AT237408B - Aufspannvorrichtung - Google Patents

Aufspannvorrichtung

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AT237408B
AT237408B AT747962A AT747962A AT237408B AT 237408 B AT237408 B AT 237408B AT 747962 A AT747962 A AT 747962A AT 747962 A AT747962 A AT 747962A AT 237408 B AT237408 B AT 237408B
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axis
yoke
plates
work spindle
head
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Birfield Eng Ltd
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  Aufspannvorrichtung 
Die Erfindung betrifft eine Aufspannvorrichtung, insbesondere zum Befestigen von Zahnkupplungs- teilen an Werkzeugmaschinen, mit einem Teilkopf, der in zwei am Maschinengehäuse anbringbaren Plat- ten um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert ist und dessen Arbeitsspindel zu dieser Achse senkrecht steht. 



   Werkstücke müssen gewöhnlich entlang einem gekrümmten Zerspannungsweg verarbeitet werden ; ein
Beispiel hiefür bilden die Kugelbahnen, die in die inneren und äusseren Glieder einer Art Zahnkupplung eingearbeitet sind. Das Fräsen und/oder Schleifen solcher Kugelbahnen wurde früher in der Weise ausge- führt, dass die   umlaufenden Fräs- oderSchleifwerkzeuge keineVorschubbewegung   ausführten und der Auf- spannkopf, auf dem das Werkstück angeordnet war, in einer horizontalen Ebene hin-und herbewegt wur- de. Die Schaffung einer gekrümmten Bahnform wurde dadurch bewerkstelligt, dass der Aufspannkopf um den theoretischen Mittelpunkt des Bahnbogens bewegt wurde, wobei der Aufspannkopf in horizontalen ge- krümmten Führungen angeordnet war. 



   Bei einer der bekannten Einrichtungen war   z. B. ein Teilkopf vorgesehen, der durch ein von Hand aus betä-   tigbares Untersetzungsgetriebe einstellbar war, wobei jedoch der Schwerpunkt der Einrichtung nicht unter der horizontalen Schwenkachse lag. Eine andere bekannte Einrichtung zeigte nur einen Aufspannkopf mit drei orthogonalen Schwenkzapfen ; es waren jedoch kein jochförmiger Aufspannkopf und keine Schalteinrichtung vorgesehen. 



   Bei den bekannten Anordnungen war zur Beschleunigung der schweren Aufspannvorrichtung an den   horizontalenführungen   eine erhebliche Kraft erforderlich, um eine gleichmässige Durchlaufgeschwindigkeit während des   Fräsens   beizubehalten und um den Kopf am Ende jeder Arbeitsbewegung zu verzögern. 



  Beim Bearbeiten der inneren und äusseren Glieder einer Art Zahnkupplung war der Spielraum an den Enden der Kugelbahnen, der für die Beschleunigung und das Bremsen der Aufspannvorrichtung am Beginn und am Ende eines jeden Schnittes zur Verfügung stand, sehr begrenzt. Ausserdem waren die horizontalen Führungen einer starken Abnutzung unterworfen, so dass es schwierig war, während einer längeren Benutzungszeit die erforderliche Arbeitsgenauigkeit beizubehalten. 



   Es ist das Ziel der Erfindung, eine Aufspannvorrichtung zu schaffen, die die Herstellung einer gekrümmten Nut mit einem Fräser od. dgl. ermöglicht und die bei Benutzung weniger Kraft benötigt als   frühere Aufspannvorrichtungen,   aber ein hohesMass an Genauigkeit während einer sehr langen Benutzungszeit beibehält. 



   Zu diesem Zweck ist der Teilkopf der erfindungsgemässen Aufspannvorrichtung im Steg eines Joches befestigt, dessen Schenkel an den beiden Platten schwenkbar gelagert sind und dessen Schwerpunkt unterhalb der Schwenkachse liegt, wobei sowohl für die Pendelbewegung des Joches um die Achse als auch für das Weiterschalten der Arbeitsspindel des Teilkopfesvorzugsweise hydraulische Antriebsvorrichtungen vorgesehen sind. 



   Das Joch hat das   natürliche Bestreben, nach   Art eines Pendels zu schwingen und es ist vorgesehen, dass dieFrequenz der dem Joch von seiner Antriebsvorrichtung aufgezwungenen Pendelbewegung der Eigenfrequenz des Pendelsystems des Joches entspricht. Da die Beschleunigung und die Verzögerung eines Pendels angenähert eine Sinus-Funktion darstellen, ist verhältnismässig wenig Kraft zur Verstärkung der natürli- 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> Achse schwenkbar gelagert ist und dessenArbeitsspindel zu dieser Achse senkrecht steht, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Teilkopf (4) im Steg (12) eines Joches (7) befestigt ist, dessen Schenkel (10) an den oeidenplatten (9) schwenkbar gelagert sind und dessen Schwerpunkt unterhalb der Schwenkachse (8) liegt, wobei sowohl für die Pendelbewegung des Joches (7) um die Achse (8) als auch für das Weiterschalten der Arbeitsspindel des Teilkopfes (4) vorzugsweise hydraulische Antriebsvorrichtungen vorgesehen sind.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der dem Joch (7) von seiner Antriebsvorrichtung (37) aufgezwungenen Pendelbewegung der Eigenfrequenz des Pendelsystems des Joches entspricht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Weiterschalten des Teilkopfes (4) an der Arbeitsspindel desselben ein mit Klinken (48) ausgestattetes Zahnrad (52) drehbar gela- gert ist, das mit einer Zahnstange (54) kämmt, welche an einem, in einem Zylinder geführten, von Druckflüssigkeit beaufschlagten Kolben angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (9) um eine am Maschinengehäuse angebrachte Achse (26) drehbar sind, die im Abstand von der Achse (8) ange- ordnet ist und dass die Platten mit einem Schwenkmechanismus (30-35) in Verbindung stehen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung des Schwenkbereiches der Platten (9) denselben Anschläge (28,29), die am Maschinengehäuse vorgesehen sind, zugeordnet sind.
    - 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkmechanismus aus einer Kurbelwelle (32) und zwei mit dem andern Ende an den Platten (9) angelenkten Pleuelstangen (30) be- steht, welche letztere zur Erzeugung eines federnden Anpressdruckes mit einer C-förmigen Kröpfung (34) versehen sind.
AT747962A 1961-09-21 1962-09-20 Aufspannvorrichtung AT237408B (de)

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GB237408X 1961-09-21

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AT237408B true AT237408B (de) 1964-12-10

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