AT237564B - Bürst- und Klopfvorsatzgerät für Staubsauger - Google Patents
Bürst- und Klopfvorsatzgerät für StaubsaugerInfo
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Description
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Burst- un Klopfvorsatzgerät für Staubsauger
Die Erfindung betrifft eine in der Wirkung verbesserte und trotzdem die Teppiche weniger beanspruchende Ausführung eines Bürst- und Klopfvorsatzgerätes für Staubsauger, bei welchem von einem in das Vorsatzgerät eingebauten Motor eine Walze mit Bürstenreihen und/oder Klopfleisten angetrieben wird.
Bei diesen Geräten, wie auch bei den fahrbaren Stielstaubsaugem mit eingebauten Bürst- und Klopfwalzen, ist die Walze entweder starr im Gehäuse bzw. in einem festen Rahmen gelagert, sofern von etwa schwingungsisolierenden elastischen Zwischenlagern abgesehen wird, oder an schwenkbaren Hebeln zur Anpassung der Auflage der Walze auf dem Teppich bzw. auch zu einer bestimmten Höheneinstellung, z. B. abhängig vom Auflagedruck. Die Klopfwirkung wird dann allein durch die umlaufende Klopfleiste bewirkt. Da das Anheben des Teppichs durch den vom Staubsauger erzeugten Luftstrom bzw. Unterdruck nur selten geschieht, ist der Schlag auf den Teppich umso härter ; er kann auch nicht geändert werden. Wird anderseits der Teppich angehoben, ist der Luftstrom empfindlich gestört und dadurch das Aufsaugvermögen vermindert.
Es sind zwar ausserdem noch Bürst-und Klopfsaugdüsen bekannt, bei welchen z. B. das Klopfen durch im Ansaugluftstrom schwingende Gummibänder od. dgl. nachgeahmt wird ; die so erzeugte Klopfwirkung ist aber unbestimmt, gering und durchweg unzureichend.
Nach der Erfindung wird deshalb für Burst- un Klopfvorsatzgeräte für Staubsauger mit durch einen Motor angetriebener, quer beweglich gelagerter Bürst- und Klopfwalze vorgeschlagen, im Vorsatzgerät Einrichtungen anzuordnen, welche der Lagerung der Bürst-und Klopfwalze oder dieser unmittelbar periodische Schwingungen quer zur Ebene der Mundstticköffnung aufzwingen. Die Schwingungsausschläge und damit die Klopfintensität können durch verstellbare Anschläge oder durch Änderung der Schwingungerregung variiert bzw. begrenzt werden. In sehr vorteilhafter Weise ergibt sich bei direkter oder indirek-
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folgen. Eine schwingende Lagerung ist schon allein dadurch erreicht, dass die Lager der Walze oder die Enden der Welle der Walze in parallelen Schlitzen zwischen Federn, z. B.
Stahl- oder Gummifedern, gehalten sind. Die Erregung der Schwingungen kann durch eine Unwucht der sich drehenden Walze erfolgen. Der Antrieb der Walze geschieht am einfachsten über einen elastischen Schnur- oder Riementrieb.
Die Schwingungen sind in diesem Falle durch Anschläge zu begrenzen. Ausserdem können Einstellmittel vorgesehen sein, durch die der Abstand der Burst- un Klopfwalze in der Ruhelage vom Teppich eingestellt werden kann, um so die Klopfwirkung auf ein bestimmtes Mass zu bringen.
Eine sehr einfache klemmfreie Lagerung ergibt sich mit Schwinghebeln, an deren einem Ende die Walze, d. h. deren Welle, und deren anderes Ende schwenkbar in Lagerböeken gelagert ist.
Vorteilhaft, weil gleichzeitig etwas in die Ruhelage rückführen, elastisch, dämpfend, spielfrei und einfach, ist dieses Lager ein Schlitz in einem Lagerbock, in welchem das rechtwinkelig abgebogene Ende des Schwinghebels zwischen Gummi liegt. Durch gleichachsige Anordnung mit der Motorachse wirken sich die Schwingungen auf den Riementrieb nicht aus. Die Begrenzung der Schwingungsausschläge bzw. deren Einstellung erfolgt durch Anschläge, die vorteilhaft elastisch und aus Gummi sind.
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Eine Abwandlung dieser Ausführung ergibt sich durch Ersatz der schwenkbar gelagerten Schwinghebel durch fest eingespannte, elastische Schwingbügel oder Träger, z. B. in Form von Blattfedern, wobei die Eigenfrequenz des Schwingsystems gleich der Drehzahl der mit Unwucht behafteten Walze ist.
Schwingungen können anstatt durch Unwucht an der Walze auch durch Exzenter, die an Schwinghebeln angreifen, erregt werden. Ih diesen Fällen werden die Schwinghebel um einen festen Drehpunkt durch den Ex-
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hin-und hergeschwenkt. Die Grösse derSchwingungsausschläge der an dem einen freienExzentrizität auf der Motorwelle und der erfinderische Vorteil, durch Verlängerung der dem Drehpunkt der Schwinghebel zugeordneten Schlitze und Verschieben des Drehpunktes und damit der Änderung der Hebelverhältnisse die Grösse der Schwingungsausschläge der Bürst- und Klopfwalze verändern zu können.
Die durch die Exzentrizität verursachte Abstandsänderung zwischen Motorwelle und Bürst-und Klopf- walze wird durch den elastischen Riementrieb aufgenommen.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die elastische Ausführung des eigentlichen Schwinghebelarmes zu einem Schwingbügel, weil damit die wirkliche Nachahmung des Handklopfens durch nachgebendes
Klopfen erreicht ist. Bei Abstimmung zwischen Eigenfrequenz und Motordrehzahl wird einerseits diese
Klopfwirkung erhöht, anderseits kann die Exzentrizität, die nur zum Erregen der Schwingungen dient, sehr klein gehalten werden. Es bereitet keine konstruktiven Schwierigkeiten, das Verschieben des Dreh- punktes der Schwinghebel während des Betriebes zu ermöglichen.
Wird nach einem weiteren Erfindungsvorschlag an Stelle des Verschiebens des Drehpunktes, d. h. der
Drehachse der Schwinghebel, die Exzentrizität mittels zweier gegeneinander verdrehbarer, gleicher Ex- zentrizitäten veränderlich gemacht, so kann die Grösse der Schwingungsausschläge nicht nur verändert, sondern von Null aus eingestellt werden. Eine konstruktive Lösung hiefür ist gegeben durch eine Hohl- welle des Motors, in deren Stirnf1 chen exzentrische Gleitlager eingearbeitet sind, und durch eine Innenwelle, auf deren Stirnseiten die entsprechenden Exzenter mit den Lagerzapfen oder als Lagerzapfen aufgesetzt sind. Erhält die Innenwelle einen Schraubengang, die Aussenwelle einen achsparallelen Schlitz, so werden durch Verschieben eines eingesetzten Kupplungsstiftes die Exzenter gegeneinander verdreht.
Erfolgt das Verschieben des Kupplungsstiftes weiters mittels einer nicht umlaufenden Ringnuthülse, so kann auch hier während des Betriebes die Exzentrizität verstellt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im Prinzip dargestellt, u. zw. zeigen :
Fig. 1 die Seitenansicht eines Gerätes mit durch Unwucht schwingender Lagerung der Burst- un Klopfwalze mit schwenkbaren Schwinghebeln bei aufgeschnittener Gehäusehaube, Fig. 2 die Draufsicht bei abgenommener Gehäusehaube, Fig. 3 die Seitenansicht der Abwandlung mit elastischen Schwingbügeln bei fester Einklemmung, teilweise im Schnitt, Fig. 4 das Prinzip mit durch Exzentrizität schwingender Lagerung mit schwenkbaren Schwinghebeln, Fig. 5 die Draufsicht hiezu, Fig. 6 die Draufsicht bei während des Betriebs verstellbarer erregender Exzentrizität, die Gehäusehaube abgenommen, Fig. 7 einen Totallängsschnitt durch die Exzenteranordnung bei der erregenden Exzentrizität Null, Fig. 8 einen Querschnitt hiezu durch den Kupplungsstift, Fig.
9 einen Teillängsschnitt nach Fig. 7 und Fig. 10 einen Querschnitt durch den Exzenterzapfen.
Die Grundplatte 1 des BUrst- und Klopfvorsatzgerätes hat einen Ansaugausschnitt 2, über welchem die Bürst-und Klopfwalze 3 liegt, eine Wanne 4 zur Montage des Motors 5 und die Lagerböcke 6 mit den Lagerschlitzen 7 zur schwenkbaren Lagerung der Schwinghebel 8 sowie die Zapfen 9 mit den Schrauben 10 zur Verstellung der Anschläge 11 für die Schwinghebel 8. Die Enden 12 der Schwinghebel 8 sind rechtwinklig abgebogen und zwischen Gummi in den Schlitzen 7 gelagert, wo sie durch die aufgeschraubten Stellbügel 13 festgehalten sind. Die Stellbügel 13 sind an ihrem freien Ende U-förmig um- gebogen. An den so entstandenen U-Schenkeln sind einander gegenüberliegend die Gummianschläge 11, gegebenenfalls verstellbar, aufgesetzt.
Zwischen die Anschläge 11 ragen die an den Schwinghebeln 8 befestigten horizontalen Laschen 18t ; Durch den Abstand der Anschläge 11 ist somit die Grösse der Schwinghebelauschläge der Schwinghebel 8 begrenzt. Die richtige Höheneinstellung der Anschläge 11 jedoch erfolgt mittels der Schrauben 10, die durch ein Loch der Halterungen 13 gehen und durch die Schraubenfedern 14 gegen die Schraubenköpfe der Schrauben 10 gedrückt sind. In den freien Enden der Schwinghebel 8 ist die mit Unwucht behaftete BUrst- und Klopfwalze 3 in einfacher Weise mit den Enden 15 der Welle gelagert und diese Lagerung ist
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durch die Spannfeder 16 gesichert. Die BUrst- und Klopfwalze 3 ist dadurch sehr leicht auszuwechseln. Die eigentlichen Drehlager der Walze sind in sie eingebaut. Der Antrieb erfolgt über den Schnurtrieb 17.
Die ganze Anordnung der Schwinghebel einschliesslich des Antriebes der Walze ist im Gerät gegen Verschmutzen abgedeckt. Damit ist gleichzeitig mit der aufgesetzten Gehäusehaube mit dem Absaugstutzen 19 eine gute Luftführung erreicht.
Fig. 3 zeigt die konstruktiv einfachere Ausführung mit elastischen Schwingbügeln in Form von Blattfedern 23, die an ihren einen Enden durch Aufschrauben auf den Sockel 24 fest eingespannt sind. An den freien Enden der Blattfedern 23 ist in abgewinkelten Laschen oder besonderen Lagerblechen 20 die wieder mit Unwucht behaftete BUrst- und Klopfwalze 21 gelagert. Die Einspannstellen liegen in Achsrichtung des Motors. Der Antrieb der Walze erfolgt mit dem Schnurtrieb 22. Zum Angleichen der Resonanzlage der Schwingbügel an die Walzendrehzahl sind die Einspannenden der Blattfedern 23 zwischen vor-und rückstellbaren, aus zusammengebogenen Laschen bestehenden Halteklammern 25 eingeklemmt. Diese Halteklammern tragen gleichzeitig zur Erhöhung der Schwingungsfestigkeit an der Einspannstelle bei.
Bei Erregung der Schwingungen durch eine Exzentrizität sind nach Fig. 4 und 5 die Schwinghebel 33 um die in den Schlitzen 26 verschiebbaren Drehzapfen 27 schwenkbar gelagert. Durch den Abstand der Exzenter 28 von den Drehzapfen 27, die Länge der Schwinghebel 33 und die Grösse der Exzentrizität ist
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Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 4> 28 verän-nen Enden (12) in Lagerschlitzen (7) von Lagerböcken (6) in Gummi gelagert sind.5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürst-und Klopfwalze (3) mittels an einem Ende fest eingespannter elastischer Schwingbügel (23), z. B. in Form von Blattfedern, schwingend gelagert ist.6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürst-und Klopfwalze (3) mittels um feste bzw. um fest einstellbare Drehzapfen (27) schwingender Schwinghebel (33) schwingend gelagert ist.7. Gerät nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (13) auf den Lagerböcken (6) festgeschraubt sind und die Schwinghebel (8) in ihren Lagern halten und dass an den Uförmig gebogenen Enden der Halterungen (13) einander gegenüberliegende, gegebenenfalls verstellbare Gummianschläge (11) vorgesehen sind, zwischen welchen sich Laschen (18) befinden.8. Gerät nach den Ansprüchen 3,4 und 7. dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (13) nahe ihren freien Enden mittels Schraubenfedern (14) und Schrauben (10) einstellbar abgestützt sind.9. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannenden der Blattfedern (23) in aus zusammengebogenen Laschen bestehenden Halteklammern (25) eingeklemmt sind, die zum Zwecke der Verstellung in Längsrichtung der Blattfedern (23) mit Langlöchern versehen sind.10. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Burst- un Klopfwalze (3) zur Erregung der Schwingungen selbst mit einer Unwucht versehen ist.11. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erregung der Schwingun- gen der. Bürst- und Klopfwalze (3) durch vom Motor angetriebene bzw. auf der Motorwelle (31) ange- ordnete Exzenter (28) vorgesehen sind, welche mit den um einen festen Drehpunkt schwenkbaren Schwinghebeln (33) in Verbindung stehen.12. Gerät nach den Ansprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schwinghebeln (33) Schlitze (26) vorgesehen sind, in die Drehzapfen (27) greifen, die an schwenkbaren Einstellhebeln (30) sitzen.13. Gerät nach den Ansprüchen 6,11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der die Walze lagernde Hebelarm der durch die Exzenter (28) angetriebenen Schwinghebel (33) elastisch ausgeführt ist.14. Gerät nach den Ansprüchen l, 6,11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Exzentrizität der Exzenter die Stirnenden einer vom Motor angetriebenen Hohlwelle (35), z. B. der Motorwelle selbst, als exzentrische Gleitlager (40) ausgebildet sind, dass in diesen Gleitlagern eine Innenwelle (36) gelagert ist, deren Stirnenden als Exzenter (39) mit gleicher Exzentrizität wie die Lagersitze (40) ausgebildet sind und dass die Innenwelle (36) gegen die Hohlwelle (35) verdrehbar und fixierbar ist.15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnenden der Innenwelle (36) Buchsen (37) aufgesetzt sind, die an ihrem einen Ende einen Bund (38) zur Lagerung der Innenwelle (36) ill der Hohlwelle (35) und den Exzenter (39) tragen.16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verdrehung der Innenwelle (36) mit der Buchse (37) gegenüber der Hohlwelle (35) und damit zur Veränderung und Einstellung der Exzentrizität die Hohlwelle (35) mit achsparallelen Führungsschlitzen (41) und die Buchse (37) mit Schraubengängen (42) versehen sind oder umgekehrt und dass beide durch in Achsrichtung der Wellen verschiebbare, in den Schlitzen bzw. Schraubengängen gleitende Kupplungsstifte (43) verbunden sind.17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verschiebung der Kupplungsstifte (43) mit einer Ringnut (45) versehene Buchsen (46) auf die Hohlwelle (35) aufgeschoben sind, in deren Ringnuten (45) die Enden der Kupplungsstifte (43) greifen.18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchsen (46) zu ihrer gemeinsamen Verschiebung durch Bügel (47) verbunden sind.19. Gerät nach den Ansprüchen 11 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkzapfen (27 bzw. 48) der Schwinghebel (33 bzw. 49) in Richtung der Längsachse der Schwinghebel (33,49) elastisch beweglich befestigt sind.
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