AT239317B - Anordnung zur tastengesteuerten Kodierung von Wählsignalen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Anordnung zur tastengesteuerten Kodierung von Wählsignalen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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AT239317B
AT239317B AT1010063A AT1010063A AT239317B AT 239317 B AT239317 B AT 239317B AT 1010063 A AT1010063 A AT 1010063A AT 1010063 A AT1010063 A AT 1010063A AT 239317 B AT239317 B AT 239317B
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  Anordnung zur tastengesteuerten Kodierung von Wählsignalen in Fernmelde-. insbesondere Fernsprechanlagen 
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   In der Teilnehmerstation sind drei Tonfrequenzgeneratoren untergebracht, von denen jeder auf nur zwei benachbarte Frequenzen einstellbar ist. Der gegenüber bekannten Anordnungen durch den zusätzlichen dritten Generator verursachte Mehraufwand erscheint wegen des dadurch erzielten Gewinnes an Betriebssicherheit und durch den vorteilhaften Fortfall aller Kontakteinrichtungen mehr als gerechtfertigt. 



   Der erste Generator möge zwischen den beiden Frequenzen a und b, der zweite zwischen c und d und der dritte zwischen e und f umsteuerbar sein. Werden durch jeweils nur zwei gleichzeitig schwingende Generatoren   Wählsignale,   die aus zwei verschiedenen Frequenzen bestehen, erzeugt, so sind zwölf verschiedene Frequenzkombinationen möglich, von denen zehn für die zehn verschiedenen Wählziffern ausgenutzt werden. 



   Fig. 1 zeigt schematisch die Aufsicht auf das Tastenfeld. In die den einzelnen Tasten entsprechenden Quadrate sind die ihnen zugeordneten Frequenzkombinationen, die beim Drücken der Taste durch Be-   tätigungdesoderderentsprechenden   Steuerschieber A und/oder C und/oder E entstehen, eingetragen. Der in Fig. 3 abgebildete Fuss der Taste greift, wie in Fig. 2 an einem Steuerschieber C gezeigt, in die Aussparungen von drei Schiebern ein und betätigt sie. Die beiden Schieber C in Fig. 1 sind miteinander starr   verbundenund bewegen sichdaher gemeinsam. Dabei werden   die Schieber A, C, E von denjenigen Tasten betätigt, in die die entsprechenden kleinen Buchstaben eingetragen sind. Die Generatoren mögen, solange keine Wähltaste gedrückt ist, auf jeweils die höhere ihrer beiden Frequenzen, also auf die Frequenzen b, d, f abgestimmt sein.

   Mittels der Schieber A, C, E werden die Generatoren 1,   2, 3   jeweils entsprechend den auf den Tasten in Fig. 1 eingetragenen kleinen Buchstaben auf die zugehörigen Frequenzen abgestimmt. 



   Die Schieber I, II, III werden jeder für sich von allen zu ihrer senkrechten Spalte gehörigen Tasten betätigt. Sie schalten die zugehörigen Generatoren 1,2, 3 aus, so dass bei jedem Tastendruck ein Generator ausgeschaltet und nur zwei Frequenzen erzeugt werden. 



   Durch gegenseitige Verriegelung wird das gleichzeitige Betätigen mehrerer Tasten verhindert. Wird beispielsweise gemäss Fig. 2 die Taste cb gedrückt, so schiebt sie den Schieber C mittels der an ihrem Stössel angebrachten Schräge 31 nach links, wobei die Tasten da und db blockiert werden, während die Taste ca durch den hier nicht gezeichneten Schieber A festgehalten wird, der durch die gedrückte Taste   cbinseiner   Ruhestellung blockiert ist. Wird dagegen beispielsweise die Taste da zuerst gedrückt, sodringt ihr Stössel in die Aussparung 32 ein. Dadurch wird der Schieber C festgehalten und kann von den Tasten ca und cb nicht mehr verschoben werden. Ein gleichzeitiges Drücken der Taste db wird durch den Schieber A verhindert, weilnämlich die'Taste da diesen Schieber bereits verschoben hat.

   Die gleichzeitige Betätigung der Tasten der verschiedenen senkrechten Spalten wird durch gegenseitige Sperrung der Schieber I, II, III unmöglich gemacht. Diese Sperrung wird hier nicht besonders beschrieben, da die Anordnung von Sperrschiebem, die nur die Betätigung eines einzigen der drei Steuerschieber I,   II,   III zulassen, bekannt ist. Die zur Rückstellung der Tasten und Schieber dienenden Federn sind hier nicht dargestellt. Als frequenzbestimmende Elemente der Generatoren 1, 2, 3 werden vorzugsweise Schwingkreise benutzt. Das Einwirken der Schieberstellungen auf die   Frequenzlage   und die Schwingfähigkeit des Generators wird an dem in Fig. 4 in vergrössertem   Massstabe   dargestellten Aufbau erklärt. 



   Mit61istdieSchwingkreisspuleundmit 62 ihr hufeisenförmiger, beispielsweise aus Ferrit bestehender Kern, der bei 60 einen Luftspalt aufweist, bezeichnet. Die Spule 61 möge beispielsweise zum Generator 3 gehören, dann ist dieser durch den Schieber E auf seine niedrige Frequenz e abzustimmen, während die   Schwingungen durch den Schieber 1lI überhaupt   unterbunden werden müssen. Hiezu trägt die Verlängerung 
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 Kernes 62 hineingeführt wird. Dabei steigt die Dämpfung des Schwingkreises an und die Schwingfähigkeit des Generators ist unterbunden. Anderseits ist mit dem Schieber E über die Gewindestange 65 die Platte 63, die das Ferritstück 64 trägt, verbunden, so dass bei der Betätigung des Schiebers das Ferritstück 64 dem Luftspalt 60 genähert wird.

   Für den Abgleich der tieferen Frequenz des Schwingkreises wird mit der Abgleichschraube 66 die Eintauchtiefe des Ferritstücke 64 in den Luftspalt 60 einreguliert. Der Hub des Schiebers E ist wesentlich grösser als der Hub der Trägerplatte 63. Der Unterschied wird mittels der Feder 67 ausgeglichen. Hiedurch verbleibt der Ferritteil 64 vorteilhafterweise längere Zeit in seiner die gewünsche Frequenz   bestimmendenEndstellung.   Ausserdem werden die durch Abnutzung entstehenden Toleranzen des Schieberweges ausgeglichen. Zum Abgleich der höheren Frequenz des Generators dient die Rändelmutter 68, mit der der Abstand des Ferrits 64 vom Luftspalt 60 in der Ruhelage des   Schieberseinge-   stellt wird. Die Abgleichmöglichkeiten der beiden Frequenzen sind voneinander unabhängig und können daher bequem durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Anordnung zur tastengesteuerten Kodierung von Wählsignalen mittels mehrerer, durch elektrische Generatoren gleichzeitig erzeugter tonfrequenter Ströme, deren Frequenzen aus einer bestimmten Anzahl festgesetzter Frequenzen auswählbar sind und die von der Teilnehmerstation zum Amt in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen gesendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass für die Abgabe der den Wählziffern entsprechenden Kombinationen von zwei aus sechs festgesetzten Frequenzen in der Teilnehmerstation drei elektrische Generatoren vorgesehen sind, von denen jeder durch Induktivitätsabstimmung seines frequenzbestimmenden Schwingkreises zwischen zwei der festgesetzten Frequenzen umschaltbar und durch Dämpfungserhöhung seines Schwingkreises abschaltbar ist,
    und dass durch die Wähltasten betätigbare Steuerschieber (A, C, E), die jeweils zwei Generatoren auf je eine ihrer zwei Frequenzen einstellen, und Steuerschieber (I, II, in), die den dritten, gerade nicht benötigten Generator abschalten, vorgesehen sind.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden elektrischen Generator ein die Induktivitätsabstimmung bewirkender, durcheinenSteuerschieber (A, C, E) in den Luftspalt (60, Fig. 4) der Schwingkreisspule (61) einschiebbarer ferromagnetischer Kern (64) vorgesehen ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Generator ein die Dämpfungerhöhung bewirkender, durch einen Steuerschie ber (I, II, III) in den Luftspalt (60) der Schwingkreisspule (61) einschiebbarer leitender Metallkern (69) vorgesehen ist.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein einstellbarer Anschlag (66) für den ferromagnetischen Kern (64) und eine hubausgleichende Feder (67) für den Tastenschieber (A, C, E) (Fig. 1 bzw. 4) vorgesehen ist.
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 1,2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten (Fig. 2) mit schrägen Gleitflächen (31) versehen sind, die bei ihrer Betätigung in entsprechende Aussperrungen (32, 33) der Steuerschieber (A, C, E) eingreifen und dabei alle andern Tasten verriegeln.
AT1010063A 1963-01-26 1963-12-16 Anordnung zur tastengesteuerten Kodierung von Wählsignalen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen AT239317B (de)

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