausbewegten Stellung.
Nach Fig. 1 der Zeichnung ist der Einschub 1 in ein nach der Linie I - I in Fig. la geschnitten zu denkendes Gestell 2-5 eingebracht, die Steckkontakte 6, 7 sind gesteckt und der Einschub 1 selbst ist, wie vorstehend bereits beschrieben, durch den in seiner in das Gestell eingeschobenen Lage gezeichneten Hebelarm 8 verriegelt.
Der Hebelarm 8 ist, wie den nachfolgenden Fig. 2 und 3 zu entnehmen, sowohl in seiner Längsrichtung verschiebbar als auch in seiner herausgezogenen Stellung verschwenkbar und ragt durch die Ausnehmung 9 in der Gestellwand 2 nach aussen. Die Pfeile 10 und 11 symbolisieren seine Bewegungsrichtungen.
Zur Führung des Hebelarmes 8 dienen zwei Platten 12 und 13, von denen die eine Platte 12, beispielsweise mit einem Fuss 14, an der Innenseite der Gestellwand 2, u. zw. am Rande der Ausnehmung 9 befestigt zu denken ist. Sie ist in den Fig. 1 - 3 lediglich durch strichpunktierte Linien angedeutet, um den Blick auf die Platte 13 freizugeben.
Diese Platte 13 ist auf einem mit der Platte 12 fest verbundenen Distanzbolzen 15 drehbeweglich gelagert und trägt an ihrer Innenseite von ihr abstehende Zapfen 16, 17, aufdenender Hebel- arm 8 mit seinem Langloch 18 verschieblich geführt ist. Mit Hilfe dieser Zapfen 16, 17 und des Hebelarmes 8 kann die Platte 12 um den Distanzbolzen 15 verschwenkt werden.
Um diese Verschwenkmöglichkeit jedoch in dem in das Gestell 2 - 5 eingeschobenen Zustand des Hebelarmes 8 zu verhindern, ist an der fest mit dem Gestell verbundenen Platte 12 ein ebenfalls in das Gestellinnere gerichteter, weiterer Zapfen 19 vorgesehen, an den sich der Hebel 8 in seinem eingeschobenen Zustand, wie aus Fig. 1 zu ersehen, mit seiner oberen Längskante anlegt.
Die durch den Hebel 8 um den Zapfen 15 verschwenkbare Platte 13 weist an ihrer inneren Längskante eine in bezug auf denDistanzbolzen 15 exzentrischgelagerte, kreisförmigeKurvenbahn 20 auf, in die ein von der Seitenwand des Einschubes 1 abstehender Zapfen 21 eintreten kann.
Die Wirkungsweise der aus dem Hebelarm 8 und den beiden Platten 12 und 13 bestehenden erfindungsgemässen Vorrichtung, die zu beiden Seiten des Einschubes 8 spiegelbildlich zueinander angebracht werden kann, aber nicht muss, ist die folgende :
Der in Fig. 1 gezeigte Hebelarm 8 liegt in seinem in das Gestell 2 - 5 eingeschobenen Zustand mit der oberen Kante seines Handgriffes 22 an der Gestellseitenwand 2 von aussen an.
Durch den von der Platte 12 nach innen zu abstehenden Zapfen 19 wird er an jeder Drehbewegung gehindert, weshalb auch die mit den Zapfen 16,17 in ihm geführte, um den Zapfen 15 drehbeweglich gelagerte Platte 13 an jeder Drehbewegung gehindert wird und den in ihrer kreisförmigen Kurvenbahn 20 ge- führten, von der Seitenwand des Einschubes l wegragendenzapfen 21 in seiner gezeichneten Lage festhält. Der Einschub 1 ist somit in der in Fig. 1 gezeichneten Lage verriegelt. Wie bereits erwähnt, kann diese Verriegelung, muss aber nicht, beidseitig durchgeführt werden.
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SollnunderEinschub 1 wiederausdemGestell 2-5 entferntwerden, wozu, wie eingangsbereitser- wähnt, oft grosse Kräfte erforderlich sind, vor allem, um die Steckkontakte 6,7 lösen zu können, die oft aus einer grossen Zahl von Messern bestehen, so wird der Hebelarm 8, wie in Fig. 2 gezeigt. in Rich- tung des Pfeiles 10 herausgezogen. Dabei kann die Länge dieses Hebelarmes 8, wie ebenfalls ein-. gangs bereits erwähnt, in Abhängigkeit von dem für das Lösen des Einschubes erforderlichen Kraftaufwand, verschieden gross gewählt werden, ist aber natürlich durch die Abmessungen des Gestelles selbst begrenzt.
Ist nun der Hebelarm 8, wie aus Fig. 2 zu ersehen, zur Gänze herausgezogen, so ist das untere Ende des Hebelarmes 8 aus dem Bereich des Anschlagbolzens 19 gekommen, und der Hebel 8 kann daraufhin in Richtung des Pfeiles 11 nach unten verschwenkt werden. Vermittels der in sein Langloch 18 eingreifenden Zapfen 16,17 der Platte 13 wird diese Platte 13 nunmehr selbst um den Zapfen 15 verschwenkt, wobei die Kurvenbahn 20 ihrerseits wieder den von der Seitenwand des Einschubes 1 wegragenden Zapfen 21 mitnimmt und dadurch dem Einschub l eine translatorische Bewegung in Richtung des Pfeiles 23 in Fig. 3 erteilt.
Diese Verschwenkung des Hebelarmes 8 nach unten ist nun ihrerseits wieder durch die Unterkante des Ausschnittes 9 der Gestellwand 2 begrenzt, doch ist, sobald sich der Hebelarm 8 in seiner unteren Lage an die Unterkante des Ausschnittes 9 der Gestellwand 2 anlegt, der Einschub 1 bereits so weit aus dem Gestell herausbewegt, eine Zwischenlage zeigt Fig. 3 der Zeichnung, dass der Zapfen 21 aus der Kurvenbahn 20 des Hebelarmesaustritt, der Einschub l somit von der Kurvenplat- te 13 freigegeben wird und nun mit blossen Händen völlig aus dem Gestell 2-5 herausgezogen wer- den kann.
Umgekehrt kann der Einschub 1 aber auch in dieser unteren Lage des Hebelarmes 8 in das Gestell 2 - 5 eingesetzt und anschliessend durch Hochdrücken des Hebelarmes 8 in das Gestell 2 - 5 eingeführt und im eingeführten Zustand, durch Einführen des oderderHebelarme 8 indasGestell 2 - 5 und hinter den Anschlagbolzen 19, auch wieder verriegelt werden.
Da der Hebelarm 8 wesentlich grösser ist als der Abstand des Distanzbolzens 15 vom Zapfen 21. des Einschubes l besteht ein genügend grosses Übersetzungsverhältnis, um das Ausziehen, aber auch das Einschieben des Einschubes wesentlich leichter werden zu lassen, als dies von Hand aus, ohne Zwischenschaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung, möglich wäre. Wie bereits erwähnt, kann die Länge des Hebelarmes 8 in Abhängigkeit von der Bauart des Einschubes 1 in gewissen Grenzen beliebig gewählt werden, ist aber auf jeden Fall wesentlich grösser als die, der den Stand der Technik bildenden, bereits bekanntgewordenen kurzen Hebelchen bisheriger Verriegelungsvorrichtungen.
Dazu kommt, dass die Verriegelung nach der Erfindung infolge ihres grossen Hebelarmes nicht unbedingt beidseitig angeordnet werden muss, wie es bisher üblich war, und obendrein mit einer einzigen Kurvenbahn ohne Zuhilfenahme spröder und daher leicht brechender Maschinenelemente, wie Federn u. dgl., auskommt.
Gegenüber den bekannten derartigen Vorrichtungen kennzeichnet sich die erfindungsgemfsse daher nicht allein durch die Verringerung des Kraftaufwandes für das Herausdrücken und Einschieben der Einschübe in das Gestell, sondern auch durch eine wesentliche Verringerung des für ihre Fertigung erforderlichen baulichenAufwandes, der bei den grossen Stückzahlen, die bei Anlagen der elektrischen Nachrichtentechnik od. dgl. stets zu erwarten sind, sehr ins Gewicht fällt, aber auch durch ihre unbedingte Betriebssicherheit, die auf ihre. einfache Ausbildung und die dadurch bedingte geringe Störanfälligkeit zurückgeht.
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