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Schaltungsanordnung für eine zentral gesteuerte Fernsprech-., insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage
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wechselbare Verdrahtung zugeordnet, über die Anschlussstellen für die Entgegennahme von Nacht-, Tagweiter-, Nachtweiterruf und Sammelanrufe gekennzeichnet werden können.
Ausser dem Markierer ist noch eine zentrale Steuereinrichtung ZE vorhanden, die in der Hauptsache die sukzessive Belegung des Markierers und die Belegung der Übertragungen regelt. Durch die zentrale Steuereinrichtung ZE wird beispielsweise eine gleichzeitige Verbindung mehrerer Übertragungen mit dem Markierer bzw. mit der zentralen Einrichtung ZE vermieden.
In der zentralen Einrichtung ZE ist eine Kettenschaltung vorhanden, welche die Reihenfolge der Anforderungen an die zentrale Einrichtung auch davon abhängig macht, in welchem Zustand sich die Übertragung befindet (Relais NA Nachtzustand, RW Rufweiterleitungszustand, NW Nachtweiter- rufzustand'usw.).
Bei einem ankommenden Anruf über die Amtsleitung AL wird in bekannter Weise das Relais A durch den Amtsrufstrom eingeschaltet. Der Kontakt la schaltet in bekannter Weise das Relais H der Amtsübertragung A-Uel ein. Für das Relais H wird über den Kontakt 2h in ebenfalls bekannter Weise ein Haltestromkreis hergestellt. Durch Kontakte des Relais H wird in bekannter nicht dargestellter Weise in der Amtsübertragung A-Uel die Belegung dieser Übertragung und die Vorbereitung für die Einstellung des Amtswählers AK1 vorgenommen.
Der Amtsteilnehmer kann in einer Durchwahlanlage in bekannter Weise durch Kennziffernwahl den Amtswähler auf die gewünschte Sprechstelle der Nebenstellenanlage einstellen bzw. bei grösseren Nebenstellenanlagenden Amtsgruppenwähler auf weitere Gruppenwähler und/oder Leitungswähler steuern. Ist keine Durchwahl vorgesehen, so wird der Amtsanruf zum Vermittlungsplatz geschaltet. Beim Melden der gewünschten Sprechstelle wird in der Amtsübertragung beispielsweise das Relais VH in nicht dargestellter Weise eingeschaltet. Meldet sich aber die gewünschte Sprechstelle innerhalb einer von einem Zeit- taktgeber vorgegebenen Zeit, z. B. von 30" nicht, so wird folgender Stromkreis für das Relais ZT1 hergestellt.
1) +, 30", ZT1, 7twl, 6h,..., -.
Durch den Kontakt 8ztl wird ein Stromkreis für das Tagweiterrufrelais TW1 hergestellt.
2) +, 30", 8ztl,..., TW1, 9h,-.
Das Relais TW1 bleibt bis zur Freischaltung der Übertragung über die Kontakte 4tw1 und 5h gehalten. Durch Schliessen des Kontaktes 9twl wird ein Stromkreis für das Relais SR hergestellt.
3) +,...., 13as, 9twl, SR, -.
Durch Schliessen des Kontaktes 14sr wird ein Stromkreis für das Relais RW der zentralen Einrichtung ZE hergestellt, wenn der Kontakt 18vu der zentralen Einrichtung ZE vorbereitend eingeschaltet ist.
4) +, 15tr, 16gv, RW (I), Gl, 14sr, 17rü, AA1, 18vu, -.
Nach der Einschaltung des Relais RW wird nur dann der Haltestromkreis für das Relais RW hergestellt, wenn gleichzeitig in der zentralen Einrichtung ZE keine andere bevorzugte Anforderung, z. B. für einen Nachtanruf, vorliegt. Der Haltestromkreis für das Relais RW verläuft wie folgt :
5) +, 15tr, 16gv...... RW (II), 19rw, 20na,..., GV, In diesem Stromkreis erfolgt auch die Einschaltung des Relais GV der zentralen Einrichtung ZE, welches diese Einrichtung ZE für eine zweite Belegung sperrt.
Ist die zentrale Einrichtung ZE nicht frei und der Kontakt 16gv betätigt, so bleibt der Anreiz von der Übertragung A-Uel so lange gehalten, bis der Kontakt 16gv in die Ruhelage geschaltet und der Stromkreis 4 hergestellt wird.
FürdasRelais AA1, dasdie Anforderungen der Übertragung A-Uel kennzeichnet, wird nur dann ein Haltestromkreis über den Kontakt 21aal hergestellt, wenn gleichzeitig kein zweiter Anreiz einer andernÜbertragungfüreingegebenenfallsdemRelais AAI gegenüberinderKetteder (aa-) Kontakte
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bevorzugtes Relais hergestellt wird. Der Haltestromkreis des Relais AA wird in Abhängigkeit vom Kontakt 43rw des Relais RW hergestellt. Durchdie Herstellung des Haltestromkreises für das Relais AA1
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22aaldeutet beispielsweise, dass als Tagweiterrufstelle die Sprechstelle 202 vorgesehen ist.
Es wird hier also über die Kontakte 29e2, 30z0, 31h2 sowie über nicht dargestellte Kontakte, die einen Weg über freie Zwischenleitungen bestimmen, ein Stromkreis hergestellt, so dass beispielsweise die Koppelrelais EK11 und ZK1 eingeschaltet werden. Es wird durch die Einschaltung dieser Koppelrelais die markierte, als Tagweiteranrufstelle für Anrufe über die Amtsleitung AL1, vorgesehene Sprechstelle mit der belegten, durch den Kontakt 32b gekennzeichnete Übertragung A-Uel hergestellt.
EsistalsoüberdierangierbareVerdrahtung rl eine Tagweiterrufstelle für die Übertragung A-Uel, über die Verdrahtung R2 keine Tagweiterrufstelle für die Übertragung A-Ue2 und über die Verdrahtung rX eine Tagweiterrufstelle für die Übertragung A-Uex gekennzeichnet. Diese Tagweiterruf- stellensinddurchdiejewi1s eingelöteten Gleichrichterbrücken bestimmt. Bei Vorliegen des entsprechen- den Schaltzustandes in der belegten Amtsübertragung wird also eine Tagweiterrufstelle markiert. Für mehrere Übertragungen kann aber auch dieselbe Tagweiterrufstelle vorgesehen werden. In diesem Falle werden über den jeweiligen der Übertragung zugeordneten Kontakt tw über dieselbe rangierbare Verdrahtung, d. h. über dieselben Gleichrichter, dieselben Markierrelais, eingeschaltet.
Ist aber einer Verbindungsleitung einer Übertragung eine Nachtstelle, welche identisch ist mit der Tagweiterrufstelle, beispielsweise der Übertragung A-Uel, zugeordnet, so wird über den Kontakt n dieser Übertragung über die rangierbare Verdrahtung für die Tagweiterrufstelle die Nachtstelle auch über dieselben Markierrelais gekennzeichnet. Die rangierbare Verdrahtung ist also jeweils einer Gruppe von Markierrelais zugeordnet, über die eine Anschlussstelle gekennzeichnet wird, welche dem bestimmten Schaltzustand einer Übertragung entspricht. Jedem Schaltzustand können in einfacher Weise gleiche, aber auch verschiedene Markierrelais zugeordnet werden.
Ist am Vermittlungsplatz die Taste 33NT1 betätigt, so ist hiemit die Übertragung A-Uel und gegebenenfalls in Abhängigkeit der Vielfachschaltung sind dann weitere oder beispielsweise auch alle Übertragungen auf Nachtbetrieb geschaltet. Die Nachtschaltung der weiteren Übertragungen A-Ue2 und A-Uex kann von derselben Taste oder aber auch von andern Nachtschaltetasten abhängig gemacht werden. Durch Betätigen der Taste 33NT1 ist das Relais N am Vermittlungsplatz eingeschaltet. Der Kontakt 34n stellt, wenn ein ankommender Amtsanruf über die Amtsleitung AL1 vorliegt und das Relais H eingeschaltet ist, einen Stromkreis für das Relais Nl her.
7) +, 34n, 35twl, Nl, 9h, -.
Durch Schliessen des Kontaktes 36nl wird ein Anreiz zur zentralen Steuereinrichtung ZE gegeben und das Relais NA dann eingeschaltet, wenn die zentrale Einrichtung ZE durch den in der Ruhelage befindlichen Kontakt 16gv als frei gekennzeichnet ist. Für das Relais NA kann bei gleichzeitigem Eintreffen mehrerer Anreize in der zentralen Steuereinrichtung bevorzugt ein Haltestromkreis hergestellt werden. In dem Einschaltestromkreis (entsprechend Stromkreis 4) des Relais NA wird auch
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In diesem Stromkreis werden also die Relais Hl, ZI und El eingeschaltet, so dass die Sprechstelle 111 als Nachtstelle markiert wird. Über die durch Kontakte der Relais Hl, ZI und El gebildete Kette werden Koppelkontakte der Koppelrelais EK und ZK in Abhängigkeit eines dem Kontakt 32b entsprechenden, die Übertragung A-Uel kennzeichnenden Kontakt, geschlossen. DiealsNachtstellemar- kierte Sprechstelle 111 wird mit der Amtsübertragung A-Uel und damit mit dem über die Amtsleitung anrufenden Amtsteilnehmer verbunden. Das im Stromkreis der Koppelrelais geschaltete Trennrelais TR schaltet die zentrale Steuereinrichtung ZE frei.
Die Amtsübertragung A-Ucl kann so ausgebildet werden, dass beim Nichtmelden der Nachtrufstelle, z. B. 111, innerhalb einer bestimmten Zeit das Relais ZT1 eingeschaltet wird. Die Einschaltung des Relais ZT1 erfolgt dann in Stromkreis 1. Es wird für das Relais TW in diesem Fall folgender Stromkreis hergestellt.
9) +, 38ztl, 39asl, 40kgl, 41nl,..... TW1, 9h, -.
Der Kontakt 35twl schaltet das Relais Nl (Stromkreis 7) aus. In nicht dargestellter Weise wird die Verbindung zwischen der Nachtstelle und der Übertragung getrennt. Die eingeschalteten Koppelrelais werden ausgeschaltet. Durch die Einschaltung des Relais TW1 wird wie bereits beschrieben ist, an Stelle der Nachtstelle die Tagweiterrufstelle, die in diesem Falle auch als Nachtweiterrufstelle vorgesehen ist, markiert.
Es kann bei Nichtmelden der Nachtstelle auch an Stelle des Relais TW1, wie in Fig. 2 dargestellt ist, ein Relais NW1 durch Schliessen des Kontaktes 44ztl bei betätigtem Kontakt 26nl eingeschaltet werden. In diesem Falle sind die Kontakte für die Herstellung des Stromkreises 9 nicht vorhanden. Durch die Kontakte des Relais NW1 kann dann entsprechend der Markierung der Tagweiterrufstelle die Markierung der Nachtweiterrufstelle vorgenommen werden. Hiezu ist in der zentralen Einrichtungein besonderes Relais NW vorgesehen.
Dieses Relais NW wird entsprechend dem Relais RW für Tagweiterrufschaltung gesteuert, u. zw. durch Schliessen des Kontaktes 39nwl. Im Markierfeld ist zur Kennzeichnung der Nachtweiterrufstelle für die Übertragung A-Uel die rangierbare Verdrahtung r7 vorgesehen. Über diese rangierbare Verdrahtung werden entsprechend der Tagweiterrufschaltung die Hunderter-. Zehner- und Einerrelais eingeschaltet, welche die Nachtweiterrufstelle kennzeichnen. Die Markierung erfolgt nach Ausschaltung des Relais N1 durch den Kontakt 45nwl über die Kontakte 47nl und 46nwl.
Dasrangierbare Kennzeichnungsfeld rl - r7 für Nacht-, Tag- und Nachtweiterruf ist so angeordnet, dass die Verdrahtung auf eine steckbare Platte gedruckt werden kann, so dass die erforderlichen Gleichrichter nur noch eingelötet werden müssen. Jeweils durch Stecken einer vorbereiteten Platte ist eine schnelle Änderung der gesamten Verdrahtung möglich. Die Anschlussstellen der Platten sind in der Zeichnung angedeutet.
Über die Adern hl, h2, zl - zO und el - eO werden auch bei der Herstellung normaler Verbindungen jeweils die Relais zur Kennzeichnung der anzurufenden Anschlussstelle innerhalb der Nebenstellenanlage in bekannter, nicht dargestellter Weise markiert. Dies erfolgt durch die Einschaltung eines Einer-, Zehner- und Hunderterrelais und über Kontakte dieser Relais werden im Koppelfeld Koppelrelais, z. B.
EK11 und ZK1 eingeschaltet.
In Abhängigkeit eines entsprechenden Schaltzustandes in einer belegten Übertragung, z. B. A-Uel, kann über eine vorhandene rangierbare Verdrahtung, oder auch über eine besondere Verdrahtung, oder auch über die beispielsweise eine Tagweiterrufstelle kennzeichnende Verdrahtung rl eine Sammelanschlussstelle gekennzeichnet werden, die in bekannter Weise als zweite Stelle nach Besetztfinden der ersten Sammelanschlussstelle zu rufen ist. Die Kennzeichnung der zweiten Sammelanschlussstelle muss abhängig vom Besetztzustand (in der Übertragung gekennzeichnet) der ersten Sammelanschlussstelle und abhängig von einer Weiterschaltekette vom ersten auf den zweiten Sammelanschluss (in der zentralen Einrichtung gekennzeichnet) vorgenommen werden. Es können beliebig viele Sammelanschlussstellen vorhanden sein.
Es kann also bei der beschriebenen Technik, bei der für die Übertragungen aller Verbindungsleitungen eine zentral angeordnete rangierbare Verdrahtung vorgesehen ist, jeweils in einfacher Weise in Abhängigkeit eines beliebigen Schaltzustandes eine bestimmte Anschlussstelle im Koppelfeld gekennzeichnet werden. Die jeweils gekennzeichnete Anschlussstelle wird dann in bekannter Weise mit der betreffenden Übertragung verbunden.