AT242324B - Verfahren zum Bau zylindrischer Flüssigkeitsbehälter und Einrichtung zur Durchführung desselben - Google Patents

Verfahren zum Bau zylindrischer Flüssigkeitsbehälter und Einrichtung zur Durchführung desselben

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AT242324B
AT242324B AT794560A AT794560A AT242324B AT 242324 B AT242324 B AT 242324B AT 794560 A AT794560 A AT 794560A AT 794560 A AT794560 A AT 794560A AT 242324 B AT242324 B AT 242324B
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Franz Lueger
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  Verfahren zum Bau zylindrischer Flüssigkeitsbehälter und
Einrichtung zur Durchführung desselben 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bau zylindrischer Flüssigkeitsbehälter unter Verwendung der Dachkonstruktion als Arbeitsbühne, welches gegenüber den bekannten Bauverfahren wesentliche Vorteile bietet. 



   Derzeit findet bei der Errichtung von Flüssigkeitsbehältern in der Regel eines der folgenden drei Bauverfahren Anwendung :
1. Zunächst Errichtung des Daches und Verbindung desselben mit der obersten Zarge. Die weiteren Mantelschüsse (Zargen) werden unten angefügt, wobei das fertige Teilstück des Behälters jeweils gehoben werden muss, wozu Winden, Kräne, Baugerüste usw. erforderlich sind. 



   2. Errichtung des Behälterbodens und Verbindung der untersten Zarge mit dem Behälterboden. Hierauf werden die folgenden Zargen aufgesetzt. Das Aufsetzen des Daches bildet die letzte Phase. 



   3. Errichtung des Behälterbodens und des Daches. Das Dach dient hiebei als Arbeitsbühne für die Errichtung der einzelnen Zargen. Durch Einlassen einer Flüssigkeit (Wasser) in den fertiggestellten Behälterteil wird das mit Schwimmkörpern ausgestattete Dach in die jeweils erforderliche Höhe gehoben. 



   Die Nachteile bei den beiden erstgenannten Verfahren liegen vor allem im Bedarf an kostspieligen Hilfsmitteln, wie Hebeeinrichtungen, Gerüsten, Kränen usw. Ausserdem ist der Behälter während des Baues grossen Windangriffen ausgesetzt, gegen welche eine ausreichende Absicherung nur schwer möglich und sehr kostspielig ist. 



   Beim letztgenannten Verfahren fallen zwar die bei den beiden andern Verfahren erforderlichen Hilfsmittel weg, die Auffüllung ist jedoch insbesondere bei grossen Behältern mit erheblichem Zeitaufwand verbunden und im Winter wegen Vereisungsgefahr schwer durchführbar. 



   Das Ziel dieser Erfindung ist, alle diese Nachteile zu beseitigen und ein wirtschaftliches und sicheres Verfahren für die Errichtung von Flüssigkeitsbehältern, auch grössten Umfanges, zu schaffen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zum Bau zylindrischer Flüssigkeitsbehälter mit einem aus mehreren Mantelschüssen (Zargen) bestehendem Behältermantel, bei welchem auf der Bodenplatte vorerst die Dachkonstruktion errichtet, dann der erste Schuss mit der Bodenplatte verbunden wird, und die weiteren Schüsse unter Verwendung der während des Bauvorganges hebbaren Dachkonstruktion als Arbeitsbühne nacheinander angesetzt werden, ist demgegenüber dadurch gekennzeichnet, dass das Heben der Dachkonstruktion auf mechanischem Wege mittels an dem oberen Rand eines der bereits angesetzten Schüsse, beispielsweise durch Einhängen verankerter und mit der Dachkonstruktion leicht lösbar verbundenen Hebewinden erfolgt. 



   An Hand der Zeichnungen sei das erfindungsgemässe Verfahren zum Bau zylindrischer   Flüssigkeitsbe-   hälter näher erläutert. 



   Es zeigen Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung eines im Bau befindlichen Behälters und Fig. 2 schematisch eine Einrichtung zum Heben der Dachkonstruktion. 



   Vom Behälter sind bereits die Bodenplatten   2,..   die Dachkonstruktion. 3. und einige Mantelschüsse (Zargen)   1,   fertiggestellt. Die als Arbeitsbühne dienende Dachkonstruktion wird mittels an dem oberen Rand eines der bereits angesetzten Schüsse (bzw. eines Teiles derselben) beispielsweise durch Einhängen verankerter Hebewinden gehoben. Die Hebewinden können z. B. aus einem Getriebekasten 5 und einer Zahnstage 6 bestehen, die an ihrem oberen Ende mit einem Haken 8 versehen ist, der in 

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 gabelförmige, am oberen Zargenrand aufgesteckte Haken'7 eingehängt wird. 



   Zweckmässig sind an den Enden von radial verlaufenden   Dachträgern   Verankerungsplatten (4) für die Hebewinden vorgesehen, welche gleichzeitig als Knotenbleche einen Teil der Dachkonstruktion bilden. In vorteilhafter Weise umschliessen die Verankerungsplatten die Enden   der Rsdialträger   U-förmig und bilden einen nach oben offenen Kasten. 



   Die Verbindung der Hebewinden mit den Verankerungsplatten 4 erfolgt zweckmässig durch leicht lösbare Steckbolzen 9. Die Mantelbleche werden mit einem einfachen Hebegerät, das am Dach schwenkbar montiert wird, hochgezogen. 



   Nach Erreichung der gewünschten Höhe wird die Dachkonstruktion mit dem Mantel verbunden, wobei die Verankerungsplatten 4 als Knotenbleche verwendet werden können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Bau zylindrischer Flüssigkeitsbehälter mit einem aus mehreren Mantelschüssen (Zargen) bestehenden   Behältermantel,   wobei auf der Bodenplatte vorerst die Dachkonstruktion errichtet, dann der erste Schuss mit der Bodenplatte verbunden wird, und die weiteren Schüsse unter Verwendung der   während   des Bauvorganges hebbaren Dachkonstruktion als Arbeistbühne nacheinander angesetzt wer-   del1   dadurch gekennzeichnet, dass das Heben der Dachkonstruktion (3) auf mechanischem Wege mittels an dem oberen Rand eines der bereits angesetzten Schüsse, beispielsweise durch Einhängen verankerter und mit der Dachkonstruktion leicht lösbar verbundenen Hebewinden (5,6, 8) erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass an der Peripherie der Dachkonstruktion vorzugsweise an den Enden von radial verlaufenden Trägern Verankerungsplatten (4) od. dgl. für die Hebewinden vorgesehen sind, welche gleichzeitig einen Teil der Dachkonstruktion bilden (Knotenbleche).
    3. Einrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsplatten (4) od. dgl. U-förmig die Enden der Radialträger umschliessen und vorzugsweise einen nach oben offenen Kasten bilden.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungder Hebewinden mit den Verankerungsplatten (4) mittels leicht lösbarer Steckbolzen erfolgt (9).
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