AT24188B - Grießputz- und Sortiermaschine. - Google Patents

Grießputz- und Sortiermaschine.

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AT24188B
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Robert Koerner
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Robert Koerner
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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Griessputz-und Sortiermaschine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Griessputzmaschine, bei welcher der zu sichtende     Griossstrom nacheinander   durch mehrere in Abständen übereinander angeordnete Kulissengruppen fällt, wobei er in den   Räumen zwischen den Kulissengruppon   der Wirkung eines Luftstromes ausgesetzt ist. 



   Die Kulissengruppen selbst setzen sich zusammen ans schrägen Gleitflächen von solcher Ausdehnung, dass entsprechend dem spezifischen Gewicht die leichteren und schweren Körner verschiedene Fiugbahnen erhalten. Es ist eine Griessputzmaschine dieser Art bereits 
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 die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Maschine dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissengruppen aus unmittelbar hintereinander liegenden Fächern von   winkelförmigem   Querschnitt bestehen, derart, dass statt der gleichgerichteten, geraden Gleitflächen solche   entstehen, die einen Wendepunkt besitzen und bei denen der Neigungswinkel ein ver-   schiedener ist. so dass an jeder einzelnen Kulissengruppe das Auffangfeld breiter ist als das Ansstreufeld. 



     Der Vorteil dieser Ausbildung der Kulissengruppen   ist der, dass die   Sichtwirkung   gesteigert wird, indem zu der Sichtung nach dem spezifischen Gewicht noch eine Sichtung nach der Elastizität der Griessteilchen hinzukommt. An dem Wendepunkte der   Gloitnächpn,   wo der   herahrieselnde Griessstrom seine Richtung ändern muss,   tritt eine gewisse Stosswirkung auf, die   sieh   infolge der   Elastizität der Teilchen in einer   ungleich starken Ver-   zögerung derselben äussert, derart,   dass die schweren, besseren Teilchen mit nahezu gleicher   Geschwindigkeit ihren Weg in der anderen Richtung   fortsetzen, während die leichteren   mehr oder minder stark verzögert werden.

   Infolgedessen   wird der Unterschied der Gleit- 
 EMI1.2 
   die     Verschiedenheit   des spezifischen   Gewichtes werden könnte.   



   Da ferner die Gleitfächen verschiedene Neigung haben, und zwar die hinteren steiler 
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 wünschte flachere Gleitfläche und flachere Fallbahn als für die schwerer gleitenden, leichteren   Teilchen der hinteren Kulissen.   



   Da weiter   die kennzeichnende   Form der Kulissengruppen bei jeder einzelnen der-   selben ein breiteres Auffangfeld   als das Ausstreufeld ergibt, ist es nicht erforderlich, jode 
 EMI1.4 
 Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt einer solchen Maschine zum Putzen feinkörniger Stoffe, Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt einer solchen Maschine zum Putzen grobkörniger   Steffe, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie A - B der Fig. 1, Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach     Linie ('-/) der Fig.   3. 

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 Weise herausnehmbar angeordnet und können durch beliebige   Mittel in ihrer Stollung ge.   halten werden. 



     Anschliessend   an die Kulissen im Innern des Gehäuses, verlaufen in bekannter Weise   kurvenförmig   nach oben gerichtet die Wände k, welche die   Saugtuftteitungen     l   begrenzen, welche zur Ansaugstelle m mit Regelschiebern n oder Regelklappen o führen. 



   Das zu sichtende Gut gelangt aus der Vorratsgosse q mittelst der Zuführwalze r in die entsprechend geneigt liegende Kulisse s. Die schwersten Teile des   Sichtgutea   haben das Bestreben, in dieser Richtung am weitesten fortzurollen, so dass sie in die ersten   E" ! Ben a fallen. Die spezifisch leichteren   dagegen haben weniger dieses Bestreben und fallen in die nächstliegenden Kulissen b. Der Saugluftstrom   unterstützt   die Sichtung und 
 EMI2.2 
 Gewicht entsprechend in die Kulissen c oder in die Sammelschnecken t oder in das Rohr   is   fallen. 



   Das Sichtgut wird durch die Kulissen in mehrere Ströme geteilt und der nächst   tioferliegendou     Kulissengruppe   in der Weise zugeführt, dass das schwere, bessere Gut in die Kulissen a, das leichtere in die Kulissen b und so fort fällt. Da sich nun bei dem Herabfallen des Sichtgutes jeder einzelne Strom noch weiter zerteilt, so findet bei jeder Kulissengruppe eine weitere Sichtung statt. 



   Die geraden, nahe hintereinander angeordneten   Austaufnächeu   der Kulissen, welche geneigt gegen den Luftstrom gerichtet sind, sind entsprechend lang, um dem herabrollendon Sichtgut eine der Neigung der Flächen entsprechende Richtung zu geben, in welcher die schwersten Sichtgutkörner, nachdem sie den Wendepunkt der Gleitflächen passiert haben, mit nahezu der gleichen Geschwindigkeit wie auf der schiefen Gleitfläche vor der Knickstelle weiterrollen, während die leichteren Teilchen durch diese Wendung eine verhältnismässig grössere Verlangsamung ihrer an sich schon langsameren Gleitbewegung erhalten. 



   Solche   Sichtguttoitchen,   welche durch irgendeine Veranlassung etwas zu weit nach den hinten gelegenen Kulissen gelangt sind, können durch die grössere Entfernung der auffangenden Enden von den Ausläufen wieder in die vorderen Kulissen zu denjenigen zurückgelangen, zu welchen diese gehören, es kann also dann ein Vorwärtssortieren der schweren Sichtgutkörner stattfinden. 



   Das gesichtete Gut kann in verstellbaren Auffangvorrichtungen v getrennt gesammelt werden. 



   Durch die   vorliegendf Erfindung   wird den bekannten   Griessputzmaschinen   gegenüber, neben einer schärfer begrenzten Teilung des Sichtgutes noch der Vorteil erreicht, dass durch Anwendung von wie beschrieben ausgebildeten Kulissen schwächere Luftströme benützt werden können. 



   Die Anzahl der Kulissenflächen kann entsprechend vermehrt, die der Putzräume entsprechend vermehrt oder vermindert werden. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Maschine zum Putzen und Sichten von Griessen, Dunsten, körnigen und schrotartigen Stoffen u. dgl. mit in Abständen übereinander angeordneten Kulissengruppen, deren Kulissen schiefe Gleitflächen für das Sichtgut bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitflächen einen winkelförmig gestalteten Querschnitt besitzen und die Kulissengruppen aus solchen unmittelbar hintereinander liegenden Gleitflächen verschiedener Neigungswinkel zusammen- EMI2.4 an jeder einzelnen Kulissengruppe ein Auffangfeld erzielt wird, welches breiter ist als das Ausstroufeld.
AT24188D 1903-01-12 1905-01-14 Grießputz- und Sortiermaschine. AT24188B (de)

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AT24188B true AT24188B (de) 1906-05-10

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