AT241058B - Versenkbeschlag - Google Patents

Versenkbeschlag

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AT241058B
AT241058B AT426463A AT426463A AT241058B AT 241058 B AT241058 B AT 241058B AT 426463 A AT426463 A AT 426463A AT 426463 A AT426463 A AT 426463A AT 241058 B AT241058 B AT 241058B
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AT426463A
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Krause Kg Robert
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  • Legs For Furniture In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Versenkbeschlag 
Die Erfindung betrifft einen Versenkbeschlag   zum"Herausschwenken   einer Geräteplatte, beispielsweise aus einem Fach eines Schrankes, wobei zwei im wesentlichen parallele Lenker um zwei Achsen an der Platte oder einem unter dieser angeordneten Block an der   Befestigungsfläche'angelenkt   sind. 



   Es ist bereits bekannt, dass die Achsen der Anlenkpunkte der Lenker an der Platte und an der Befesti-   gungsfläche jeweils   in einer Ebene liegen, die mit der Plattenoberfläche einen Winkel zwischen 30 und 600 bildet und die Lenker einander benachbart angeordnet sind und beide in der Nähe des hinteren Randes an der Geräteplatte angelenkt sind. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, durch die die Geräteplatte in ausgeschwenkter Stellung unabhängig von Zugfedern, die zum Zwecke der Entlastung der Lenker angeordnet sind, starr festgehalten werden kann. Diese Vorrichtung soll einfach gestaltet und leicht zu entrasten sein. Zu diesem Zweck ist dem Versenkbeschlag erfindungsgemäss ein von Hand lösbarer Rastmechanismus zugeordnet, der zweckmässig so angeordnet ist, dass er bei ausgeschwenkten Lenkern einrastet. Durch diese Anordnung wird die von den Lenkern gehaltene Befestigungsplatte in ausgeschwenkter Stellung starr festgehalten, so dass sie bei einer entsprechenden Ausführung des Rastmechanismus mit einem beliebig grossen Gewicht beaufschlagt werden kann. 



   Nach einem Merkmal der Erfindung steht der Rastmechanismus mit mindestens einem, vorzugsweise zwei in ausgeschwenkter Stellung unteren Lenkern in Eingriff. Durch den von unten her angreifenden Rastmechanismus wird eine Bewegung des unteren Lenkers sowie der damit befestigten Geräteplatte und damit auch des oberen Lenkers nach unten in Richtung zur eingeschwenkten Stellung verhindert. 



   Zweckmässig besteht der Rastmechanismus aus drehbar angeordneten Riegeln, denen Raststifte an den unteren Lenkern zugeordnet sind. Vorteilhaft sind die Riegel über eine querliegende Welle miteinander verbunden, um die sie drehbar gelagert sind. Dadurch können zwei oder mehr miteinander durch die Welle verbundene Riegel synchron bewegt werden. Die Welle ist zum Einbau in verschieden breite Möbellängen verstellbar ausgeführt. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung stehen die Riegel durch Federmittel, vorzugsweise Federn, in Richtung zur Raststellung unter Federkraft, so dass sie bei ausgeschwenkten Lenkern selbsttätig in die zugeordneten Raststifte. einrasten und damit die Lenker festhalten. Die Torsionsfedern sind auf der Welle im Bereich der Befestigungsflächen angeordnet, während die Welle selbst auf den Befestigungsflächen zugeordneten Lagerstiften gelagert ist. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung ist dem Rastmechanismus eine Lösevorrichtung zugeordnet, die aus einem Schieber besteht, der mittels Langlochführungen am oberen Lenker in Längsrichtung bewegbar gelagert ist. An dem den Riegeln zugewendeten Ende des Schiebers ist hinter dem zugeordneten Riegel ein Entriegelungsstift angeordnet, derart, dass durch Ziehen am Schieber der Riegel um die Welle aus der Riegelstellung gedreht wird. Das andereSchieberende befindet sich im Bereich der Geräteplatte am Block und ist mit einer Handhabe versehen. Durch Ziehen der Handhabe und gleichzeitigem Druck nach unten werden einmal die Riegel aus der Riegelstellung gedreht, und zum andern wird die Geräteplatte mit den an ihr befestigten Lenkern nach unten in eingeschwenkte Stellung bewegt. 



   Zweckmässig ist an den der Geräteplatte zugeordneten Blöcken je ein Langloch unter dem in ausgeschwenkter Stellung oberen Lenker angebracht, denen je eine Justierschraube zugeordnet ist. Beim 

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 Herausschwenken der Geräteplatte begrenzen die Justierschrauben die Endstellung nach oben hin, inden der obere Lenker gegen sie anschlägt. Durch einfaches Verstellen der Justierschrauben in den zugeordneter Langlöchern kann so die Endstellung der Geräteplatte für jedes   beliebige Möbel genau eingestellt werden,  
Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele ! näher erläutert.

   Es sind dargestellt in   Fig. 1   ein   erfindungsgemässer, teilweise   demontierter Versenkbeschlag in perspektivischer Darstellung, einer Beschlagshälfte, Fig. 2 eine Ansicht   der Befestigungsfläche   des Versenkbeschlages in Pfeilrichtung II gemäss Fig.   l.   



   Wie aus   Fig. l   zu ersehen ist, besteht der Beschlag im wesentlichen aus einer Befestigungsfläche   134   die   z. B.   im Innern eines Schränkchens befestigt wird, und aus einem an diesen durch Lenker 9 und   K   angelenkten Block 12, auf welchem eine Geräteplatte befestigt werden kann. Die an dem Block   H   befestigte Geräteplatte kann mit Hilfe des Beschlages nach unten links unter die Befestigungsfläche   1 : :   geschwenkt werden. Der untere Lenker 10 besitzt im Bereich der Befestigungsfläche 13 einen   schräg   nach unten stehenden Arm 11, in den Zugfedern eingehängt werden können. Das andere Ende der nicha dargestellten Zugfedern wird in Bolzen 20 an den Befestigungsflächen eingehängt.

   Beim Herausschwenken des Blockes 12 steht dieser unter der Wirkung der nicht dargestellten Zugfedern, so dass sich de] Block leicht nach oben schwenken lässt. Quer zu den Lenkern 9 und 10 ist im vorderen Bereich der Befestigungsfläche eine Welle 5 angeordnet, die an ihren Enden mit axialen Bohrungen versehen ist und mit diesen Bohrungen in Stifte 1 an den   Befestigungsflächen   gesteckt wird. Die Welle ist längenverstellbar, so dass sie der Breite des Schränkchens und damit der Entfernung der Befestigungsflächen, vor denen in Fig. 1 der Einfachheit halber nur eine dargestellt wurde, voneinander angepasst werden kann. Dies erfolgt, wie aus   Fig. l   zu ersehen ist, mit Hilfe einer mittig liegenden Sechskantachse, die teleskopartig in den beiden Enden der Welle 5 verschiebbar gelagert und feststellbar ist. 



   Am Ende der Welle 5 ist im Bereich der Lenker 9 und 10 ein mit einer nach hinten gerichteten Ausnehmung 14 versehener Riegel 3 angeordnet. Dieser Ausnehmung 14 ist ein Stift 15 am unteren Lenker 10 zugeordnet, derart, dass der Riegel 3 mit der Welle 5 auf dem Zapfen 1   de :   Befestigungsfläche 13 drehend in den Stift 15 einrasten und damit den Lenker festhalten kann. Dadurch ist eine an dem Block 12 befestigte Geräteplatte in herausgeschwenkter Stellung arretiert. De Riegel steht durch eine Torsionsfeder 2 in Richtung zu dem Stift 15 unter Federkraft, so dass   el   selbsttätig einrastet. 



   Wie aus Fig. l weiter zu ersehen ist, ist an dem oberen Lenker 9 ein Schieber 16 befestigt, der durch an ihm befestigte Stifte   17,   die in Langlochführungen 18 im Lenker 9 laufen, in Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. 



   An dem dem Riegel 3 zugewendeten Ende des Schiebers 16 ist ein Stift 19 befestigt, der in montiertem Zustand, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, hinter den Riegel 3 greift. Am andern Ende des Schiebers 16 ist im Bereich des Blockes 12 eine Handhabe in Form eines Griffes 8 angeordnet, mit der der Schieber 16   in Längsrichtung bewegt werden kann. Durch Ziehen an der Handhabe   8 nach rechts, d. h. zur Geräteplatte hin, legt sich der Stift 19 an den Riegel 3 an und bewegt die dem Riegel 3 zugeordnete Rastausnehmung 14 in Pfeilrichtung 20 aus dem Bereich des Stiftes 15. 



  Dadurch kann der Lenker 10 nach unten gedreht werden und damit die an dem Block 12 befestigte Geräteplatte eingeschwenkt werden. 



   Der Riegel 3   besitzt an seinem unteren Ende eine schräg verlaufende Anlaufkante   21, durch die der Riegel über den Stift 15 beim Herausschwenken der Lenker zur Seite bewegt werden und im weiteren Verlauf mit seiner Ausnehmung 14 in den Stift 15 einrasten kann. An dem Block 12 befindet sich im Bereich des Lenkers 9 ein senkrecht stehendes Langloch 6, dem eine Justierschraube 7 zugeordnet ist. An diese Justierschraube schlägt der Lenker 9 beim Herausschwenken des Blockes 12, zu dem sie sich dann nach unten bewegt, an und bestimmt damit die Endlage beim Herausschwenken. Dadurch kann die Lage der Geräteplatte zur Schränkchen-Oberfläche genau eingestellt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Versenkbeschlag zum Herausschwenken einer Geräteplatte, beispielsweise aus einem Fach eines Schränkchens, wobei zwei im wesentlichen parallele Lenker um zwei Achsen an der Geräteplatte oder EMI2.1 der Wirkung einer Feder ausschwenkbar sind. und wobei die Achsen der Anlenkpunkte der Lenker an der Platte und an der Befestigungsfläche jeweils in einer Ebene liegen, die zu der Plattenoberfläche einen Winkel zwischen 30 und 600 bildet, und die Lenker einander benachbart angeordnet sind und beide in der <Desc/Clms Page number 3> Nähe des hinteren Randes an der Geräteplatte angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, dass den Lenkern (9,10) ein von Hand lösbarer Rastmechanismus zugeordnet ist.
    EMI3.1 mit mindestens einem, vorzugsweise zwei in ausgeschwenkter Stellung unteren Lenkern (10) in Eingriff steht. EMI3.2 nismus aus einem drehbar angeordneten Riegel (3) besteht, dem ein Raststift (15) an dem unteren Lenker zugeordnet ist.
    4. Versenkbeschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da- EMI3.3 der gegenüberliegenden Seite (nicht dargestellt) verbunden ist, um die die Riegel drehbar gelagert sind.
    5. Versenkbeschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (5) längenverstellbar ist.
    6. Versenkbeschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (3) durch eine Feder (2), vorzugsweise Torsionsfeder, in Richtung zur Raststellung unter Federkraft steht.
    7. Versenkbeschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da- EMI3.4 fläche (13) angeordnet ist und die Welle (5) auf einem der Befestigungsfläche (13) zugeordneten Lagerstift (1) gelagert ist.
    8. Versenkbeschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rastmechanismus eine Lösevorrichtung zugeordnet ist, die aus einem Schieber (16) besteht, der mittels Langlochführungen (17, 18) am oberen Lenker (9) in Längsrichtung bewegbar gelagert ist.
    9. Versenkbeschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen, dem Riegel (3) zugewendeten Ende des Schiebers (16) hinter dem Riegel ein Entriegelungsstift (19) angeordnet ist, derart, dass durch Ziehen am Schieber (16) der Riegel (3) um die Welle (5) aus der Riegelstellung gedreht wird.
    10. Versenkbeschlag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich das andere Schieberende im Bereich der Geräteplatte am Block (12) befindet und mit einer Handhabung (8) versehen ist.
    11. Versenkbeschlag nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Block (12) ein Langloch unter dem in ausgeschwenkter Stellung oberen Lenker (9) angebracht ist, dem eine Justierschraube (7) zugeordnet ist.
AT426463A 1963-04-03 1963-05-27 Versenkbeschlag AT241058B (de)

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DE241058X 1963-04-03

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AT241058B true AT241058B (de) 1965-07-12

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ID=5909189

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AT426463A AT241058B (de) 1963-04-03 1963-05-27 Versenkbeschlag

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