DE2504695B2 - Freiform-Schmiedepresse - Google Patents

Freiform-Schmiedepresse

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DE2504695B2
DE2504695B2 DE19752504695 DE2504695A DE2504695B2 DE 2504695 B2 DE2504695 B2 DE 2504695B2 DE 19752504695 DE19752504695 DE 19752504695 DE 2504695 A DE2504695 A DE 2504695A DE 2504695 B2 DE2504695 B2 DE 2504695B2
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press
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die forging
tie rods
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DE19752504695
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Hans J. 4000 Duesseldorf Pahnke
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Pahnke Engineering GmbH and Co KG
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Pahnke Engineering GmbH and Co KG
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    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides
    • B30B15/042Prestressed frames
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    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
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Description

Die Erfindung betrifft eine Freiform-Schmiedepresse in Rahmenkonstruktion mit nur zwei schräg zur Schmiedeachse angeordneten rechteckigen Rahmenteilen und in den Rahmenteilen liegenden Zugankern.
Freiform-Schmiedepressen erfordern eine besonders gute Zugänglichkeit zu den Schmiedewerkzeugen. Die Pressenrahmen werden deshalb so ausgeführt, daß ein Werkzeugwechsel in beiden Maschinen-Hauptachsen möglich ist. Die übliche 4-Säulen-Bauart, die sowohl bei Pressen mit Oberflur- ais auch mit Unterflurantrieb Verwendung gefunden hat, erfüllt jedoch nicht alle Anforderungen an Rahmensteifigkeit und Führungsgenauigkeit. Auch vorgespannte Konstruktionen mit rohrförmigen Säulen und innenliegenden Zugankern, wie im DE-GM 17 65 248 und in den Technischen Mitteilungen 65. Jahrgang, Heft8, August 1972, Seite 372 dargestellt, konnten das Führungsverhalten nicht verbessern. Die Säulenkonstruktion wurde deshalb mehr und mehr von der Rahmenbauweise verdrängt.
Die Rahmenkonstruktion hat gegenüber der Rundsäulen-Bauart die Vorteile der Flachführungen, die nachstellbar ausgeführt werden können, und der größeren Rahmensteifigkeit gegen exzentrische Beanspruchungen.
Bei den Pressen in Rahmenkonstruktion, wie z. B. in der DE-OS 22 23 708 und in der DE-OS 22 31589 dargestellt, werden die kettengliedförmigen Pressenrahmen möglichst einteilig ausgeführt.
Einteilige Pressenrahmen, wie z. B. im DE-GM 19 12 750 vorgeschlagen, lassen sich aber aus Gewichtsund Transportgründen nur für Pressen mit Preßkräften bis max. 3000 bis 4000Mp herstellen. Für größere Schmiedepressen wird der Rahmen in Unterholni, Oberholm und 2 Seitenwangen geteilt (vergleiche Industrieanzeiger Nr. 84, Schmiedetechnische Mitteilung Nr. 5 vom 6.10.1970, Bild 6).
Bei den bisher bekanntgewordenen Freiform-Schmiedepressen mit geteilten Rahmen sind die Seitenwangen an ihren Enden verdickt und halten Ober- und Unterholm mit hakenförmigen Vorsprüngen zusammen. Die bei Belastung entstehenden Biegemomente werden durch kurze Ankerschrauben aufgenommen.
Es sind Rahmenkonstruktionen bekannt, bei denen die Rahmenteile durch Drahtwicklung zusammengehalten werden, diese Konstruktionen haben jedoch unter anderem den Nachteil, daß in Ober- oder Unterholm keine Zylinder untergebracht werden können, sie sind deshalb für die meist langhubigen Freiform-Schmiedepressen nicht geeignet.
Die Bauweise der bisher ausgeführten geteilten Pressenrahmen bei Freiform-Schmiedepressen ist aufwendig und erfordert ein hohes Maschinengewicht. Die senkrechten Rahmenteile, die gleichzeitig die Zugkräfte aus den Preßkräften und die Biegekräfte aus exzentrischen Belastungen übertragen müssen, erfordern eine
ίο sehr große Dimensionierung. Hakenförmige Verbindungen mit Ober- und Unterholm sind aufwendig und schwer.
Aus dem allgemeinen Pressenbau, insbesondere dem Gesenkschmiede-Pressenbau, sind zwar Konstruktionen bekannt, bei denen Ober- und Unterholm unter Verwendung von Zwischenstücken mit mehreren Zugankern zusammengespannt werden. Diese Konstruktionen können jedoch wegen ihrer unzureichenden Zugänglichkeit für den Freiform-Schmiedepressenbau nicht verwendet werden (vergleiche DE-OS 20 47 771).
Von daher liegt der Erfindung als Aufgabe eine Rahmenkonstruktion zugrunde, die die Vorteile des für Freiform-Schmiedepressen bewährten schrägstehenden Rahmens nur 2 senkrechten Rahmenteilen, mit einer leichteren und wirtschaftlicheren Bauweise vereinigt.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die senkrechten Seitenteile des Pressenrahmens U-förmig ausgebildet und durch vier oder mehr Zuganker mit dem Ober- und Unterholm des Pressenrahmens verbunden sind.
Die Wirkung der damit beanspruchten Maßnahmen besteht darin, daß die U-förmige Ausbildung der senkrechten Rahmenteile die für beide Hauptachsen erforderliche nötige Steifigkeit gegen exzentrische Beanspruchung gibt, die innenliegenden Zuganker vor Wärme-Beanspruchung schützt und außerdem die Möglichkeit bietet, zwischen den Zugankern noch Rohre zur Zuführung des Betriebsmittels zu dem Arbeitszylinder unterzubringen.
Da die Anker nur reine Zugkräfte übertragen, ist ihre Überwachung auf eventuelle Überlastung durch einfache Dehnungsmessung relativ leicht durchzuführen. Bei exzentrischer Belastung der Presse verändern sich die Zugspannungen in den Ankern, und zwar am stärksten in den 4 Ankern, die an den äußeren Eckpunkten des Pressenrahmens liegen. Die z. B. mittels Dehnungsmeßstreifen in diesen Ankern gemessene Veränderung der Zugspannung kann deshalb benutzt werden, um über elektronische Meßgeräte direkt die Größe der Exzentrizität bei der Belastung der Presse anzuzeigen und gegebenenfalls bei Überschreitung der zulässigen Maximalwerte ein Signal zum Stillsetzen der Anlage auszulösen. Der grundsätzliche Aufbau des Pressenrahmens kann sowohl für Pressen mit Oberflurantrieb als auch für Pressen mit Unterflurantrieb verwendet werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 den vertikalen Schnitt durch die Presse in der
Schmiedeachse,
F i g. 2 den horizontalen Schnitt durch die Schmiedepresse,
F i g. 3 den vertikalen Schnitt durch die Presse quer zur Schmiedeachse.
Der Oberholm 1 und der Unterholm 2 der Schmiedepresse sind durch U-förmige Seitenrahmen 3 und einer Reihe von Zugankern 4 miteinander verbunden. Die Abmessungen und die Anzahl der
Zuganker 4 ist dabei so gewählt, daß die Teile aus Walzmaterial hergestellt werden können und im Schaftbereich nicht bearbeitet werden müssen. Die Anker werden vorgespannt und erzeugen damit eine Druckvorspannung in den senkrechten Rahmenteilen 3. Diese U-förmigen Rahmenteile tragen die Flachführungen für das bewegliche Querhaupt 5. Sie sind so dimensioniert, daß sie die beim exzentrischen Schmieden auftretenden Seitenkräfte und die damit verbundenen Biegebeanspruchungen aufnehmen können. Die Zuganker 4 sind frei von Biegespannungen und können deshalb verhältnismäßig hoch belastet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Freiform-Schmiedepresse in Rahmenkonstruktion mit nur zwei schräg zur Schmiedeachse angeordneten rechteckigen Rahmenteilen und in den Rahmenteilen liegenden Zugankern, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Seitenteile des Pressenrahmens U-förmig ausgebildet und durch vier oder mehr Zuganker (4) mit dem Ober- und Unterholm (1,2) des Pressenrahmens verbunden sind.
2. Freiform-Schmiedepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung der Zuganker (4) durch Meßgeräte, z. B. Dehnungsmeßstreifen, überwacht und die Veränderung der Zugspannung zur Überprüfung der exzentrischen Belastung der Presse verwendet wird.
DE19752504695 1975-02-05 1975-02-05 Freiform-Schmiedepresse Ceased DE2504695B2 (de)

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DE2504695A1 DE2504695A1 (de) 1976-08-19
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