AT240904B - Schaltungsanordnung zum Auswählen von Signalbildern in elektrischen Stellwerken, insbesondere Gleisbildstellwerken - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Auswählen von Signalbildern in elektrischen Stellwerken, insbesondere Gleisbildstellwerken

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AT240904B
AT240904B AT17163A AT17163A AT240904B AT 240904 B AT240904 B AT 240904B AT 17163 A AT17163 A AT 17163A AT 17163 A AT17163 A AT 17163A AT 240904 B AT240904 B AT 240904B
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AT
Austria
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signal
relay
relays
route
circuit arrangement
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Siemens Ag
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Description


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   Schaltungsanordnung zum Auswählen von Signalbildern in elektrischen Stellwerken, insbesondere Gleisbildstellwerken 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Auswählen des für eine eingestellte Fahrstrasse erforderlichen Signalbildes in Gleisbildstellwerken, in denen den Fahrstrassenelementen, z. B. 



  Weichen und Signalen, Relaisgruppen zugeordnet sind und die den Weichen zugeordneten Relaisgruppen die Schaltmittel zum Stellen, Verschliessen, Festlegen und Auflösen von Teilfahrstrassen enthalten. Beispielsweise ist es vielfach erforderlich, an Einfahrsignalen für eine Gleisanlage ausser den Signalbildern für den   Fahrtbegriff"Fahrt frei"oder"Fahrt   frei mit   Geschwindigkeitsbeschränkung" noch   Signalbilder von Zusatzanzeigern anzuschalten, z. B. Signalbilder für die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten und/oder für die Fahrtrichtung (Strecke), in welcher der Zug weiterfahren soll. Das Auswählen der erforderlichen Signalbilder kann in Stellwerken mit den Gesamtfahrstrassen zugeordneten Relais durch diese Relais erfolgen.

   In Gleisbildstellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken, in denen die Fahrstrassen in Teilfahrstrassen unterteilt sind, gibt es entsprechende Relais nicht mehr. Daher müssen die den Teilfahrstrassen zugeordneten Schaltmittel zum Auswählen der Signalbilder herangezogen werden. 



   Es sind Schaltungsanordnungen bekannt, in denen jedem Ende eines Fahrweges bzw. jedem abgehenden Streckengleis ein ihm eigentümliches Kennzeichen zugeordnet ist, das nach Auswahl der Fahrstrasse über dem Gleisplan nachgebildete Stromkreise zu Schaltmitteln übertragen wird, die dem Anfang der Fahrstrasse zugeordnet sind und dort zum Anschalten des Fahrtsignalbildes bzw. eines dem Signal zugeordneten Richtungsanzeigers verwendet werden. 



   In diesen Schaltungsanordnungen ist zwar der ausgewählte Fahrtsignalbegriff davon abhängig, ob der Fahrweg über eine Abzweigung führt oder nicht ; zu diesem Zweck sind aber mehrere dem Gleisplan nachgebildete Stromkreise und damit ein entsprechend hoher Kontaktaufwand in den Relaisgruppen der Teilfahrstrassen erforderlich. Ferner zeigen diese Schaltungsanordnungen keine Lösung, wie die Signalbilder in Abhängigkeit von der Art der Abzweigung, z. B. von Weichen, die je nach Konstruktion mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zwischen 40 und 120 km/h befahren werden dürfen, gesteuert werden können. Dies ist aber bei Gleisanlagen erwünscht, in denen zwischen den Startpunkten und den Zielpunkten unterschiedliche Fahrwege über verschiedenartige Weichen eingestellt werden können. 



   Ferner ist es vielfach erforderlich, die Signalbilder am Anfang   einer Fahrstrasse auch in Abhängigkeit von   der Art des Durchrutschweges hinter dem "Halt" zeigenden Signal am Zielpunkt der Fahrstrasse auszuwählen. 



   Erfindungsgemäss ist hiefür eine Schaltungsanordnung geeignet, in der den jeweils gleichen Signalbildern aller Signale eine Gruppe gemeinsamer Wahlrelais zugeordnet ist, deren einzelne Relais über Vielfachleitungen und ein in bekannter Weise dem Gleisplan nachgebildetes Schaltungsnetz, an das die Vielfachleitungen mindestens bei Schaltungssträngen von Relaisgruppen der die Signalbilder für die Fahrstrassen bestimmenden Fahrstrassenelemente angeschlossen sind und dessen einer eingestellten Fahrstrasse entsprechender Stromkreis über einen beim Festlegen der Fahrstrasse betätigten Kontakt eines dem Fahrstrassenstartpunkt zugeordneten Signalanschaltrelais vorübergehend an Spannung geschaltet ist, in die Arbeitsstellung schaltbar sind,

   in der sie das Anschalten der Signalbilder durch die jedem Signal gesondert zugeordneten Schaltmittel in einer vorgegebenen Arbeitsrangfolge freigeben. 



   Der Gegenstand der Erfindung sowie weitere Ausgestaltungen sind nachstehend an Hand eines in der 

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 nach rechts, der dabei in Fig. 3 ansprechenden bzw. in den Fig. 4b und 5 wirksam werdenden Relais und der von diesen freigegebenen Signalbilder, Fig. 3 eine Schaltung für beim Stellen eines Signals vorübergehend angeschaltete Signalanschaltrelais, die Fig. 4a und 4b ein dem Gleisplan nachgebildetes Schaltungsnetz mit daran über Vielfachleitungen angeschlossenen Wahlrelais für die Signalbilder, Fig. 5 eine Schaltung zum Anschalten der Signalstellrelais für zwei unterschiedliche   Fahrtsignalbilder, Fig. 6   eine Schaltung zum Anschalten der Stellrelais für die Signalbilder eines Geschwindigkeitsanzeigers und eines Richtungsanzeigers in Abhängigkeit von den Wahlrelais und Fig.

   7 eine Schaltung zum Überwachen des ordnungsgemässen Arbeitens der Wahlrelais. 



   Der in Fig. 1 schematisch dargestellte Gleisplan enthält die zwischen den Einfahrsignalen A und B einerseits und den Gleisen   C - G   anderseits liegenden Weichen   Wl-W9,   das Zugdeckungssignal H sowie das Ausfahrsignal   J.   Die den Gleisen C, E, F und G zugeordneten Richtungspfeile kenn- 
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 anzeiger AV bzw. BV für die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20,30, 60 bzw. 120 km/h vorgesehen. Jedes Signal ist ferner mit einem Ersatzsignal versehen, das durch ein Dreieck angedeutet ist und bei gestörter Fahrtsignalanschaltung oder bei Falschfahrten entgegen der vorzugsweise vorgesehenen Verkehrsrichtung angeschaltet werden kann. 



   Ferner ist jedem Signal ein Richtungsanzeiger AZ bzw. BZ zugeordnet, durch den bei Fahrten nach Gleis F oder G unterschiedliche Signalbilder angezeigt werden. 
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 den betreffenden Strang befährt, nicht überschreiten darf, und die bei der Auswahl der Signalbilder berücksichtigt werden muss. Das Zeichen   o   bedeutet hiebei, dass keine Geschwindigkeitsbeschränkung besteht, so dass also mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gefahren werden darf. 



   Die Ziffer 30 und die zusätzliche gestrichelte Linie an dem nach dem Stumpfgleis D führenden Strang der Weiche W9 bedeuten, dass bei Zugfahrten bis zum Signal J der Durchrutschweg auch zum Gleis D eingestellt werden kann und dass bei diesen Fahrten wegen der beschränkten Durchrutsch-   weglänge nur eine Geschwindigkeit bis zu 30 km/h zulässig ist. Die Ziffer   20   beim Deckungssignal   H zeigt an, dass bei Fahrten bis zu diesem Signal nur eine Geschwindigkeit bis zu 20 km/h zulässig ist, weil beispielsweise zwischen diesem Signal und dem in Fahrrichtung folgenden Signal J bereits ein Zug halten kann. 



   In der in Fig. 2 dargestellten Tabelle sind für die von den Einfahrsignalen A und B nach den Gleisen C, F und G bzw. den Signalen H und J möglichen Fahrstrassen folgende Angaben enthalten :
Spalte 1 : Einfahrsignal 
Spalte 2 : Fahrstrasse 
Spalte 3 : Zielpunkt bzw. Richtungsgleis 
Spalte 4 : Die beim Einstellen der Fahrstrasse ansprechenden Wahlrelais   Sl - S9   der
Fig. 4b zum Auswählen der Signalbilder, 
Spalte 5 : Die Wahlrelais, welche in den Schaltun- gen nach Fig. 5 und 6 die Stellrelais für die
Signalbilder anschalten, 
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 gelassene Geschwindigkeit
Spalte 8 : Signalbild am Geschwindigkeitsanzeiger,
Spalte 9 : Signalbild am Richtungsanzeiger. 



   InSpalte 2 ist durch das Zeichen "+" die Plus- (Rechts-) Lage und durch das Zeichen "-" die Minus- (Links-) Lage der betreffenden Weiche angegeben. Bei den bis zum Signal J führenden Fahr- 

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 strassen sind die   Bezeichnungs- und   die Lageangabe der Weiche W9 in Klammern gesetzt, um anzudeuten, dass diese Weiche im Durchrutschweg liegt, Fahrten nach Gleis C können nur auf Ersatzsignal (Angabe Ers in Spalte 6) erfolgen. Dabei zeigt das zugehörige Einfahrsignal "Halt" (rt). Die bei diesen Fahrten nach Gleis C in Spalte 7 eingetragenen Geschwindigkeiten sind in Klammern gesetzt,   dafür   Fahrten auf Ersatzsignal jeweils besondere Bestimmungen über die zulässige Geschwindigkeit bestehen. 



   In den Fig.   3 - 7   sind geschlossene Kontakte durch einen an der Leitung endenden Strich und geöffnete Kontakte durch einen die Leitung kreuzenden Strich dargestellt. Die Bezeichnung der Kontakte von dargestellten Relais ist so gewählt, dass an die Relaisbezeichnung fortlaufende Nummern angehängt sind. 



  Beispielsweise gehören zum Relais Sl die Kontakte   S11 - S110.   Die Kontakte FSA11 und FSA12 bzw. FSB11 und FSB12 in Fig. 3 werden beim Einstellen der am Einfahrsignal A bzw. B beginnenden 
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 takte ZC, ZF und ZG in Fig. 4b werden vorübergehend geschlossen, wenn die ausgewählte Fahrstrasse nach dem Streckengleis C, F bzw. G führt. Die Kontakte ZH und ZJ werden geschlossen, wenn der ausgewählte Fahrweg am Signal H bzw. J endet. Der Kontakt ZJD wird geschlossen, wenn bei Fahrten bis zum Signal J der Durchrutschweg nach dem Stumpfgleis D eingestellt ist. 



   Ferner sind die in   den verschiedenen Relaisgruppen untergebrachten Schaltungsteile   mit starken Linien und die Leitungsverbindungen zwischen den Relaisgruppen durch dünne Linien dargestellt. Zu derselben Relaisgruppe gehörige Relais bzw. Kontakte sind in einem gestrichelt gezeichneten Kasten zusammengefasst, der mit dem Buchstaben R und der angehängten Bezeichnung des zugehörigen Fahrstrassenelements versehen   ist. Die Kästen mit der Bezeichnung RS gehören zu einer Relaisgruppe mit den Wahlrelais S 1     bis S9 (Fig. 4b), die zum Auswählen der Signalbilder aller Signale verwendet werden können.   Zum Steuern der Signale erforderliche Schaltungsteile, die in gleicher Weise aufgebaut sind wie die für das Signal B, sind teilweise nur symbolisch durch einen gestrichelten Kasten dargestellt. 



   Fig. 3 zeigt die Schaltung je eines den Einfahrsignalen A und B zugeordneten Signalanschaltrelais SA bzw. SB. Wird beispielsweise durch Arbeiten nicht dargestellter vorher wirkender Stromkreise eine 
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 Fahrstrasse liegenden Weichen die vorgeschriebenen Lagen erreicht haben, erfolgt auf an sich bekannte Weise die Fahrstrassenfestlegung. Hiedurch wechseln die Kontakte    FB11 und   FB12 des nicht dargestellten Fahrstrassenfestlegerelais ihre Lage. Das Signalanschalterelais SB wird dann im Stromkreise 
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    bis S97- SUKerregt. Bei seinem Ansprechen wechseln die Kontakte SB1- SB3 (Fig. 3),   SB4 (Fig. 4a), SB5 (Fig. 5) und SB6 (Fig. 6) ihre Lage. 



   Durch den Kontakt SB1 (Fig. 3)   wird ein Selbstschlusskreis     P-ST2-SB1-SB-M   für das Relais SB gebildet, der bis zum Abfallen des Relais ST bestehen bleibt. Das Relais ST ist bei der dargestellten Grundstellung der Schaltung durch Ruhestrom erregt und mit einer Ankerabfallverzögerung von beispielsweise 0,5 sec versehen. Durch Öffnen der Kontakte SB2 und SB3 wird das Ansprechen aller übrigen Signalanschaltrelais verhindert (Gegenseitigkeitsausschluss) und gleichzeitig das Relais ST abgeschaltet. Die Arbeitsstellung des Relais SB kann dadurch nur noch bis zum Ablaufen der Verzögerungszeit des Relais ST bestehen. In dieser Zeit treten die in den Fig.   3 - 6   dargestellten Schaltungen in Funktion.

   Durch das Ansprechen des Signalanschaltrelais SB wird ausserdem das Fahrstrassen-   signalanschaltrelais   zurückgestellt, so dass seine Kontakte FSBl1 und FSB12 wieder die dargestellte Lage einnehmen. 



   Beim Abfallen des Relais ST wird durch Öffnen des Kontaktes ST2 das Relais SB abgeschaltet. Die Kontakte   SB1-SB3   nehmen dann wieder die dargestellte Lage ein, so dass auch das Relais ST wieder anspricht. Wird jetzt beispielsweise eine am Signal A beginnende Fahrstrasse eingestellt, so kann über die Kontakte   ST1- SU1,   FSA12, FA12 und SB3 das Signalanschaltrelais SA ansprechen. 



  Auch die Signalanschaltrelais anderer Signale können angeschaltet werden, da die vom Kontakt SU1 

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 kommende Leitung in der Relaisgruppe RB durch die wieder geschlossenen Kontakte FB11 und SB2 zu den folgenden Relaisgruppen durchgeschaltet ist. 



   Durch Schliessen des Kontaktes   SB4   wird in dem in den Fig. 4a und 4b dargestellten, dem Gleisplan nach Fig. 1 nachgebildeten Schaltungsnetz der der eingestellten Fahrstrasse entsprechende Stromkreis vorübergehend an Spannung gelegt. Über dieses Schaltungsnetz werden die Wahlrelais   Sl - S9   in   Fig. 4b   für die Signalbilder   der Einfahrsignale   A und B sowie der Zusatzanzeiger AV und BV bzw. AZ und BZ gesteuert. 



   Beim beispielsweise angenommenen Signalsystem sind die Relais   S2 - S7 den oberhalb der Relais-   symbole in Ziffern angegebenen Höchstgeschwindigkeiten von 20,30, 40, 60, 120 km/h bzw. oo (ohne 
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 durch das der   Signalbegriff"Fahrt   frei mit   Geschwindigkeitsbeschränkung" angezeigt   wird. Erscheint nur dieses Signalbild, so führt die Fahrstrasse über den abzweigenden Strang einer Weiche, der nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h befahren werden darf. Ist infolge Sonderkonstruktion der Weichen eine höhere Geschwindigkeit   zulässig,-z.   B.   60   km/h, so kann das entsprechende Signalbild des Geschwindigkeitsanzeigers durch das Relais S5 zusätzlich ausgelöst werden. Ist eine noch geringere Geschwindigkeit als 40 km/h erforderlich, z.

   B. bei nach Gleis D eingestelltem Durchrutschweg oder bei einer 
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   Für Fahrten über den   geradeausführendenstrang   von Weichen und/oder den abzweigenden Strang von sogenannten Schlankweichen, der mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h befahren werden darf, ist das   Fahrtsignalbild"gn"vorgesehen. Dieses Signalbild kann durch die Relais S6undS7 angeschaltet wer-    den, wenn kein Relais   S2 - S5   erregt ist. Die Wahlrelais S8 und S9 dienen zum Auswählen des Signalbildes für die Fahrtrichtung im Richtungsanzeiger, u. zw. löst das Relais S8 die Anzeige F und das Relais S9 die Anzeige G aus. Die diesen Relais zugeordneten Signalbilder sind oberhalb der Relaiswicklung angegeben. Das Wahlrelais Sl kann beispielsweise für Sperraufgaben innerhalb der Fahr-   strassen- und   Signalschaltung verwendet werden, z.

   B. zum Blockieren des Signals für Fahrten in der Gegenrichtung, wenn am Einfahrsignal A oder B für Fahrten nach Gleis C das Ersatzsignal angeschaltet werden muss. 



   Die in der Tabelle nach Fig. 2 angenommenen Signalbilder gelten nur beispielsweise und sind stets von den örtlich geltenden Betriebsbedingungen abhängig. Insbesondere kann das Wahlrelais S4 ebenfalls noch zum Auslösen einer gesonderten Anzeige für   die Höchstgeschwindigkeit   von 40 km/h verwendet werden. Ferner kann an Stelle des angenommenen Signalsystems mit nur zwei Fahrtsignalbildern und zusätzlicher Geschwindigkeitsanzeige auch ein Signalsystem mit mehr verschiedenwertigen Fahrtsignalbildern angewendet werden, bei dem die   zulässigen Höchstgeschwindigkeiten   durch unterschiedliche Kombinationen von grünen und gelben Signallampen angezeigt werden. 



   Die Wahlrelais   SI-S9   werden über Vielfachleitungen LS1-LS9 gesteuert, die über gleich-   polige Ventilzellen Vll, V12 - V81,   V82 und   VC - VJ   an die in den Fig. 4a und 4b dargestellten Teilschaltungen der Fahrstrassenelemente angeschlossen sein können. Diese Ventilzellen werden zweckmässigerweise in den   entsprechendenRelaisgruppen   grundsätzlich vorgesehen, die vom jeweiligen Gleisplan ab-   hängigen Verbindungen des Schaltungs netzes   mit den Vielfachleitungen können dann mit einem Minimum an freier Schaltung, z. B. durch Programmstecker, hergestellt werden. 



   In den Fig. 4a und 4b sind nur die Verbindungen hergestellt, die für die in der Tabelle nach Fig. 2 ge-   nannten Fahrstrassen erforderlich   sind. Beispielsweise ist von den Schaltungssträngen, die der Minuslage der Weichen   Wl und W2   zugeordnet sind, nur der der Minuslage der Weiche W2 zugeordnete Strang mit der Vielfachleitung LS5 verbunden. Dies ist möglich, da bei Minuslage der Weiche Wl für eine Fahrstrasse auch die Weiche W2 die Minuslage einnehmen muss, wobei beide Weichen die gleichen Si-   gnalbilder"gn-ge"und   60 erfordern. 



   Ferner sind diejenigen   Schaltungsstränge nicht   mit einer Vielfachleitung verbunden, über die ein Wahlrelais angeschaltet würde, dessen zugeordnete Signalbilder infolge einer für die Wahlrelais vorgesehenen Arbeitsrangfolge durch ein ebenfalls angeschaltetes Wahlrelais für geringerwertige Signalbilder ohnehin ausgeschlossen sind.

   Beispielsweise ist für die in Zeile 1 der in Fig. 2 dargestellten Tabelle angegebene Fahrstrasse vom Einfahrsignal A nach Gleis C ausser der Verbindung der Teilschaltung der Relaisgruppe RC mit der zum Wahlrelais   Sl führendenVielfachIeitung LS1   keine Verbindung   der Teilschaltungen der Relaisgruppen   RW2, RW3, RW6 und RW7 mit den Vielfachleitungen   LS2 - LS9   erforderlich, da beim Anschalten des Ersatzsignalbildes das Anschalten eines Fahrsignalbildes oder einer 

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 Geschwindigkeitsanzeige nicht vorgesehen und durch die in den Fig. 5 und 6 angeordneten Kontakte des Relais   S 1   ausgeschlossen ist. 



   Es sei angenommen, dass die in Zeile 25   der in Fig. 2 dargestellten Tabelle angegebene Fahrstrasse   von Signal B nach Gleis G   eingestellt worden ist. Dann haben in Fig. 4a die Weichenlagekontakte     W41     und W42 der für diese Fahrstrasse in die Minuslage umzustellenden Weichen   W4 ihre Lage gewechselt. Ferner wird der dem Zielgleis G zugeordnete Kontakt ZG in Fig. 4b geschlossen. Beim   Schliessen des Kontaktes SB4 in Fig. 4a sprechen dann die Wahlrelais S6 und S9 in folgenden Strom-    kreisen   an :   
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Hiedurch wechseln die von den Relais S6 und S9 gesteuerten Kontakte in den Fig. 3,5, 6 und 7 ihre Lage. 



   In Fig. 5 sei zunächst angenommen, dass die Kontakte SU2 und SU3 nicht vorhanden sind. Daher 
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 Stromkreis nur kurzzeitig erregt, weil der Kontakt SB5 nach 0,5 sec wieder geöffnet wird. Das Relais bleibt dann aber über eine weitere Wicklung angezogen, die in einem nicht dargestellten Überwachungsstromkreis für die eingestellte Fahrstrasse über einen Selbstschlusskontakt erregt ist. 



   Zum Auswählen der Stellrelais für die gleichzeitig mit einem Fahrtsignalbild anzuschaltenden Signalbilder des Geschwindigkeitsanzeigers und des Richtungsanzeigers dient die in Fig. 6 dargestellte Schaltung. Beim Ansprechen des Relais SB (Fig. 3) sind in Fig. 6 durch den Kontakt SB6 die Relais SBV und SBZ eingeschaltet worden, die ihre Kontakte   SBV1-SBV5   bzw.   SBZl - SBZ3 schliessen.   Die Relais   SBV und SBZ sindHilfsrelais des Signalanschaltrelais   SB und nur vorgesehen, weil bei der angenommenen Relaiskonstruktion an diesem Relais nicht genügend Kontakte zur Verfügung stehen. 



   Die Relais BV1, BV2, BV4 und BV5 sind Stellrelais für die Signalbilder des Geschwindigkeitsanzeigers BV.   Die diesen Relais zugehörigen Anzeigen sind über dem Relaissymbol in Ziffern angegeben.   



  Das Relais BV3 wird beim dargestellten Beispiel verwendet, um positiv, d. h. durch sein Ansprechen, anzuzeigen, dass beim angenommenen Signalsystem keine zusätzliche Geschwindigkeitsanzeige erforderlich ist. 



   Die Relais BZ1 und BZ2 sind Stellrelais für die durch den Richtungsanzeiger BZ anzuzeigenden Signalbilder F   bzw. G.   Das Relais BZ3 zeigt durch sein Ansprechen an, dass keine Richtungsanzeige erforderlich ist. Die Relais   BVl - BV5   und BZ1-BZ3 können von dem im oberen Teil der Fig. 6 dargestellten Kontaktsatz der Wahlrelais Sl - S9 über die Vielfachleitungen   LV1-LV5   und LZ1-LZ3 gesteuert werden. An diese Vielfachleitungen sind auch die Relaissätze für die Zusatzanzeiger der andern Signale, beispielsweise die Relaissätze RAV und RAZ, in entsprechender Weise angeschlossen. 



   - Beim angenommenen Beispiel einer Fahrt vom Signal B nach Gleis G sind in Fig. 6 durch die in Fig. 4b eingeschalteten Relais S6 und S9 die Kontakte S65 und S66 bzw. S96 und S95 umgelegt worden. Der Kontakt SU4 sei nicht vorhanden bzw. geschlossen.   Daher kann das Relais BZ2 im Strom-   kreis   P-S86-S95-LZ2-SBZ2-BZ2-M   ansprechen und am Richtungsanzeiger BZ das Signalbild F anschalten. Dieses Relais bleibt in einem nicht dargestellten Selbstschlusskreis für eine zweite. Relaiswicklung erregt, so lange das Signalstellrelais SSB1 in Fig. 5 erregt ist. 



   Ferner wird im Stromkreis 
P-S16-S26-S36-S46-S56-S65-LV5-SBV5-BV5-M das Relais BV5 erregt und schaltet am Geschwindigkeitsanzeiger BV das Signalbild 120 an. Das Relais BV5 bleibt ebenfalls in einem nicht dargestellten Selbstschlussstromkreis erregt, so lange das Signalstellrelais SSB1 erregt ist. 



   Wäre die in Zeile 26 der Tabelle nach Fig. 2 eingestellte Umwegfahrstrasse vom Einfahrsignal B nach Gleis G eingestellt worden, so würden durch Umstellen der Weichen Wl und W2 in die Minuslage in Fig. 4a die Kontakte   Wll,   W12, W21 und W22 ihre Lage wechseln. Beim Schliessen des Kon- 

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 taktes SB4 sprechen dann die Wahlrelais S4, S5,   S6 und S9   in Fig. 4b an. Von den Wahlrelais S4 bis S6 wird in Fig. 5 nur das der Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h zugeordnete Wahlrelais S4 wirksam. Über die geschlossenen Kontakte S41 und S43 kann jetzt in Fig. 5 das Stellrelais SSB2 in folgendem Stromkreis ansprechen : 
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 Kontakte   S51 und S53 bzw. S61 und S63 der gleichzeitig mit dem Relais   S4 angeschalteten Relais S5 und S6 unwirksam geschaltet.

   Der in Fig. 5 dargestellte Kontaktsatz der Wahlrelais arbeitet also beim Anschalten der Signalstellrelais mit   Gegenseitigkeitsausschluss. und Arbeitsrangfolge.   



   In Fig. 6 wird durch das Wahlrelais S9 wieder das Stellrelais BZ2 des Richtungsanzeigers angeschaltet, da die Fahrtrichtung nach Gleis G die gleiche wie bei der zuerst angenommenen Fahrstrasse ist. Dagegen spricht jetzt über den umgelegten Kontakt S45 in der   Relaisgruppe RBV   das Relais BV3 in folgendem Stromkreis an :   P-S16-S26-S36-S45-LV3-SBV3-BV3-M.   



   Das Relais. BV3 löst beim angenommenen Signalsystem keine   zusätzliche Geschwindigkeitsanzeige   aus. Das Ansprechen der Relais BV4 und BV5 über den gleichzeitig mit dem Kontakt S45 geschlossenen Kontakt S55 bzw. S65 ist durch den geöffneten Kontakt S46 verhindert, so dass weder das Signalbild 60 noch das Signalbild 120 des Geschwindigkeitsanzeigers angeschaltet wird. Die Kontakte der Wahlrelais wirken also in einer vorgegebenen Arbeitsrangfolge über die den Signalen zugeordneten Stellrelais ein, d. h. durch Ansprechen des einer niedrigen Geschwindigkeitsstufe zugeordneten Wahlrelais wird das Anschalten von Stellrelais für Signalbilder mit höherer Geschwindigkeitsangabe durch die diesen Geschwindigkeiten zugeordneten Wahlrelais ausgeschlossen. 



   Während bei den bisher   betrachteten Fahrstrassen   die Auswahl der Signalbilder an den Einfahrsignalen und den Geschwindigkeitsanzeigern ausschliesslich in Abhängigkeit von der Lage und Bauart der Weichen erfolgt, sind beim Stellen der Signale für Fahrstrassen bis nach den Signalen H und J andere Faktoren für eine erforderliche Geschwindigkeitsbeschränkung massgebend. Wird beispielsweise eine Fahrstrasse bis zum Zugdeckungssignal H eingestellt, so wird über die diesem Signal zugeordnete Teilschaltung in Fig. 3 das Wahlrelais S2 in Fig. 4b angeschaltet. Dieses löst dann am Einfahrsignal das Fahrtsignalbild   "gn-ge"und   am Geschwindigkeitsanzeiger das Signalbild 20 aus.

   Wird eine am Signal J endende Fahrstrasse mit Durchrutschweg nach dem Stumpfgleis D eingestellt, so schaltet der dabei schliessende Kontakt   ZJ   über dem gleichfalls schliessenden Kontakt ZJD eines Durchrutschwegstellrelais   cd. agi.   das Wahlrelais S3 an. Dieses löst denn am Einfahrsignal ebenfalls das   Fahrtsignalbild'"gn-ge"und   am Geschwindigkeitsanzeiger das Signalbild 30 aus. 



   Bei der praktischen Anwendung der Erfindung kann es zur Erhöhung der Sicherheit der Signalbildwahl zweckmässig sein, zusätzlich zu der in Fig. 3 dargestellten Schaltung eine zweite entsprechende Schaltung mit einem gesonderten Satz von Wahlrelais vorzusehen. Auf diese Weise ist es möglich, das Unwirksamwerden von Schaltungselementen, insbesondere der Ventilzellen, über welche die Wahlrelais mit den Schaltungssträngen des zugehörigen Schaltungsnetzes verbunden sind, spätestens beim nächsten Wahlvorgang, bei dem das betreffende Schaltmittel mitwirken   muss. zu   erkennen. Das Anschalten der Signalbilder kann dann davon abhängig gemacht werden, dass bei den einander entsprechenden Wahlrelais beider Schaltungsnetze übereinstimmende Ankerlagen bestehen. 



   Für eine derartige   Überprüfung der   Wahlrelais kann beispielsweise die in Fig. 7 dargestellte Schaltung eines Überwachungsrelais SU verwendet werden. In dieser Figur gehören die Kontakte S19 und S110 usw. bis SW99 und S910 zu den in   Fig. 4b   dargestellten Wahlrelais und die Kontakte SW19 und   SWIIO   usw. bis SW99 und SW910 zu den entsprechenden Wahlrelais des zusätzlichen Relaissatzes. 



   Der Stromkreis des Überwachungsrelais SU ist über in Reihe liegende Maschen mit zwei parallelen Stromzweigen geführt, wobei in dem einen Stromzweig in Reihe liegende Arbeitskontakte und in dem andern Stromzweig in Reihe liegende Ruhekontakte der einander entsprechenden Wahlrelais angeordnet sind. Bei übereinstimmender Ankerlage dieser Relais ist in jeder Masche entweder der eine oder der andere Stromzweig durchgeschaltet. Damit das Überwachungsrelais SU nicht von Ruhestrom durchflossen wird, sind in seinem Stromkreis ausserdem von den Wahlrelais   Sl-S9   gesteuerte Arbeitskontakte   S18 - S98   in Parallelschaltung angeordnet. 

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 wenn ausserdem durch Ansprechen des dem Relais Sl entsprechenden Relais der Kontakt SW110 geschlossen ist.

   Durch die beim Ansprechen des Relais SU schliessenden Kontakte   SU2 - SU4,   die in-den Fig. 5 und 6 gestrichelt eingezeichnet sind, ist das Anschalten der Stellrelais für die Signalbilder vom ordnungsgemässen Arbeiten aller einander entsprechenden Wahlrelais und des Überwachungsrelais abhängig. 



  Durch den in Fig. 3 gestrichelt eingezeichneten Kontakt SU1 in der für alle Signalanschaltrelais SA, SB usw. gemeinsamen Anschaltleitung ist das Einleiten eines Wahlvorganges von der Grundstellung (abfallen) des Überwachungsrelais SU abhängig. 



   Sind in dieser Leitung auch noch den Kontakten   S17 - S97   entsprechende Kontakte des zweiten Relaissatzes angeordnet, so wird auch die Grundstellung der zugehörigen Relais bei jedem   Wahlvorgang   überprüft. Ferner kann es bei Verwendung von zwei Wahlrelaissätzen zweckmässig sein, in Fig. 5 beispielsweise die untere Kontaktanordnung mit den sich gegenseitig ausschliessenden Kontakten S13, 814 usw. bis S74 des ersten Relaissatzes durch entsprechende Kontakte des zweiten Relaissatzes zu ersetzen. 



   Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf Schaltungsanordnungen beschränkt, in denen die Wirkstellung der Signalanschaltrelais und der Wahlrelais nur so lange besteht, wie die dargestellten Wicklungen von einem Strom durchflossen werden. Es ist auch möglich, an Stelle dieser monostabilen Relais bistabile Relais, z. B. Stütz-,   Kipp- oder   Haftrelais zu verwenden, die mit einer Rückstellwicklung versehen sind. Diese Rückstellwicklungen könnten beispielsweise durch einen beim Abfallen des Verzögerungsrelais ST schliessenden Kontakt angeschaltet werden, um die Relais wieder in für weitere Wahlvorgänge erforderliche Grundstellungen zurückzustellen. 



   Es ist auch möglich, an Stelle elektromagnetischer Relais elektronische Schaltmittel zu benutzen, z. B. monostabile bzw. bistabile Kippstufe mit Transistoren oder Transfluxoren, deren Ausgangsspannungen über Gatterschaltung die den Signalbildern zugeordneten Schaltmittel steuern. 



   Ferner ist es möglich, die Signalbilder nicht nur in Abhängigkeit von den Fahrstrassenelementen der örtlichen Gleisanlage, sondern zusätzlich in Abhängigkeit von Gattungskennzeichen der Züge auszuwählen. Dies ist beispielsweise in Eisenbahnanlagen von Vorteil, in denen ausser   Dampf-und/oder   Diesellokomotiven auch elektrische Lokomotiven verkehren, oder in Übergangsbereichen elektrischer Bahnen mit verschiedenen Spannungssystemen. Es ist dann möglich, gesonderte Signalbilder für das angeschaltete Spannungssystem vorzusehen und durch zugeordnete Wahlrelais auszulösen. Das Anschalten der Wahlrelais kann beispielsweise durch Schaltungsteile erfolgen, die in dem in Fig. 3 dargestellten Schaltungsnetz den Spannungsschaltern zugeordnet sind.

   Von diesen Schaltern gesteuerte Kontakte können dann durch Kontakte von Meldeeinrichtungen für die Zugnummern bzw. Zuggattungen wirksam geschaltet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung zum Auswählen der für eine eingestellte Fahrstrasse erforderlichen Signalbilder in elektrischen Stellwerken, insbesondere Gleisbildstellwerken, in denen den Fahrstrassenelementen Relaisgruppen zugeordnet sind und die den Weichen zugeordneten Relaisgruppen die Schaltmittel zum Stellen, Verschliessen, Festlegen und Auflösen von Teilfahrstrassen enthalten,   dadurch gekenn-   zeichnet, dass den jeweils gleichen Signalbildern aller Signale (A,   AV und AZ bzw.   B, BV und BZ, Fig. l) eine Gruppe (RS, Fig. 4b) gemeinsamer Wahlrelais   (SI - S9)   zugeordnet ist, deren einzelne Relais über Vielfachleitungen   (LS1-LS9,   Fig.

   4a und 4b) und ein in bekannter Weise dem Gleisplan nachgebildetes Schaltungsnetz, an das die Vielfachleitungen   (LS1--LS9)   mindestens bei Schaltungssträngen von Relaisgruppen   (RW1-RW8)   der die Signalbilder für die Fahrstrassen bestimmenden Fahrstrassenelemente 
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 Spannung geschaltet ist, in die Arbeitsstellung schaltbar sind, in der sie das Anschalten der Signalbilder durch die jedem Signal gesondert zugeordneten Schaltmittel (SSB1, SSB2, BV1-BV5, BZ1-BZ3) in einer vorgegebenen Arbeitsrangfolge freigeben. 
 EMI7.3 


Claims (1)

  1. henden Anschalten der Spannung an das Schaltungsnetz (Fig. 4a, 4b) den Fahrstrassenstartpunkten (Signale A und B, Fig. 1) sich gegenseitig ausschliessende Signalanschaltrelais (SA und SB in Fig. 3) zugeordnet sind, von denen das beim Festlegen einer dort beginnenden Fahrstrasse jeweils angeschaltete Signalanschaltre- <Desc/Clms Page number 8> lais in Abhängigkeit von einem allen Signalanschaltrelais gemeinsam zugeordneten Zeitrelais (ST) nur vorübergehend angeschaltet bleibt (Fig. 3).
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das EMI8.1
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anschliessen der Vielfachleitungen (LS1-LS9) an das Schaltungsnetz gleichpolige Sperrzellen (Vll - V82 und VC bis VG) vorgesehen sind (Fig. 4).
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass von Relaisgruppen (RW3 und RW4) mehrererFahrstrassenelemente (W3 und W4), die das gleiche Signalbild für dieselbe Fahrstrasse erfordern, nur eine (RW4) mit der Vielfachleitung (LS4) für das zugehörige Wahlrelais (S4) verbunden ist (Fig. 4).
    6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass von den Relaisgruppen der Fahrstrassenelemente, die bei derselben Fahrstrasse verschiedenwertige Signalbilder zulassen, nur diejenigen mit den Vielfachleitungen verbunden sind, deren zugeordnetes Signalbild nicht bereits infolge der Arbeitsrangfolge der Wahlrelais durch ein einem geringerwertigen Signalbild zugeordnetes Wahlrelais ausgeschlossen ist.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anschalten von den Zielpunkten (z. B. Gleis G) der Fahrstrassen zugeordneten Wahlrelais (S9) vorübergehend schlie- ssende Kontakte (ZG) von Fahrstrassenstellrelais vorgesehen sind (Fig. 4).
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem einen am Zielpunkt der Fahrstrasse"Halt"zeigenden Signal (J) zugeordneten Fahrstrassenstellrelaiskontakt (ZJ) ein vom eingestellten Durchrutschweg abhängiger Kontakt (ZJD) angeordnet ist. (Fig. 4). EMI8.2 von Wahlrelais vorgesehen sind, die über gesonderte Stromkreise von den Relaisgruppen der Fahrstrassenelemente angeschaltet werden, und dass das Anschalten der Signalbilder vom Ansprechen eines Relais (SU, Fig. 7) abhängig gemacht ist (durch Kontakte SU2 und SU3 in Fig. 5, SU4 in Fig. 6), das die übereinstimmende Lage von gleichartigen Kontakten (S19, SW19-S910, SW910) sämtlicher einander entsprechender Wahlrelais überwacht.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Freigeben von Signalbildern für vorgegebene Zuggattungen von Zuggattungsmeldern gesteuerte Wahlrelais vorgesehen sind.
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