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Vorrichtung zur Herstellung von Drahtkäfigen, insbesondere von Bewehrungskäfigen für Betonrohre,-säulen u. dgl.
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betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von netzartigen, ausLängs-undUmschliessungs--maste u. dgl.
Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt, welche eine horizontale Wickeltrommel hat, die auf Rollen gelagert ist und die Längsdrähte aufnimmt. Neben dieser Trommel ist eine Zufuhreinrichtung für den Umschliessungsdraht parallel zur Trommelachse verschiebbar angeordnet. Mit dieser Vorrichtung können nur Drahtkäfige hergestellt werden, deren Länge höchstens gleich der Länge der Trommel ist.
Eine andere bekannte Vorrichtung dieser Art hat ebenfalls eine horizontale, rotierbare Trommel, die auf Rollen gelagert ist. Die Trommel trägt Schweisstransformatoren, deren Sekundärwicklungen an zwei voneinander isolierte Hälften eines Ringes angeschlossen sind, der koaxial mit der Trommel rotiert. Der Ring trägt eine Schweisselektrode, welche einem Umschliessungsdraht und allen Längsdrähten gemeinsam zugeordnet ist. Die Trommel enthält eine Spule für den Umschliessungsdraht. Diese Spule ist koaxial zur Trommel angeordnet und unabhängig von dieser drehbar. Der innere Durchmesser dieser Spule ist grösser als der Durchmesser des herzustellendenDrahtkäfigs. DerUmschliessungsdraht wird jeweils zuerst auf diese Spule gewickelt. Dazu ist eine besondere Aufwickeleinrichtung für diese Spule vorgesehen.
Der als Umschliessungsdraht zu verwendende Draht kann beim Betrieb dieser Vorrichtung nicht von einer handelsüb- lichen Lieferspule abgezogen, sondern er muss zuerst auf die Spule gewickelt werden. Das erfordert jeweils eine Unterbrechung des Betriebes der Vorrichtung. Die Spule kann, wenn sie leer ist, | nicht durch eine bewickelte Spule ersetzt werden, denn ein Auswechseln dieser Spule ist während des Betriebes nicht möglich, weil die Längsdrähte durch sie hindurchgeführt sind.
In der Trommel sind ausserdem ortsfeste Einrichtungen angeordnet, welche die Längsdrähte durch die Trommel und dabei durch die in der Trommel enthaltene Spule hindurch führen und die Längsdrähte sowie den Umschliessungsdraht an den Kreuzungsstellen unterstützen. An einem zur Trommel koaxialen ortsfesten
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dieserEinrichtung schleift eineStromzuführungsbürste, welchetransformatoren verbunden ist. Ein solcher Schleifkontakt im Schweisskreis ist unerwünscht, und es ist schwierig, mit einer zusammen mit der Trommel umlaufenden Schweisselektrode jeweils genau an den Kreuzungsstellen der Drähte zu schweissen.
DieErfindung geht von einer Vorrichtung der genannten Art aus, welche eine Wickeleinrichtung, die den von einer Lieferspule abgezogenen Umschliessungsdraht schraubenlinienförmig um die von Lieferspulen abgezogenen und in den Eckpunkten eines Vielecks geführten Längsdrähte legt, und Schweisseinrichtungen zum Zusammenschweissen der Drähte an ihren Kreuzungsstellen hat.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung vermeidet die genannten Nachteile der bekannten Maschinen und unterscheidet sich von diesen dadurch, dass die Lieferspule für den Umschliessungsdraht von einem Spulenträgerring getragen ist, welcher das Vieleck umschliesst, am Maschinengestell um eine ortsfeste Achse
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Spulenträgerring in Wirkungsverbindung stehen, umbei jeder Umdrehung desSpulenträgerrings dieLängsdräh- te aufeinanderfolgend um vorbestimmte gleiche Strecken zu fördern und den durch die Umdrehungen des Spulenträgerrings um dieLängsdrähte gewickelten Umschliessungsdraht mit den Längsdrähten zu. verschweissen.
Bei dieser. Maschine, mit welcher ein Drahtkäfig unbegrenzter Länge fortlaufend hergestellt werden kann, wird der als Umschliessungsdraht dienende Draht direkt von einer handelsüblichen Lieferspule abgezogen, ohne dass ein Umspulen erforderlich ist. Die Lieferspule kann während des Betriebes der Maschine jederzeit durch eine neue Spule ersetzt werden. Die Schweissvorrichtungen sind stillstehend und arbeiten ohneschleifkontakte. SchwereMaschinenteile, wie die Schweisstransformatoren, sind ortsfest. Alle Teile sind gut zugänglich.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. l zeigt eine perspektivische Ansicht eines Teiles eines Käfigs für Bewehrungszwecke, und wie dieses mit der (in dieser Figur nicht dargestellten) erfindungsgemässen Vorrichtung gebildet wird ; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht oder einen Grundriss einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung, aus welcher ersichtlich ist, wie die die Drähte tragenden Spulen um die Maschine angeordnet sind ; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung, welche die Anordnung des Antriebsmotors derselben und eines in Herstellung befindlichen Käfigs erkennen lässt ;
Fig. 3a zeigt in grösserem Massstab eine Draufsicht auf ein Getriebe, welches eine Antriebswelle eines Motors und einen durch diesen anzutreibenden Spulen-Träger-Ring miteinander verbindet ; Fig. 4 zeigt einen vertikalen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 2, in grösserem Massstab, entsprechend einer Seitenansicht eines der radialen Rahmen der Maschine und eine Drahtzufuhrvorrichtung und
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bestimmenden Mittels aus Fig. 5 ; Fig. 6 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen der radialen Rahmen nach der Linie 6-6 inFig. 5 ;'Fig. 7 zeigt in grösserem Massstab einen horizontalen Schnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 5 ;
Fig. 8, 9 und 10 sind Ansichten horizontaler Schnitte nach den Linien 8-8,9-9 bzw. 10-10 in Fig. 3 und zeigen Kurvenscheiben und durch diese gesteuerte Hebel, welche die Folge der Drahtzufuhr- undPunktschweissoperationen bei Bildung des Käfigs steuern; Fig.11 zeigt in perspektivischer Ansicht einen horizontal angeordneten ringförmigen Spulenträger, welcher drehbar am Maschinengestell angeordnet ist, und durch welchen die Folge der Schweissoperationen, die bei der Bildung des Käfigs stattfinden, hervorgerufen und gesteuert wird Fig. 12 zeigt eine vergrösserte Einzelheit eines Teiles der den Draht in vorbestimmte Lage bringenden Vorrichtung aus Fig. 11 in einer Ansicht in Richtung der Pfeile 12 in Fig. 11 ;
Fig. 12a zeigt in grösseremMassstab eineEinzelheit von Fig. 11 in einer Ansicht nach der Linie 12a-12a in Fig. 11 ; Fig. 13 ist eineSchnittansichteiner Einzelheit, und zeigt einen Ventilbetätigungsnocken und ein Steuerventil, wie es in Verbindung mit jeder der Drahtschweissvorrichtungen Verwendung finder; Fig. 14 ist eine perspektivische Ansicht einer pneumatisch und durch Nocken gesteuerten Vorrichtung, welche in Verbindung mit den Drahtzufuhrmitteln, der Punktschweissvorrichtungen und der elektrischen Stromversorgung Verwendung findet.
Ein mit der erfindungsgemässen Vorrichtung herzustellender Käfig ist in einer seiner gegenwärtig meist üblichen Ausführungsform in Fig. 1 ohne die Vorrichtung lediglich zur Erläuterung dargestellt.
Wie besonders aus Fig. 2 ersichtlich ist, hat die Vorrichtung ein im wesentlichen rundes, starres Maschinengestell, welches mehrere vertikale Rahmen aufweist, die radial um die vertikale Achseniinie (Symmetrieachse) der Maschine angeordnet sind. Diese radialen Rahmen sind übereinstimmend ausgeführt und in gleichen Winkeln in bezug auf einander angeordnet. Zentrisch auf diesem Maschinengestell ist ein ringförmiger horizontaler Spulenträger, welcher in Fig. 4 gezeigt ist, mittels einer Antriebsvorrichtung drehbar. Um dasMaschinengestell herum sind, wie in Fig. 2 gezeigt, Träger, deren jeder zur Befestigung einer Spule dient, von welcher ein einzelner Draht abgezogen und zum Zentrum der Maschine geleitet wird. Jeder Draht geht durch eine Drahtzufuhrvorrichtung, welche an einem der radialen Rahmen befestigt ist.
Die einzelnen Drahtzufuhrvorrichtungen arbeiten nacheinander gemäss der Drehung eines ringförmigen Spulenträgers, um diese Drähte intermittierend und fortschreitend zum Zentrum der Maschine und in einer bestimmten Entfernung von deren Achsenlinie nach oben parallel zueinander und im gleichen Winkelab-
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welche einen fortlaufenden Draht trägt, welcher bei Rotation des Trägers von der Spule abgezogen und schraubenlinienförmig um die vertikal angeordneten Drähte gewickelt wird, während diese fortschreitend nach oben bewegt werden. Wenn dieser letztere Draht quer zu jedem der vertikalen Drähte gezogen ist, wird er dicht gegen diese gepresst und an diese punktgeschweisst, so dass beim Fortschreiten dieser Arbeitsweise
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ein Käfig nach Fig. 1 entsteht.
Wenn dieser Käfig eine genügende Höhe erreicht hat, kann ein Teil davon zur Verwendung als Bewehrung eines Stückes Betonrohr od. dgl. abgeschnitten werden.
Wie Fig. 2 zeigt, ist die Maschine imGrundriss im wesentlichen kreisförmig und hat zwölf Rahmen 10, welche radial um das gemeinsame axiale Zentrum der Maschine in gleichen Abständen angeordnet sind.
Benachbarte radiale Rahmen sind an ihrem äusseren Ende durch Verbindungsplatten 11 starr miteinander verbunden, ausserdem stehen ihre inneren Enden wie ersichtlich miteinander in Verbindung.
Wie insbesondere aus Fig. 4 zu ersehen ist, hat jeder radiale Rahmen am inneren und äusseren Ende vertikale Eisenschenkel 12 und dazwischen einen vertikalen Schenkel 12'. Diese drei Schenkel sind an ihrem unteren Ende durch einen horizontalen Rahmenteil 13 und ebenso an ihrem oberen Ende durch einen
Rahmenteil 14 und zwischen ihren Enden durch einen horizontalen Rahmenteil 15 quer miteinander ver- bunden. Alle Teile der Rahmen 10 sind um ein zentrales Gehäuse 16 angeordnet, wie Fig. 4 zeigt. Auf den Zweck dieses Gehäuses wird noch eingegangen. An ihren äusseren Enden sind diese radialen Rahmen quer zu ihren oberen Teilen durch verhältnismässig breite, bereits erwähnte Platten 11 miteinander ver- bunden, wie Fig. 2 zeigt.
NachFig. 2, welche die ganze Einrichtung im Grundriss oder in Draufsicht zeigt, ist ein ringförmiger
Spulenträger 20 konzentrisch auf demMaschinengestell drehbar angeordnet. Dieser Nockenträger hat, wie insbesondere Fig. 4 zeigt, einen flachen, horizontal angeordneten, ringförmigen Körper, der an seinem äusseren Rand von in Abständen angeordneten Rollen 21 getragen ist, die horizontal am oberen Teil 14 jedes der radialen Rahmen 10 befestigt sind. Die innere Seite des Spulenträgers liegt an vertikalen Rol- len 22 an, die ebenfalls an dem oberen Teil 14 der radialen Rahmen befestigt sind. Auf dem Spulenträgerring ist an der äusseren Kante ein ringförmiger Teil 23 konzentrisch befestigt, wobei eine nach aussen offene Rille 24 gebildet ist, welche einen Treibriemen oder eine Treibkette 25 für den Antrieb des Trägers aufnimmt.
In Fig. 2 und 3 ist gezeigt, dass die Treibkette 25 eine Laschen- oder Gelenkkette ist, welche sich von der Rille nach aussen an der linken Seite des Trägers zwischen Führungskettenrädern 26 um ein Antriebskettenrad 27 erstreckt. Die Führungskettenräder 26 sind an einer Platte 11 des Maschinengestells befestigt. Das Antriebskettenrad 27 ist am oberen Ende einer vertikalen Antriebswelle 28 befestigt, welche in Lagern 28', die in Fig. 3 ersichtlich sind, am Maschinengestell gelagert ist. Ein Elektromotor 29 ist an derselbenSeite desMaschinengestells von einemTrägerB getragen. Dieser Motor treibt mittels eines Regelgetriebes G (Fig. 2) einKettenrad C an, welches über eine Laschen- oder Gelenktreibkette D und ein Kettenrad F die Welle 28 antreibt.
Der Elektromotor 29 dient auf diese Weise mittels der Treibkette 25 dazu, den ringförmigen Träger 20 auf dem Maschinengestell in der Richtung zu drehen, welche in Fig. 2 durch den auf den Träger 20 gezeichneten Pfeil X bezeichnet ist.
Wie Fig. 2 zeigt, sind ausserhalb des Maschinengestells um dieses herum feststehende Träger 30 in regelmässigen Winkelabständen angeordnet. An jedem dieser Träger ist eine Drahtspule 31 befestigt. In Fig. 2 sind nicht alle dieser Spulen gezeigt. Es können drei bis zwölf Spulen Verwendung finden, entsprechend der gewünschten Anzahl der Vertikaldrähte des herzustellenden käfigartigen Gerüstes.
Wie Fig. 4 zeigt, geht von jeder Spule 31 ein Draht 32 in die Maschine, wobei er durch eine Öffnung 34 der Platte 11 hindurch und von da weiter längs des entsprechenden radialen Rahmens 10, durch einen an diesem befestigen Führungsblock 35 und jenseits des Blockes an einer Drahtführungsschiene 36 läuft, welche ebenfalls von dem Rahmen getragen ist, und durch welche der freie Endteil des Drahtes vertikal nach oben abgelenkt wird, um vom oberen Teil des Maschinengestells aus in Führungskontakt mit dem äusseren Rand einer mit einer Umfangsnut versehenen, horizontal angeordneten runden Elektrode 37 zu kommen, wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Aus den Fig. 4 und 5 ist ersichtlich, dass die Teile 35,36, 37 und verschiedene andere weiter unten beschriebene Teile an einer Platte 39 befestigt sind, welche vertikal angeordnet und horizontal längs des entsprechenden radialen Rahmens 10 verstellbar ist. Die Anordnung und Art der Befestigung der Platten 39 sowie der Teile der Drahtzufuhr- und Schweissvorrichtungen an dieser Platte ist bei allen radialen Rahmen 10 dieselbe. Die Art und Weise, wie die Platten 39 für die Herstellung von Käfigen mit verschiedenen Durchmessern verstellbar befestigt sind, ist in den Fig. 5 und 6 gezeigt und wird unten ausführlicher beschrieben.
Wenn ein käfigartiges Gerüst der in Fig. 1 gezeigten Art, d. h. mit sechs vertikalen Drähten 32, hergestellt werden soll, werden die sechs Drähte 32 zuerst von den entsprechenden Spulen 31 abgezogen und in die Maschine geführt, wie oben beschrieben, so dass sie vom oberen Teil der Maschine ein kurzes Stück vertikal vorstehen, wie in Fig.4 und 5 gezeigt. Am Anfang der Herstellungeineskäfigartigen Gerüstes brauchen diese sechs Drähte nur wenig über dieFührungselektrode 37 vorzusehen, aber bei jeder Drehung
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1ren Fläche der flachen vertikalen Platte 39 befestigt ist, die verstellbar amRahmen 10 angebracht ist.
Die Schiene 36 ist dermassen nach oben gebogen, dass das freie Ende des Drahtes 32 zuletzt vertikal nach oben gerichtet wird und durch eine vertikale Öffnung einesFührungsblockes 52 hindurchgeht, der an der oberen Kante der Platte 39 befestigt ist, und dann die Innenfläche der oben erwähnten Elektrode 37 kreuzt, welche vertikal einstellbar an der oberen inneren Ecke der Platte 39 durch einen Bolzen 37x befestigt ist. An der Platte 39 ist in der Nähe ihrer Mitte (bei 53 in Fig. 5), ein vertikal herabhängender Stab 54 schwenkbar befestigt, dessen unteres Ende nach unten zwischen den in einem Abstand einanderbenachbartenEnden des Führungsblockes 35 und der Schiene hindurchgeht, wodurch seine Schwingungsbewegung begrenzt ist.
Eine gespannteschraubenfeder 55 ist mit einem Ende am unteren Ende des Stabes 54 und mit dem andern Ende an einem Zapfen 55'befestigt, welcher an einer Platte 39 angebracht ist, um das untere Ende des Stabes 54 nachgiebig gegen einen einstellbaren Anschlagbolzen 56 zu drücken, welcher in einem an der Platte 39 befestigten Teil 57 schraubbar ist. Über der Stelle, an welcher der Draht 32 zwischen dem Block 35 und dem Stab 36 hindurchgeht, ist an dem Stab 54 ein Hebelarm 59 mittels eines Zapfens 58 angebracht. Der Hebelarm 59 hat am oberen Ende einen seitlich versetzten Teil. Eine Schraubenfeder 60 ist mit einem Ende an diesem Teil und mit dem andern Ende an einem an der Platte 39 angebrachtenStift 61 befestigt.
Am unteren Ende an der rechten Seite des Stabes 59 ist, wie Fig. 5 zeigt, eine Greiferplatte 62 mit einer schneidenförmigen. unteren Kante angebracht, welche unter der Wirkung des von derFeder 60 auf den Hebelarm 59 ausgeübten Zuges derart an den Draht 32 angreift, dass ein Zurückrutschen des Drahtes verhindert wird, solange der Hebelarm 59 in dieser in Fig. 5 gezeigten Greifstellung bleibt.
Wie weiterhin aus Fig. 5 ersichtlich, ist ein nach oben geneigter Hebelarm 65 drehbar an der Platte 39 in derNähe des linken Endes derselben bei 66 befestigt. Das obere freie Ende des Hebels 65 hat eine Rolle 69, welche dazu bestimmt ist, in rollenden Kontakt mit einer Platte zu gelangen, welche an der benachbarten Seite des Hebels 54 befestigt ist. Wenn das freie Ende des Hebelarms 65 aus der in Fig. 5 dargestellten Stellung nach unten betätigt wird, wird das untere Ende des Stabes 54 nach rechts gegen die Spannung der Feder 55 gestossen, wodurch die den Draht ergreifende Greiferplatte 62 den Draht vorwärts und aufwärts längs des Stabes 36 fördert.
Die Abwärtsbewegung des Hebelarms 65 wird durch einen mit gesteuerter Druckluft betätigten pneumatischen Zylinder 70 bewirkt, welcher bei 70'mit seinem oberen Ende an der Platte 39 befestigt ist, und dessen Kolbenstange 71 sich nach unten erstreckt und bei 72 mit dem schwingendenEnde des Hebels 65 verbunden ist. Diese Wirkungsweise wird weiteruntennochausführ- licher erläutert.
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Strom versorgt. Der Schalter 86 ist einerseits durch eine Leitung 91 mit der Leitung 89 und anderseits durch eine Leitung 92 mit einemEnde der Wicklung einesMagnetventils 93 verbunden, deren anderesEnde durch eine Leitung 94 mit derStromversorgungsleitung 90 verbunden ist.
Das Magnetventil 93 ist mit einer Druck- luft führenden Leitung 95 durch eine Leitung 95'verbunden und liefert in Offenstellung Druckluft durch eine Leitung 96 zu dem pneumatischen Zylinder 70, um den Hebelarm 65 nach unten zu bewegen und die Bewegung des Hebels 54 zu bewirken, durch welche der Draht 32 von der Greiferplatte 62 vorwärts bewegt wird.
DieseBeaufschlagung des Zylinders 70, welche durch den Nocken 83 gesteuert wird, ist nur kurzzeitig, und wenn sie aufhört, wird der Hebel 54 durch die Schraubenfeder 55 bis zum Anschlagbolzen 56 in seine zurückgezogene Stellung gezogen, und der Hebel 65 wird von der Schraubenfeder in seine gehobene Stellung zurückgeführt.
Die am Hebel 75 angebrachte Greiferplatte 77 verhindert ein Zurückgleiten des Drahtes 32, wie oben bemerkt. Unmittelbar nachdem der Draht 32 nach oben bewegt wurde und der schraubenlinienförmige Draht 38 quer über ihn gelegt wurde, werden die Drähte an ihrerKreuzungsstelle miteinander verschweisst.
Die Drahtschweissvorrichtungen arbeiten synchron mit den Drahtzufuhrvorrichtungen jedes Rahmens.
Die Schweissvorrichtungen sind ebenfalls an der Platte 39 befestigt. Wie Fig. 5 zeigt, ist ein Winkelhebel 85 bei 86 an der Platte in der Nähe deren oberen Kante drehbar gelagert. Dieser Winkelhebel hat einen kurzen nach oben vorstehenden Arm 85a und einen verhältnismässig längeren, nach aussen gerichteten Hebelarm 85b. Der letztere ist an seinem Ende drehbar mit der nach oben gerichteten Kolbenstange 87 eines pneumatischen Zylinders 88 verbunden, welcher oberhalb des Hebels 65 drehbar an der Platte 39 befestigt ist. Der Arm 85a ist durch ein horizontales Verbindungsglied 89 mit einem Block 90 verbunden, welcher im begrenzten Masse entlang der oberen Kante des Rahmens 10 längsbeweglich angebracht ist.
Der Block 90 trägt an seiner oberen inneren Fläche eine Schweisselektrode 91, welche sich in der Ruhelage des Blockes in einem kleinen nach aussen gerichteten Abstand von der Stelle des Drahtes 32 befindet, an welcher dieser die Elektrode 37 kreuzt. Eine unter Spannung stehende Schraubenfeder 92 ist an ihren Enden mit den Hebeln 65 und 85b befestigt, wodurch der Block 90 normalerweise in seiner äusse- ren, zurückgezogenen Stellung gehalten wird, wobei, wie Fig. 5 zeigt, der Kontakt 91 einen Abstand von dem Draht 32 hat und der Hebelarm 65 in eine Stellung gehoben ist, welche es dem Hebel 54 ermöglicht, von seiner Feder 55 in eine Stellung gezogen zu sein, in welcher er an dem Anschlagbolzen 56 anliegt.
Wenn der Draht 38, wie beabsichtigt, schraubenlinienförmig um die sechs vertikalen Drähte 32 gewickelt wird, werden die Schweissvorrichtungen in genauer Zeitfolge betätigt, um jede dabei gebildete
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Windung durch Punktschweissung mit jedem der vertikalen Drähte zu verbinden. Der Block 90, welcher am oberen Schenkel des radialen Rahmens befestigt ist, ist durch einen biegsamen lamellierten Leiter 95 mit einem Befestigungsblock 96 verbunden, der an einer Sammelschiene 98 befestigt ist, welche im
Stromkreis eines in dem in Fig. 14 gezeigten zentralen Gehäuses 16 enthaltenen Transformators 99 liegt.
Die Elektrode 37 ist in ähnlicher Weise mit einer Sammelschiene 100 verbunden, welche an dem Trans- formator 99 angeschlossen ist, wie Fig. 14 zeigt. Der Transformator 99 ist durch die Stromzufuhrleitun- gen 99a-99b gespeist. Die Schweissung findet statt, indem der Block 90 nach innen geschoben wird, um den Kontakt 91 dicht an den Draht 38 zu drücken und diesen an den vertikalen Draht 32, welcher durch die Elektrode 37 abgestützt ist, zu pressen und dadurch den Schweissstromkreis zu schliessen.
Wenn die
Windungen des Drahtes 38 um die vertikalen Drähte 32 gelegt werden, wird jede in eine Stellung an den
Drähten 32 gezogen, welche etwas oberhalb der Oberkante des Blockes 90 liegt, und deshalb müssen sie in eine vorbestimmte Stellung herabgestossen werden, welche durch eine horizontale Anschlagschulter 102 bestimmt ist, welche die untere Seite eines Ausschnitts 103 in dem die Rolle tragenden Teil der Platte 39 bildet. Dieses nach unten Stossen des Drahtes 38 geht jeder Schweissung unmittelbar voraus. Die Mittel hiezu umfassen, wie die Fig. 2, 11 und 12 zeigen, eine Querwelle 105, die an einer Seite des in Bildung begriffenen Käfigs quer zum Spulenträgerring 20 drehbar an diesen gelagert ist.
An einem Ende dieser Querwelle ist ein nach oben vorstehender Hebelarm 106 befestigt, der durch ein Verbindungsglied 107 mit dem nach oben gerichteten Arm 108 eines Winkelhebels 109 verbunden ist, der an dem Trägerring 20 befestigt ist. Der Winkelhebel hat einen nach unten gerichteten Hebelarm 110, der mit einer Leitrolle 111 (Fig. 12) ausgerüstetist, die zurBetätigung durch am Maschinengestell starr befestigte stationäre Nocken 112 angeordnet ist, wie Fig. 12 zeigt. Diese Nocken 112 sind je an einem der radialen Rahmen angeordnet. In Fig. 11 ist nur einer dieser Nocken gezeigt. Wenn die vom Winkelhebel 109 getragene Leitrolle über einen der Nocken 112, die an den radialen Rahmen befestigt sind, geht, betätigt sie durch eine teilweise Drehung die Querwelle 105.
Wenn nur einige der Rahmen benutzt werden, beispielsweise um einen Käfig mit nur sechs oder vier Längsdrähten herzustellen, werden die den nicht benutzten Schweissvorrichtungen zugeordneten Nocken ausserhalb ihrer Arbeitsstellung gebracht, so dass der Winkelhebel 109 nicht betätigt wird, wenn er an den nicht verwendeten Stellen vorbeigeht.
Nach Fig. 12a ist an der Querwelle 105 zwischen deren Enden ein nach oben gerichteter Hebel 115 befestigt, welcher bei 116 mit einer Platte 117 drehbar verbunden ist, welche einen die Welle 105 mit Spiel übergreifenden Bogen hat. Ein Stab 118 erstreckt sich von einem Ende dieser Platte 117 aus und ist in einer Öffnung einer Führungsplatte 119 an der Spulenträgerplatte 20 verschiebbar. Die Platte 117 trägt an ihrem andernEnde einen Finger 120, welcher horizontal vorsteht.
Die Stellung dieser Teile ist derart, dass bei jeder Drehbetätigung der Welle 105 die Platte 117 und der Finger 120 unter der Wirkung des Nok- kens 112 derart nach innen und nach unten betätigt werden, dass das innere Ende des Fingers 120 die obere Seite des Drahtes 38 an einer Stelle ergreift, welche dicht neben dem vertikalen Draht 32, mit welchem jener zu verschweissen ist, liegt, und den Draht 38 in die Aussparung 103 und gegen die Schulter 102 drückt.
In diesem Augenblick wird der Schweissblock 90 durch Beaufschlagung des pneumatischen Zylinders 88 in Schweisslage gebracht. Zu diesem Zweck wird der pneumatische Zylinder in genauer zeitlicher Beziehung unter der Wirkung eines Nockens 125, welcher, wie Fig. 14 schematisch zeigt, an der Unterseite des ro- tierenden Trägerrings 20 befestigt ist, mit Druckluft gespeist. Wenn dieser Nocken nacheinander über jeden der radialen Rahmen 10 geht, öffnet er kurzzeitig ein an dem Rahmen angebrachtes Luftventil 126, um Luft von der Zufuhrleitung 95 zu dem pneumatischen Zylinder 88 zu leiten, welcher an der Platte 39 des entsprechenden radialen Rahmens 10 angebracht ist, und wodurch der Winkelhebel 95 und der Block 90 betätigt werden, und der Kontakt 91 gegen den Draht 38 an dessen Kreuzungsstelle mit dem Draht 32 in Berührung kommt.
Der Druck des Kontaktes 91 gegen die Drähte wird während einer kurzen Zeit fortgesetzt, während welcher dieserSchweissstromkreis geschlossen ist. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass das Steuerventil 126 jedes Rahmens durch eine Leitung 130 mit der Druckluft führenden Leitung 95 und durch eine Leitung 131 mit dem entsprechenden, zugeordneten pneumatischen Zylinder 88 verbunden ist.
Nach Fig. 14 sind die Sammelschienen 98 und 100 durch'Leitungen 98'und 100'mit den Endender Sekundärwicklung des Transformators 99 verbunden, dessen Primärwicklung über ein Schütz 136 an die Stromversorgungsleitungen 99a und 99b angeschlossen ist. DieMagnetwicklung desSchützes ist durch eine Leitung 137 mit derStromversorgungsleitung 89 und durch eine Leitung 138 mit einem Pol des Schalters 87 verbunden. Der andere Pol des Schalters 87 ist durch eine Leitung 139 an die Stromversorgungsleitung 90 angeschlossen. Der Schalter 136 ist durch den Nocken 84 gesteuert, welcher an der Welle 28 angebracht ist und wird durch den Schalter 87 sowie dessen Steuerhebel 84'betätigt.
Bei der Herstellung des käfigartigen Gerüstes wird die aufeinanderfolgende Aufwärtsbewegung der
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Drähte 32 von dem Nocken 83, der Vorgang, durch welchen der Draht 38 in Schweisslage gebracht wird, durch den nockenbetätigten Winkelhebel 109 (Fig. 11) und die Nocken 112, welche an dem radialen Rahmen 101 befestigt sind, gesteuert ; der Nocken 84 steuert das Schliessen des Schweissstromkreises, und die genaue Schweisszeit wird vom Schalter 136 und einem Zeitgeber 145 gesteuert.
Jeder der je einer der Drahtzufuhrvorrichtungen zugeordneten pneumatischen Zylinder 80 wird von einem Magnetventil 150 gesteuert, wie Fig. 14 zeigt. An jedem radialen Rahmen ist ein Ventil mit der Druckluftzufuhrleitung 95 durch eine Leitung 151 und mit dem entsprechenden, zugeordneten Zylinder 80 durch eine Leitung 152 verbunden. Die Magnetwicklung dieses Ventils ist mit der Stromversorgungsleitung über einen Schalter 85 verbunden, welcher durch Nocken 82 der Welle 28 gesteuert wird. Der Schalter 85 ist durch eine Leitung 155 mit der Stromversorgungsleitung 89 und durch eine Leitung 156 mit einem Pol der Wicklung des Magnetventils verbunden, deren anderer Pol durch eine Leitung 157 an die Stromversorgungsleitung 90 angeschlossen ist.
Dabei hat der pneumatische Zylinder 80 folgende Wirkungsweise :
Wie oben erwähnt, ist die Platte 39, an welcher die Drahtzufuhr- und Schweissvorrichtungen befestigt sind, längs des ihr zugeordneten Rahmens'10 einstellbar. Durch entsprechende Einstellung ist es möglich, käfigartige Gebilde oder Gerüste mit verschiedenen Durchmessern herzustellen. Bezugnehmend auf Fig. 5 und 6 wurde gezeigt, dass jede Platte 39 an ihrer inneren Seite, ihrer oberen Kante benachbart mit eine Umfangsrille aufweisenden Tragrollen 160 versehen ist, die auf der oberen Kante einer am oberen Ende des Rahmenteiles 14 befestigten Platte 161 laufen, und an ihrem unteren Ende mit einer ähnlichen Rolle 162 versehen ist, die entlang einer ähnlichen horizontal an der unteren Kante des Rahmens 10 befestigten Platte 163 läuft.
Auf diese Weise sind die Platte 39 und alle an ihr befestigten Vorrichtungen längs des Rahmens 10 verstellbar, wie zur Herstellung von käfigartigen Gebilden sowohl mit verhältnismässig kleinem als auch mit grossem Durchmesser erforderlich ist. Die Platten 39 werden in ihrer Lage durch Bolzen 165 gesichert, welche nach unten durch die Plattenhalter gesteckt werden, welche über den oberen Schenkeln der entsprechend zugeordneten Rahmen liegen. Diese Bolzen sind wahlweise in eines
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