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Selbsttätigt Ein- und Ausschaltvorrichtung für elektrische Lampen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Ein-und Ausschaltvorrichtung für elektrische lumpen, welche mit Vorteil für Aborte, Tolephonzollen, Keller u. dgl. in Verwendung genommen worden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Aus- führungsformen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt : Fig. 1 die erste Ausführungform in Vorderansicht, Fig. 2 dieselbe in Seitenansicht, Fig. 3 die Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform, während in Fig. 4 ein Sehieberumschalter veranschaulicht ist.
Die aus beliebig geeignetem Metall hergestellte Ein- und Ausschaltvorrichtung wird auf einem entsprechenden Porzellan- bezw. holzsockel 1 angeordnet. In den Führungen 2 ist die Stange 3 gelagert. Die Auswärtsbewcgung der Stange 3 wird durch den Stellring ()'
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bewirkt. Auf der erwähnten Achse ist weiters eine gezahnte Scheibe 21, welche entweder aus Isolationsmaterial besteht, aufgekeilt, oder es ist diese Scheibe aus beliebigem Material verfertigt, jedoch auf der Achse isoliert angeordnet. Auf derselben Achse 18 ist schliesslich einn aus leitendem Materiale hergestellte, mit Einkerbungen versehene Scheibe 22 aufgekeilt.
Durch einen rechtwinklig abgebogenen, drehbaren Bügel 23 wird das Ein-und Ausschalten der bezilglichen Glühlampe vermittelt. Wird die Türe geöffnet, so wird die Zahnscheibe 20 um einen Zahn gedreht und der Bügel 23 lehnt mit seinem rechtwinklig abgebogenen Ende gegen einen der erhabenen Teile der Scheibe 22, wodurch die Glühlampe eingeschaltet wird. Wird die Türe zwecks Verlassens des betreffenden Raumes wieder geöffnet, so wird die Zahnscheibe 20 abermals um einen Zahn weitergedreht und das abgebogene Ende des Bügels 23 stützt sich gegen einen der Zähne der isolierten Zahnscheibe 21 und befindet sich oberhalb einer der Einbuchtungen der leitenden Scheibe 22, so dass der Strom unterbrochen und die Glühlampe ausgeschaltet wird. Die Umschalt- \ orrichtung kann gegebenenfalls auch in einem Gehäuse untergebracht sein.
Entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 3 tritt an Stelle einer Schaltscheibe ein Schalthebel 72 in Verwendung. Durch den Druck auf die Stange 73 wird diese nach aufwärts gehoben. Bei diesem Vorgang überspringt der an derselben angeordnete Zahn 74 die an dem Schalthebel 72 angelenkte Zunge 75, indem die an dem Hebel 72 befestigte Feder 76 nachgibt. Beim Öffnen der Türe geht die Stange 73 unter Vermittlung der Feder 77 zurück. Hiebei drückt der Zahn 74 auf die Zunge 75 und bewegt den Schalthebel in die Horizontallage, wodurch der an demselben angeordnete segmentförmige liontalit 78 von den Kontaktfedern 79 wegbewegt wird, so dass die Lampe erlischt.
Beim zweiten Öffnen der Türe greift der Zahn 74 nicht an die Zunge 75, sondern geht gerade vorüber. In der Stange 73 ist eine Ausnehmung 80 vorgesehen, mit deren oberen Be- grenzullgsfiäche beim Schliessen der Tare der Schalthebel 72 wieder in die Kontaktstellung itirüclil) ewegt wird. Durch die Arretiorfeder 81 wird der Schalthebel 72 in der horizontalen Lage, wie auch in der schrägen Lage gehalten. Der Schalter 60 kann an beliebiger Stelle
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untergebracht Bein, beispielsweise in einem Wohnzimmer. Durch einen Riegel 53, welcher in eine Ausnehmung der Stange 73 geschoben wird, kann die Umschaltvorrichtung gesperrt werden.
Schliesslich Ist in Fig. 4 ein Schteberomachtttor veranschaulicht. An dem entsprechend
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block 126 gelangt in Berührung mit auf dem Sockel 66 angeordneten Kontaktblöcken.
Hiedurch wird erziolt, dass der elektrische Strom, den kürzesten Weg nehmend, durch den Kontaktblock 126 hindurchgeht. In der mittleren Riegelstellung wirkt bloss die automatische von der Tür betätigte Schaltvorrichtung, während in der höchsten Riegelstellung die Nase 127 die Feder 129 vom Kontaktknopf 128 wegbewegt, wodurch eine konstante Ausschaltung erzielt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE
1. Selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für elektrische Lampen, dadurch ge-
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mit Einkerbungen versehenen, auf der Achse (19) sitzenden, aus leitendem Material bostehenden Scheibe (22) sich lehnt, so dass die Glühlampe eingeschaltet wird, oder gegen einen der Zähne der aus Isolationsmaterial bestehenden bezw. isolierten, gleichfalls auf dor Achse (19) sitzenden Zahnscheibe (21) sich stützt und hiebei oberhalb einer der Einbuchtungen der leitenden Scheibe (22) zou liegen kommt, so dass der Strom unterbrochen und die Glühlampe ausgeschaltet wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass beim Heben der Stange (73) der an derselben angeordnete Zahn (74) an der an dem Schalthebel (72) angelenkten Zunge (75) vorbeigleitet, wobei dieser Zahn bei der Abwärtsbewegung der Stange (73) vermittels der Zunge (75) den Schalthebel in die horizontale Lage drückt, wodurch der an demselben angeordnete segmentförmige Kontakt (78) von den Kontaktblöcken (79) wegbewegt wird, während durch die obere Begrenzungsfläche einer in der Stange (73) vorgesehenen Ausnehmung (80) beim zweitmaligen Schliessen der Türe der Schalthebel (72) wieder in die Kontaktstellung zurückgebracht wird.
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