AT237792B - Zahnärztliches Hand- oder Winkelstück mit eingebautem elektrisch betriebenem Kleinstmotor - Google Patents
Zahnärztliches Hand- oder Winkelstück mit eingebautem elektrisch betriebenem KleinstmotorInfo
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Description
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Zahnärztliches Hand- oder Winkelstück mit eingebautem elektrisch betriebenem Kleinst- motor
EMI1.1
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Ist einerseits ein im Querschnitt erweiterter Kleinstmotor innerhalb der im Querschnitt erweiterten Hülse vorgesehen, so fällt bei gleicher Motorleistung geringere Verlustwärme an. Dasselbe ist der Fall, wenn anderseits das Volumen des Kühlwassermantels vergrössert ist. Die Verringerung der Durchflussmenge des durch den Kühlwassermantel strömenden Kühlwassers zieht in jedem Fall keine wesentliche Veränderung der Temperatur des am vorderen Handstückende austretenden Kühlwassers nach sich, so dass das erfindungsgemässe Ziel, nämlich ein je Zeiteinheit geringerer Wasseranfall am vorderen Handstückende ohne Beeinträchtigung der gewünschten Kühlwirkung gewährleistet ist.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Aussenwandung des Kühlwassermantels durch die im Querschnitt gegenüber der Griffhülse erweiterte Anschlusshülse des Handstückes gebildet. Die Aussentemperatur der Anschlusshülse kann zwar z. B. 600 C betragen ; es ist aber kaum damit zu rechnen, dass der Zahnarzt das Instrument an der Anschlusshülse anfasst und dabei Wärmeschmerz empfinden könnte, da die Anschlusshülse erfindungsgemäss ausserhalb der zum Anfassen bestimmten Griffhülse an deren hinterem Ende angeordnet ist.
Die Zufuhrleitungen für das Kühlwasser sowie für das Stromkabel sind zweckmässig durch eine am hinteren Ende der Anschlusshülse angeordnete Muffe aus Gummi oder Kunststoff in das Hand- oder Winkelstück eingeführt. Die Abfuhr des Kühlwassers zum Werkzeug des Instruments erfolgt von der Anschlusshülse aus durch entsprechend gestaltete Röhrchen bzw. Leitungen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Gummi- oder Kunststoffschläuchen.
Es ist zweckmässig, wenn die den Kleinstmotor mit dem Kühlwassermantel aufnehmende Anschlusshülse mit dem hinteren Ende der Griffhülse lösbar, z. B. durch Verschraubung verbunden ist. Diese Ausführungsform ermöglicht es, dass übliche Hand- oder Winkelstücke für Schnurantrieb bzw. Bohrschlauchantrieb in einfacher Weise für den Antrieb durch einen elektrisch betriebenen Kleinstmotor abgewandelt werden können.
Bezüglich der Abfuhr des Kühlwassers zum Werkzeug wird vorgeschlagen, dass die zur Abführung des Kühlwassers vom Kleinstmotor dienende Leitung durch die Griffhülse hindurch nach vorn verläuft.
Zweckmässig ist der Kleinstmotor mit dem Kühlwassermantel in einer besonderen Einbauhülse angeordnet, welche an der Innenwandung der im Querschnitt erweiterten Hülse anliegt. Um ein möglichstes sattes Anliegen der Einbauhülse an der erweiterten Hülse zu gewährleisten, schlägt die Erfindung vor, dass die im Querschnitt erweiterte Hülse sich von der Griffhülse aus nach Art eines Kegelstumpfmantels konisch nach hinten erweitert.
Um mit Sicherheit die Gefahr auszuschalten, dass der Zahnarzt beim unbeabsichtigten Anfassen des Instrumentes an der erweiterten Hülse Wärmeschmerz empfindet, schlägt die Erfindung vor, dass die erweiterte Hülse am Aussenumfang durch wärmeisolierenden Werkstoff abgedeckt ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Es zeigen Fig. l ein gemäss der Erfindung ausgebildetes Winkelstück im Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. l, Fig. 3 eine Griffhülse mit Handstückspitze im Längsschnitt, Fig. 4 eine gegenüber Fig. 1-3 abgeänderte Ausführungsform im Längsschnitt, teilweise in Seitenansicht, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform für ein Winkelstück im Längsschnitt, teilweise in Seitenansicht, Fig. 6 die Ausbildung des Anschlusses am hinteren Ende der Griffhülse in Seitenansicht, Fig. 7 einen Winkelstückkopf mit in diesem eingebauten Kleinstmotor im Querschnitt, Fig. 8 ein Winkelstück in weiterer Abänderung im Längsschnitt und Fig. 9 eine andere Ausführungsform der Darstellung nach Fig. 8.
Bei der Ausführungsform nach Fig. l und 2 ist 1 eine Hülse, die an ihrem vorderen Ende ein fest eingebautes Einsatzstück 2 besitzt. Das Einsatzstück 2 weist am vorderen Ende einen nach innen ragenden Bund 3 und am hinteren Ende einen ebenfalls nach innen ragenden Bund 4 auf. In dem Einsatzstück 2 ist auswechselbar ein elektrisch betriebener Kleinstmotor 5 angeordnet, wobei Dichtungen 6, 7 vorzugsweise in Gestalt von o-Ringen aus Gummi oder Kunststoff vorgesehen sind, die den Kleinstmotor 5 gegenüber dem Einsatzstück 2 abdichten. Die Befestigung des Kleinstmotors innerhalb des Einsatzstückes 2 erfolgt mittels eines Gewinderinges 8, durch den der Kleinstmotor an die hintere Dichtung 7 angedrückt wird, die an einer Ausnehmung der Vorderfläche des hinteren Bundes 4 des Einsatzstückes 2 liegt.
In das hintere Ende der Hülse 1 ist ein Ringstück 9 eingeschraubt, das als Träger einer Gummimuffe 10 dient. Durch diese Gummimuffe 10 hindurch ist ein Plastikschlauch 11 geführt, der in Axialbohrungen einen Plastikschlauch 12 für die Zufuhr von Kühlwasser und einen weiteren Plastikschlauch 13 für das Stromkabel 14 zum Antrieb des Kleinstmotors 5 aufnimmt. Das StromkabeI14 verläuft im Innern der Hülse1 zum Kleinstmotor 5. Der Phstikschlauch 12 ist mittels eines Rohres 15 durch den hinteren Bund 4 des Einsatzstückes 2 mit dem Hohlraum 16 zwischen dem vorderen Bund 3 und dem hinteren Bund 4 des Einsatzstückes 2 verbunden. Dieser Hohlraum 16 stellt den Kühlwassermantel für den Kleinstmotor 5 dar.
Die Kühlwasserableitung erfolgt durch das Rohr 17, das in den Kühlwassermantel16 hineinragt. Dieses Rohr 17 erstreckt sich bis in die Nähe des hinteren Endes der Hülse 1 und läuft in einem Krümmer 18 aus.
Auf die Hülse 1 ist die Griffhülse 19 aufgeschoben, deren hinteres Ende mittels einer drehbaren Hülse 20, die als Bajonettverschluss wirkt, mit dem hinteren Ende der Hülse 1 verriegelt ist (vgl. auch Fig. 6). Das vordere Ende der Griffhülse 19 ist als abgewinkelte Kopfhülse 21 ausgebildet, die ihrerseits am vorderen
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Ende den Winkelstückkopf 22 trägt. Innerhalb der Kopfhülse 21 ist der mit Hilfe von Kugellagern 24, 25 gelagerte Mitteltrieb 23 angeordnet. Innerhalb des Kopfes 22 befindet sich der Obertrieb 26, der eben- falls durch Kugellager 27, 28 gelagert ist. In den übertrieb 26 ist der Schaft 29 des Werkzeuges 30 auswech- selbar eingesetzt.
An der Kopfhülse 21 ist mittels einer federnden Klammer 31 ein Röhrchen 32 abnehmbar befestigt, dessen vorderes abgewinkeltes Ende auf das Werkzeug 30 zu gerichtet ist, während das hintere Ende mittels eines Plastikschlauches 33 mit dem Rohrkrümmer 18 verbunden ist, welcher durch einen Schlitz 34 am hinteren Ende der Hülse 1 und einen weiteren Schlitz 35 am hinteren Ende der Griffhülse 19 nach aussen hindurchgeführt ist. Nach Aufsetzen der Griffhülse 19 auf die Hülse 1 und Verriegeln beider Hülsen mit Hilfe des Bajonettverschlusses kommt das Triebrad 36 am hinteren Ende des Mitteltriebes mit dem auf das vordere Ende der Motorwelle des Kleinstmotors aufgesetzten Triebrad 37 in Eingriff.
Auf die Hülse 1 nach Fig. l der Zeichnung kann auch die Griffhülse 38 nach Fig. 3 aufgesetzt werden.
Die Griffhülse 38 ist am vorderen Ende als Handstückspitze 39 ausgebildet. Innerhalb der Handstückspitze 39 befindet sich der Trieb 40, der in der Handstückspitze mit Kugellagern 41, 42 gelagert ist. Dieser Trieb trägt am hinteren Ende ein Triebrad 43, das nach Aufsetzen der Griffhülse 38 auf die Hülse 1 mit dem Triebrad 37 am vorderen Ende der Welle des Kleinstmotors 5 in Eingriff kommt.
Nach Fig. 3 ist auf die Handstückspitze 39 mittels einer federnden Klammer 44 ein Röhrchen 45 aufgesetzt, dessen vorderes Ende in Richtung auf das in die Handstückspitze einzusetzende Werkzeug verläuft. Das hintere Ende des Röhrchens 45 ist mittels des Plastikschlauches 46 mit dem nach aussen ragenden Ende des Krümmers 18 verbindbar.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 entspricht in ihrem Aufbau im wesentlichen der Ausführungsform nach Fig. 1-3. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Ein Unterschied besteht lediglich insofern, als der Kleinstmotor 5 etwa im mittleren Teil der Hülse 1 und damit auch der Griffhülse 19 angeordnet ist. Daraus ergibt sich eine längere Welle 47 des Kleinstmotors 5, die an ihrem vorderen Ende mittels eines Kugellagers 48 in der Hülse 1 noch zusätzlich gelagert ist. Nach Aufsetzen der Griffhülse 19, die am vorderen Ende mit der Kopfhülse 21 und dem Winkelstückkopf 22 ausgerüstet ist, bzw. der Griffhülse 38, die am vorderen Ende als Handstückspitze 39 ausgebildet ist, auf die Hülse 1, kommt das Triebrad 36 bzw. 43 mit dem Triebrad 37 am Vorderende der Motorwelle 47 in Eingriff.
Durch die Verlegung des Kleinstmotors 5 etwa in die Mitte der Hülse 1 nach Fig. 4 ergibt sich gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1-3 der Vorteil, dass sich der Kleinstmotor in gewisser Entfernung von den Trieben 36 bzw. 43 und 48 befindet, so dass das Schmiermittel für diese Triebräder nicht in den Kleinstmotor 5 gelangen kann.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach Fig. l' Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Ein Unterschied besteht in der Abfuhr des Kühlwassers aus dem Kühlwassermantel 16 des Kleinstmotors 5. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 erstreckt sich das Rohr 49 zur Abführung des Kühlwassers aus dem Kühlwassermantel durch einen Durchbruch 50 der Griffhülse 19 parallel zu deren Achse nach vorn. Das vordere Ende des Kühlwasserabfuhrrohres 49 ist mit einem kurzen Plastikschlauch 51 mit dem hinteren Ende des Röhrchens 32 verbunden, das seinerseits wie bei der Ausführungsform nach Fig. l mittels einer federnden Klammer 31 mit der Kopfhülse 21 verbunden ist.
Fig. 7 veranschaulicht den Einbau eines Kleinstmotors 52 in den Kopf 53 eines Winkelstückes. Dabei ist der Werkzeugschaft 54 des Werkzeuges 55 in die hohle Welle des Kleinstmotors eingesetzt. Der Kühlwassermantel 56 wird durch entsprechende Ausnehmungen des Kopfes 53 gebildet. Vor und hinter dem Kühlwassermantel Jss liegen in Ausdrehungen des Kopfes Ringdichtungen 57, 58, die als o-Ringe aus Gummi oder Kunststoff bestehen können und den Kühlwassermantel 56 wirksam abdichten. Das Stromkabel 59 ist durch eine Bohrung 60 zum hinteren Ende des Kleinstmotors 52 geführt. Das Kühlwasserzuflussrohr 61 erstreckt sich bis in den Kühlwassermantel 56. In den Kühlwassermantel 56 erstreckt sich ferner das Röhrchen 62, dessen aus dem Winkelstückkopf 53 herausragendes Ende in Richtung auf das Werkzeug 55 verläuft.
Das hintere Ende des Kopfes 53 ist durch eine Schraubkappe 63 verschlossen, durch die hindurch der Kleinstmotor 52 auswechselbar ist. Die Schraubkappe 63 dient auch gleichzeitig zur Axialfixierung des Kleinstmotors 52.
Bei den Ausführungen nach Fig. 8 und 9 ist hinter der Griffhülse 38 eine abnehmbare, in ihrem Querschnitt erweiterte Hülse 64 und innerhalb dieser Hülse 64 ein in seinem Volumen vergrösserter Kühlwassermantel 16 angeordnet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist darüber hinaus innerhalb der erweiterten Hülse 64 noch ein in seinem Querschnitt erweiterter Kleinstmotor 5 angeordnet. Selbstverständlich kann dieser im Querschnitt erweiterte Kleinstmotor auch in seiner Länge erweitert sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist die Aussenwandung des Kühlwassermantels 16 durch die erweiterte Hülse 64 gebildet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 hingegen sind Kleinstmotor 5 und Kühlwassermantel 16 in einer besonderen Einbauhülse 65 angeordnet. Die Einbauhülse 65 liegt an der Innenwandung der erweiterten Hülse 64 an. Die Einbauhülse 65 kann mit der erweiterten Hülse 64 z. B. durch Aufpressen, Aufkitten od. dgl. verbunden sein.
Wie die Fig. 8 und 9 zeigen, erweitert sich die im Querschnitt erweiterte Hülse 64 von der Griffhülse 38 aus nach Art eines Kegelstumpfmantels konisch nach hinten.
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Die Leitung 75 zur Abführung des Kühlwassers gemäss Fig. 8 oder die entsprechende Leitung 76 gemäss Fig. 9 kann wie bei den Ausführungsformen nach den Fig. 4 bzw. 5 entweder aussen am Instrument entlang oder durch die Griffhülse hindurch nach vorn zum Werkzeug 30 verlaufen.
Wie die Zeichnung zeigt, ist die erweiterte Hülse 64 lösbar mit dem hinteren Ende der Griffhülse 38 verbunden. Die losbare Verbindung ist durch eine Bajonettverschraubung mit Hilfe einer Überwurfmutter 77 gebildet. Die Verbindung ist im wesentlichen wie bei den vorerwähnten Ausführungsformen ausgebildet.
Wie die Fig. 8 und 9 weiterhin zeigen, sind die Zufuhrleitung 66 für das Kühlwasser sowie das Stromkabel 67 zu einer gemeinsamen Leitung 68 vereinigt und durch eine am hinteren Ende der erweiterten Hülse 64 angeordnete Muffe 69 aus Gummi oder Kunststoff in das zahnärztliche Instrument eingeführt.
In Innern der Anschlusshülse 64 teilen sich Stromkabel 67 und Wasserzufuhrleitung 66. Die Muffe 69 ist in eine Fassung 70 eingesetzt, die mit der erweiterten Hülse 64 verschraubt ist.
Die Welle 71 des Kleinstmotors 5 ist etwa am Austritt aus der Hülse 64 über einen an sich bekannten Trieb 72 mit der in der Griffhülse 38 gelagerten Triebachse 74 gekuppelt. Damit mit Sicherheit verhindert ist, dass sich der Zahnarzt beim Anfassen an der erweiterten Hülse 64 verbrennt, ist gemäss Fig. 9 die Hülse 64 am Aussenumfang durch eine Schicht 78 aus wärmeisolierendem Werkstoff abgedeckt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zahnärztliches Hand- oder Winkelstück mit eingebautem elektrisch betriebenem Kleinstmotor,
EMI4.1
Kühlung des in das Hand- oder Winkelstück eingesetzten Werkzeuges (30, 55) mittels Leitungen zu dem Werkzeug geleitet wird.
Claims (1)
- 2. Hand- oder Winkelstück nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Kühlwassermantel (16) versehene Kleinstmotor (5) innerhalb der Griffhülse , 38), zweckmässig an deren vorderem Ende, angeordnet ist.3. Winkelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Kühlwassermantel (16) versehene Kleinstmotor (5) in den Kopf (53) des Winkelstückes eingebaut ist.4. Hand- oder Winkelstück nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühl- EMI4.2 ist.5. Hand-oder Winkelstück nach einem der Ansprüche l, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit EMI4.3 wasser und das elektrische Kabel für den Antrieb des Kleinstmotors hindurchgeführt sind, und dass über die Hülse eine Griffhülse (19, 38) schiebbar ist, die am vorderen Ende als Handstückspitze oder auch als mit einem Winkelstückkopf versehene gerade oder abgewinkelte Kopfhülse ausgebildet ist, wobei Handstückspitze bzw. Kopf mit Kopfhülse mit an sich bekannten Trieben versehen sind und das Triebrad am hinteren Ende der Handstückspitze bzw. Kopfhülse mit einem am vorderen Ende der Motorwelle befindlichen Triebrad in Eingriff kommt.6. Hand-oder Winkelstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffhülse am hinteren Ende mit der inneren Hülse z. B. durch Bajonettverschluss verriegelbar ist.7. Hand- oder Winkelstück nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (17) zur Abführung des Kühlwassers aus dem Kühlwassermantel (16) innerhalb der Hülse zu deren hinterem Ende geführt ist und mit einem Krümmer (18) Schlitze der Hülse und Griffhülse durchgreift und dass an die Handstückspitze bzw. die Kopfhülse mittels einer federnden Klammer (31) ein Röhrchen (32) angeklemmt ist, dass das aus diesem Röhrchen (32) austretende Kühlwasser auf das Werkzeug (30) leitet, wobei Rohrkrümmer und Röhrchen durch einen Plastikschlauch (33) verbindbar sind.8. Winkelstück nach einem der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (49) zur Abführung des Kühlwassers aus dem Kühlwassermantel (16) durch einen Durchbruch (50) der Griffhülse (19) parallel zu deren Achse nach vorn aus der Griffhülse herausgeführt und mittels eines kurzen Plastikschlauches (51) mit dem auf die Kopfhülse aufgeklemmten Röhrchen (32) verbindbar ist.9. Hand-oder Winkelstück nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Griffhülse eine abnehmbare, in ihrem Querschnitt erweiterte Hülse (64) und innerhalb dieser Hülse ein in seinem Querschnitt erweiterter Kleinstmotor (5) und/oder ein in seinem Volumen vergrösserter Kühlwassermantel (16) angeordnet ist.10. Hand- oder Winkelstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwandung des Kühlwassermantels (16) durch die im Querschnitt erweiterte Hülse (64) gebildet ist.11. Hand-oder Winkelstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Kleinstmotor (5) und Kühlwassermantel (16) in einer besonderen Einbauhülse (65) angeordnet sind, welche an der Innenwandung der im Querschnitt erweiterten Hülse (64) anliegt. <Desc/Clms Page number 5>12. Hand- oder Winkelstück nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die im Querschnitt erweiterte Hülse (64) sich von der Griffhülse (38) aus nach Art eines Kegelstumpfmantels konisch nach hinten erweitert.13. Hand- oder Winkelstück nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (75) zur Abführung des Kühlwassers durch die Griffhülse (38) hindurch nach vorn zum Werkzeug (30) verläuft.14. Hand- oder Winkelstück nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erweiterte Hülse (64) am Aussenumfang durch wärmeisolierenden Werkstoff (78) abgedeckt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE237792X | 1962-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT237792B true AT237792B (de) | 1965-01-11 |
Family
ID=5903277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT308763A AT237792B (de) | 1962-04-19 | 1963-04-16 | Zahnärztliches Hand- oder Winkelstück mit eingebautem elektrisch betriebenem Kleinstmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT237792B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1297808B (de) * | 1965-09-10 | 1974-08-01 |
-
1963
- 1963-04-16 AT AT308763A patent/AT237792B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1297808B (de) * | 1965-09-10 | 1974-08-01 | ||
| DE1297808C2 (de) * | 1965-09-10 | 1974-08-01 | Siemens AG, Berlin und München, 8520 Erlangen | Zahnaerztliches geraet mit zwei bohrhandstuecken |
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