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Haltevorrichtung für Schaltaggregate von mit einem gasbeheizten Umlauferhitzer sowie einer Elektropumpe betriebenen
Heizungsanlagen
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Weise eingesetzt und können auch alle andern Regel- und Sicherheitsorgane eingebaut werden.
Die Verkleidung der Haltevorrichtung erfolgt erfindungsgemäss dadurch, dass der Zwischenraum zwischen Bodenplatte und Deckplatte vorne und seitlich mittels einer an den Platten befestigten U-förmigen und mit Schaulöchern für die Anzeigeorgane versehenen Frontplatte abdeckbar ist. Dadurch erhält die Haltevorrichtung auch ohne Rückwand die Gestalt einer kastenförmigen Verkleidung, welche das Schaltaggregat mit allen Regel- und Sicherheitsorganen zusammenfasst und als Tropfwasserschutz dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Haltevorrichtung in Fig. l von hinten und in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt.
Das Schaltaggregat einer Gasheizungsanlage mit Durchlauferhitzer weist in an sich bekannter Weise verschiedene Regel-und Sicherheitsorgane sowie Anschlüsse für die Gaszufuhr und den Wasservor- und - rücklauf auf. In der Zeichnung sind nur einige, für das Verständnis der Erfindung wesentliche Teile dargestellt, um eine gute Übersichtlichkeit zu behalten. In den Figuren ist das Rohr 10 für den Wasservorlauf, das Rohr 11 für den Wasserrücklauf sowie das Rohr 12 für die Gaszufuhr mit dem angebauten Gasregelventil 13 gezeichnet. Von den an sich noch zum Schaltaggregat gehörigen Einzelteilen ist nur der Thermostat 14 dargestellt. Alle andern Instrumente und elektrischen Einrichtungen sowie Verbindungsleitungen sind nicht eingezeichnet.
Die erfindungsgemässe Haltevorrichtung besteht aus einer Bodenplatte 20 und einer Deckenplatte 21, welche ausschliesslich durch die die beiden Platten 20 und 21 durchdringenden Rohre 10 und 11 für den Wasservor-und-rücklauf in Abstand gehalten sind. Zu diesem Zweck sind sowohl auf das Rohr 10 für den Wasservorlauf als auch auf das Rohr 11 für den Wasserrücklauf jeweils zwei Flansche 22 und 23 bzw. 24 und 25 aufgeschoben und mit demStichmass des Abstandes zwischen der Bodenplatte 20 und der Deckenplatte 21 an den Rohren 10 für den Wasservorlauf bzw. 11 für den Wasserrücklauf befestigt. Diese Befestigung der Flansche 22 - 25 an den Rohren 10 und 11 kann beispielsweise durch Hartlöten vorgenommen werden, jedoch ist auch eine andere Befestigungsart möglich, welche auf die verwendeten Werkstoffe abgestellt ist.
Die mit den Rohren 10 bzw. 11 für den Wasservor-und-rücklauf verbundenen Flansche 22 - 25 sind, an den sich gegenüberliegendeninnenseiten der Bodenplatte 20 und der Deckenplatte 21 mit diesen verbunden. Diese Verbindung zwischen Bodenplatte 20 und den Flanschen 22 und 24 sowie zwischen der Deckenplatte 21 und den Flanschen 23 und 25 kann beispielsweise durch Punktschweissen hergestellt werden.
Auf diese Weise ist zwischen der Bodenplatte 20 und der Deckenplatte 21 ein fester Zwischenraum mit einem vorgegebenen Stichmass geschaffen, so dass darin alle andern Regel-und Sicherheitsorgane untergebracht werden können. Wesentlich ist, dass das aus der Bodenplatte 20. der Deckenplatte 21 und den Rohren 10 und 11 für den Wasservor-und-rücklauf gebildete Grundgestell nach der Herstellung aller Befestigungsstellen emailliert werden kann, ohne dass auf andere Teile des Schaltaggregates Rücksicht genommen werden muss. Bei der Anfertigung der Boden- und der Deckenplatte ist in der Deckenplatte 21 noch eineBohrung27 und in der Bodenplatte 20 ein nach rückwärts offener Schlitz 28 angebracht worden.
Die Bohrung 27 weist einen grösseren Durchmesser als denjenigen des Rohres 12 für die Gaszufuhr auf, ebenso ist die Breite des Schlitzes 28 etwas grösser als der Durchmesser des Rohres 12. Auf diese Weise kann nach dem Emaillieren des Grundgestelles der obere Teil 121 des Rohres 12 für die Gaszufuhr durch die Bohrung 27'in der Deckenplatte 21 hindurchgesteckt und der untere Teil 122 des Rohres 12 in den Schlitz 28 an der Bodenplatte 20 eingeschoben werden. Um die Höhenlage des Rohres 12 für die Gaszu - führ zwischen der Boden- und Deckplatte zu sichern, ist am Rohr 12 in Höhe der Bodenplatte 20 eine Flanschscheibe 30 befestigt, beispielsweise durch Schweissen.
Die Flanschscheibe 30 liegt nach dem Einschieben des unteren Teiles 121 des Rohres 12 auf der Innenseite der Bodenplatte 20 auf und wird mit dieser lösbar verbunden. Zu diesem Zweck kann eine Schraubverbindung vorgesehen sein. Durch die Verbindung des Rohres 12 mit der Flanschscheibe 30 und deren Verbindung mit der Bodenplatte 20 ist die Höhenlage des Rohres 12 innerhalb des Gestelles gesichert, ausserdem aber auch eine Verdrehsicherung für das Rohr 12 geschaffen. Der an der Deckenplatte 21 zwischen der grösseren Bohrung 27 und dem Rohr 12 vorhandene Zwischenraum, welcher für das Durchstecken des oberen Teiles 121 des Rohres 12 vorhanden sein muss, ist durch eine Dichtungsmanschette 31 ausgefüllt. Neben der Abdichtung wird durch diese Dichtungsmanschette 31 die Lage des Rohres 12 im Bereich der Deckenplatte 21 in radialer Richtung gesichert.
Nach dem Einsetzen des Rohres 12 für die Gaszufuhr können die andern Regel-und Sicherheitsorgane in dem Raum zwischen der Bodenplatte 20 und der Dekkenplatte 21 eingebaut werden.
Der als Regelorgan dienende Thermostat 14 ist auf der Innenseite der Bodenplatte 20 seitlich verschiebbar angebracht, damit ein Ausrichten in die richtige Ablesestellung möglich ist. Zu diesem Zweck
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weist die Bodenplatte 20 verhältnismässig grosse Bohrungen für den Durchtritt der beispielsweise am Thermostat 14 angebrachten zwei Befestigungsschrauben 32 auf, so dass deren Schraubenköpfe durch die Bohrungen hindurchgesteckt werden können.
Vor dem Festziehen der Befestigungsschrauben 32 wird eine mit zwei im Abtand der Schraubenschäfte angeordneten Schlitzen versehene Unterlegplatte 33 zwischen der Unterseite der Bodenplatte 20 und den Köpfen der Befestigungsschrauben 32 eingeschoben, so dass beim Anziehen der Befestigungsschrauben 32 ein Ausrichten des Thermostaten 14 im Bereich der für die Befestigungsschrauben 32 vorgesehenen Bohrungen in der Bodenplatte 20 möglich ist.
Nach dem Einbau sämtlicher Regel- und Sicherheitsorgane, d. h. nach Fertigstellung des eigentli- chenschaltaggregates wird über den Zwischenraum zwischen der Bodenplatte 20 und der Deckenplatte 21 eine Abschlussplatte 35 angebracht. Diese Abschlussplatte 35 ist-förmig abgebogen, so dass sie den Zwischenraum zwischen der Bodenplatte 20 und der Deckenplatte 21 an deren Vorderseite und den beiden Aussenseiten überdeckt. Die Abschlussplatte 35 ist abnehmbar an den Platten 20 und 21 angebracht, so dass jederzeit eine Kontrolle der zum Schaltaggregat gehörigen Regel-und Sicherheitsorgane vorgenommen werden kann. Ferner können an der Vorderseite der Abschlussplatte 35 Ausnehmungen vorgesehen sein, die entweder als Ablese-oder Schaufenster oder für den Durchtritt von Bedienungsknöpfen dienen können.
Die erfindungsgemäss ausgebildete Haltevorrichtung ermöglicht einen sehr einfachen und schnellen Aufbau des Schaltaggregates mit sämlichen Regel- und Sicherheitsorganen, ohne dass dieNachteile der bekannten Schaltaggregat-Installationen in Kauf genommen werden müssen. Der Aufbau wird insbeson- dere durch die bequeme Zugänglichkeit des Grundgestells von allen Seiten her erleichtert, da eine Rückwand wie bei den bekannten Gehäusen nicht vorhanden und auch nicht erforderlich ist. Ebenso liegen während des Einbaues der Organe die Aussenseiten frei, die erst nach Beendigung des Zusammenbaues durch die Abschlussplatte 35 abgedeckt werden. Eine äquivalente Anpassung von einzelnen Teilen ist selbstverständlich möglich, falls es gegebenenfalls die Unterbringung besonderer Regel- oder Sicherheitsorgane erfordert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Haltevorrichtung für Schaltaggregate von mit einem gasbeheizten Umlauferhitzer sowie einer Elektropumpe betriebenen Heizungsanlagen, an welchen alle Regel- und Sicherheitsorgane sowie Anschlüsse für Gaszufuhr und Wasservor-und-rücklauf als Installationseinheit zusammengefasst sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung aus einer Bodenplatte (20) und einer Deckplatte (21) besteht, welche ausschliesslich mittels durch dieselben hindurchgeführter Wasserrohre (10, 11) für Vorund Rücklauf gehalten sind-vorzugsweise von auf die Rohre aufgeschobenen Flanschen (22,23 bzw.
24, 25) -, wogegen das Gasrohr (12) durch beide Platten mit Spiel hindurchgeführt ist.