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Haltegestell für Babybadewannen
Die Erfindung betrifft ein Haltegestell für Babybadewannen, welches ermöglicht, auch bei beschränkten Raumverhältnissen Babywannen sicher aufzustellen, wo sich dafür gerade Platz bietet.
Das erfindungsgemässe Haltegestell ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander parallel angeordneten Tragleisten, welche in ihrem Abstand zueinander verstellbar verbunden sind, oberseitig Halter für eine aufgesetzte Wanne und unterseitig Sperrzapfen aufweisen, welche in der Leistenlängsrichtung verstellbar sind.
Ein solches Gestell kann beispielsweise in einem Badezimmer auf die vorhandene Badewanne praktisch unverrückbar aufgelegt werden. Die Sperrzapfen lassen sich der Breite der vorhandenen grossen Badewanne entsprechend an den Tragleisten einstellen und feststellen, so dass sie innen an der Wannenwandung anliegen und das Gestell gegen ein Verschieben sperren. Auf einen Tisch aufgesetzt lassen sich die Zapfen den Tischrand nach unten übergreifend als Festklemmittel für das Gestell benutzen.
Die Tragleiste kann zwei Verbindungsleisten aufweisen, welche rechtwinklig nach der gleichen Seite von der Tragleiste abzweigen, gabelförmig enden und mit ihrem Gabelschlitz Gleitzapfen Sitz bieten, welche an der andern Tragleiste befestigt sind.
Dadurch, dass die beiden Tragleisten in ihrem Abstand zueinander verstellbar sind, lässt sich jede Babywanne unabhängig von ihrer Länge mit den für sie bestimmten Haltern des Gestelles in Anschlag bringen.
Die Verbindungsleisten für die Tragleisten können lösbar an einer Tragleiste befestigt sein.
Die Verbindungsleisten, welche an einer Tragleiste befestigt sind, können mit ihrem gegabelten Ende auf der andern Tragleiste aufliegen. Auf diese Weise ist stets ohne weiteres ein sicherer Lagezusammenhalt der Tragleisten des Gestells vorhanden.
Die Tragleisten können Längsschlitze 3 aufweisen und die Sperrzapfen eine mit einer Flügelmutter versehene Schraube, welche jeweils durch einen Schlitz der Tragleisten hindurchführt. In solcher Ausführungsform lassen sich die Sperrzapfen schnell und leicht an ihrer Tragleiste lösen, verstellen und an der erforderlichen Stelle wieder feststellen.
Eine Tragleiste kann eine gegebenenfalls lösbare oder zurückklappbare Ablegeplatte aufweisen, um z. B. Seife, Schwamm und Waschlappen bei der Babywäsche griffbereit zu haben bzw. ablegen zu können.
Die Sperrzapfen können Winkelstücke darstellen, so dass ein möglichst weiter bzw. enger Zapfenabstand festgelegt werden kann.
Bei den Tragleisten können jeweils zwei, gegebenenfalls lösbare, Halter vorhanden sein, welche durch eine Schnur, einen biegsamen Draht, z. B. aus Kunststoff od. dgl. verbunden sind, wobei ein solches schmiegsames Verbindungsmittel länger ist als der Abstand der Halter voneinander. Eine derartige Halterungsanordnung vermittelt der auf das Gestell aufgesetzten Babywanne an ihrem vorderen und hinteren Ende satten Umfassungshalt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Haltegestell beispielsweise dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 ein Gestell in Draufsicht, Fig. 2 das gleiche Gestell in Seitenansicht, Fig. 3 eine besondere Ausführungsform der Sperrzapfen, Fig. 4 eine zusätzliche Anordnung an einer Tragleiste des Gestells in Draufsicht.
Gemäss den Fig. 1 und 2 sind zwei aneinander parallel angeordnete Tragleisten 1 und 2 vorhanden, welche in ihren Endteilen jeweils einen Schlitz 3 aufweisen. Jeder Schlitz 3 wird von der Schrau-
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be 10 eines Sperrzapfens 4 durchgriffen, welcher unterseitig an der Tragleiste angeordnet ist. Zum Festschrauben des Sperrzapfens ist jeweils eine Flügelmutter 11 bei der Schraube 10 vorgesehen.
Oberseitig sind bei jeder Tragleiste zwei Haltepflöcke 5 vorhanden, an denen die Enden einer Fassschnur 6, z. B. ein schmiegsamer Kunststoffdraht, befestigt sind. Diese Fassschnur ist länger als der Abstand der Haltepflöcke 5 voneinander.
An der Tragleiste 1 sind senkrecht nach der gleichen Seite gerichtet zwei Verbindungsleisten 7 befestigt, welche gabelförmig enden. In denGabelschlitzen 8 erhalten Gleitzapfen 9 Halt und Führung, welche an der Oberseite der Tragleiste 2 befestigt sind. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, liegen die Verbindungsleisten 7 mit ihren geschlitzten Enden auf der Tragleiste 2 auf.
Gemäss Fig. 3 stellen die Sperrzapfen Winkelstücke 12 dar, so dass der Sperrteil nach Bedarf auf möglichst geringen Abstand oder auf weitausladenden Abstand vom andern Sperrzapfen derselben Tragleiste gestellt werden kann.
Gemäss Fig. 4 ist an der Tragleiste 1 seitlich eine Ablegeplatte 13 zurückklappbar angeordnet.
Das erfindungsgemässe Gestell wird beispielsweise im Badezimmer mit ihren Tragleisten 1 und 2 quer über die dort befindliche Grosswanne gelegt. Die Sperrzapfen 4 werden derart eingestellt und festgestellt, dass sie an der Wannenwandung anliegend in die Wanne eingreifen. Alsdann wird die Babywanne auf das Gestell aufgesetzt und die Tragleiste 2 so an die Tragleiste 1 herangerückt, dass die Babywanne von den Fassschnüren 6 an ihren beiden Enden umfasst wird. Nach der Babywäsche braucht die Babywanne nur an einem Ende hochgehoben zu werden, um eine Entleerung durchzuführen.
Sämtliche Einzelteile des Gestells können lösbar vorgesehen sein, so dass also die Teile 7 von der Tragleiste 1 und auch die Haltepflöcke 5 von den Tragleisten abgenommen werden können und demzufolge das Gestell nur als Leistenbündel bequem und wenig Raum beanspruchend verpackt und mitgenommen werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
EMI2.1
angeordneten Tragleisten (1, 2), welche in ihrem Abstand zueinander verstellbar verbunden sind und oberseitig Halter (5) für eine aufgesetzte Wanne und unterseitig in der Leistenlängsrichtung verstellbare Sperrzapfen (4) aufweisen.