AT238973B - Vorrichtung zum Mischen von Metallpulver mit Luft und zum Verblasen und Auftragen dieses Gemisches auf metallischen Werkstücken aus magnetischem Material zur Feststellung von Materialfehlern - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von Metallpulver mit Luft und zum Verblasen und Auftragen dieses Gemisches auf metallischen Werkstücken aus magnetischem Material zur Feststellung von Materialfehlern

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AT238973B AT556862A AT556862A AT238973B AT 238973 B AT238973 B AT 238973B AT 556862 A AT556862 A AT 556862A AT 556862 A AT556862 A AT 556862A AT 238973 B AT238973 B AT 238973B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/14Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas designed for spraying particulate materials
    • B05B7/1404Arrangements for supplying particulate material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C24/00Coating starting from inorganic powder
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    • C23C24/04Impact or kinetic deposition of particles
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01N27/72Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
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Description


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  Vorrichtung zum Mischen von Metallpulver mit Luft und zum
Verblasen und Auftragen dieses Gemisches auf metallischen Werkstücken aus magnetischem Material zur Feststellung von
Materialfehlern 
 EMI1.1 
 

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   Auftragen dieses Gemisches aufErfindungsgemäss weist die in horizontaler Lage angeordnete Drehtrommel im Inneren über die ganze Zylinderlänge sich erstreckende, radial angeordnete Schaufeln auf, wobei sich in der Mitte zwischen Einlass und Auslass ein Durchgang für die vom Gebläse über den als an sich bekanntes, magnetisch gesteuertes Kugelrückschlagventil ausgebildeten Verteiler zugeleitete Druckluft befindet und wobei die über eine gemeinsame Leitung mit der Vorrichtung verbundene Sprühpistole mit zwei Steuerdruckknöpfen derart betätigbar ist, dass je nach Stellung des Verteilers das Gebläse entweder zum Ausblasen von Luft über den Leitungsweg oder zum Versprühen des Gemisches über den Leitungsweg an die gemeinsame Leitung angeschlossen wird. 



   Die Drehtrommel befindet sich im Inneren eines Metallgehäuses. Sie wird von einem Elektromotor über eine Vorrichtung zur Drehzahlregelung angetrieben und wird in der Richtung ihrer Achse von einem vom Gebläse herkommenden Druckluftstrom durchströmt. Das Gebläse ist ebenfalls in dem Metallgehäuse untergebracht. Zwischen dem Gebläse und der Drehtrommel ist ein Verteiler angeordnet, der von einem Relais gesteuert wird und der in seiner normalen Position das alleinige Ausströmen vor Luft unmittelbar aus dem genannten Verteiler zulässt, wobei die Möglichkeit geboten ist, die Stellung des genannten Verteilerventils mittels einer Steuerung einzuregeln, um die Druckluft zur Bildung des Metallpulver-Luftgemisches in die genannte Drehtrommel zu fördern.

   Das Rohr zum Austritt der Luft und des Metallpulvers aus der genannten Trommel und zum Ausgang der Luft aus dem genannten Verteiler vereinen sich zu einem einzigen Rohr, welches mit der genannten Sprühvorrichtung in Verbindung steht. Der Arbeiter kann dadurch während der Betätigung   der Sprühvorrichtung   in unmittelbarer Nähe des zu kontrollierenden Stückes auch den Steuerdruckknopfschalter des Relais des Gebläses niederdrücken, um Druckluft zu erzeugen, die unmittelbar aus der Sprühvorrichtung austritt ; gleichzeitig kann er die Mischdrehtrommel betreiben. 



   Soll das Gemisch aus Metallpulver und Luft auf das zu untersuchende Stück gebracht werden, so drückt man den andern Druckknopf an der Sprühvorrichtung nieder, um so die Stellung des Verteilerventils durch das Relais zu verschieben und dadurch eine Verbindung zwischen der Druckluft und der Trommel herzustellen und um gleichzeitig den Austritt für die reine Druckluft zu schliessen. Danach gibt man über das gleiche Rohr dem Gemisch aus Metallpulver und Druckluft Zutritt, welches bei seinem Austritt aus der Sprühvorrichtung auf das zu untersuchende Werkstück gerichtet werden kann. Das Werkstück wird magnetisch durchflutet, wobei beim Vorhandensein von Materialfehlern eine unregelmässige Ablagerung von Metallpulver auf dem Stück sichtbar wird.

   Dann lässt man den zweiten Druckknopf frei, wodurch das Verteilerventil in seine normale Position gelangt und der Überfluss des auf dem Stück liegenden Metallpulvers weggeblasen wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Vorrichtung zum Herstellen eines Gemisches aus Metallpulver und Luft, das sich erfindungsgemäss insbesonders zur Anwendung bei der Prüfung von Metallkörpern aus magnetischem Material eignet. 



   Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen : 
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 eine AussenansichtDeckel ; Fig. 3 eine schematische Darstellung der Vorrichtung nach Fig. 1 und Fig. 4 eine Schnittzeichm'ng nach IV-IV der Fig. 3. 



   Gemäss der Fig. l weist die Vorrichtung ein Metallgehäuse 1 auf, dessen Oberseite einen Deckel 2 trägt und an dessen einer Seite sich Stecker 3 und ein Austrittsrohr 4 befinden. Das Austrittsrohr 4 ist mit einer Sprühpistole 5 verbunden. 



   Fig. 2 und 3 veranschaulichen die Vorrichtung einschliesslich einer Drehtrommel 6, die drehbar auf den Haltern 7 gelagert ist und die mit Hilfe eines Elektromotors und einer Vorrichtung zur Drehzahlregelung
8 und eines Riemens 9 angetrieben wird. Auf der Längsachse der Drehtrommel sitzt auf einer Seite ein
Einlassrohr 10 für Druckluft und auf der andern Seite ein Auslassrohr 11. An einem beliebigen Punkt der
Oberfläche der Trommel ist ein Einlass 12 vorgesehen, über welchen das Metallpulver in das Innere der
Trommel gelangt. 



   Gemäss der Fig. 4 sind im Inneren der Trommel 6 vier radial angeordnete Schaufeln 13 vorgesehen, die mit dem äusseren Umfang der Trommel 6 in Verbindung stehen und die sich über die ganze Länge der
Trommel erstrecken. In der Mitte der Trommel befindet sich ein Durchgang für die Druckluft zwischen dem Einlass 10 und dem Auslass 11. 



   Eine Vorrichtung zum Erzeugen von Druckluft setzt sich aus folgenden Elementen zusammen : einem
Elektromotor mit einem koaxialen Gebläse 14 zum Erzeugen der Druckluft, die durch das Rohr 15 ge- fördert wird, einem Verteiler 16, der mit den Rohren 10 und 15 in Verbindung steht, die in dem inneren 

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 Hohlraum 16a münden, welcher in seinem mittleren Teil durch ein Ventil 17 geschlossen ist, das mit einem Stab 18 in Verbindung steht, welcher von einem Relais 19 betätigt wird. Vom Verteiler 16 führt ein Rohr 20 weg, in das das Rohr 11 einmündet, um eine einzige Leitung 4 zu bilden, die ihrerseits mit   der Sprühpistole   5 verbunden ist. In seiner normalen Lage dient das Ventil 17 als Verschluss des Hohlraumes 
 EMI3.1 
 in seiner unteren Lage fest, wobei das Ventil 17 den Zugang der Luft in das Rohr 10 schliesst.

   Auf der Sprühpistole 5 sitzt ein Steuerdruckknopf 22, der in den Stromkreis des Gebläses 14 und der Vorrichtung zur Drehzahlregelung 8 eingeschaltet ist. Weiter befindet sich auf der Sprühpistole 5 der Steuerdruckknopf 23, dessen Kontakt im Stromkreis des Relais 19 liegt. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt : Nach Öffnen des Deckels 2 kann das Metallpulvergemisch, beispielsweise aus mittels Wasserstoff reduziertem und gefärbtem Eisen, durch den Einlass 12 in die Trommel 6 eingefüllt werden. Hierauf wird der Steuerdruckknopf 22 der Sprühpistole 5 in die   Stellung "Geschlossen" betätigt,   wodurch das Gebläse 14 und die Vorrichtung zur Drehzahlregelung 8 eingeschaltet werden, um Druckluft im Rohr 15 zu erzeugen und um die Trommel 6 in Betrieb zu setzen. 



  Es gelangt Druckluft in den Verteiler 16, der sich in Ruhestellung befindet. Von hier aus gelangt die Druckluft in den Hohlraum'16a und über die Rohre 20 und 4 in die Sprühpistole 5, von wo aus sie Austritt hat. Soll Gemisch aus Metallpulver und Luft auf das Werkstück gebracht werden, wird der Steuerdruckknopf 23 der Sprühpistole 5 gedrückt, das Relais 19 zieht gegen die Kraft der Feder 21 an, wobei das Ventil 17 die Öffnung zur Leitung 20 schliesst und zur Rohrleitung 10 öffnet. Die von dem Rohr 15 herkommende Luft kann so in das Rohr 10 gelangen und durch die Trommel 6 strömen. 



   Da sich die Trommel 6 dreht, fällt das darin enthaltene Metallpulver 23a durch die Bewegung der Schaufeln 13 zwangsweise durch den axialen Weg, den die Druckluft zwischen dem Einlass 10 und dem Auslass 11 zurücklegen muss, wobei das Pulver von der Luft mitgerissen wird, um über das Rohr 4 und die Sprühpistole 5 nach aussen zu gelangen. 



   Soll das Werkstück gereinigt werden, muss der Steuerdruckknopf 23 freigelassen werden, wodurch das Ventil 17 des Verteilers   16.   in seine Ausgangsstellung zurückkehrt und, wie bereits erwähnt, Frischluft durch die Sprühpistole 5 austritt. 



     Dank der besonderen Einrichtung der Drehtrommel6,   die mit den Schaufeln 13 versehen    ist, und   dank der Mitwirkung des Pulvers erfährt das Mischverhältnis zwischen dem Metallpulver und der Luft keinerlei Veränderungen, weil das Pulver bei jeder Drehung der Trommel vollkommen umgewälzt wird, wobei die zwischen zwei nebeneinanderliegenden Schaufeln 13 befindliche Fulvermenge auf den von der Pressluft durchströmten Weg zwischen dem Einlass 10 und dem Auslass 11 fällt. 



   Selbstverständlich können an der erfindungsgemässen Vorrichtung zahlreiche Abänderungen vorgenommen werden, z. B. an der Zusammenstellung der einzelnen Teile, an der Steuerung des Verteilers oder an der Drehtrommel. ohne am Umfang der Erfindung etwas zu ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Mischen von Metallpulver mit Luft und zum Verblasen und Auftragen dieses Gemisches auf metallischen Werkstücken aus magnetischem Material zur Feststellung von Materialfehlern mit einer Sprüheinrichtung und einer motorgetriebenen Drehtrommel, dadurch gekennzeichnet, dass die in horizontaler Lage angeordnete Drehtrommel (6) im Inneren über die ganze Zylinderlänge sich erstreckende, radial angeordnete Schaufeln (13) aufweist, wobei sich in der Mitte zwischen Einlass (10) und Auslass (11) ein Durchgang für die vom Gebläse (14) über den als an sich bekanntes, magnetisch gesteuertes Kugelrückschlagventil ausgebildeten Verteiler (16) zugeleitete Druckluft befindet und dass die über eine gemeinsame Leitung (4) mit der Vorrichtung verbundene Sprühpistole (5) mit zwei Steuerdruckknöpfen (22,23) derart betätigbar ist,
    dass je nach Stellung des Verteilers (16) das Gebläse (14) entweder zum Ausblasen von Luft über den Leitungsweg (15,16a und 20) oder zum Versprühen des Gemisches über den Leitungsweg (15, 16a, 10, Drehtrommel 6,11) an die gemeinsame Leitung (4) angeschlossen wird.
AT556862A 1961-09-27 1962-07-10 Vorrichtung zum Mischen von Metallpulver mit Luft und zum Verblasen und Auftragen dieses Gemisches auf metallischen Werkstücken aus magnetischem Material zur Feststellung von Materialfehlern AT238973B (de)

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