AT238088B - Bindemittel für Glasfarben und Verfahren zum Auftragen von Glasfarben - Google Patents

Bindemittel für Glasfarben und Verfahren zum Auftragen von Glasfarben

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AT238088B
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  Bindemittel für Glasfarben und Verfahren zum Auftragen von
Glasfarben 
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Art das sogenannte Seidensiebschablonieren, nach welchem ein Pigment und ein Schmelzfluss, die in einem entsprechenden Bindemittel verteilt sind, durch ein Sieb feiner Maschenweite ausgequetscht wer- den und über eine Schablone den gewünschten Dekor ergeben, worauf der Pigmentschmelzfluss zwecks
Austreibens der organischen Bestandteile des Bindemittels gebrannt wird, wobei der Schmelzfluss schmilzt und so das Pigment in Form einer glasartigen Bindung auf die zu dekorierende Oberfläche bindet. 



   Besonders in der Glasflaschenindustrie sollen häufig vielfarbige Dekors aus sechs, sieben oder acht verschiedenen Farben hergestellt   werden. Hiebei bedeutet "Farbe" die Pigment-Schmelzfluss-Bindemittel-   - Dispersion im Gegensatz zu"Pigment", das nur einer der Bestandteile der Farbe ist. 



   Bei dem Seidensiebverfahren für die Herstellung vielfarbiger Dekors waren die seinerzeit üblichen
Bindemittel langsam trocknen, so dass erst die erste Farbe auf den zu dekorierenden Artikel aufgebracht wurde, der dann getrocknet wurde, um das Bindemittel zu verfestigen und auszuhärten, und dann wurde die nächste Farbe aufgebracht   usw.,     d. h.   zwischen dem Aufbringen zweier Farben lag immer ein Trock-   nungsvorgang,   um das Verwischen und Ineinanderfliessen einer Farbe in die andere zu vermeiden. Wenn alle Farben aufgebracht und die entsprechenden Bindemittel ausgehärtet waren, wurde das zu dekorieren- de Erzeugnis einer Temperatur von gewöhnlich über 4270C ausgesetzt, wodurch das Bindemittel vollstän- dig verflüchtigt und gleichzeitig der Schmelzfluss geschmolzen wurde.

   Auf diese Weise wurde das Pigment auf der Oberfläche des zu dekorierenden Erzeugnisses in Form einer glasartigen Bindung fixiert, u. zw. in einem Dekor entsprechend dem Seidensieb oder einer andern   entspreclienden   Schablone, durch die die
Farben aufgebracht worden waren. 



   Später wurden dann verbesserte wärmefliessende Bindemittel entwickelt, die bei höheren Tempera- turen flüssig waren, sich aber bei normaler Raumtemperatur schnell verfestigten. Beim Gebrauch solcher
Bindemittel wurde die   Pigment-Schmelzfluss-Bindemittel-Dispersion in einer erhitzten   Seidenschablone in flüssigem Zustand gehalten, aber die Verbindung verfestigte sich innerhalb von wenigen Sekunden nach
Aufbringen auf die kühle Fläche eines mit Glas- oder Porzellan-Email belegten Artikels.

   Unmittelbar nach dem Aufbringen der Farbe wurde dann das Erzeugnis bei gewöhnlich über 4270C gebrannt ; bei dieser
Temperatur wurde das wärmefliessende Bindemittel vollständig oxydiert und verflüchtigt, und der Fluss schmolz und fixierte das Pigment auf der Oberfläche in Form einer glasartigen Bindung in einem Dekor, wie es sich aus dem Seidensieb oder einer andern entsprechenden Schablone ergab. 



   Die schnelle Verfestigung der wärmefliessenden Bindemittel machte also die Zeit erfordernden und teuren Trockenvorgänge zwischen dem nacheinanderfolgenden Aufbringen der Farbe nicht mehr nötig. 



   Verschiedene dieser früheren wärmefliessenden Bindemittel sind beispielsweise in den USA-Patent- schriften   Nr. 2, 607, 701, Nr. 2, 607, 702, Nr. 2, 682, 480, Nr. 2, 807,   555 und Nr. 2, 842, 454 beschrieben. 



   Trotz der Vorteile der erwähnten Bindemittel bestanden jedoch immer noch Schwierigkeiten, die zu beseitigen waren. Obwohl die neu entwickelten wärmefliessenden Bindemittel das Vielfache nacheinander erfolgende Aufbringen von Farben ohne Zwischentrocknung ermöglichen, stellte sich nämlich heraus, dass 

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 bei Aufbringen von mehr als drei oder vier Farben,   d. h.   bei mehr als drei oder vier mal nacheinander erfolgendem Aufbringen auf der gleichen Fläche, bei Brennen zwecks Verflüchtigung des wärmefliessenden Bindemittels sowie beim Schmelzen über   427 C,   sich ein höchst unerwünschtes Einsickern oder Einkrie-   chen   einer Farbe in den Bereich der andern Farbe ergab.

   Bei Herstellung eines   achtfarbigen Dekors konnten   also vier Farben schnell aufgebracht werden, aber dann musste ein Brennen stattfinden, bevor die andern vier Farben aufgebracht werden konnten. Für ein achtfarbiges Muster waren also zwecks Erzielung einer genauen Abzeichnung zwei Brennvorgänge notwendig. Und selbst bei einem zwischenzeitlichen Brennen, wie oben beschrieben, stellte man doch häufig beim Endprodukt ein Einsickern einer Farbe in die andere fest. Der Zweck des zwischenzeitlichen Brennens war insbesondere das Schmelzen des Flusses und das Verdichten der ersten Farbserie herbeizuführen, womit das Einsickern in nachfolgende Farben verhindert wurde, aber trotzdem war ein solches Einsickern nachher feststellbar, wenn auch nicht in solchem Ausmass. 



  Der Grund für dieses Einsickern lag wahrscheinlich darin, dass die früheren Bindemittel bei höheren Temperaturen keine genügende Eindickung hatten und auf den senkrechten Flächen des Erzeugnisses während des Brennens herunterflossen, bevor das Bindemittel oxydiert und ausgetrieben war. 



   Ausserdem zeigte sich, dass die früheren wärmefliessenden Bindemittel infolge ungenügender Fliessfähigkeitbei der Auftragstemperatur in dem Dekor Poren erzeugten, die sich später während des Brennens vergrösserten und so dem Dekor ein unerwünschtes Aussehen verliehen. Ausserdem begünstigten die zahlreichen kleinen Poren während der wenigen Sekunden des Verfestigens später aufgebrachter Farben das Ausschwitzen derselben in die Grundfarben. 



   Die Erfindung betrifft nun neue Farbzusammensetzungen, die die obenerwähnten Nachteile beseitigen und das Aufbringen von bis zu acht Farben mit nur einem Brennyorgang und ohne Zwischentrocknung ermöglichen, wobei beim Brennen keine der Farben in die Bereiche anderer Farben eindringt. Ausserdem haben die erfindungsgemässen Farbzusammensetzungen derartige physikalische Eigenschaften, dass das Bindemittel trotz schneller Verfestigung bei Berührung mit den Dekorationsflächen bei Raumtemperatur noch genügend flüssig ist, um gleichmässig und vollständig in die durch die Schablone begrenzte Fläche einzufliessen, so alle kleinen Hohlräume auszufüllen und während der kurzen Zeit vor seiner Verfestigung bei 
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 ein Einsickern einer Farbe in eine andere Farbe während des Schmelzens vermieden. 



   Diese Eigenschaften der erfindungsgemässen Bindemittel machen sie für das Aufbringen vielfacher Farben auf ungebrannte keramische Glasuren und ungebranntes Porzellan-Email geeignet. 



   Bekannte wärmefliessende Bindemittel, beispielsweise solche nach der   USA-Patentschrift Nr. 2, 682, 480   erfordern wenigstens drei Komponenten, um in diesem Sinne wärmefliessend zu sein, u. zw. im allgemeinen ein Wachs, ein thermoplastisches Harz und ein Lösungsmittel für dieses Harz. Erfindungsgemäss wird durch geeignete Verhältnisse der Komponenten Wachs oder thermoplastisches Harz das gemäss obiger USA- - Patentschrift unerlässliche Lösungsmittel überflüssig, wodurch sich auf dem Gebiet der Farbdekoration Verbesserungen und unerwartete Resultate ergeben. Diese verbesserten Resultate werden ferner ohne Verwendung sonst für diese Zwecke notwendig erachteter bestimmter Materialien erreicht, z. B. gewisser Öle, wie Tall-Öl und saures Stearylphosphat.

   Solche Verbindungen sind auch unerwünscht, weil sie beim Brennen das Einsickern erleichtern und ausserdem die sofortige Verfestigung bei einem genau bestimmten Punkt verhindern. 



   Die Erfindung betrifft demnach ein wärmefliessendes, thermoplastisches Harz und ein wachsähnliches Material enthaltendes Bindemittel zum Auftrag von Glasfarben auf eine Unterlage, auf der die Farben nachfolgend gebrannt werden ; das erfindungsgemässe Bindemittel ist gekennzeichnet durch den Gehalt an etwa 70-95   Gew.-Teilen   eines wachsähnlichen Materials, nämlich einer im wesentlichen linearen Fettsäure mit 12-20 Kohlenstoffatomen oder/und einem im wesentlichen linearen Fettalkohol mit 12-20 Kohlenstoffatomen oder/und einem im wesentlichen aliphatischen Kohlenwasserstoffamid mit   16 - 20   Kohlenstoffatomen, dem gegebenenfalls weniger als 50   Gew.-Teile   eines Polyalkylenätherglykols mit einem Molekulargewicht von etwa 2000 bis 6000, dessen Alkylengruppen   2 - 3   Kohlenstoffatome haben,

   zugesetzt sind, und etwa   30-5 Gew.-Teilen   eines thermoplastischen Harzes, nämlich Kolophonium, mit Kalk behandeltes Kolophonium, hydriertes Kolophonium, mit Kalk behandeltes und hydriertes Kolopho-   nium,   Ester eines mehrwertigen Alkohols mit hydriertem   Kolophonium,"poly-pale"Kolophonium,   mit Kalk behandeltes "poly-pale" Kolophonium plus Äthylzellulose mit einer Viskosität von wenigstens 100 cp in   5% Lösung, undMischungen davon,   in denen der Anteil der Äthylzellulose weniger als 10   Gew.-Teile     beträgt.

   "Poly-pale" Harz   ist ein hartes sprödes polymerisiertes Harz mit dem Farbgrad N-WG und mit einem Schmelzpunkt von 98 bis   103 C.   Die "poly-pale" Harze werden hergestellt, indem man die im Kolophonium enthaltenen ungesättigten   Harzsäuren, nämlich Pimar-und Abietinsäure, polymerisiert.   Zu 

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 diesem Zweck wird das Kolophonium   z. B.   längere Zeit bei Zimmertemperatur mit einem Alkyl- oder Metallhalogenid oder 6 h   bei-5 C   in Petroläther mit konzentrierter Schwefelsäure behandelt (Kirk-Othmer,   EncyclopediaofChemical Technology 11 [1953]. 8. 799.   



   Alle Komponenten des erfindungsgemässen Bindemittels sind zwischen 38 - 2600C flüssig und bei Temperaturen unter   380C   fest. Ferner haben die erfindungsgemäss angewendeten wachsähnlichen Materialien die Eigenschaft sich bei Temperaturen über 4270C ganz zu verflüchtigen und auszubrennen ohne Spuren eines kohlenstoffhaltigen oder anorganischen Restes zu hinterlassen. Das gleiche trifft für die erfindungsgemäss angewendeten Harze zu. 



   Bei der Erfindung können alle bekannten keramischen Flüsse glasartiger Natur verwendet werden, um die glasartige Bindung auf der zu dekorierenden Oberfläche zu ergeben. Je nach der Brenntemperatur kann die Schmelztemperatur des Flusses sehr variieren. Beispielsweise erfordert bei der Dekoration von Glasflächen eine Ofentemperatur von 6500C einen   Fluss, der   bei 650 C, oder vorzugsweise darunter, schmilzt, weil das kombinierte Pigment die Feuerfestigkeit derart beeinflusst, dass der Fluss eine Schmelztemperatur haben soll, die mehrere Grade unter der Maximaltemperatur des Ofens liegt. Für die meisten   Glasdeko-   rationen kann ein Fluss mit einer Schmelztemperatur von über 4270C verwendet werden. 



   Gewöhnlich beträgt das Verhältnis Pigment : Bindemittel etwa 3,   0 - 4. 0 : 1.   Wenn aber das wärmefliessende Bindemittel dünnflüssig ist, kann das genannte Verhältnis auch bis zu 4, 5 : 1 oder höher betragen. 



   Bei der Dekoration von Porzellan-Email soll der Fluss so zusammengesetzt sein, dass sich seine Schmelztemperatur mit Porzellan-Email   vertraagt, dals   eine normale Brenntemperatur von 8150C hat. 



   Die erfindungsgemäss verwendete keramische Farbe kann ein beliebiges anorganisches Farboxyd sein ; das Farboxyd kann entweder in den Fluss eingeschmolzen sein, oder können der Fluss und das Pigment je für sich unter Siebfeinheit etwa auf   1 - 3   Mikron vermahlen und nachträglich in das wärmefliessende Bindemittel eingebracht werden. 



   Auf jeden Fall sind der Fluss selbst und die Pigmente an sich bekannt. Das neue Merkmal der Erfin dung liegt in der Kombination eines Pigmentes allein, oder eines Pigmentes und eines Flusses mit einem wärmefliessenden Bindemittel der neuen Zusammensetzung. 



   Von den obenerwähnten wachsähnlichen Materialien ergeben die weitaus besten Resultate Stearylalkohol und Palmitinsäure,   u. zw.   entweder allein oder zusammen mit vorzugsweise   3 - 5   Teilen eines Polyäthylenätherglykols mit einem Molekulargewicht von 3000 bis 5000. Bei Palmitinsäure werden am besten etwa   87 - 89   Teile verwendet, was ein etwas höherer Anteil ist als der optimale Anteil für Stearyl-   alkohol. d. i.   81-83 Teile. Der Grund dafür ist, dass Palmitinsäure sich im Ansatz nicht so gut aufarbeitet wir Stearylalkohol. 



   Von den erwähnten Harzen ist das "poly-pale" Harz vorzuziehen. Die besten Resultate ergeben sich bei Verwendung von "poly-pale" Harz in Verbindung mit Stearylalkohol und/oder   Palmitinsäure,   zusammen mit zweckmässig   3 - 5 Gew. -Teilen Äthyizellulose   mit einer Viskosität von wenigstens 100 cp in einer   5%gen   Lösung. Die Äthylzellulose sollte zweckmässig einen Äthoxygehalt von etwa 48 bis 49.   5%   haben. 



   Der beste Palmitinsäureansatz enthält etwa   86 - 90   Teile Palmitinsäure und etwa   4     - 6 Teile "poly-   -pale"   Harz,   zusammen mit   2 - 5   Teilen Carbowax 4000 und Äthylzellulose. 



   Das bevorzugte wärmefliessende Bindemittel der Erfindung enthält also   80-90 Gew.-Teile   Stearylalkohol und/oder Palmitinsäure und   20-10 Gew.-Teile"poly-pale"Harz,   wobei die Anteile der nach obigem bevorzugten Wachse und des Harzes, vorzugsweise mit   3 - 5   Teilen   Polyäthylenätherglykol und   3 bis 5 Teilen Äthylzellulose verschnitten sind. 



   Verfahren :
Bei allen folgenden Beispielen werden gewisse Bestimmungen beachtet. In jedem Beispiel wurden der Glasfluss und das keramische Pigment je für sich zugesetzt,   d. h.   das keramische Pigment war nicht vorher in den Fluss eingeschmolzen. 



   In jedem Beispiel wurden das Wachs und das thermoplastische Harz mit den angegebenen Gewichtsbeträgen des keramischen Pigmentes und des Flusses in eine geeignete Mischvorrichtung gegeben, in der die   Mischungstemperatur innerhalb   enger Grenzen kontrollierbar war. 
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 Pigment eine wesentlich feinere Partikelgrösse als das Dekorationssieb, durch das sie schliesslich hindurchgeleitet wurden. 



   Das Mischen wurde eine weitere Stunde fortgesetzt, worauf die Dispersion des keramischen Flusses und des Pigmentes in dem aus Wachs und thermoplastischen Harz bestehenden Bindemittel durch eine üb- 

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 liche Anlage mit drei heissen Walzen abgegossen wurde, wobei die Walzen auf   74 C   gehalten wurden. Ein Durchgang durch die drei Walzen genügte zur Bildung einer vollständigen Dispersion des Flusses und des Pigmentes in der Farbe und gegebenenfalls zur Beseitigung von Klümpchen, die sich in dem heissen Mischer bilden können. Von dem Dreiwalzenmischer wurde die Farbzusammensetzung dann in Schalen aus rostfreiem Stahl abgegossen, wo sie sich verfestigte, wonach sie in   Stückchen   von etwa 50 mm gebrochen wurde.

   Diese Stückchen können dann für ein erhitztes Dekorationssieb für eine Schablone verwendet werden. 



   Für die Bedruckung wurde ein übliches Seidenstahlsieb mit 165 Maschen pro 25, 4 mm   (1   Zoll) bei einem Drahtdruchmesser von etwa 0, 06 mm und einem   Maschendurchmesser von 0, 09mm   benutzt. Durch die Siebmaschen wurde ein elektrischer Strom zur Erzeugung und Aufrechterhaltung der Bedruckungstemperatur geleitet, wobei das Sieb selbst zum Schutze des Bedienenden gegenüber dem oberen Teil der Tragkonstruktion isoliert war. 



   Wie sich aus den nachfolgenden Beispielen ergibt, wurde die Bedruckungstemperatur bzw. die Temperatur des Seidensiebes ungefähr   5, 5-8, 3 C   unter den Erstarrungspunkt des Bindemittels gehalten. 



   Zur Dekoration der in den Beispielen angegebenen Gegenstände wurden die üblichen Massnahmen vorgesehen,   d. h.   das Sieb wurde erhitzt, dicht an die zu dekorierende Oberfläche gebracht, hierauf mit einer Gummiquetsche ein Fluss über die Siebschablone geleitet und so eine dünne Farblage auf die verhältnismässig kühle Glasoberfläche aufgebracht, wodurch sich das Bindemittel schnell verfestigte, und die Farbe entsprechend der Schablone auf der Glasoberfläche fixiert wurde. 



   Bei allen Beispielen wurden die Glasgegenstände in einem üblichen Ofen bei 6500C gebrannt, wodurch das Bindemittel vollständig ausgebrannt wird und der keramische Fluss schmilzt. 



   Bei keramischen Farben beträgt das Gewichtsverhältnis Fluss : Pigment üblicherweise etwa 95 : 5 bis 70 : 30. Bei den unten erläuterten Beispielen war dieses Verhältnis   90 : 10.   



   Das Verhältnis der Kombination   Pigment + Fluss   zu dem   wärmefliessenden   Bindemittel liegt zwischen 3 :   1 - 4. 5 : 1. die   genauen Zahlen ergeben sich für jedes Beispiel aus der Tabelle   II.   



   Um ein Einsickern zu fördern, wurden bei dem schwerwiegendsten Versuch alle Teststücke aus Glas in dem Brennofen so angeordnet, dass die dekorierten Oberflächen vertikal waren. 



   Beispiele :
Gemäss den obengenannten vorbereitenden Massnahmen wurden mehrere wärmefliessende Bindemittel hergestellt und mit einem Pigment vermischt, das aus einem keramischen Fluss und einem anorganischen Farbmittel bestand. Die einzelnen Bindemittel und das Gewichtsverhältnis Pigment-Bindemittel sind in Tabelle I angeführt. Bei allen Versuchen erfolgte das Auftragen der Bindemittel-Pigmentmischung durch einen Siebauftrag bei einer Temperatur von   60 C,   dem unmittelbar sieben weitere Aufträge folgten.

   Die Farben wurden bei 6500C gebrannt und in jedem Fall auf etwa   370 - 4300C vorerhitzt. u. zw.   so lange, bis alles brennbare Kohlenwasserstoff- und organische Material   ausbrannte.   Das Aufbringen der Bindemittel-Pigmentmischung auf die Glasoberfläche erfolgte in einer Menge von 0, 065 oder   0. 013 g/cm2.   



   Tabelle I 
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<tb> 
<tb> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> H <SEP> 
<tb> Stearylalkohol <SEP> 82 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 95 <SEP> 67
<tb> Fosfo-Holzharz <SEP> 10 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 5 <SEP> - <SEP> - <SEP> 30 <SEP> 
<tb> Äthylzellulose <SEP> N-200 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 4'4 <SEP> - <SEP> - <SEP> 
<tb> Carbowax4000 <SEP> 3-3-3 <SEP> 3-3 <SEP> 
<tb> Stearinsäure-90---88
<tb> . <SEP> poly-pale. <SEP> Harz <SEP> - <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 5-5
<tb> Palmitinsäure--82-88
<tb> Cetylalkohol---95
<tb> Staybelite-Kolophonium------5
<tb> Schmelzpunkt <SEP>  C <SEP> 51, <SEP> 7 <SEP> 46, <SEP> 1 <SEP> 48, <SEP> 9 <SEP> 40. <SEP> 5 <SEP> 46, <SEP> 1 <SEP> 43, <SEP> 9 <SEP> 48, <SEP> 9 <SEP> 48, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> Gewichtsverhältnis <SEP> - <SEP> 
<tb> Pigment <SEP> : <SEP> Bindemittel <SEP> 3. <SEP> 4 <SEP> :

   <SEP> 1 <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1
<tb> 
 

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Carbowax 4000 ist ein Polyäthylenätherglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 4000. 



   Fosfo-Holzharz ist mit Kalk behandeltes Holz-Kolophonium   mitetwa 4, 5% Kalziumhydroxyd,   einem
Schmelzpunkt von 1100C und einer Säurezahl von 88. 



   Staybelite-Kolophonium ist ein   hartes, sprödes   hydriertes Kolophonium (Kirk-Othmer, Enc. of Chem. 



   Techn. 11 [1953],   S. 795.   



   Wie aus der Tabelle I ersichtlich, wurden 82   Gew.-Teile   Stearylalkohol mit 10   Gew.-Teilen   Holz- kolophonium, 5 Gew. - Teilen Äthylzellulose mit einer Viskosität von 200 cp, und mit 3 Teilen
Carbowax 4000 vermischt. Dann wurde ein Farbmaterial durch Vermischen von 3, 4Gew.-Teilen eines
Pigmentes pro   Gew.-Teil   des oben erläuterten wärmefliessenden Bindemittels hergestellt. Das Mischen erfolgte l h lang bei 990C. Der Erstarrungspunkt der so erhaltenen Zusammensetzung lag bei   51. 70C ;   die angewendete Bedruckungstemperatur war   57.   2 C. 



   Bei diesen Versuchen wurden zwei dünne Testplatten aus Glas verwendet, u. zw. wurden je zwei
Platten mit weissem Pigment und zwei weitere Platten mit rotem Pigment belegt. Auf jede Platte wurden nacheinander acht Aufträge aufgebracht,   u. zw.   jeder Auftrag ohne Zwischentrocknung innerhalb weniger Sekunden nach dem vorhergehenden. Die Platten wurden gebrannt und zeigten eine angenehm glänzende
Oberfläche ohne Einsickerungserscheinungen. 



   Die Farbmischungen wurden aus Pigmenten hergestellt : die Bindemittel   A, B, C, D, E, F, G, H waren   hervorragend und zeigten nach acht Aufträgen keine Einsickerung. 



   Entsprechend den in Tabelle I angeführten Beispielen wurden weitere   wärmefliessende Bindemittel   hergestellt, mit Pigment vermischt und zur Dekorierung von Glasplatten verwendet. Das Verhältnis Pi- gment : Bindemittel, das Gesamtgewicht des Wachses und der Gewichtsprozentsatz des Harzes dieser Ver- suche gehen aus der Tabelle II hervor. 



   Tabelle II 
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<tb> 
<tb> ärmefliessendes <SEP> Verhältnis <SEP> Gew.-% <SEP> Gew.-% <SEP> 
<tb> Bindemittel <SEP> Pigment <SEP> : <SEP> Bindemittel <SEP> wachsähnliches <SEP> Material <SEP> thermoplastisches <SEP> Harz
<tb> J <SEP> 3. <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> K <SEP> 3. <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85. <SEP> 15 <SEP> 
<tb> L <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> M <SEP> 3. <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 95 <SEP> 5
<tb> N <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 91 <SEP> 9
<tb> 0 <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> P <SEP> 3. <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> Q <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 100 <SEP> 
<tb> R <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 100
<tb> S <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> T <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> U <SEP> 3. <SEP> 4 <SEP> :

   <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> V <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> W <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 90 <SEP> 10
<tb> X <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 70 <SEP> 30
<tb> Y <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> : <SEP> 1 <SEP> 85 <SEP> 15
<tb> 
 
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<tb> 
<tb> Wachsähnliches <SEP> Material <SEP> Thermoplastisches <SEP> Harz
<tb> Wärmefliessende <SEP> Gew.-% <SEP> Harztype <SEP> Gew. <SEP> -Teile
<tb> Bindemittel <SEP> Wachstype <SEP> Garbowax <SEP> 4000 <SEP> Äthylzellulose
<tb> J <SEP> Stearylalkohol <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> 5% <SEP> Kalk <SEP> behandeltes <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 5
<tb> K <SEP> Chloriertes <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 5
<tb> Wachs
<tb> L <SEP> Paraffin <SEP> hydriertes <SEP> K.
<tb> 



  M <SEP> Paraffin <SEP> detto
<tb> N <SEP> Palmitinsäure <SEP> 3 <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 4
<tb> 0 <SEP> Stearylalkohol <SEP> 3 <SEP> Glycerylester <SEP> von <SEP> hydriertem <SEP> K. <SEP> 5
<tb> P <SEP> Stearylalkohol <SEP> 3 <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 5
<tb> Cetylalkohol-
<tb> 60 <SEP> Armid
<tb> HT-40
<tb> R <SEP> Stearylalkohol <SEP> 50
<tb> S <SEP> Cetylalkohol <SEP> 3 <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 5
<tb> T <SEP> Stearylalkohol <SEP> 3 <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 
<tb> 



  U <SEP> Stearylalkohol <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> etwa <SEP> 5% <SEP> Kalk <SEP> behandeltes <SEP> K. <SEP> 5
<tb> V <SEP> Stearylalkohol <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> etwa <SEP> 7% <SEP> Kalk <SEP> behandeltes <SEP> K. <SEP> 5
<tb> W <SEP> Stearinsäure <SEP> 3 <SEP> mit <SEP> Kalk <SEP> behandeltes <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 5
<tb> X <SEP> Stearylalkohol <SEP> 5 <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 
<tb> 



  Y <SEP> Cetylalkohol <SEP> 3 <SEP> p. <SEP> p. <SEP> H. <SEP> 5
<tb> Armid <SEP> H-T
<tb> 
 
In obiger Tabelle bedeutet "p.p.H." "poly-pale Harz" und "K" "Kolophonium". 



   * Armid H-T ist ein Gemisch von Hexadekan-, Octadekan- und Octadecenamid mit einem Schmelzpunkt von über   97 C.   



   ** 60 Teile Cetylalkohol + 40 Teile Armid H-T. 



   Die meisten Farbmischungen gemäss der obigen Tabellen waren ausgezeichnet und zeigten nach acht Aufträgen keine Einsickerung. Die Zusammensetzungen K, L und M konnten nicht zufriedenstellen ; bei der Zusammensetzung K wurde chloriertes Kohlenwasserstoffwachs, bei den Zusammensetzungen L und M Paraffinwachs eingesetzt. Die Zusammensetzung K war zu schwierig zum Schmelzen zu bringen. während die Zusammensetzungen L und   M einsickerten.   



   Nicht zufriedenstellend waren ferner die Zusammensetzungen Q und R. Der Druck war bei. Q ver- 
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 driertem Kolophonium durch 10 Teile"poly-pale"Harz, dann ergibt sich etwas Einsickern wie bei dem Bindemittel O. Überraschenderweise kann man jedoch mit Glycerylester aus hydriertem Kolophonium ein gutes Bindemittel erhalten, wenn man 50 Teile Stearylalkohol mit 45 Teilen Polyäthylenätherglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 4000, sowie mit etwa 3-8, vorzugsweise 5 Gew.-Teilen, des obengenannten Glycerylesters mischt. 



   Das Bindemittel X zeigt etwas Degradation, wenn die Bestandteile ihre höchst erlaubten Beträge erreichen. Obgleich für gewisse Zwecke geeignet, zeigte das Bindemittel X leichte Risse und ein leichtes Einsicketn beim achten Auftrag. Rissbildung kann im allgemeinen durch Zusatz eines kleinen Betrages Äthylzellulose verhindert werden, die sowohl wie ein Harz als auch wie ein Verdickungsmittel wirkt. 

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   Das Bindemittel T ist ein gutes Bindemittel ohne Äthylzellulose als Bestandteil der Harzkomponente. 



  Der Anteil an Pigment war hier zwecks Verdickung der Pigment-Bindemittel-Mischung etwas grösser. 
 EMI7.1 
 nachfolgend gebrannt werden. gekennzeichnet durch den Gehalt an etwa   70-95 Gew.-Teilen   eines wachsähnlichen Materials, nämlich einer im wesentlichen linearen Fettsäure mit   12 - 20   Kohlenstoffatomen oder/und einem im wesentlichen linearen Fettalkohol mit   12 - 20   Kohlenstoffatomen oder/und einem im wesentlichen aliphatischen Kohlenwasserstoffamid mit 16-20 Kohlenstoffatomen, dem gegebenenfalls weniger als 50 Gew.-Teile eines   Polyalkylenätherglykols mit einem Molekulargewicht von   etwa 2000 bis 6000, dessen Alkylengruppen 2-3 Kohlenstoffatome haben, zugesetzt sind, und etwa 30 bis 5   Gew.-Teilen   eines thermoplastischen.

   Harzes, nämlich Kolophonium, mit Kalk behandeltes Kolophonium, hydriertes Kolophonium, mit Kalk behandeltes und hydriertes Kolophonium, Ester eines mehrwertigen Alkohols mit hydriertem Kolophonium, "poly-pale" Kolophonium plus Äthylzellulose mit einer Viskosität von wenigstens 100 cp in   5%   Lösung, und Mischungen davon, in denen der Anteil der Äthylzellulose weniger als 10   Gew.-Teile   beträgt.

Claims (1)

  1. 2. Bindemittel nach Anspruch l, gekennzeichnet durch den Gehalt an 82 - 88 Gew. -Teilen wachs- ähnliches Material, weniger als 30 Gew.-Teilen Polyälkylenätherglykol und etwa 18-12 Gew.-Teile thermoplastisches Harz.
    3. Bindemittel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es hauptsächlich aus 82-85 Gew.Teilen Stearylalkohol, 1 - 5 Gew. -Teilen Polyalkylenätherglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 1000 bis 6000 2-7 Gew.-Teilen Äthylzellulose und 8-15 Gew.-Teilen Holz-Kolophonium oder mit Kalk behandeltem Kolophonium oder hydriertem oder "poly-pale" Kolophonium besteht.
    4. Bindemittel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es hauptsächlich aus 70-84 Gew.Teilen Stearylsäure, 3-5 Gew.-Teilen Polyäthylenätherglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 3000-5000, etwa 4-6 Gew.-Teilen Äthylzellulose und etwa 16-30 Gew.-Teilen eines thermoplastischen Harzes besteht, aus der Gruppe : Kolophonium, mit Kalk behandeltes Kolophonium, hydriertes Kolophonium, mit Kalk behandeltes und hydriertes Kolophonium, Ester eines mehrwertigen Alkohols mit hydriertem Kolophonium,"poly-pale"Kolophonium, mit Kalk behandeltes "poly-pale" Kolophonium plus Äthylzellulose.
    5. Bindemittel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es hauptsächlich aus etwa 82 - 88 EMI7.2 behandeltes oder hydriertes Kolophonium enthaltenden Harzes besteht.
    7. Bindemittel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es hauptsächlich aus etwa 70 - 84 EMI7.3 thermoplastischen Harzes der in Anspruch 4 angeführten Gruppe besteht.
    7. Bindemittel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es hauptsächlich aus 86-90 Gew.Teilen Palmitinsäure, 2-5 Gew.-Teilen Polyäthylenätherglykol mit einem Molekulargewicht von etwa 3000 bis 5000, etwa 2-5 Gew.-Teilen Äthylzellulose und etwa 4-6 Gew.-Teilen"poly-pale"Kolo- phonium besteht.
    8. Verfahren zum Auftragen von Glasfarben auf eine Unterlage unter Verwendung eines Bindemittels nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst mittels einer Siebschablone auf die Unterlage eine geschmolzene, Glasfarbe enthaltende Zusammensetzung mit keramischem Fluss aufgetragen wird, der eine in einem wärmeflüssigen Bindemittel verteilte keramische Farbe enthält, und dass über diesem Auftrag mehrere weitere Aufträge, ohne Zwischenerhitzung, aufgebracht werden, worauf die Unterlage mit den aufgebrachten Aufträgen erhitzt wird, um die Glasfarbe mit der Unterlage verschmolzen auf dieser zu belassen.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das thermoplastische Harz ein Holzharz ist.
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