AT240265B - Hebevorrichtung - Google Patents

Hebevorrichtung

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AT240265B
AT240265B AT162964A AT162964A AT240265B AT 240265 B AT240265 B AT 240265B AT 162964 A AT162964 A AT 162964A AT 162964 A AT162964 A AT 162964A AT 240265 B AT240265 B AT 240265B
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AT
Austria
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lifting
load
stator
lifting device
supporting structure
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Application number
AT162964A
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English (en)
Inventor
Friedrich Ing Despalmes
Original Assignee
Simmering Graz Pauker Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hebevorrichtung 
Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung mit einer in vertikaler Richtung bewegbaren Lastaufnahmevorrichtung, welche zusätzlich zu den Vertikalbewegungen eine Drehbewegung um ihre Mittelachse ausführen kann. 



   Für die   moderne Massenproduktion istderrationelle   Transport nicht nur der Rohstoffe, sondern vor allem auch der Transport von Stückgütern, wie Halb- und Fertigfabrikate, von besonderer Bedeutung. Es sind daher zahlreiche Transporteinrichtungen bekannt, mit welchen die kontinuierliche oder taktweise Förderung bestimmter Stückgüter möglich ist, unter anderem   z. B. Kettenförderer, Wandertische. Schlepp-   förderer, Rollenbahnen, Förderbänder, Elevatoren usw., welche entsprechend dem zu transportierenden Gut in den verschiedensten Ausführungsformen zum Einsatz kommen. 



   Viele dieser vorstehend genannten Transporteure sind infolge ihrer Bauart oder auf Grund der Form des Fördergutes nicht oder nur bei erheblichem baulichen Aufwand geeignet, räumliche Kurven oder auch nur Kurven in einer Ebene zu befahren. Dies ist jedoch in der Praxis häufig notwendig. Auch ist es denkbar, dass ein Transporteur an seiner Abgabestelle (Kopfende) einen oder mehrere, möglicherweise in verschiedenen Höhenlagen befindliche und in irgendeinem Winkel zur Förderrichtung des ersten Transporteur angeordnete weitere Transporteure oder Abnehmer usw. wahlweise beschicken soll. 



   In allen diesen Fällen wird ein drehbarer Aufzug einzusetzen sein, ein Aufzug also, dessen Lastauf-   nahmevorrichtung Hub-und   Senkbewegungen sowie eine Drehbewegung um die Mittelachse ausführen kann. Ein derartiger Aufzug arbeitet dann im allgemeinen so, dass das zur Förderung bestimmte Gut durch die Lastaufnahmevorrichtung von seiner bisherigen Unterstützung abgehoben wird und durch entsprechende   Dreh-,   Hub- oder Senkbewegungen der Lastaufnahmevorrichtung in einer gewünschten andern Lage   (z. B.   auf einem andern Transporteur usw.) abgesetzt wird. Solche Einrichtungen sind z. B. unter anderem in modernen Walzwerken als Zwischenglieder bei den Kettenförderern für warme und kalte Blechbunde unter dem Namen Hubdrehkreuze bekannt und zählen diese Einrichtungen zu den grössten ihrer Art. 



   Diese bekannten Drehaufzüge haben die Dreh- und Hubvorrichtungen unter der Lastaufnahmevorrichtung angeordnet und benötigen hiefür eine relativ grosse Bautiefe, weshalb sie nur dort zur Aufstellung kommen können, wo der Platz nach unten vorhanden ist. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass die z. B. hydraulisch oder mechanisch hebbare Säule im oberen Bereich und innerhalb eines Ständers untergebracht ist. an dessen Aussenseite die Lastaufnahmevorrichtung, z. B. Platte, von einer Tieflage in die Hochlage über ein mit der Säule verbundenes Tragwerk anhebbar bzw. von der Hochlage in eine Tieflage absenkbar ist, wobei der Drehantrieb für die Lastaufnahmevorrichtung innerhalb des Tragwerkes befestigt ist. 



   Die Erfindung besteht auch darin, dass ein den Ständer umgebendes Abtriebszahnrad über eine Kupplung mit der Lastaufnahmeplatte verbunden ist, wobei das Abtriebszahnrad und das in dieses eingreifende Ritzel in einem, die Hub- und Senkbewegungen des Tragwerkes mitmachenden, aber undrehbaren Gehäuse gelagert sind und das Ritzel mit dem weiteren Antrieb, z. B. Antriebsmotor, in Verbindung steht. Auch ist es denkbar, dass das Abtriebszahnrad nicht in dem vorstehend beschriebenen Gehäuse, sondern auf dem entsprechend ausgebildeten, z. B. zylindrischen Schaft des Ständers in axialer Richtung ver- 

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 EMI2.1 
 

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    z.

   BArmkre1, ! z),   welche entweder fix mit der Säule 6 verbunden oder auf dieser lose drehbar gelagert ist, je nachdem, ob es die Ausführung des Hubsystems, insbesondere der Säule 6 gestattet, Drehbewegungen mitzumachen oder nicht. 



   Eine fixe Verbindung zwischen Säule 6 und Traverse wäre beispielsweise dann möglich, wenn die Säule 6 z. B. als Hydraulikkolben ausgeführt wäre, welcher sich im Zylinder drehen könnte. Eine lose drehbare Verbindung zwischen Säule 6 und Traverse 7 ist dann erforderlich, wenn die Hubsäule undrehbar ausgeführt wird (z. B. Zahnstange). 



   An der Traverse 7 sind Zugorgane 8   (z. B.   Ankerschrauben) derart angeordnet, dass dieselben ausserhalb des Bereiches des undrehbaren Lagerungsgehäuses 5 (z. B. Getriebekasten) mit der drehbaren Lastaufnahmevorrichtung 22   verbunden sind. Die Hubbewegungen der Säule   6 werden daher über die Traverse 7 und die Zugorgane 8 direkt auf die Lastaufnahmevorrichtung 22 übertragen, während die Drehbewegungen über das im Gehäuse 25 gelagerte Ritzel 24 auf das Abtriebszahnrad 23 und Kupplung 10 auf die Lastaufnahmevorrichtung 22 geleitet werden. 



   Die Vorteile dieser Anordnung sind daher ausser dem geringen Platzbedarf nach unten vor allem auch die Zugänglichkeit und leichte Ausbaumöglichkeit der oben liegenden Hub- und Drehantriebe sowie die einfache Energie- oder Betriebsmittelzuführung zum Hub- und Drehantrieb. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
 EMI3.1 
 mechanisch hebbare Säule (6) im oberen Bereich und innerhalb eines Ständers (21) untergebracht ist, an dessen Aussenseite die Lastaufnahmevorrichtung, z. B. Platte (22), von einer Tieflage in die Hochlage über ein mit der Säule (6) verbundenes Tragwerk (7,8) anhebbar bzw. von der Hochlage in eine Tieflage absenkbar ist, wobei der Drehantrieb (25,12, 23,24) für die Lastaufnahmevorrichtung (22) innerhalb des Tragwerkes (7, 8) befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Ständer (21) umgebendes Abtriebszahnrad (23) über eine Kupplung (10) mit der Lastaufnahmeplatte (22) verbunden ist, wobei das Abtriebszahnrad (23) und das in dieses eingreifende Ritzel (24) in einem, die Hub- und Senk- EMI3.2
    3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Ständer (21) umgebendes Abtriebszahnrad (23) auf einem entsprechend ausgebildeten Schaft (9) des Ständers (21) drehbar und in axialer Richtung verschiebbar gelagert und über eine Kupplung (10) mit der Lastaufnahmeplatte (22) verbunden ist, wobei das in das Abtriebszahnrad (23) eingreifende Ritzel (24) in einem, die Hubund Senkbewegungen des Tragwerkes mitmachenden, aber undrehbaren Gehäuse (25) gelagert ist und das Ritzel (24) mit dem weiteren Antrieb, z. B. Antriebsmotor (12), in Verbindung steht.
    4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (21) hohl ausgebildet und ein Huborgan (13 und 6) von oben her in den Ständer (21) eingehängt ist, wobei die Leitung (14) für die Betriebskraft des Huborgans (13 und 6) und die Leitung (14a) für die Betriebskraft des Drehantriebes (12) den Ständerfuss des Ständers (21) und dessen Hohlraum durchsetzen und die Leitung (14a) in weiterer Folge den Oberteil des Ständers (21) durchsetzt.
    5. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragwerk aus einer oberen, mit der Säule (6) fest verbundenen Traverse (7) und den Zugorganen (8) besteht, welche mit der Lastaufnahmeplatte (22) verbunden sind.
    6. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragwerk aus einer oberen, sich auf die Säule (6) lose drehbar abstützenden Traverse und den Zugorganen (8) besteht, welche mit der Lastaufnahmeplatte (22) verbunden sind. EMI3.3 die Hub- und Senkbewegungen des Tragwerkes (7) und der Lastaufnahmevorrichtung (22) mitmachende Lagerungsgehäuse (25) des Drehantriebes zwecks Führung (ohne Drehbewegung) über entsprechende, vertikale Bewegungen zulassende, Drehbewegungen verhindernde Elemente mit dem Oberteil (9) des Ständers (21) verbunden ist.
AT162964A 1964-02-25 1964-02-25 Hebevorrichtung AT240265B (de)

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