AT241793B - Spannvorrichtung für Blattsägen, insbesondere Gattersägen - Google Patents

Spannvorrichtung für Blattsägen, insbesondere Gattersägen

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AT241793B AT199160A AT199160A AT241793B AT 241793 B AT241793 B AT 241793B AT 199160 A AT199160 A AT 199160A AT 199160 A AT199160 A AT 199160A AT 241793 B AT241793 B AT 241793B
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Josef Thoeress
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Josef Thoeress
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  Spannvorrichtung für Blattsägen, insbesondere Gattersägen 
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Blattsägen mittels hydraulischem Sägenspanner und Angeln und hat bei Beibehaltung des bisher   üblichen Druckes die Erbringung   doppelt so hoher Zugspannung ohne Vergrösserung der Durchmesser der vielen kleinen Zylinder der Druckkörper (somit ohne Vergrösserung des   sogenannten"dünnsten Bretterschnittes")   sowie die Ermöglichung einer den Blattzustand berücksichtigenden, individuellen Zugspannungsaufbringung für die einzelnen Blätter eines Einhanges zum Ziele. 



   Die gesteigerten und immer noch steigenden Leistungsanforderungen an die Blattsägen erfordern von deren Spannvorrichtungen höhere Zugspannungsaufbringung und die Möglichkeit, die Zugspannungsgrössen innerhalb eines Einhanges zu variieren, wobei der ohne Abweichung der Angeln aus der Lotrechten im Volleinhang erzielbare dünnste Bretterschnitt der jeweiligen Spannvorrichtung beibehalten werden muss. 



   Die bisher bekannten Spannvorrichtungen mittels Angeln und mit diesen   zusammenwirkenden hydrau-   lischen Sägenspannern haben den Nachteil, dass sie nicht in der Lage sind, den genannten Erfordernissen Rechnung zu tragen. Dies vor allem deshalb, weil   dem "dünnsten Bretterschnitt" nach   oben Grenzen gesetzt und alle bisherigen Möglichkeiten zur Erreichung einer höheren Zugspannungserbringung bei Beibehaltung des   genannten"dünnstenBretterschnittes"bereits ausgeschöpft   sind. So kann der hydraulische Druck nicht mehr wesentlich erhöht werden, weil die Zylinderdichtungen wegen ihres stark zunehmenden Verschleisses, insbesondere wegen der ausserordentlich stark ansteigenden, die Spannwirkung vermindernden Reibung an den Zylinderwänden bereits bis zur obersten Grenze ausgelastet sind.

   Des weiteren kann auch die Zahl der auf eine Angel wirkenden, zwecks Vergrösserung der Kolbenfläche hintereinanderliegend angeordneten Zylinder nicht weiter erhöht werden, weil dadurch ein unzulässiges Drehmoment auf die Gatterrahmenriegel wirken würde, anderseits aber der Anbringung von ausladenden, versteifenden   Abstützun-   gen unterhalb der Druckkörper aus   verschiedenen Gründen   ebenfalls bereits erreichte Grenzen gesetzt sind. 



     Der"dünnste Bretterschnitt"hängt vomMittenabstand   der nebeneinanderliegenden Druckelemente ab, unabhängig von dahinter- oder davorliegenden weiteren Druckelementen, die auf dieselbe Angel wirken, wobei aber schräg hintereinander,   d. h.   versetzt angeordnete Druckelemente als nebeneinanderliegend zu rechnen sind.   Der "dünnste Bretterschnitt" bei   allen Spannvorrichtungen dieser Art wird somit wie folgt berechnet : Mittenabstand der selbständig auf eine Angel im Volleinhang wirkenden Druckelemente minus einer Schnittfuge. 



   Die hydraulischen Sägenspanner der bekannten Spannvorrichtungen haben entweder auf einem Gatterrahmenbalken-Riegel allein Druckkörper, während auf dem andern Riegel nur eine für die Übertragungs-   elemeni : e der Angeln bestimmte Auflage   vorhanden ist, auf welcher die in Spannstellung durch Druckelemente des Druckkörpers angehobenen Übertragungselemente aufliegen, oder sie haben auf beiden Gatterrahmenbalken-Riegeln Druckkörper. 



   Unter den bisherigen Spannvorrichtungen, deren hydraulische Sägenspanner auf beiden Gatterrahmenbalken-RiegelnDruckkörper besitzen, gibt es auch solche, die zu jedemDruckkörper eine für die Übertragungselemente der Angeln bestimmte Auflage aufweisen. Diese Auflagen dienen aber nur ihrem Zweck, solange die Übertragungselemente nicht in Spannstellung gebracht sind. In Spannstellung hingegen sind die Übertragungselemente von beiden Auflagen weggehoben, weil Druckelemente beider Druckkörper von beiden Seiten gleichzeitig auf je ein Übertragungselement wirken. 



   Die bisherigen Spannvorrichtungen, deren hydraulische Sägenspanner auf beiden Gatterrahmenbalken-   RiegelnDruckkörper haben,   sind aber im Vergleich mit solchen Spannvorrichtungen, deren hydraulische Sägenspanner nur auf   einem Gatterrahmenbalken-RiegelDruckkörper   besitzen,   hinsichtlich Zugspannungs -   erbringung im Hintertreffen, da ihnen die günstige Hebelwirkung beim Zusammenspiel Druckelemente - 

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   Übertragungselemente - Auflage,   wie sie bei den letztgenannten Spannvorrichtungen grösstenteils gegeben ist, fehlt.

   Anderseits erbringt dieser Vorteil der günstigen Hebelwirkung aber auch den bisherigen Spannvorrichtungen den Nachteil der ungünstigen Belastung des Gatterrahmenbalkens und der daraus sich ergebenden Folgen. 
 EMI2.1 
    Vergrösserung des Bretterschnittestes" hätte   bisher durch Aufsetzen der Übertragungselemente auf je   zwei der nebeneinander-bzw. schräg hin-   tereinanderliegendenDruckelemente eine doppelt so hohe Zugspannung   erreicht werden können ;   andernfalls   wäre beim erforderlichenAusrichtender Übertragungselemente aufdieDruckelemente die bereits   erwähnte, in Richtung der Gatterbahn gesehene Abweichung der Angeln aus der Lotrechten ins Untragbare vergrössert worden.

   Nicht nur dass jede, selbst unter   normalen Umständen   unvermeidliche Abweichung   zumindest eini-   ger Angeln bei einem grossen Teil der Brettstärkeneinhänge sich auf die Blätter ungünstig auswirkt, ist auch erhöhte Reibung in den kleinen Kolbensystemen der Druckkörper die Folge, so dass eine derart ver-   grösserte Abweichung der Angeln   aus der Lotrechten auch dementsprechend vergrösserte Nachteile, die die
Funktion des hydraulischen Sägenspanners in Frage stellen, mit sich gebracht hätte. 



   Durch die Erfindung werden diese Mängel und Nachteile der bisherigen Spannvorrichtungen mittels
Angeln und   hydraulischerSägenspannerbeseitigt   und der angestrebte Effekt erfindungsgemäss dadurch er- zielt, dass, in Längsrichtung der Gatterbahn gesehen, die Auflageflächen der Übertragungselemente 4 insbesondere an den Stellen, wo die Druckelemente 3 der Druckkörper 1 auf sie wirken, breiter sind als der Mittenabstand der Druckelemente 3 bzw. als der mit der Spannvorrichtung ohne Abweichung der
Angeln aus der Lotrechten im Volleinhang erzielbare dünnste Bretterschnitt zuzüglich dem Mass einer zu- gehörigen Schnittfuge, so dass in Spannstellung zumindest je zwei der nebeneinander-bzw.

   schräg hin- tereinanderliegenden Druckelemente 3 eines Druckkörpers 1 auf je nur ein Übertragungselement 4 wirken, während dieses auf der dem andern Druckkörper 1 zugeordneten Auflage 2 aufruht. Weiters sind die Übertragungselemente 4 in Längsrichtung der Gatterbahn verschiebbar bzw. ihre für die Druck- elemente 3   bestimmten Auflageflächen   längenmässig so gehalten, dass alle oder nur ein Teil der im Be- reich ihrer Breite hintereinanderliegenden   Auflageflächen   der Druckelemente 3 eines Druckkörpers 1 auf die einzelnen   Übertragungselemente   4 wirken. Ausserdem wirken Druckelemente 3 des einen
Druckkörpers 1 und des andern Druckkörpers 1 wechselweise auf die Übertragungselemente 4. 



   Mit dieser Breitenausbildung der Auflageflächen der Übertragungselemente wird die Abweichung der
Angeln aus der Lotrechten, wie sie sich andernfalls oft ergeben würde, vermindert. Gleichzeitig wird mit genannter Breitenausbildung aber auch die Möglichkeit geschaffen, noch höhere Zugspannungen für Fälle, wo ganze Einhänge oder einzelne Brettstärken dies zulassen und deren Sägeblätter dies erfordern, zu er- bringen.

   Da auf die Übertragungselemente vor allem immer je doppelt so viele Druckelemente eines
Druckkörpers als bisher wirken können und die günstige Hebelwirkung beim Zusammenspiel Druckelemente - Übertragungselemente - Auflage dabei gegeben sein kann, wird auch doppelt so hohe Zugspan- 
 EMI2.2 
    Spannvorrichtungen mittels Angelnverschieden langen Auflageflächzn   und   der wählbaren Anzahl   der darauf wirkenden Druckelemente sind die
Möglichkeiten einer den Blattzustand berücksichtigenden, individuellen Aufbringung von Zugspannung auf   die einzelnen Blätter eines Einhanges   ausserordentlich vergrössert, ergänzt durch die Möglichkeit, dadurch, dass bei jedwedem Brettstärkeneinhang auf die einzelnen Übertragungselemente auch immer zwei neben- einanderliegende Druckelemente wirken können,

   an sich schon höhere Zugspannungen zu erzielen. 



   Schliesslich erbringt das Merkmal, dass Druckelemente des einen Druckkörpers und des andern Druckkör- pers wechselweise auf die   Übertragungselemente   wirken, den Vorteil, dass hiebei   der"dünnste Bretter-   t schnitt" beibehalten werden kann. Auch wird durch das letztgenannte Merkmal die ungleiche Rahmenbe- lastung, die bei den bisherigen Spannvorrichtungen mit günstiger Hebelwirkung beim Zusammenspiel
Druckelemente - Übertragungselemente - Auflage auftritt, vermieden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Spannvorrichtung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt der Spannvorrichtung in Längsrichtung der Gatterbahn gesehen,   I während Fig. 2   denselben Teil quer zur Längsrichtung der Gatterbahn darstellt. 



   Es sind bezeichnet; die Druckkörper mit 1, die jedem Druckkörper zugeordnete Auflage mit 2, die   Druckelemente der Druckkörper mit   3 und die Übertragungselemente mit 4. 



   Die Auflageflächen der Übertragungselemente 4 sind an den Stellen, wo die Druckelemente 3 
 EMI2.3 
 

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 je nur ein Übertragungselement 4 wirken, ruht dieses auf der dem andern Druckkörper 1 zugeordneten Auflage 2 auf. Weiters wirken Druckelemente 3 des einen Druckkörpers 1 und des andern Druckkörpers 1 wechselweise auf die Übertragungselemente 4. Die Übertragungselemente 4 sind verschiebbare Keilunterlagen, so dass wahlweise alle oder nur ein Teil der im Bereich ihrer Breite hintereinanderliegenden Druckelemente 3 eines Druckkörpers 1 auf sie wirken können. 



   Für die Erzielung des durch die Erfindung angestrebten Effektes ist es belanglos, ob zu jedem Druckkörper eine eigene druckerzeugende Einrichtung mit zugehörigem Druckanzeiger usw. gehört oder ob die Druckkörper an eine gemeinsame druckerzeugende Einrichtung mit Anzeigevorrichtung usw. angeschlossen sind. 



   Mit demWort"Druckelemente"werden in der Erfindung jene Druckstücke bezeichnet, deren unmittelbares Zusammenwirken mit den Übertragungselementen gegeben ist. Mit dem   Wort "Übertragungsele-   ment" wird jenes aus einem oder mehr als einem Stück bestehende Element verstanden, das den Hebel darstellt, über den die Kraft in die Angel gelangt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Spannvorrichiung für Blattsägen, insbesondere Gattersägen, mittels hydraulischem, zumindest zwei   hintereinanderliegende Reihen von Druckelementen je Druckkörper aufweisenden Sägenspanner sowie mit   den Druckelementen zusammenwirkenden Angeln, dadurch gekennzeichnet, dass, in Längsrich-    tung der Gatterbahn gesehen, die Auflageflächen der Übertragungselemente (4), wie Keil, Keilunterlage od. dgl., insbesondere an   den Stellen, wo die Druckelemente (3), wie Spannkolben, Tasten od. dgl.   auf sie wirken, breiter sind als der Mittenabstand der Druckelemente (3) bzw.

   als der mit der Spannvorrichtung ohne Abweichung der Angeln aus der Lotrechten im Volleinhang erzielbare dünnste Bretterschnitt zuzüglich   dem Mass   einer   zugehörigenSchnittfuge,   so dass in Spannstellung zumindest je zwei der nebeneinander-bzw. schräg hintereinanderliegenden Druckelemente   (, 3)   eines Druckkörpers   (1)   auf je nur ein Übertragungselement (4) wirken, während dieses auf der dem andern   Druckkörper     (1)   zugeordneten Auflage (2) aufruht.

Claims (1)

  1. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungselemente (4) so verschiebbar oder/und ihre Auflageflächen so kurz gehalten sind, dass nur ein Teil der im Bereich ihrer Breite hintereinanderliegenden Auflageflächen der Druckelemente (3) eines Druckkörpers (1) auf sie wirken.
    3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen der Übertragungselemente (4) so lang gehalten sind, dass alle im Bereich ihrer Breite hintereinanderlie- genden Auflageflächen der Druckelemente (3) eines Druckkörpers (1) auf sie wirken.
    4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Übertragungselemente (4) so verschiebbar oder/und ihre Auflageflächen längenmässig so verschieden gehalten sind, dass teils alle, teils nur ein Teil der im Bereich ihrer Breite hintereinanderliegenden Auflageflächen der Druckelemente (3) eines Druckkörpers (1) auf sie wirken. EMI3.1 elemente (3) des einen Druckkörpers (1) und des andern Druckkörpers (1) wechselweise auf die Übertragungselemente (4) wirken.
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