AT238930B - Gattersägeblatt mit Hartverchromung - Google Patents

Gattersägeblatt mit Hartverchromung

Info

Publication number
AT238930B
AT238930B AT206259A AT206259A AT238930B AT 238930 B AT238930 B AT 238930B AT 206259 A AT206259 A AT 206259A AT 206259 A AT206259 A AT 206259A AT 238930 B AT238930 B AT 238930B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hard chrome
chrome plating
gang saw
blade
saw blade
Prior art date
Application number
AT206259A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Thoeress
Original Assignee
Josef Thoeress
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Thoeress filed Critical Josef Thoeress
Priority to AT206259A priority Critical patent/AT238930B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT238930B publication Critical patent/AT238930B/de

Links

Landscapes

  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gattersägeblatt mit Hartverchromung 
Gegenstand der Erfindung ist   einGattersägeblatt mitHartverchromung   und hat zum Ziele, einen bes-   seren Verlauf der Zugkräfte   in den Randzonen sowie die Beseitigung bisher bestandener und als unvermeidbar hingenommener Mängel und Nachteile zu erreichen. 



     Die Ableitung der Zugkräfte   in die Randzonen wird bei Gattersägeblättern durch Walzen, d. h. Strekken der Mittelzone erzielt, was durch keine andere Massnahme gleichwertig ersetzt werden kann. Mit zunehmender Güte dieser Streckung ergibt sich ein besserer Zugkräfteverlauf in den Randzonen, wobei aber der ideale Zugkräfteverlauf (also keine Zugkräfte in der Mittelzone) durch die begrenzte Streckmöglichkeit der Mittelzone wegen der Auswirkung auf die Planheit des Blattes nicht erreicht werden kann. 



   Im Streben nach Verbesserung des durch Walzen der Mittelzone herbeigeführten Zugkräfteverlaufes in den Randzonen wurden bereits Massnahmen getroffen, wie z. B. die Verwendung von dünnerem oder weicherem Material in der Mittelzone, die aber nicht nur Nachteile in der Erzeugung oder/und Zurichtung bzw. im Einsatz der Blätter mit sich bringen, sondern selbst bei normaler Abnutzung des Blattes den Vorteil des Nachwalzens nicht aufzuwiegen vermögen. 



   Weiters wurde dieMittelzone mitDurchbrechungen versehen. Die Nachteile dieser Ausbildung liegen aber darin, dass das Rückgrat der arbeitenden Zahnreihe geschwächt ist und daher weniger Leistung erzielt werden kann, sowie darin, dass bei grossen Schnitthöhen die Durchbrechungen sich so fest mit Sägespänen füllen, dass ein weiterer einwandfreier Schnitt in Frage gestellt ist. Auch ist der Verschleiss dieser Blätter bedeutend höher als der eines vollen Blattes. 



   Die bisherigen Gattersägeblätter mit Hartverchromung haben im Vergleich mit andern   Gattersäge-     blättern einen   ganz besonders mangelhaften, oft sogar ausgesprochen schlechten Zugkräfteverlauf in den Randzonen, wenn die Chromschichten sich durch hohe   Güte (d. h. grösse   Härte und Dicke) auszeichnen. 



  Dies aus dem Grunde, weil ein einwandfreies Walzen der Mittelzone wegen der Unnachgiebigkeit der Chromschichten nicht möglich ist. 



   Durch diesen Umstand wirkt sich auch die bei allen Gattersägeblättern beim Schnitt auftretende Erwärmung und Dehnung der die Zähne tragenden Randzone bei gleichzeitiger Verlagerung von Zugkräften in die Mittelzone besonders krass aus, weil der schon ohnehin mangelhafte Zugkräfteverlauf in den Randzonen bei den bisherigen Gattersägeblättern mit Hartverchromung, sich noch weiter verschlechtert und das Blatt daher sehr leicht zum Flattern und Verlaufen neigt. 



   Ausser den genannten Nachteilen der   bisherigen Gattersägeblätter mit Hartverchromung ergibt sich   bei deren Hartverchromen oft ein hoher Anteil Ausschuss durch Rissbildung, welcher grösstenteils erst bei Benutzung der Blätter erkannt wird. Diese Rissbildung steht mit den in den   hartzuverchromenden Sägeblättern     befindlichen Spannungsgrössen   im Zusammenhang und wächst somit mit zunehmender Güte und Grösse der vorhandenen Innenspannung (gestreckte Mittelzone). Aus diesem Grunde bestand bisher oft der Zwang, Innenspannungen überhaupt zu vermeiden oder sie nur in solcher Güte und Grösse zu halten, dass der Ausschuss noch in tragbaren Grenzen blieb. 



   Mit   diesen Mängeln behaftet   kamen die bisherigen Gattersägeblätter mit Hartverchromung zum Verbraucher, der aber keine Möglichkeit hatte, diese zu beseitigen bzw. das mit Benutzung der Blätter erforderliche einwandfreie Walzen zwecks Erhalten und Erneuern der Innenspannung vorzunehmen, also den Zugkräfteverlauf in den Randzonen positiv zu beeinflussen.

   (War das Walzen der Blätter aber möglich, dann war die Hartverchromung von geringer Güte.)
Somit ergab sich bei den bisherigen   Gattersägeblättern   mit Hartverchromung nicht nur ein unzureichender und schlechter Zugkräfteverlauf in den Randzonen bzw. eine schlechte Stabilität der Blätter im 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schnitt mit den daraus resultierenden   negativen Auswirkungen aufSchnittleistung, Schnittgüte und Schnitt-   verlust, sondern auch ein hoher Anteil an Ausschuss durch Rissbildung beim Hartverchromen. 



   Gemäss der Erfindung werden die den Gattersägeblättern mit Hartverchromung bisher anhaftenden Mängel und Nachteile dadurch behoben, dass sich die Hartverchromung zumindest im ungefähren Längenbereich der Zahnung über die Randzonen des Blattes erstreckt, wogegen die Blattmittelzone zumindest im ungefähren Längenbereich der Zahnung von Chromdeckschichten freigehalten ist. Eine weitere Verbesserung des Zugspannungsverlaufes ergibt sich, wenn die bekannten, die Zugspannung von den Angeln auf das Blatt übertragenden Mittel, wie Nieten, Schrauben, Bolzen, Beleistung, Löt- und Schweissverbindungen u. dgl. zumindest auch im Bereich der hartverchromten Randzonen bzw. in deren Verlängerung angeordnet sind. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Gattersägeblattes erübrigt sich bei normaler Belastung   der Sägeblätter   das Walzen der Blattmittelzone durch den Verbraucher. Die durch das Weglassen der Verchromung rauher wirkende Blattmittelzone erwärmt sich nämlich durch die grössere Reibung in stärkerem Masse als die glatter wirkenden Randzonen, wodurch sich die Blattmittelzone stärker ausdehnt und sich selbsttätig eine Ableitung der Zugspannung in die Randzonen ergibt. 



   Bei abnormaler Belastung, wie sie etwa durch Fremdkörper im Holz entstehen kann, wobei sich das Blatt deformiert, kann aber das Walzen in der nichtverchromten Blattmittelzone jederzeit vorgenommen werden. 



   Auch dort, wo sich beim Hartverchromen infolge der im   Sägeblatt   befindlichen Spannungen eine Neigung zurRissbildung zeigte, entfallen nunmehr diese Schwierigkeiten, da die erfindungsgemässenSägeblätter spannungslos hartverchromt. werden können und das Walzen der Mittelzone nachher durchführbar ist. 



   Bevorzugte Anwendung findet die erfindungsgemässe Ausbildung an Gattersägeblättern   mit beidseiti-   ger Zahnung, deren beide Randzonen in ungefährer Länge der Zahnung hartverchromt sind, wogegen die Blattmittelzone und die Blattenden unverchromt sind, wobei die beiden Enden mit einer zu Einschubangeln passenden Beleistung versehen sind. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gattersägeblatt mit Hartverchromung und ein-oder beidseitiger Zahnung, dadurch gekennzeich- net, dass sich die Hartverchromung zumindest im ungefähren Längenbereich der Zahnung über die Rand- zonen des Blattes erstreckt, wogegen die Blattmittelzone zumindest im ungefähren Längenbereich der
Zahnung von Chromdeckschichten freigehalten ist.

Claims (1)

  1. 2. Gattersägeblatt nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die bekannten, die Zugspannung von den Angeln auf das Blatt übertragenden Mittel, wie Nieten, Schrauben, Bolzen, Beleistung, Löt- und Schweissverbindungen u. dgl., zumindest auch im Bereich der hartverchromten Randzonen bzw. in deren Verlängerung angeordnet sind.
AT206259A 1959-03-16 1959-03-16 Gattersägeblatt mit Hartverchromung AT238930B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT206259A AT238930B (de) 1959-03-16 1959-03-16 Gattersägeblatt mit Hartverchromung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT206259A AT238930B (de) 1959-03-16 1959-03-16 Gattersägeblatt mit Hartverchromung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT238930B true AT238930B (de) 1965-03-10

Family

ID=3526962

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT206259A AT238930B (de) 1959-03-16 1959-03-16 Gattersägeblatt mit Hartverchromung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT238930B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2511873C3 (de) Presse zur Ausübung einer Flächenpressung
AT238930B (de) Gattersägeblatt mit Hartverchromung
DE2618305C3 (de) Verwendung eines nichtrostenden Stahles als Werkstoff für geradlaufende oder kurvengängige Scharnierbandketten
DE1249502C2 (de) Gattersaegeblatt mit hartverchromung
DE8306993U1 (de) Rollenkette mit hohen bolzen
DE552071C (de) UEber die ganze Ballenlaenge ganz oder teilweise abgestuetzte asymmetrische Walze von Walzwerken
DE2017029C3 (de) Bandschleifmaschine
DE570699C (de) Seileinband
DE318662C (de)
DE640419C (de) Kurbelgetriebe mit selbsttaetiger Nachstellung
AT391399B (de) Backplatte fuer backzangen fuer einen waffelbackofen
AT202188B (de) Seilklemme, insbesondere für Seilbahnen
AT203446B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von im Querschnitt doppeltkonischen Metallbändern durch Kaltwalzen
DE586884C (de) In sich federnder Kontaktbuegel aus einzelnen aneinandergereihten Schleifstuecken
DE2536476A1 (de) Presse zur ausuebung einer flaechenpressung
DE608815C (de) Gestell fuer Spindelpressen
AT377501B (de) Siebbandpresse fuer stoffentwaesserung
AT380822B (de) Saegeblatt
DE71782C (de) Zusammengeschraubtes Kettenglied
DE2316373A1 (de) Ein- oder beidseitig gezahntes gattersaegeblatt mit ueber einen teil seiner flaeche aufgebrachter hartchromschicht
DE3822042A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur versteifung von saegeblaettern
DE574909C (de) Tablettenpresse mit schnell umlaufendem Matrizentisch
AT88259B (de) Ringwalzenmühle.
AT21472B (de) Spindelpresse.
DE927205C (de) Walzen- oder Muldenpresse